Existiert die Wiedergeburt?

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Es gibt zu viele Berichte, als dass man sie alle in die Schublade für Humbug stecken kann...

Berichte durch Zeugen gestützt, Berichte von Kindern und Erwachsenen in Zusammenarbeit mit Psychiatern und Wissenschaftlern etc...

Gruß Fantho

Nun es gibt auch Berichte vob Leuten die in der Hölle waren .

Es gibt Bericht von Leuten die im Himmel waren .

Was nun ? 

Beweise sind dies alles keine !

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@waldfrosch64

Ich schrieb:

Berichte durch Zeugen gestützt, Berichte von Kindern und Erwachsenen in Zusammenarbeit mit Psychiatern und Wissenschaftlern...

Zudem schrieb ich ja nicht, dass all dies Beweise sind, sondern dass man nicht alle Beerichte als Humbug betrachten kann...

Gruß Fantho

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Ob es die Wiedergeburt gibt, kann man wissenschaftlich jedenfalls nicht klären. Wie sollte das auch möglich sein? Folglich ist es eine reine Glaubensfrage, genauso wie die Vorstellung, wie es nach dem Tod weiter geht und ob es überhaupt etwas nach dem Tod zu erleben gibt.

Ich persönlich glaube auf eine gewisse Weise daran, dass es sowohl ein ewiges Dasein gibt, als auch eine Art Wiedergeburt, ganz einfach weil ich glaube, dies bereits immer wieder erlebt zu haben. Ich wüsste nicht, wie man dies beweisen sollte und um ehrlich zu sein, ist es mir auch egal, denn es ist mein persönlicher Glaube, basierend auf etwas, von dem ich glaube, dass es geistige Erinnerungen an geistig früher erlebte, mit meinem jetzigen vergleichbare Leben und an ein ewiges Dasein sind und eben das reicht mir für meinen Glauben daran völlig. 

(Ich wünschte nur, dass mein Vertrauen darin so stark wäre, dass ich auch alle damit verbundenen Verheißungen realisieren könnte, denn dann würden mir Dinge möglich werden, die in der Bibel als geistige Gaben bezeichnet werden, aber was nicht ist, kann ja noch werden und in einem gewissen Umfang habe ich diese schon verwirklicht, nur eben noch nicht insofern, dass es mir wirklich voll und ganz entsprechen würde.)

Deine Frage birgt mehrere interessante Aspekte:

  1. Wenn Wiedergeburt stattfindet, so findet sie darum statt, weil die Natur des Daseins so ist, und nicht darum, weil irgendwelche Wesen an sie glauben.Es ist demnach völlig belanglos, ob man daran glaubt oder nicht, denn es ist letztlich einfach so, wie es unabhängig unseres Glaubens tatsächlich ist. Anders ausgedrückt bedeutet das, wenn Wiedergeburt stattfindet, geschieht das auch mit allen Menschen, die vehement nicht daran glauben, und wenn sie nicht stattfindet, wird kein einziger Mensch von denen, die vehement daran glauben, wiedergeboren werden.
  2. Die Idee der Wiedergeburt wird hierzulande fast immer völlig falsch verstanden. Die Leute meinen, dass Wiedergeburt bedeuten würde, ihr individuelles Ich, als das sie sich kennen, würde nach dem Tod wiedergeboren werden. Dies ist aber logischerweise komplett unmöglich, denn unser individuelles Ich, als das wir uns erleben (und identifizieren!), ist natürlich zumindest mal zu einem sehr großen Teil (wenn nicht gar komplett), von unserem individuellen Körper und dessen biologischen Anlagen geprägt und verursacht.Dieser Körper ist aber sowohl sterblich, als auch einmalig. Somit ist auch unser individuelles Ich, als das wir uns kennen und identifizieren sterblich und einmalig und kann nicht wiedergeboren werden.
  3. Wenn also ein seelisches Ich (als das wir uns im Leben gar nicht identifizieren, sondern das unser individuelles sterbliches Ich sozusagen nur aus dem Hintergrund erlebt) wiedergeboren wird, frägt sich, wie viele unterschiedlicher solcher seelischen Ichs es eigentlich gibt, und worin sie sich unterscheiden. Ebenso frägt sich, wie eine bestimmte Zahl solcher seelischen Ichs mit funktionell mit der variablen Zahl der Körper im Universum in Einklang zu bringen wäre.Ich sehe hier allerdings eine einfache Lösung: Es gibt nur eins dieser seelischen Ichs, die uns alle nach und nach "durch erlebt", was wiederum nur dann möglich ist, wenn die Wiedergeburten unchronologisch, also zeitlich nicht geordnet ablaufen würden.  :)
  4. Alle anderen Ideen, die unser Ich-Erlebnis und den Tod betreffen, sind wesentlich unlogischer und unvorstellbarer als die Idee der Wiedergeburt. Hinzu kommt noch der Aspekt der ausgleichenden Gerechtigkeit beim Konzept von Wiedergeburt im Vergleich mit allen anderen diesbezüglichen Konzepten (allerdings auch wieder nur in Verbindung mit der in Punkt 3 am Ende beschriebenen Idee einer einzigen universellen Seele!).

