Hallo Minengraeber

Bei der Frage nach Leben auf Planeten geht es vorrangig um Habitable Zonen innerhalkb von Sonnensystemen - d.h. um jene Bereiche, in denen Planeten sich genügend aufheizen können, damit Leben dort möglich ist.

Eine Hab.Z. ist aber nicht mit einem Schnellkochtopf vergleichbar, in dem es überall schön gleichmäßig warm ist. Die ankommende Energie fällt von der Sonne zum äußeren Rand nach der Funktion 1/r² ab. Was bedeutet, daß es in der Hab.Z. nur einen einzigen, optimalen Bereich gibt.

Das heißt zwar nicht, daß es in den Randbereichen kein Leben geben kann, aber optimal bedeutet genau das: dort entwickelt Leben sich schneller. D.h. konkurrierendes Leben in den Randbereichen benötigt für die gleichen Entwicklungsergebnisse deutlich länger.

Das gilt auch für die anderen Habitablen Zonen, die es durchaus gibt: z.B. hat Jupiter solche Zonen: mindestens Europa hat vermutlich einen Ozean mit flüssigem Wasser - gute Bedingungen für Leben. Aber du hast auch nach technisch basiertem Leben gefragt. Das kann es natürlich auch unter Wasser geben, aber es fängt schon bei der Chemie an, deren Proben regelmäßig verwässern - bei der Elektronik wird die Entwicklung selbiger sogar extrem unwahrscheinlich. Natürlich kann man Labore und Fabriken technisch isolieren, aber dazu benötigt man bereits Technik. Und solche Isolationsprozesse setzen einen Aufwand voraus, der ebenfalls von der Technik geleistet werden muß, deren Entwicklung also ebenso verzögert.

Da wäre aber auch noch der Saturnmond Titan, der wie die Erde eine Atmosphäre und Ozeane besitzt - allerdings nicht aus Wasser, Sauerstoff, etc. und nicht bei molligen - 20 bis + 30°, sonderrn mehrt als 100° niedriger.

Auch bei solchen Temp. kann sich Leben entwickeln, aber chemische und damit auch biologische Prozesse laufen um so langsamer ab, je niedriger die Prozeßtemperaturen sind. Also Leben wäre möglich, aber eine Gleichzeitigkeit der Entwicklung nicht.

Natürlich kann man sich trotzdem fiktive Situationen ausdenken, wie jene, daß der eigentlich geeignetere Planet mit schöner Regelmäßigkeit großen Asterioden in die Quere kommt, die die Biosphäre alle paar Dutzend Mio. Jahre ziemlich platt machen, während ein sonnennäherer Planet davon verschont wird, wodurch sich auf diesem Wege eine Gleichzeitigkeit der technischen Entwicklung ergäbe.

Was die Frage nach Krieg & Frieden angeht, so gehen die meisten Biologen davon aus, daß raptorenartige Spezies bevorzugt sind. U.a. weil sie energiereichere Nahrung aufnehmen, ihre Gehirne also besser versorgen können.

Das würde bedeuten, daß auf beiden Planeten technische Raptoren leben würden. Dann stel,t sich aber auch nicht die Frage nach Krieg und Frieden, denn womit bitteschön?

Mal angenommen es gäbe auf dem Mars eine Spezies auf gleichem Level wie wir: wie wollen wir denn gegen die Krieg führen, bzw. die gegen uns?

Invasionen wären prinzipiell unmöglich. Bleiben eigentlich nur Atomkriege.

Aber da gilt noch viel mehr wie während des Kalten Krieges, daß der Angreifer das gleiche zurück bekäme (1/2 Jahr Vorwarnzeit). Anderer-seits wäre das sogar eine dermaßen komfortable Vorwarnzeit, daß man alles aus dem Weltall "pusten" könnte, was die Gegenseite schickt.

Also, ich würde sagen daß die grundsätzliche Möglichkeit ganz extrem unwahrscheinlich ist. Aber falls es sie doch geben sollte, dann ist die Chance auf Frieden recht hoch.

