Hallo, ShakingAnita,

GF ist keine geeignete Plattform, sich über eine Nahtoderfahrung auszutauschen. Wenn du mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen möchtest, dann schau, ob es in deiner Nähe eine Gruppe gibt.

https://www.netzwerk-nahtoderfahrung.org/index.php/lokale-studiengruppen/deutsche-gruppen.html

Anderenfalls ist vielleicht das Forum ganz gut, das allerdings nur Mitgliedern des Vereins zugänglich gemacht wird:

https://www.netzwerk-nahtoderfahrung.org/index.php/169-nte-forum-oeffentlicher-bereich/547-das-nte-forum.html

Verständlich. Man braucht weder Möchtegernerklärer noch herablassende Kommentatoren, wie hier. Beide Internetspezies sind überflüssig und wenig hilfreich.

Bei 20 bzw. 30 Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr durchaus erschwinglich.

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Warum werden unseriöse Fragen auf GF nicht verboten?

In deinem verlinkten Artikel heißt es:

Nicht wegen ihrer nachgewiesen Unwirksamkeit – höchstens ein Placeboeffekt kommt infrage ( ein Dossier zur Homöopathie finden Sie hier). Sondern weil die Globuli ein hohes Level an Wirkstoffen der Schwarzen Tollkirsche enthielten. Und die ist giftig.

Lassen wir mal diese unselige Debatte über "Wirksamkeiten" außer Acht:

Wenn jemand Rattengift in deine Frühstückswurst panscht, wirst du sterben. Soll deshalb Frühstückswurst verboten werden? Oder Fleischherstellung ganz allgemein, weil man ja so sicher von einem Hersteller auf den nächsten schließen darf?

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Welche Theorie gezielter Evolution klingt "esoterischer"?

Evolution dürfte mehr sein als nur Zufall und Auslese.

Ich weiß von zwei Biologen, die über die Grenze des derzeit durch Naturwissenschaft Beweisbaren hinauszudenken versuchen. Nennen wir sie A und B

Zuerst zu Forscher A. Er bezieht sich auf evolutionäre Ergebnisse, die während der letzten 500 Millionen Jahre entstanden sind. 

Er weist darauf hin, dass wichtige, hoch komplexe Erungenschaften der Evolution nahezu parallel zueinander — von kaum miteinander verwandten Arten, von solchen also, die sich schon weit auseinander entwickelt hatten, — immer wieder neu entdeckt wurden, so z.B. unser linsenförmiges Auge, das (wie man heute weiß) mindestens sieben Mal in der Evolutionsgeschichte unabhängig erfunden wurde: nicht nur bei Wirbeltieren, sondern auch bei stammesgeschichtlich weit entfernten Tieren wie Tintenfischen und Ringelwürmern.  

A denkt, dass dieses — und viele weitere solcher Beispiele — darauf hindeuten, dass Evolution gegen ein gewissen Ziel konvergiert.

Meiner Ansicht nach [ so sagt A ] war der Mensch bereits mit dem Urknall angelegt. Während der ersten Millisekunde dieser Welt. Unsere Entstehung ist alles andere als ein Zufall.

Die Evolution [ so erklärt uns A ] funktioniert wie eine Suchmaschine: Sie sucht nach Lösungen, die sich bereits als erfolgreich erwiesen haben, und verwendet sie immer wieder für verschiedene Lebensformen."

Nun zu Forscher B: Ihm sind Beobachtungen aufgefallen, die Biologen, Verhaltensforscher und Chemiker während der letzen 100 Jahre gemacht haben:  

Er weist z.B. darauf hin, dass 

  • es chemische Stoffe gibt — insbesondere solche, die in der Natur nicht von selbst vorkommen, sondern erst durch Chemiker entworfen wurden —, die über Jahrzehnte hinweg nur sehr widerwillg Kristalle bildeten, dann aber plötzlich — und in nur wenigen Wochen sogar weltweit — ihr Verhalten dahingehend geändert haben, dass sie von nun an sehr bereitwillig kristalline Form annahmen.  

Solche und ähnliche Beobachtungen lassen B vermuteten, dass es im Feld der physikalischen Kräfte Resonanzerscheinungen geben könnte, aufgrund derer von belebter oder unbelebter Materie erworbenes "Wissen" unbewusst aufbewahrt und auf spätere Generationen gleichartig organisierter Materie übertragen wird — seinen das nun einzelne Moleküle oder gar ganze Gehirne. 

Nun meine FRAGE: Welche der beiden Wissenschaftler scheint euch weniger "esoterisch" zu denken? 

