Gibt es unbewohnbare Orte auf der Erde?

9 Antworten

Ob ein Ort bewohnbar ist, hängt von dem Aufwand ab, den man dafür treiben kann. Mit Vorräten, Technik und Versorgung von außen sind auch entlegene Militärstützpunkte, Wetterstationen, Leuchttürme, und der erdnahe Weltraum bewohnbar. Aber eben nur, solange jemand bereit ist, die Mühe und die Kosten dafür aufzubringen.

Geisterstädte und verlassene Festungen an vielen Orten der Welt zeigen an, daß es dort einmal Versorgungsnetzwerke gab, z.B., weil man man Bodenschätze suchte, oder eine strategische Stellung hielt und die Geldmittel dafür hatte. Verlassene Farmhäuser stehen, wo jemand vergebens hoffte, sich mit einer Landwirtschaft selbst versorgen zu können. Felszeichnungen in den Wüsten zeigen, wo man einmal leben konnte, bis das Klima zu feindselig dafür wurde.

In einigen Gegenden der Welt scheint es keine derartigen Relikte zu geben. Weder bietet dort die Umgebung die elementarsten Ressourcen zum Leben, noch hat irgendetwas, das es dort zu holen gäbe, je die Mühe lohnend scheinen lassen, sich dort trotz der widrigen Umstände eine Bleibe zu schaffen. Solche Orte werden vielleicht für immer unbewohnt sein, so wie die Asteroiden und Monde in der kalten Zone unseres Planetensystems. Und falls man dort in Zukunft nach irgendetwas Wertvollem schürfen sollte, dann werden die Behausungen der Arbeiter, wenn ihre Zeit um ist, zu Geisterstädten werden.

https://www.flickr.com/search/?text=ghost%20town

https://www.flickr.com/search/?text=ghost%20farm

https://de.wikipedia.org/wiki/Felsbilder_der_Sahara

https://de.wikipedia.org/wiki/Geisterstadt

https://de.wikipedia.org/wiki/Badlands

Ohne moderne Technik?

Nun, trotz Schifffahrt, reines maritimes Leben führen wir nicht, gab immer Küstenbasen.

Und Tiefsee gar nicht. Lebensunterhalt bei bis zu -50 m... ja kam vor.

Hochgebirge jenseits der Schneegrenze, Antarktis und Grönland, Binnenland... unlebbar.

Aber ansonsten, fast überall wohnte damals schon wo, wer.

Mit Technik und Handel zur Versorgung... Amtarktis, Grönland, Hochgebirgsgipfel, Umlaufbahn um die Erde (und absehbar Mond, Mars) gehen.

Auch 5km ins Gestein rein geht (Südafrikagoldmine). Tiefer (noch) nicht.

Meeresoberfläche, schwimmende Städte, geht, man denke an div. Riesenpötte. Tiefseeboden... kritisch, der hohe Druck. Kurz ja, aber Dauerstation? Da ginge Vulkanlavasee nicht schwieriger.

Woher ich das weiß:Hobby – Neben Chemie (Studium) ... jede ist mein Hobby.

Direkt in der Lava eines Vulkans,in einem Waldbrand oder in einem Kernreaktor.

Sonst keine lebenswichtigen oder sinnvolleren Fragen?

Dann will ich Dir mal was zum nmachdenken geben.

Die Hummel hat 0.7cm²Flügelfläche bei 1.2Gramm Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich bei diesem Verhältnis zu fliegen.Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach!

Sie weiß es denkt sich “sch... drauf“ und fliegt. Und der Kolibri machts nach.

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Denke mal in der Antarktis kann man nicht gut wohnen.

Vielleicht im Meer auch nicht.

In der Antarktis wohnen doch Eskimos und im Meer, also auf einem Schiff oder einer Insel könnte man auch leben (beim Schiff wohl nur, wenn man von außen mit Lebensmitteln beliefert wird).

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@mulano

Eskimos gibt es nur in der Arktis, abe nicht in der Antarktis. Hier auf diesem Kontinent um den Südpol herum gibt es nur einige Forschungsstationen. Die darin lebenden Menschen sind auf regelmäßige Lieferungen von anderen Kontinenten angewiesen. Es wäre nicht möglich, in der Antarktis autark über Jahrhunderte zu leben.

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@mulano

Auf der Antarktis (Südpol !) gibt es keine Eskimos. Da sind nur Pinguine (und ein paar Forschungsstationen, sehr modern eingerichtet).

Eskimos leben z.T. auf Inseln rund um den Nordpol - das ist die Arktis.

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Warum wäre das nicht möglich, sind die Lebensbedingungen in der Arktis etwa anders?

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@mulano

Arktis... Land im Sommer halbwegs grün, nur Eisschild Grönlands ist wirklich lebensfeindlich. Aber auch dort an den Küsten. Weiter nach Norden Meereis, gute Fischgründe, wenn man Loch reinhäckt.

Antarktis, abseits der Küsten kur Hochland, Eiswüste auf 3000 - 5000 m Höhe. Kein Leben, keine Nahrung... nur wenige Mikroben leben aktiv im -30 Grad kalten Sommer.

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@mulano

Ja, die Arktis ist deutlich anders.

Die Antarktis ist ein Kontinent, eine riesige Festlandmasse mit Gletschern.

Der Nordpol selber ist "nur Wasser", es gibt einige Inseln, die liegen aber nicht direkt am Nordpol, sondern z.B. nördlich der kanadischen Landmasse. Auch Grönland liegt nicht direkt am Nordpol. Die Südspitze Grönlands liegt sogar südlicher als die Südspitze Islands.

Die Eskimos kamen über Alaska und Kanada auf diese Inseln (z.B. Baffin Island).

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