Schönen Gruß

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Uteausmuenchen hat dich bereits auf einige Kleinigkeiten hingewiesen, die essentiell sind.

Für die effektive Programmierung wirst du aber schon sehr früh an die Kleinigkeit deines beschränkten Speicherplatzes stoßen.

Abhilfe wäre die Nutzung einer Textur, die aber mit dem Universum nur eine Fernansicht zu tun hat.

Mit einer Textur kann aber der komplette Himmel fernrealistisch abgebildet werden. Dann muß man sich aber mit solchen Kleinigkeiten befassen, die Bereiche detailliert abzubilden, wo gerade ein Teleskop hinsieht und dort ist dann nicht nur theoretisches Fachwissen, sondern auch detaillierte Kenntnisse jenes Bereiches erforderlich - das wir aber nur in Ausschnitten besitzen.

Davon mal abgesehen ist die Programmierung einer Universum-Simulation ein Vorhaben, für das du Jahrtausende benötigen würdest - das ist eine Aufhgabe für ein recht großes Team (mit zukünftigem Wissen).

Nichts desto Trotz - für ein Computerspiel ist die Ptogrammierung einer solchen, auf Texturen basierenden Simulation, weniger problematisch - aber nicht notgedrungen realistisch.

Schönen Gruß

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Wir haben im Universum nur einen begrenzten Beobachtungshorizont, wissen aber nicht, wie groß das Universum insgesamt ist.

Und jetzt stell dir das mal auf einer sehr kleinen Skala vor, nämlich mit einem Schiff mitten auf dem Atlantik:

Je nach Sichthöhe hast du von dort 1 bis 2 Dutzend Seemeilen bis zum Horizont, der damit auch dein Beobachtungshorizont ist. Wir kennen zwar die Breite des Atlantiks, aber zu Kollumbus' Zeit kannte man die nicht.

Wie will man anhand des Horizontes die Breite eines Ozeans abschätzen? Das kann man nicht.

Genausowenig können wir die Gesamtgröße des Universums schätzen, wenn wir von den hinter unserem Beobachtungs-horizont liegenden Bereichen nichts kennen? - Das geht auch nicht.

Und wenn wir die Gesamtgröße nicht kennen, dann ist auch die Frage nach einem Mittelpunkt illusorisch. Zumal es auch von der Topologie abhängt, ob es überhaupt einen Mittelpunkt gibt. Und es hängt auch von der ursprünglichen Dichte ab: wenn z.B. alles so stark verdichtet war, daß die Hesenbergsche Unschärfe keine Ortsbestimmung zuläßt, dann ist ein Mittelpunkt ebenso illusorisch, bzw. kann der auch mit dem Gesamtuniversum identisch sein.

Schönen Gruß

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So, wie du dir das vorstellst, geht das nicht, ASEAN.

Bei 2 Planeten im gleichen Sonnensystem, bei denen sich auf beiden höheres (intelligentes) Leben entwickelt, hat einer der beiden einen ganz erheblichen Vorsprung.

Beispielsweise wären Erde und Venus zu verschiedenen Zeiten zentral in der habitablen Zone.

Wir hätten dann also den Zustand, daß es auf einem der beiden Planeten eine hochtechnisierte Zivilisation gäbe, während diese auf dem anderen bereits wieder ausgestorben, oder erst dabei ist, sich zu entwickeln.

Kriege sind Konflikte zwischen annähernd gleich entwickelten Zivilisationen. Wenn aber auf der einen Seite eine Hochtechnologie agiert, auf der anderen eine primatenähnliche "Gesellschaft", dann wären Kriege garnicht möglich.

Die unterlegene Seite hat keine Chance, sich gegen die überlegene zu wehren. Wenn jene beschließt, die "Primitivlinge" in einen Zoo zu stecken, dann wäre das so - Gegenwehr unmöglich, bzw. in jedem Fall tödlich.