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Überlegungen bzw. die dazugehörigen Wissenschaftler perjorativ als "esoterisch" zu bezeichnen, nur weil deren Hypothesen anhand ihrer Datenbasis derzeit nicht belegbar und womöglich dazu geeignet sind, "Heilige Kühe" des Mainstreamdenkens zu schlachten, ist nicht zielführend (i.S. von Erkenntnisfortschritt) und vollkommen awissenschaftlich gedacht. Ginge es danach, hätte man es sich auch gleich schenken können, die Relativitätstheorie belegen zu wollen. Wenn Erkenntnisse zum Dogma gerinnen, weil sich damit so tolle Grabenkämpfe und Glaubenskriege zwischen den Vertretern unterschiedlichster wissenschaftsphilosophischer Richtungen führen lassen, können wir den Laden ebenso gut gleich dichtmachen und schwimmen gehen.

Was bei der Hitze ohnehin die entspanntere und lebenslustigere Variante wäre.

Wer unbedingt möchte, google gern nach Alfred Wegener, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Theorie vom Urkontinent Pangaea und der Kontinentalplattenverschiebung aufstellte. Wegener durfte sich von seinen "netten" Wissenschaftskollegen, welche die geballte Fachkompetenz seiner Zeit verkörperten, anhören, er sei von "Fieberphantasien und Polschubseuche schwer befallen".

Als Geisteswissenschaftlerin und Psychologin fragt frau sich allerhöchstens noch: wozu ist das nützlich? Was haben Fragesteller und Antwortende davon, einen Wissenschaftler und dessen Überlegungen als "esoterisch" zu etikettieren? Bei den Anfeindungen, die Wegener damals erfahren musste, ging es um Ansehen und Reputation. Um die Gefahr, sich womöglich eingestehen zu müssen, dass mann jahrzehntelang einer völlig falschen Idee angehangen und darauf sein Lebenswerk aufgebaut hat, das sich nun in Luft aufzulösen drohte. Um pure Rechthaberei also, der letztlich ein übersteigert, egoistisches und narzisstisches Selbstdarstellungsbedürfnis zugrundeliegt: "ich gehöre zu den Guten, den Wissenden, den Bewahrern der Wissenschaften, den Wahrhaftigen, den Schlauen, den wahren Aufklärern" und whatever sonst noch der Selbstwerterhöhung dienen könnte. Am Grunde all dessen: Angst vor Beschämung! Mann hätte ja stattdessen einfach auch ganz relaxt bleiben können, nach dem Motto "her mit den Belegen und dann schaun mer mal". Die Schulbücher hätten um Jahrzehnte früher umgeschrieben werden können.

Wären diese Mannen doch nur häufiger schwimmen gegangen, hätten auf der Wiese gelegen und neben Tucholsky mit der ungreifbaren Seele um die Wette gebaumelt ;-) Sie hätten zumindest Spaß gehabt, wenn sich alles andere schon im Nebel der Irrtümer der Wissenschaftsgeschichte verflüchtigt.

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Wenn es dich in die Pflege zieht, dann mach das! 

Nichts ist schrecklicher, als eine endlose Zahl von Stunden mit einer Arbeit zu verbringen, die man verabscheut und ablehnt. Vertane Lebenszeit! Geld ist nicht alles. Wenn du einen Sinn und Erfüllung findest, in dem, was du tust, rollt der Rubel von ganz allein. 

Klar, die Ausbildung ist nicht überall ein Zuckerschlecken, aber es tut sich etwas in der Pflege. Erstens werden die Gehälter auch in Deutschland schon in naher Zukunft angehoben werden, zweitens wird der Personalschlüssel verbessert werden und drittens wirst du dir bis auf weiteres die Jobs aussuchen können. Der neue Gesundheitsminister hat die Pflege zu seinem Top Thema gemacht. Und auch Frau Merkel ist kommt wegen beherzter Pflegeschüler mit Rückgrat um dieses Thema nicht mehr herum.

Dazu hast du durch Fort- und Weiterbildungen sehr gute Aufstiegschancen, z.B. bis hin zur Medizinpädagogin. Vom internationalen Arbeitsmarkt ganz abgesehen. Sollte dir eines Tages der Sinn nach Honolulu stehen, suchst du dir eben da einen Job und wirst ihn finden. Wohingegen die Banken zunehmend im Zuge der Digitalisierung Arbeitsplätze abbauen. 

Da händeringend Azubis für die Pflege gesucht werden, wirst du sehr wahrscheinlich auch kurzfristig noch einen Ausbildungsplatz finden können. Die Ausbildungsgänge starten zumeist im September und im März. 

Und damit du nicht unter die Räder kommst, in einer Einrichtung, welche die Zeichen der Zeit in der Pflege noch nicht erkannt hat, und ihre Auszubildenden als billige Arbeitskräfte verheizt, anstatt eine gute, fachgerechte Ausbildung zu bieten, achte auf folgende Dinge: 

Ist im Betrieb ein Betriebliches Gesundheitsmanagement installiert? Kümmert sich der Betrieb um seine Mitarbeiter*innen und ihre Gesundheit? 

