gebrauchter Drucker druckt nicht?

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hast du es mal mit den Basisbefehlen versucht:

lpc status ( mit Root-Rechten)

danach vielleicht

cupsenable <Cups-Name des Druckers>

Danke. Das Besinnen auf die Basisbefehle hat mich auf die Spur gebracht, jedenfalls im Netz.

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@flaglich

berichte doch mal, ob das wirklich geklappt hat.
So einen Fall hatte ich schon mal, da waren alle Einstellungen über die GUI's wirkungslos. Erst mit cupsenable ging es. Das war aber nicht bei openSuSE sondern bei Manjaro.

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@guenterhalt

Hallo Günther,

Nach deinem Tipp habe ich ganz von außen probiert und erstmal nmap probiert. Die Ports die nach der GUI offen sein sollten (443 und 631) waren geschlossen, dafür 9100 ff offen. Also habe ich den Drucker mal nicht über ipp konfiguriert sondern AppSocket/JetDirect. Das brachte den ersten Erfolg und ich konnte über die manuelle Zuführung wenigsten schon mal drucken. Der Rest war frickelig, aber mit dem Handbuch zu schaffen. Die GUI des Drucker zeigt jetzt auch die richtigen Einstellungen an, nur bei der Aktivierung der Protokolle stimmt sie nicht mit der Realität überein.

Nach GWBIns Idee habe noch probiert den IMac mit USB anzuschließen und siehe da, es funktionierte einwandfrei, sogar mit Verlängerungskabel.

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Hallo

Nach einem erfolglosen Versuch wird der Drucker als deaktiviert gekennzeichnet.
  • 1) Hat er denn zuvor einen anderen Status angezeigt?
  • 2) Oder ist lediglich die Warteschlange gestoppt?
Die Weboberfläche des Drucker funktioniert.
  • 3) Taucht er denn auch in CUPS auf und lässt sich darmit konfigurieren?
http://localhost:631/
Eine Bekannte hat einen gebrauchten Kyocera FS 1350 DN bekommen.

Ich würde mir sowieso nie was anderes kaufen als einen Drucker von Hewlett Packard, weil ich seit 1989 damit die besten Erfahrungen und seit ca. 1993 mit GNU/Linux sowieso die beste Kompatibilität über hplip bietet.

Linuxhase

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich benutze seit 2007 Linux und habe LPIC101 und LPIC102

Hat Suse denn nicht CUPS an Bord? Damit solltest Du jeden Drucker zum Laufen bekommen, wenn der modellspezifische Treiber vorliegt.

Ja Suse hat Cups und lässt die Einrichtung zu, bis dahin läuft es perfekt. Nur er druckt nicht weder unter Suse, noch Mac OS x noch Window 10.

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@OpaAlfons

Der Drucker steht sicher auf meinen Cajon und bewegt sich nicht. Es kommen keine leeren Seiten. Am Drucker lässt sich die Statusseite drucken. Druckwerk und Toner scheint also OK zu sein.

Ich hab es gerade noch mal mit dem IMac probiert; "Drucken - Der Drucker reagiert nicht."

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@OpaAlfons

na dann bin ich damit ja nicht alleine. Danke

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@flaglich

Wenn er nicht Druckt auch mal das Kabel zum Drucker getauscht gegen ein anderes ?

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@Silberfan

Nein ich habe einmal ein total neues USB-Kabel genommen. Über dieses Kabel wurde der Drucker erkannt und von Cups (unter Suse) weitesgehend eingerichtet. Als dies nicht funktionierte habe ich den Drucker über Cat 5e Kabel erfolgreich mit dem LAN verbunden. Die Weboberfläche ist erreich- und bedienbar. Nur er druckt nicht. USB- und Lan-Kabel funktionieren normalerweise binär: geht oder geht nicht. Das war bei anderen Kabeln früher anders.

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Ich verwende für die Druckerverwaltung unter Linux immer CUPS. Vermeide direkt über den Drucker die Anfragen zu setzten oder direkt den Drucker anzusprechen. Generell verwende ich Debian basierende Linux Distributionen da ich Suse und die anderen die auf RPM Pakete basieren nicht mag. Ich selbst habe einen Kyocera m6526 cdn über einen Druckerserver im Netzwerk hängen wobei der Drucker selbst an USB am Druckerserver hängt. Die Netzwerkkarte ist bei dem Drucker Defekt daher Drucke ich über den Printserver was gut funktioniert. Als Druckertreiber benutze ich immer die Treiber vom Hersteller die am wenigsten Probleme machen. Die beigefügten unter z.B. Cups verwende ich nur wenn ich keinen Treiber mehr vom Hersteller bekomme.

Deswegen kann ich auch dir nur Anraten und als tip weitergeben ,entweder versuchst du es über Cups oder schaff dir eine Debian basierene Linux Distribution an die so oder so besser ist.

Woher ich das weiß:Beruf – 30 Jahre in der IT Welt tätig.

was benutzen denn die Debian-basierten Linux-Distributionen zum Drucken?

Auch ist mir nicht bekannt, dass SuSE noch etwas anderes als Cups benutzt.

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Was hat den die Paketverwaltung mit der Funktionalität des Druckers gemein?

Ich verwende zwar auch übermäßig eine auf Debian basierende Distribution, habe aber auch Manjaro und Opensuse parallel laufen.

Im Endeffekt ist das eine Sache der Benutzerfreundlichkeit und der persönlichen Vorlieben. Wenn ein Treiber für Linux konzipiert ist, dann läuft er auf jeder auf Linux basierenden Distribution. Man muss als Nutzer lediglich die Installation beherrschen können.

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Halbwegs gelöst.

USB geht immer noch nicht, per Netzwerk nur auf dem Port 9100 (und mit den anderen konfigurierten Protokollen nicht). Nach dem Reset mussten noch die Papiereinstellungen angepasst werden.

Nochmal Danke an alle die mitgedacht haben.

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