Also nein - stellare Kriege kann es unter solchen Bedingungen nicht geben.

Die könnte es aber bei der gleichen Spezies geben. Z.B. wenn die Menschen einen anderen Planeten terraformieren und besiedeln würden und die Neukolonisten eine Souveränität verlangen, die die Erde nicht zuzugestehen gewillt ist...

Schönen Gruß

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Das ist auch in einem unendlichen Universum nicht wahrscheinlich.

Die Aussage, "Alles was denkbar ist, sei auch möglich", ist nämlich falsch.

Die Natur realisiert nicht alles, was sich irgendein SF-Autor ausdenkt. Das gibt zwar nette Filmchen, aber im Universum muß es deshalb keineswegs stattfinden.

Schönen Gruß

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Als Kilonova bezeichnet man gewöhnlich die Verschmelzung zweier Neutronensterne. Deren Rochegrenze liegt so eng an ihrer Oberfläche, daß keine Akkretion stattfindet, sondern tatsächlich eine Kollision beider Objekte.

Durch deren extreme Dichte und Temperatur läuft der r-Prozeß dabei effizienter ab als bei einer Supernova. Es ist deshalb davon auszugehen, daß ein erheblicher Teil der schweren Elemente durch kollidierende N-Sterne synthetisiert wird - vielleicht sogar der größere Teil.

Solche Synthetisierung wäre natürlich irrelevant, wenn die Produkte Teil des verschmolzenen N-Sterns würden. Es gibt aber einen Massenauswurf, durch den selbige ins Universum gestreut werden. Das ist übrigens der größere Teil des Massen-verlustes, nicht die erzeugte EM-Strahlung.

Damit ist die Frage nach einem Schwarzen Loch als Verschmelzungsprodukt mindestens indirekt beantwortet: 2 N-Sterne von je 1,5 S-Massen führen keineswegs zu einem N-Stern von 3 S-Massen (od. einem SL), sondern das Produkt ist deutlich leichter.

Ein anderer Fall wäre die Verschmelzung sehr schwerer N-Sterne von je 2 S-Massen oder noch schwerer. Schwerere N-Sterne wurden bisher aber nicht beobachtet - sie sind offenbar sehr selten, oder kommen aus bisher unbekannten Gründen nicht vor.

Jetzt zum Fall der Kollision eines N-Sterns mit einem Weißen Zwerg. Dabei handelt es sich um 2 sehr ungleiche Kandidaten, weil deren Dichte extrem voneinander abweicht.

Ein W.Zwerg kann von jedem normalen Stern Masse akkretieren, aber bei einem N-Stern läuft der Prozeß genau andersrum:

Der W.Zwerg besteht immer noch aus Atomen, der N-Stern aus eng gepackten Neutronen. Der Unterschied der Radien (~ 1 : 100) verdeutlicht das.

Wir haben also mit dem W.Zwerg ein sehr stark gepacktes Objekt, aber mit dem N-Stern ein extrem gepacktes. N-Sterne akkretieren sich nicht gegenseitig, aber ein W.Zwerg kann sich dagegen nicht wehren: er wird zerrissen, in eine Akkretionsscheibe gezwungen und fällt von dort auf den N-Stern. Das führt also zu keiner Nova, sondern zu einer viel langsamer verlaufenden Akkretion.

Schönen Gruß

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Dein Astronaut bezieht sich auf Effekte der Zeitdilatation.

Ich bezeichne das mal als "Getrickse" mit der Raumzeit und zwar aus folgendem Grund:

Es ist richtig, daß seine individuelle Zeit bei relativistischer Geschwindigkeit gedehnt wird - bei 99 % LG um etwa den Faktor 7. Daraus wird aber nur dann eine lokale Zeit, wenn er in seiner lokalen Ebene verbleibt, also nicht zurückkommt.