Werden familienfreundliche Arbeitszeiten angeboten? (Das mag für dich noch nicht so relevant sein, aber es zeugt davon, dass der Betrieb sein Augenmerk auf gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen legt.) 

Bietet der Betrieb seinen Führungskräften regelmäßige Fortbildungen hinsichtlich gesunder und wertschätzender Führung an? Führungskräfte, die den „Laden“ sich selbst überlassen, anstatt zu führen, leisten häufig Mobbing und Burnout Vorschub, ohne es zu wollen. 

Gibt es ein Qualitätsmanagement, das Arbeitsabläufe optimiert und die Belastung der Mitarbeitenden reduziert? 

Gibt es ein verpflichtendes Leitbild Pflege im Haus? Werden Werte offen kommuniziert und gelebt? Wie steht es um die Betriebskultur, um das „Wir“? Was wird dafür getan? Wenn du verschiedenste Stellenangebote für Pflegefachkräfte liest, bekommst du schnell ein Gespür dafür. Lockt man nur mit Geld? Oder wird kommuniziert, dass jede und jeder wichtig und willkommen ist und dass man sich kümmert. 

Wie wirst du beim Bewerbungsgespräch begrüßt? Fühlst du dich willkommen und angenommen? Ist man freundlich zu dir? 

Haben die Schüler und die Praxisanleiter Pflege einen eigenen Raum, in dem Feedbackgespräche und Gruppenlernsituationen stattfinden können? Haben die Praxisanleiter ein ausreichendes Stundenkontingent, das sie vom regulären Stationsdienst freistellt, in dem sie sich ausschließlich um die Anleitung der Auszubildenden kümmern können? Frage danach, lass es dir zeigen!
(Man sollte es nicht glauben, aber in etlichen Einrichtungen ist das tatsächlich nicht gegeben. Ausbildung findet – wenn überhaupt – zwischen Tür und Angel statt.) Wie ist die Haltung der Geschäftsleitung zum Thema Pflegeausbildung? 

Ab 2020 kommt die generalisierte Pflegeausbildung. Sie qualifiziert für alle Pflegesparten. Die Ausbildung wird besser bezahlt und das Schulgeld entfällt. 

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/01/2016-01-13-reform-pflegeberufe.html

Bis dahin ist noch etwas Zeit. Aber du könntest beispielsweise mit der einjährigen Ausbildung zur Kranken- oder Altenpflegehelferin anfangen. In der Zeit kannst du für dich überprüfen, ob dir der Beruf wirklich liegt und Praxiserfahrungen sammeln. Dann steigst du ein, sobald die neuen Ausbildungen an den Start gehen. Das Jahr ist nicht verloren, sondern kann angerechnet werden, so dass du eine verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft durchlaufen kannst.

Ich wünsche dir eine sichere Entscheidung bei deiner Berufswahl und hoffe, die fällt trotz aller ohne Zweifel zur Zeit bestehenden Widrigkeiten in der Pflegebranche zugunsten der Pflege aus. Wir brauchen Leute wie dich, um in der Pflege zukunftsweisende, menschenwürdige Bedingungen zu realisieren. Für alle Beteiligten!

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augenroll

Was bitte soll denn eine "esoterische Leistung" sein? Und was ein "echter" Beweis?

Wissenschaft besteht aus mehr als Knallgasproben. Schade, dass man auch immer wieder die Menschen vor den Möchtegernwissenschaftsvertretern von gwup & Co. warnen muss. Ein wahrlich gelungener Beitrag zur Volksverdummung ;-)

http://scienceblogs.de/planeten/2009/06/16/wissenschaftlich-bewiesen-gibt-es-nicht/

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Von Sauerstoffnagel? Nicht dass ich wüsste ;-)

Die Überlegung ist doch ganz simpel. Wäre die NTE eine Folge von Stresshormonüberflutung, müsste nahezu jeder zweite von Burnout bedrohte Deutsche eine Nahtoderfahrung haben. Dem ist nicht so? Man sieht auch inmitten des tiefsten Burnouts bei maximaler Stresshormonüberflutung und Kortisolresistenz die tote Oma nicht auf dem Bürokopierer steppen? Nun, dann können Stresshormone auch kein auslösender Faktor sein.

Ein Gehirn unter Sauerstoffmangel stellt nach max. 20 Sekunden Funktion und Verbindungen zu- wie untereinander der höheren Gehirnzentren ein, um Energie zu sparen. Die Phänomenologie der NTEs erfordert jedoch zwingend ein präzises Zusammenspiel dieser Zentren. Das Bewusstsein ist überklar und voll dabei. Alles Dinge, die mit einem funktionseingeschränkten Gehirn gar nicht mehr stattfinden dürften, sollten unsere Annahmen über das Gehirn zutreffend sein.
Gerade das macht die NTEs ja so rätselhaft.

