Sollen die religiöse Bücher für Kinder verboten werden?

Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Die sollen nicht verboten werden, weil... 63%
Die sollen verboten werden, weil... 37%

21 Antworten

Die sollen verboten werden, weil...

Finde schon irgendwie, dass sie verboten werden sollten. Sie sind seit jeher ein effektives Mittel die Kinder zu indoktrinieren.

Andererseits würden solche Verbote nur zu (gewalttätigen) Widerständen und der Ausflucht auf andere Indoktrinations-Medien führen.

Anstatt also diese Medien zu verbieten, sollte man sich mehr für Aufklärung und Wissenschaft einsetzen, damit die Indoktrinationsversuche weniger bis keinen Erfolg haben.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen
Die sollen nicht verboten werden, weil...

…weil jedem frei stehen sollte, ob man sein Kind religiös oder nicht religiös erzieht.
Ich habe Kirche immer als tolles Gemeinschaftsangebot gesehen, mir ging es da weniger um dir Lehren. Natürlich gab es in der Kinderkirchr Bibelgeschichten und auf der Kinderfreizeit einen Gottesdienst, aber ich habe das viel mehr mit Spaß und Spiel verbunden, als mit Glauben.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin gläubige Christin und beschäftige mich viel mit Gott

Tja, was dazu wohl der Herr Jesus sagt? Spielen kann man auch im Kindergarten! Aber zu charakterstarken, emphatischen Menschen wird man durchs Spielen nicht.

Eltern haben das Recht, ihre Kinder religiös zu erziehen. Andere Eltern nehmen sich ja auch das Recht, es nicht zu tun!

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@stine2412

Ich sage ja auch nichts gegen religiöse Erziehung, aber mir wurde es eben durch Spaß vermittelt, ich bin ungefähr alle 6 Wochen in die Kinderkirche gegangen, war im Kinderchor, bei den christlichen Pfadfindern, auf Freizeiten, etc. Deshalb mochte ich Kirche sehr, ich war aber auch gerne in Gottesdiensten.

Deshalb finde ich, sollte soetwas nicht verboten werden

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Solange auch religionskritische Kinderbücher erlaubt bleiben, und vielleicht sogar in der Schule damit gearbeitet werden kann, sollten auch religiöse Bücher erlaubt bleiben. Wichtig finde ich, dass beides gleichberechtigt behandelt wird.

Dieses Buch von Michael Schmidt-Salomon ist ein gutes Beispiel für ein religionskritisches Kinderbuch.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kleines-ferkel-sorgt-fuer-grossen-aerger.1013.de.html?dram:article_id=167738

Na das ist ja interessant

militant atheistisch

sicher nicht mehr, als manche religiösen Kinderbücher ' militant religiös" sind

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Die sollen nicht verboten werden, weil...

...wir Religionsfreiheit haben.

Wir können nichts einerseits das Grundrecht der Religionsfreiheit haben (welches im Grundgesetz steht), aber andererseits Eltern verbieten wollen religiöse (Kinder-)Bücher zu Hause zuhaben.

Wenn wir das verbieten wollen, dann müsste zuerst einmal das Grundgesetz verändert werden. Und da wird keiner mitmachen, denn wir haben die Religionsfreiheit nicht ohne Grund dort drin stehen!

Die sollen nicht verboten werden, weil...

Bis 14 hat das Kind keine volle Religions Entscheidung daher macht es kein Sinn solche Bücher zuberbieten weil die Eltern noch bei der Religion viele Entscheidungen treffen. Ich finde das auch garnicht schlimm wenn Eltern ihre Kinder religiös Erziehen. Die Kinder haben trotzdem mit 14 eine Möglichkeit jede Religion anerkennen die sie wollen daher sehe ich kein Problem die Bücher weiter zu erlauben.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ehemalige Christin

Ich denke mal das Problem ist, dass die Erziehung ja durchaus Einfluss auf den Lebensweg einer Person hat.

Gerade wer in stark religiösen Familien aufwächst, bekommt ja im Extremfall von jungen Jahren eingetrichtert, was er als Wahrheit anerkennen soll/muss und dass alles andere mitunter sündhaft ist.

Natürlich hat man dann zwar technisch gesehen die Wahl welcher Religion man glauben will, aber ist mitunter geistig und emotional schon so sehr auf eine Religion geprägt worden, dass man nicht die neutrale Perspektive hat, die man für diese Entscheidung evtl. bräuchte.

Anders gesagt: Es würde mich nicht wundern, wenn ein Großteil der religiösen Menschen heutzutage unter anderem deswegen religiös sind, weil sie damit aufgewachsen sind, und nie groß über die Alternativen nachgedacht haben, weil sie auf ihrem Lebensweg eben nie groß verinnerlicht haben, dass sie diese Alternativen wirklich haben und was diese bedeuten.

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@Farel

"Gerade wer in stark religiösen Familien aufwächst, bekommt ja im Extremfall von jungen Jahren eingetrichtert, was er als Wahrheit anerkennen soll/muss und dass alles andere mitunter sündhaft"

Mein ganzes Leben zusammengefasst

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