Tut er das doch, dann haben wir durch die Identität seiner Start- und Zielplattform eine lokale Basiszeit, die von seiner zwischenzeitlichen Geschwindigkeit unabhängig ist.

Den Transformationsfaktor kannst du dir einfach ausrechnen - am besten mit normierten Größen:

1 / Wurzel (1 - v²/c²)

Bei 99 % LG kommt man auf einen Faktor von etwa 7.

Bei der Geschwindigkeit muß man auch an die Blauverschiebung denken. Allerdings wird die noch nicht so hoch, daß sie nicht mehr beherrschbar ist. Das trifft auf kosmischen Staub aber durchaus zu. Um sich davor zu schützen würde das Raumschiff eine Panzerung benötigen, die die nötige Masse nach oben treibt.

Apropos Masse - ohne Antimaterie-Annihilation wird das nicht klappen. Selbst dann verfeuert das Raumschiff nahezu seine gesamte Startmasse, um auf 99 % LG zu kommen.

Es soll am Ziel aber wohl auch wieder abbremsen und dann das ganze nochmals, um wieder zurückzukommen - macht viermal die Startmasse. 99 % LG klappt also nicht und bei geringerem Faktor der LG wird der Dilatationsfaktor nur noch sehr moderat ausfallen.

Schönen Gruß

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Die Venus wäre hinsichtlich ihrer Masse (erdähnlich) tatsächlich ideal - wenn es dort nicht ein paar Probleme gäbe:

  • Die Venus ist extrem heiß (450+ °C)
  • Ihre Atmosphäre ist tödlich (u.a. Schwefelsäure)
  • Sie dreht sich zu langsam (>240 Erdtage)

Kann man natürlich trotzdem machen. Sie ist tatsächlich der einzige Kandidat in unserem Sonnensystem für ein erfolgreiches Terraforming.

Optimistisch geschätzt könnten wir damit in 500 Jahren anfangen, wobei der gesamte Prozeß (ebenso optimistisch geschätzt) locker 1000 Jahre dauern würde.

Schönen Gruß

PS: Von einer Kolonisation des Mars spricht übrigens nur die PR. Das mittelfristige Ziel ist lediglich ein permanenter Stützpunkt.

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Dazu mußt du nur mal auf eine Landkarte sehen: das Reich der Mongolen war größer - es war sogar das größte, das je existiert hat.

In beiden Fällen haben wir es mit klassischen, imperialen Eroberungen zu tun.

Alexander hat allerdings aus einer ziemlich kleinen Basis heraus (Griechenland) in kürzerer Zeit als irgendwer nach ihm, ein sehr viel größeres Imperium erobert.

Das hat er einerseits geschafft durch geniale Strategien und Taktiken, verbunden mit einer sehr klugen Politik und sehr viel Glück (er hatte einen dämlichen Gegner). Gleichzeitig war er aber auch ein Hasardeur - ein Mann, dessen Ziel Eroberung war, ohne sich gegen die Folgen eines Scheiterns wirklich abgesichert zu haben.

Und so schnell, wie er sein Imperium aufgebaut hat, zerfiel es mit seinem Tod in 4 Einzelstaaten, von denen 3 noch ziemlich lange existierten.

Die Mongolen haben (Dschinghis Khan (gibt alle möglichen Schreibweisen) zuerst China angegriffen und hatten dabei etwa die gleichen Vorteile wie Alexander gegen Persien: geniale Strategie u. Taktik, kluge Politik und eine dämlich agierende Gegenseite.

Im Gegensatz zu Alexander lebte D.K. aber deutlich länger und hat aus den Eroberungen einen funktionierenden Staat geschaffen, der auch nach seinem Tod im "Eroberungsgeschäft" blieb.

Mit einer genügenden Basismacht im Hintergrund, verbunden mit wenig Skrupeln, ist es nicht so arg schwierig, jeden Nachbarn, der nicht kuscht, niederzumachen.