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Was ist denn "unsere Wahrnehmung"?

"Unsere Wahrnehmung" gibt es nicht. Frage zwei nach ihrer Wahrnehmung und du erhälst drei Anschauungen ein und derselben Situation. Sehr schön lässt sich das immer am Geistersehen demonstrieren, speziell dann, wenn unterschiedliche kulturelle Kontexte vorliegen. Vgl. hierzu die herrliche Geschichte von dem Missionar Daniel Everett, der bei einem Volk im Amazonas lebte und eines schönen Morgens der einzige war, der den Geist Xigagai am Strand nicht wahrnehmen konnte. Man befand deshalb gemeinschaftlich, bei Everett handele es sich wohl um einen etwas schrägen, wenn nicht gar etwas wahrnehmungsbehinderten Vogel; ein westlicher Missionar halt, von nix richtig ne Ahnung ;-)

Demzufolge ist Wahrheit nichts, was sich sicher aus der menschlichen Wahrnehmung ableiten und in einem absoluten Sinne definieren ließe. Wahrheit und Realität sind Produkte unserer eingeschränkten Sinneswahrnehmungen sowie einer Kommunikation über eben diese Wahrnehmungen. Insofern sind sie zuallererst soziale Konstrukte.

Realität ist also etwas, was gesellschaftlich verhandelt wird. Im Ergebnis dieser (zumeist unbewussten und unreflektierten, weil außerdem kulturell vermittelten) Verhandlung entscheiden wir, was im Sinne der Aufrechterhaltung dieser Wahrnehmung richtig und falsch ist, was wert, was unwert, und was normal, was Irrsinn ist. Das gibt Orientierung und Sicherheit in einer chaotischen Welt. Das ist mitunter selbst dann nützlich, wenn es falsch ist ;-)

Nun gibt es ja durchaus Realitätskonstrukte, die funktionieren ganz gut. Nicht mehr und nicht weniger. Naturgesetze sind ein Beispiel dafür. Das ist ausgesprochen nützlich, wenn man beispielsweise Flugzeuge bauen möchte, die nicht abstürzen. Oder Ökosysteme erhalten will. Ob dieses Wissen "wahr" ist, ist absolut zweitrangig gegenüber dem Nutzen, den dieses Wissen unmittelbar mit sich bringt. Das Wissen, also das Realitiätskonstrukt, passt, wie der Schlüssel zu einem Schloss. Sehr viele Leute vergessen aber leider, dass an anderen Türen vielleicht ganz andere Schlösser noch hängen. Ich kann einfach nicht jedes Schloss dieser Welt mit ein und demselben Schlüssel aufschließen. Diese Annahme ist vielleicht in einem absoluten Sinne nicht richtig, dafür aber extrem nützlich in Bezug auf die Förderung von Verhaltensflexibilität. Speziell dann, wenn es um die Beurteilung von anderen sozialen Realitäten geht.

Eine epistemologisch unreflektiert vorgenommene Beurteilung von Sachverhalten nach "richtig" und "falsch", ohne sie in den rechten Bezugsrahmen zu setzen, führt deshalb häufig zu unsozialem Verhalten, ist demnach kollektiv gesehen (Bezugsrahmen!) weniger nützlich. Wer für sich in Anspruch nimmt, die "einzig richtige Wahrheit" zu kennen, wird über kurz oder lang zu einem unausstehlichen Zeitgenossen. Häufig werden deshalb Kriege angezettelt, die, um zu unterstreichen, dass man richtig liegt, als heilig bezeichnet werden. Die Geschichte ist voller Beispiele von solche unseligen Entwicklungen. Ob nun Gott, die Ungläubigen, die Wirkung von Homöopathie oder dergleichen mehr: Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

http://www.zeit.de/1998/04/Wahrheit_ist_die_Erfindung_eines_Luegners

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Wäre es möglich das manche dieser audios

Welche Audios?

Du wirfst zwei unterschiedliche Dinge zusammen. "Worte im Unterbewusstsein" sollen durch die sog. Subliminals erzielt werden. In der Regel handelt es sich dabei um positive Botschaften wie z.B. "Ich kann das!".Natürlich ließen sich diese auch mit negativen Inhalten, wie z.B. "du bist ein Versager", programmieren. Ich glaube aber nicht an Subliminals. Zum einen ist das Unbewusste des Menschen ziemlich tough darin, unpassende Umweltreize völlig auszublenden, zweitens funktionieren Subliminals in der Praxis nicht. Mehr Infos zu diesem Teil der Antwort hier:

https://www.neuro-programmer.de/mentaltraining-2/subliminals/

Der mensch besitzt verschiedene gehirnwellenbänder im elf bereich. Siehe delta, thelta,alpha, beta

Die Aktivität des menschlichen Gehirns in verschiedensten Frequenzbereichen lässt sich mittels EEG messen; dabei sind die drei Delta Oktaven den Schlafphasen, Theta der Tiefenentspannung, wie z.B. einer Hypnose, Alpha dem relaxten Wachzustand und Beta dem Wachzustand zugeordnet. Nicht zu vergessen die Gamma (40Hz) und die Epsilon Peaks (unter 1Hz).

sondern es ist auch möglich, die gefühle eines menschens zu manipulieren.