Existiert die Wiedergeburt?

Einen allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweis für die Wiedergeburt
gibt es nicht. Daher ist das eine Frage des persönlichen Glaubens.

Östliche Religionen

Hindus, Sikhs und Buddhisten glauben an eine körperliche Wiedergeburt nach dem  Tod. Allerdings ist damit im Buddhismus keine Seelenwanderung gemeint, da dort die Existenz eines ewigen Selbst  (Seele) abgelehnt wird.

Christentum

Für Christen ist die Wiedergeburt ein geistiges Ereignis, das eher mit
einer inneren Erneuerung (etwa durch die Taufe) verglichen werden kann
und nichts mit einer Vorstellung nach dem Tod zu tun hat.

Meine Überzeugung

Ich bin Buddhist und für mich ist die Wiedergeburt vergleichsweise egal, da sie mein Leben nicht bewusst beeinflusst. Ich bin selbst für mein Handeln verantwortlich und brauche dafür keine Rechtfertigung über "Karma" o.ä..

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit mehr als 30 Jahren praktizierender Buddhist

Einen allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweis für die Wiedergeburt gibt es nicht.

Gerade Du als Buddhist müsstest die Geschichte eines tibetischen Heiligen (Name entfallen) kennen, der als Kind seinen eigenen Mörder entdeckte und entlarvte und auch durch ihn die Tatwaffe gefunden wurde...

Diese Geschichte wurde von vielen Zeugen bestätigt...

Zudem gibt es auch viele Berichte von Kindern und Erwachsenen, welche von früheren Leben erzählten...

Jetzt mögen all diese Berichte nicht den wissenschaftlichen 'Kriterien' entsprechen, aber all die Zeugen und Berichte (Kübler-Ross, Moody etc.) lassen dies sehr glaubwürdig erscheinen...

Ich bin selbst für mein Handeln verantwortlich und brauche dafür keine Rechtfertigung über "Karma"

Und? Was denkst Du, geschieht dann zB mit einem sogenannten islamistischen Märtyrer? Welche Verantwortung hat er nun für das, was er getan hat, zu tragen?

Karma ist keine Rechtfertigung, sondern ein göttliches Gesetz, welches immer wirkt...

Gruß Fantho

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@Fantho

aber all die Zeugen und Berichte (Kübler-Ross, Moody etc.) lassen dies sehr glaubwürdig erscheinen...

Wie du selbst gesagt hast, gibt es zwischen Indizien, die etwas glaubwürdig erscheinen lassen und allgemeiner wissenschaftlicher Akzeptanz einen Unterschied, den ich für wichtig halte.

An meinem Lebenswandel würde eine Weiterexistenz nach dem Tod ohnehin nichts ändern.

Was denkst Du, geschieht dann zB mit einem sogenannten islamistischen Märtyrer?

Welche Konsequenzen ein islamistischer Selbstmordattentäter im Rahmen der Wiedergeburt womöglich erfahren könnte, weiß ich nicht.

Er hat die Verantwortung für den Tod von Menschen und hat, falls er überleben sollte, vermutlich als Konsequenz mit Strafverfolgung zu rechnen. Möglicherweise erlebt er auch einen Gewissenskonflikt.

Ich bin selbst für mein Handeln verantwortlich und brauche dafür keine Rechtfertigung über "Karma"

Was ich damit auch sagen wollte;

Sich hinzustellen und zu sagen "ich bin das Opfer meines Karma, ich musste so handeln, es zwang mich dazu" zählt für mich nicht als glaubhafte Rechtfertigung. Man sollte zu seiner Verantwortung stehen.

Grundsätzlich sind Vorstellungen über nachtodliche Existenz für mich aber ohne Belang - schon alleine aufgrund des Umstands, dass ich nicht tot bin.

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Die östlichen Religionen gehen generell von Wiedergeburt aus. Bei uns wurde diese Vorstellung im Wesentlichen durch die Mode-Esoterik verbreitet - meint aber ziemlich genau das Gegenteil. 

Während beispielsweise für den Buddhisten eine fürchterliche Vorstellung ist, noch viele, viele Male wiedergeboren werden zu müssen ist bei uns eher das "Ich will nicht das alles aus ist."

Ich persönlich glaube, dass der Glaube an Wiedergeburt eine Vertröstung ist. Wir sind einmalig, zu uns gehören unsere Gene, genauso unsere kulturelle Prägung, unsere persönliche Geschichte, unsere Taten, unsere Verantwortung. Ich glaube, dass Gott uns ein Leben geschenkt hat. Wir sollen es nützen und nicht auf eine andere Wiedergeburt warten. 

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