Das haben die Mongolen ziemlich erfolgreich getan - mit ein paar Fehlern, die ihnen schließlich zum Verhängnis wurden und das ziemlich schnell.

Schönen Gruß

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Hallo Julianos187

Unsere Sonne ist während ihres Umlaufs um das Zentrum der Milchstraße unterschiedlicher Gravitation ausgesetzt. Dadurch "eiert" sie quasi auf ihrer Bahn und dabei ändert sie auch geringfügig ihre Geschwindigkeit.

Gleichzeitig taucht sie während ihres Umlaufs mehrfach durch die galaktische Ebene (von etwas oberhalb nach unterhalb und wieder oberhalb).

Wenn man alle diese Wellenbewegungen ignorierte könnte man vielleicht von einer "verbeulten Ellipse" sprechen.

Bewegungen, wie die unserer Sonne, also in und zwischen den Spiralarmen, sind aber noch sehr regelmäßig vergleicht man sie mit den chaotischen Sternbewegungen im Bulge (Kernbereich).

Schönen Gruß

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Dazu muß ich erst ein bischen ausholen...

Das Militär des Kaiserreichs und der Nachfolger Weimarer Rep. und 3.Reich, war durchgehend ein preußisches Militär. Das zeichnete sich durch hohe Ansprüche an die Soldaten aus und einem erstklassigen Offizierskorps.

Preußen und alle Nachfolger präferierten den Bewegungskrieg, worin die eigene Armee besser war als irgendeine andere.

Das hatte aber noch eine weitere Konsequenz in der Truppenführung: mit einer starren Hierarchie ist es nämlich unmöglich, weit verteilte Verbände zu führen. Preußen führte deshalb die Auftragsführung ein. Das bedeutet, daß Kommandeure nicht detaillierte Befehle bekommen, sondern einen Auftrag, den sie auszuführen haben.

Die Strategie im Westfeldzug beruhte ausschließlich auf Plänen des Generalstabes, nicht Hitlers. Ebenso war die taktische Umsetzung Aufgabe der Kommandeure - nicht die von Hitler.

Hitler, der Gefreite des 1.Weltkriegs hatte bestenfalls rudimentäre Ahnung von der Führung einer Armee.

Allerdings saß Hitler nun mal als Oberbefehlshaber (Führer) an der Spitze, konnte sich also jeden Erfolg der Wehrmacht auf die "eigene Fahne schreiben" - wer würde dem schon widersprechen.

Also - vollständiger Sieg gegen Frankreich = Oberbefehlshaber Hitler. Das britische Expeditionskorps wurde ebenfalls besiegt = ebenfalls Hitler. Daß es durch seinen Haltebefehl zum größten Teil über den Kanal entkam wurde nicht öffentlich erwähnt.

Erfolgreiche Großoffensive gegen die UdSSR = OB Hitler.

Danach lief das dann weniger gut, aber Hitler war flexibel: Erfolge waren die seinen, Niederlagen die Schuld einzelner Kommandeure.

In der Öffentlichkeit des 3.Reiches wurde Hitler deshalb bis fast zum Kriegsende als der Große Feldherr dargestellt und durch die einseitige Berichterstattung (Göbbels) wurde das mehrheitlich geglaubt.

Es wäre aber auch lebensgefährlich gewesen, ihn als das zu benennen, was er wirklich war, nämlich der Größte Versager aller Zeiten - darin sind seine diversen Verbrechen noch garnicht enthalten.

Schönen Gruß

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Wie soll das denn gehen?

Etwas vollkommen Unsinniges läßt sich prinzipiell nicht beweisen!

Hitler hat sich nie an Tatsachen orientiert, sondern mit irgendwelchen seiner Träume, die er, geschickt verpackt, unter die Bevölkerung brachte.

Hitler war ein früher Populist

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Immer diese destruktiven Fragen...

Theoretisch wären wir durchaus in der Lage. Immerhin sind Weiße Zwerge so kooperativ, daß sie uns mit ihren gelegentlichen SN-1A die Massenobergrenze für thermonukleare Explosionen zeigen - 1,44 Sonnen-massen.