Indirekt durchaus. Die Spannung des Körpers und der Muskulatur sind eng mit Gefühlen verzahnt. Beispielsweise weiß man, dass man im Zustand größter Entspannung absolut keine Angst empfinden kann, denn der natürliche Zustand bei Angst ist eine erhöhte Körperspannung, weil sich der Organismus auf "fight or flight" vorbereitet. Wenn also eine binaurale Audio Produktion den Hörer in den Alpha oder Theta Zustand führt, wird sich auch die Muskulatur entspannen und so über kurz oder lang auch Ängste abbauen. Dieser Effekt lässt sich auch mit jeder Entspannungs- oder Meditationstechnik herbeiführen und ist gut untersucht. Von Manipulation kann also nicht die Rede sein, weil hier ein natürlicher Mechanismus ausgenutzt wird, den die Anwender durchaus kennen und wünschen.

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Was wird das hier?
Eine Werbeaktion?   

Die Macher von Psiram sind weltanschaulich gefährlich geschlossene Leute. Genau aus diesem Grund betreiben sie nicht etwa eine Informationsseite sondern einen Online Pranger, dem nicht nur der Hauch von Selbstjustiz anhaftet, sondern der blanke Selbstjustiz ist. Die BILD Zeitung quasi der Pseudoskeptikerbewegung. Vorsichtshalber residiert man zu diesem Zweck auch auf anonymen Servern im Ausland, falls der deutschen Justiz einmal mehr der aggressive und unrechtmäßige Umgangsstil mit den Psiram-Opfern nicht gefällt.

Davon unbenommen ist, dass selbst ein weltanschaulich blindes Huhn auch mal ein Korn findet. Aber das macht ein solches Portal nicht zu einer grundsätzlich seriösen Quelle. Wenn es schon genügend Anlass gibt, bei Wikipedia Bedenken zu haben, dann bei den Inhalten eines solchen Portals alle mal. Hier schreiben LAIEN auf weltanschaulicher Mission! und das macht sich auch im höhnisch herablassenden Sprachstil bemerkbar, der weit davon entfernt ist, die persönlichen Meinungen der Autoren auch nur ansatzweise zu kaschieren. Ich hasse das, wenn ich mich über ein Thema sachlich informieren möchte. Mein Urteil und meine Meinung bilde ich mir gern selbst auf Basis sachgerechter Berichterstattung. Dies ist mit PSIRAM unmöglich.  

Ein großes Problem der Macher ist ihre Evidenzfixierung bei postmaterialistischer erkenntnistheoretischer Positionierung (falls man
dort überhaupt weiß, was Erkenntnistheorie ist und weshalb man durchaus
drei Runden weiter darüber nachdenken sollte, wie wir wissen, was wir
wissen). Evidenz ist so etwas wie ihr heiliger Gral. Das ist bereits der
erste Schritt zur Masche der Bauernfängerei auf dieser Seite des
Erkenntnisufers: wahr ist nur, was im Labor belegt werden kann. Und das
ist ganz offenkundiger Quatsch. Wenn einem eine Möve auf den Kopf
scheißt, dann ist das auch außerhalb von Laboren eine nicht von der Hand
zu weisendeTatsache.  

Es fehlt darüber hinaus schlicht an genügend emotionaler Distanz zum Thema der Berichterstattung. Und an Kenntnis sowie daraus folgend an Differenzierungsvermögen. Esoterik ist, was den Machern von Psiram aufgrund vermeintlich fehlender Evidenz bzw. mangelnder persönlicher Erfahrung als Esoterik gilt. Dabei wird munter in einen Topf geworfen, was die Ikonen der Bewegung vorbeten. Denn natürlich liest man dort auch nur einseitig gefärbte Literatur, die das eigene Weltbild bestätigen.  

Ich denke da für mein Fachgebiet, die Psychologie, ganz speziell an den Psychologen und Autor Colin Goldner, dessen verhetzender und erstaunlich praxis- wie theoriefremder Agitation - unterstütz durch die gwup - sowohl die
Hypnotherapie als auch das NLP ihre haarsträubenden Einträge bei PSIRAM verdankten. Hypnotherapeuten wurden durch die Bank weg und völlig undifferenziert als Scharlatane und Betrüger hingestellt.