Das wäre für die Erde natürlich reichlich überdimensioniert.

Es zeigt aber, daß die Zerstörung der Erde thermonuklear durchaus möglich wäre. Offen gestanden habe ich keine Lust das im einzelnen durchzurechnen. Aber "Pi mal Daumen" sollte ein nuklearer Sprengsatz von einigen 1000 Kubikkilometern für die Erde ausreichen.

Das verdeutlicht aber schon mal, daß selbiger nicht auf der Erde konstruiert werden kann, denn er würde durch seine Masse schon während der Konstruktion durch die Erdkruste brechen - und sicherlich würde der Rest der Welt nicht freundlich zusehen, wenn irgendein Irrer irgendwo eine solche Superbombe konstruiert.

Also bauen wir das Ding im Weltraum - am besten im Orbit Jupiters, dann kann der auch gleich den nötigen Wasserstoff liefern.

Theoretisch alles kein großes Problem.

In der Praxis haben wir natürlich nicht die Ressourcen, um ein derart monströses Objekt zu konstruieren - und bewegt werden muß es ja auch.

Theoretisch, also Ja - Praktisch, Nein !

Möglicherweise tummelt sich in der Oortschen Wolke aber ein Primordiales Schwarzes Loch - danach wird aktuell gesucht.

Falls es existiert, dann muß das nicht unbedingt viel Masse haben - kann im Bereich eines kleinen Mondes liegen und dann könnte man es gravitativ beeinflussen. Das sollte aber nicht zu schnell mit der Erde kollidieren, denn dann wäre das nur eine Passage, die zwar einiges zerstört, den Planeten aber nicht.

Ein solches, primordales SL müßte sich der Erde langsam genug annähern, daß es mit selbiger verschmelzen würde. Es wäre zu klein, um die Erde spektakulär zu akkretieren. Aber wenn es sich im Erdkern "niederließe", dann akkretiert es dort und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das kleine Monster die Erde komplett "verputzt".

Aber auch hier gilt: uns fehlen die Ressourcen, um in die Oortsche Wolke zu kommen und dort auch noch mit Gravitationstraktoren Objekte in Bewegung zu setzen - also praktisch auch hier, Nein !

Schönen Gruß

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Hallo Ayse7051

UFOs (Unidentyfied Flying Object) sind zu 99,9 bis 100 % ausschließlich atmosphärische Objekte, also solche, die in, oder durch die Atmosphäre entstanden, bzw. sich in selbiger bewegen. Allen gemeinsam ist, daß sie nicht identifiziert werden konnten, was aber nicht ungewöhnlich, angesichts von alleine Millionen täglichen Flugbewegungen in unserem Luftraum ist.

Was du offenbar meinst, wäre eine spezielle Untergruppe, die ich hier mal als Extraterrestrial Flying Object bezeichne und von der völlig unklar ist, ob es solche überhaupt (im Sonnensystem) gibt - die Chance dafür ist gering.

Aber falls es selbige geben sollte, dann ist als sicher vorauszusetzen, daß sie unserer Technologie sehr weit überlegen wäre.

Wir beherrschen bereits Stealth-Technologien gegenüber Radar. Es wäre davon auszugehen, daß solche Besucher sogar das komplette elektromagnetische Spektrum abschirmen können.

Davon mal abgesehen ist der stellare Weltraum riesig und darin befindliche Objekte winzig. Wenn irgendein kleines Objekt nicht gerade eine irgendwie sichtbare Emission emittiert, dann haben wir ohnehin keine Chance, es zu entdecken.

Also nein - unsere Chance, ein EFO im Weltraum zu entdecken, ist minimal.

Schönen Gruß

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Du bekommst ein Zertifikat, das du dir einrahmen und an die Wand hängen kannst.

Davon mal abgesehen ist das Zertifikat weniger wert als das Papier, auf dem es gedruckt wurde.

Schönen Gruß

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Hallo Ausredederyana

Doppelter Durchmesser entspräche dem 8-fachen Volumen, also etwa auch der 8-fachen Masse. Die dadurch verursachte Gravitation wäre zwar ebenfalls das 8-fache, aber nur dann, wenn die Kugel den gleichen Durchmesser wie die reale Erde hätte. Bei doppeltem Durchmesser läge sie bei 1/r² jenes Wertes, also 2 g an der Oberfläche.

Das hätte keine Konsequenzen für die Ozeane, da Wasser nicht kompressibel ist, aber die Atmosphäre wäre dichter - ob die Zusammensetzung eine andere wäre hängt vor allem von der Biosphäre ab.

Es hätte aber Konsequenzen für Gebirge. Derzeit liegt deren maximal mögliche Höhe bei etwa 10 km. Steigt ein Gebirge noch höher, dann sinkt es durch sein eigenes Gewicht wieder tiefer. Bei doppelter Oberflächenschwerkraft läge die maximale Gipfelhöhe somit bei etwa der Hälfte.

Für Pflanzen und Tiere hätte das ebenfalls Konsequenzen. Bäume müssen deutlich dickere Stämme haben. Ebenso gilt das für Tiere, die ein stärkeres Skelett und Muskeln benötigen würden, also gedrungener wären.

Verglichen mit den bisher größten Landtieren der Erde, die zur Dino-Zeit lebten, läge das Maximalgewicht ebenfalls bei der Hälfte.

Schönen Gruß

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Hallo LucaRoeder

Bevor du dich in die Psychologie vertiefst, fang mit Philosophie an. Aber stürz dich dort nicht einfach hinein, sondern verschaffe dir erstmal einen Überblick.

Ich würde dir die Diskussion zwischen Lesch und Vossenkuhl empfehlen: "Denker des Abendlandes".

Die beiden stellen die Philosophiegeschichte vor, beginnend in der Antike bis in die Gegenwart und geben dabei einen kurzen Einblick, was die betreffenden Philosophen vertreten haben.

Das findest du in 40 Teilen auf Youtube, aber soweit ich weiß, ist es auch als Buch erhältlich.

Schönen Gruß

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Hallo Coelophysis

Weiße Löcher sind möglicherweise nur ein mathematisches Artefakt von Einsteins ART und damit real garnicht existent.

Falls es sie doch gäbe, dann wäre ihre Existenz denkbar kurz. Sie sind nämlich das Gegenteil ihrer Schwarzen Kollegen: sie "hauen" ihre gesamte Masse so schnell wie irgend möglich raus.

Insofern könnte man den Urknall mit einem Weißen Loch vergleichen.

Heute existierende Weiße Löcher müßten permanent mit Masse "gefüttert" werden, wofür prinzipiell nur ihre Schwarzen Kollegen in Frage kämen. Dann müßte man bei Schwarzen Löchern aber einen ebenso permanenten Massenverlust beobachten können (das Gegenteil ist der Fall) und außerdem wären die Weißen Löcher Quellen von Gammastrahlung, gegen die ein Quasar geradezu mickrig wäre (ist auch nicht zu beobachten).

Wie diese "Fütterung" vorgehen könnte? - Das wäre über ein (genauso hypothetisches) Wurmloch (Einstein-Rosen-Brücke) möglich, das ein Schwarzes mit einem Weißen Loch verbinden würde.

Allerdings wäre ein Wurmloch winziger als das kleinste Elementarteilchen. Zwängt sich etwas größeres hinein, dann kollabiert es augenblicklich.

Sofern solche Wurmlöcher tatsächlich existieren, könnte vielleicht ab und zu ein Photon "hindurchtunneln"? Dann wäre ein Weißes Loch aber nur das unbeobachtbare, andere Ende eines Wurmlochs und damit im Grunde irrelevant.

Schönen Gruß

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