Die Hypnotherapie gehört nun seit ein paar Jahren offiziell zu den
anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und ein paar Monate später
hat das dann auch die PSIRAM begriffen und den sachlich völlig
entstellenden Artikel offline gestellt. Zu meiner Empörung OHNE jeden
entschuldigenden Kommentar; uuups, wir haben ein paar vermeintliche
Eso-Juden an den Internet-Dorfpranger gestellt und jetzt stellt sich
heraus, die haben den Evidenzbrunnen gar nicht vergiftet. Peinlich, also
schnell ein Deckmäntelchen drüber.

Von einem wissenschaftsorientierten Portal, das sich den Anstrich der wissenschaftsorientierten Neutralität gibt und das den Anspruch hat, mich aufklären und informieren zu wollen, erwarte ich von den Autoren so viel Fachkompetenz, dass sie bereits im Vorfeld, und zwar ohne jede von Pseudoautoritäten "Evidenzmeldung" in der Lage sind, einen Sachverhalt ausreichend neutral sowie zutreffend zu betrachten und zu recherchieren. Ein Hochschulabschluss in Naturwissenschaft, Technik oder Informatik allein
reicht dafür nicht aus. Das ist evident und dies gilt ganz besonders in
den Verhaltenswissenschaften.

Kurzum: von P.ram halte ich aus belegbaren Gründen heraus nichts.

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Na ja, du solltest schon darstellen können, wie du auf die Hypothese gekommen bist. Das gehört zur wissenschaftlichen Arbeit dazu. Irgendetwas muss ja an dem von dir untersuchten Phänomen dein Interesse und deine besondere Aufmerksamkeit geweckt haben. Was war das? Stelle dar, in welchem größeren Zusammenhang deine Untersuchung steht, welchen ggf. weiterführenden Teilaspekt daraus möchtest du belegen oder widerlegen.

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Ist das ne Form von Selbstschutz

Vielleicht ist es das sogar.


die Wissen es ist Unfug

Ist von mir aus gesehen manchmal Unfug und manchmal auch nicht.


meint man was man sagt hätte Inhalt

Ja. Meint man.

Dein Problem ist, dass du die Sprache erstens nicht verstehst und zweitens voraussetzt, dass andere Völker und ethnische Gruppen eine Sprache haben, die deinen erlernten und persönlich bevorzugten Denkstrukturen entspricht (weil dir alles andere Angst und Unbehagen bereitet, sonst müsstest du nicht so abwertend unterwegs sein). Als Anthropologe gehst du mit dieser Haltung nicht durch.

Aber mal gucken, ob man dir nicht im Begriffsdschungel auch behilflich sein kann: 

Die "esoterische" Frequenz ist meines Wissens definiert als Schwingung mit Bezugnahme auf eine "höhere Schwingung" bei Frequenzerhöhung. Was genau widerspricht daran deiner Auffassung?

Quanten sind Quanten, nicht anders als in der Quantenphysik auch. Was war noch?

Ach ja "höheres Bewusstsein" - der Begriff steht einfach nur für einen erweiterten Bewusstseinszustand, jenseits vom Alltags-Ich Bewusstsein. Die gesamte Wahrnehmung wird offener und weiter. Wollte man das "höhere Bewusstsein" in die bekannten, durch EEG Frequenzen gekennzeichneten Bewusstseinsbereiche übersetzen wollen, so können wir sagen, es umfasst alle Bewusstseinszustände, die gemeinhin von Wellen im Alpha und Theta Bereich, unterlegt mit Epsilon und/oder Gamma Waves, begleitet sind. Nicht anders als das, was bei meditierenden Mönchen in der Röhre gemessen wurde.

Je mehr in dieser Gesellschaft "Esoteriker" zum Abschuss freigegeben und der Lächerlichkeit preisgegeben werden - auch hier auf GF beispielsweise allein schon durch die Art und Weise deiner Fragestellung bzw. der Haltung, die hier von den einschlägig bekannten Antwortenden kolportiert wird, wie "Esoteriker sind dumm, naiv und leichtgläubig - je mehr also das geschieht, um so mehr werden "Esoteriker" ihr Erleben, für das diese Gesellschaft keine allgemein anerkannten Begrifflichkeiten und Terminologien bereitstellt, mit aus der Wissenschaft entlehnten Begriffen kommunizieren. Man vergewissert sich dadurch, nicht verrückt zu sein, sondern zur Avantgarde von Kennern wissenschaftlicher Erkenntnisse zu zählen, die nur noch nicht ausreichend in der Gesellschaft angekommen sind.

Das Muster ist ein ganz einfaches: "Du bist verrückt --> Quanten --> Du bist verrückt --> Frequenz --> Du bist verrückt --> höheres Bewusstsein --> Du bist verrückt --> Quanten ...." Und wenn sie nicht gestorben sind, dann debattieren sie noch heute über Verrücktheiten und Quanten, Frequenzen & Co..  

Was du hier bekämpfst ist Resultat u.a. deines Denkens, das historisch gewachsen der kalten Effizienz einer "Ich beherrsche die Welt-Dampfmaschinenmentalität" des Zeitalters der Industrialisierung huldigt und die feineren Ebenen menschlicher Wahrnehmung und menschlichen Empfindens einfach als nichtexistent plattwalzt. Dabei wird eine ausgeprägte Form (zumeist männlicher) Wahrnehmungsbehinderung als Messlatte für Normalität gesetzt, und das ist nicht in Ordnung. Dank also an dieser Stelle an die Esoteriker, die das Recht auf diese Wahrnehmung, auf Vodoo & Co. am Leben erhalten. Wir hätten heute keine Meditationskurse an Volkshochschulen ohne sie. Nachweislich von größtem Nutzen für die Volksgesundheit.     

Ich gebe andererseits zu, dass auch ich mich so manchen Scherzes mit Personen, die an die Kraft geschüttelten Wassers und dergleichen glauben, nicht enthalten kann. Hinterher habe ich meistens ein ganz schlechtes Gewissen, denn erstens verstehen sie den Witz nicht, wenn man ihre Überzeugungen ad absurdum führt, und zweitens, wem tun diese Leute denn weh? Niemandem. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich sie vor dem Hersteller des Schüttelwassertrichters (25 Euro) beschützen müsste - hier haben sich einfach nur ein Topf gefunden und ein Deckel.

Insgesamt sind mir Leute 1000x lieber, die an Quanten und an die Liebe oder die Energie des Feldes glauben, als Leute, die nichts weiter als zuweilen derben Weltbildimperialismus betreiben (was am Ende nur deren Angstberuhigungsstrategien dient) und es nicht einmal blicken.

 

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Gedankenexperiment: Ein Ich-Bewusstsein, losgelöst von der Materie des Menschen?

Hallo liebes Forum :-)

Ich habe mir ein Gedankenexperiment überlegt, welches ich persönlich recht spannend finde und zu meiner Meinung nach ziemlich interessanten Gedankengängen anregt. Deshalb würde ich mich sehr freuen, auch Eure Ansichten, Meinungen, Kritiken oder weiterführende Gedanken dazu zu hören.

Das Gedankenexperiment:

Ein Wissenschaftler erfindet für Euch eine Maschine, mit welcher Ihr eine exakte Kopie von Euch erzeugen könnt. Jedes Atom, jedes Quant, jedes Fünkchen Energie wird in der gleichen Anordnung reproduziert.

Heraus kommt eine Person, die uns nach bisherigen Erkenntnissen der Hirnforschung genau gleichen wird. Sie wird die gleichen Gedanken haben, die gleichen Gefühle, das gleiche Verhalten.

Sollte auf Eure Kopie ein Flügel vom Himmel fallen, ist es die Kopie, die regungslos am Boden liegt. Ihr selbst schlürft quicklebendig Euren Kaffee weiter.

Im zweiten Szenario kommt Ihr dagegen auf die Idee, die Plätze zu tauschen. Ihr stellt Euch genau dahin, wo Ihr eigentlich die Kopie erzeugen wolltet, und erzeugt danach genau da die Kopie, wo Ihr vorher standet. Ihr erzeugt also die exakt gleiche physikalische Ausgangssituation wie im ersten Szenario - nur mit vertauschten Plätzen.

In der Physik gilt: Gleiches ist Gleiches. Ein Wasserstoffatom mit den gleichen physikalischen Eigenschaften ist eben ein Wasserstoffatom mit den gleichen physikalischen Eigenschaften. 1=1 stimmt und nicht 1=2 oder 1=5.

Nun aber macht es eben doch einen großen Unterschied, ob Ihr es seid, die von einem Flügel erschlagen werdet und sterbt (Szenario 2) oder ob Ihr weiter Euren Kaffee schlürfen könnt und weiterlebt, während Eure Kopie den Tod findet (Szenario 1). Trotz physikalisch exakt gleicher Szenarien gibt es noch immer den Unterschied, welches Bewusstsein sich in welchem Körper befindet.

Aber wo bitte ist dieses Bewusstsein? Wenn es physikalisch (und damit z.B. organisch) nicht erfassbar ist, wo liegt es dann?

Die Tatsache, dass wir im Verlauf unseres Lebens ständig unsere Atome austauschen (z.B. durch Zellabbau und Zellaufbau durch neue Atome) widerspricht ohnehin der Vermutung, dass das Bewusstsein an konkrete Materie gebunden ist.

Lässt ein solches Gedankenexperiment nicht letzten Endes die Vermutung nahelegen, dass das Ich-Bewusstsein unabhängig physikalischer Gesetzmäßigkeiten losgelöst von der irdischen, messbaren Materie existiert wie ein "Geist", der stets unseren physischen Körper begleitet? Und lässt ein solcher Gedankengang nicht auch ein Loslösen dieses "Geistes" als "Seele" nach dem physischen Tod vermuten, wenn diese doch nicht an die Materie gebunden ist und damit theoretisch auch nach dem körperlichen Verfall weiterexistieren könnte - wie dies der christliche Glaube beispielsweise vermittelt?

Ich möchte hier wahrlich niemanden bekehren oder esoterisch werden - zumal Übersinnliches jeglicher Art auch mir verhältnismäßig befremdlich ist.

Doch würde ich mich sehr um Beiträge hierzu freuen.

Liebe Grüße

Easiophiler

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Aber wo bitte ist dieses Bewusstsein? Wenn es physikalisch (und damit z.B. organisch) nicht erfassbar ist, wo liegt es dann?

Vielleicht irgendwo im Nullpunktfeld ;-)

http://file.scirp.org/Html/6-1650712_71728.htm

Manche Philosophen, wie z.B. David Chalmers, tragen gute Gründe vor für die Auffassung, Bewusstsein könnte eine grundlegende Eigenschaft dieses Universums sein. Das läuft auf nichts weniger als Panpsychismus hinaus. Erst kürzlich hat auch Christof Koch, einer der führenden Neurowissenschaftler weltweit, in diese Richtung gehende Ideen geäußert.

https://www.scientificamerican.com/article/is-consciousness-universal/

https://www.ted.com/talks/david_chalmers_how_do_you_explain_consciousness?language=de

Eine rein materialistische Interpretation von Bewusstsein ist derzeit und/oder zunehmend anscheinend etwas unsexy, um nicht zu sagen: völlig unzureichend.

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Was willst du mit dem ganzen geförderten Wasser ohne den Krug? Es wird nur ein einzig großes Durcheinander geben, und deine Haftpflicht wird sich weigern, den Schaden zu übernehmen.   

(Solltest du das unverständlich finden, liegt es daran, dass dein künstlerisch philosophisch literarisch metaphorisch analoges Denken nur unzureichend geschult wurde.)

They said, "You have a blue guitar,
You do not play things as they are."

The man replied, "Things as they are
Are changed upon the blue guitar."

And they said then, "But play, you must,
A tune beyond us, yet ourselves,

A tune upon the blue guitar
Of things exactly as they are."

Wallace Stevens

https://youtube.com/watch?v=vnL0ZB1SzZY

Außerdem beginnt jede Heilung mit einer guten Geschichte ....

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Der Mann ist psychisch krank. Demzufolge ist auch seine Politik krank, d.h. jenseits jeden Maßstabs, den wir an "normales" und einigermaßen vorhersagbares, verlässliches Verhalten anlegen.

Ich bin überaus gespannt, wann eine medizinische Kommission Trump des Amtes entheben wird. Die Vereinigung der amerikanischen Psychiater jedenfalls hat sich bereits über eine ihrer heiligsten Regeln hinweggesetzt und eine Ferndiagnose abgegeben, zusammen mit dem  Statement, dass man Trump für geistig nicht fit genug hält, das Amt des Präsidenten zu bekleiden.

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Unverzichtbares Standardwerk zum Thema Nahtoderfahrung ist noch immer das Buch von Pim van Lommel "Endloses Bewusstsein".     

Vom wissenschaftlichen Standpunkt her interessant ist das Buch von Dr. Julie Beischel "Among Mediums. A Scientist's Quest for Answers". Beischel hat die Frage untersucht, ob sog. Jenseitsmedien in der Lage sind, Informationen über Verstorbene zu geben, die sie auf "normalem" Wege nicht erhalten haben können.

Ein schöner Artikel zur Frage, inwieweit NTE & Co. unser bisheriges Verständnis vom Gehirn ganz auf den Kopf stellen, stammt von Felix Hasler, Forschungsassistent an der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität in Berlin und Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig

http://www.beobachter.ch/gesellschaft/artikel/forschung_es-geht-auch-fast-ohne-hirn/

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Geister? Dann läuft es letztlich auf die Frage hinaus, ob ein Bewusstsein denkbar ist, das unabhängig vom Gehirn bestehen und funktionieren kann.

Dazu gibt es mehrere Überlegungen und Ansätze, die besagen: ja, könnte möglich sein.   

Außerdem wird diskutiert, ob es sich beim Bewusstsein nicht sogar um eine Naturkonstante handeln könnte, weil sämtliche materialistischen Erklärungsansätze bisher versagt haben. Speziell der Philosoph David Chalmers vertritt diese Idee.

https://www.ted.com/talks/david_chalmers_how_do_you_explain_consciousness?language=de

Ansonsten kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt Geister mit keinem der bekannten Naturgesetze belegen. Geist aber auch nicht. Nebenbei bemerkt.

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