Ernährung Katze - Wie schlimm ist Kitekat?

8 Antworten

Stichwort Futtermenge: Diese ist abhängig von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivität. Erstgenanntes (und somit das Idealgewicht) kannst du notfalls beim Tierarzt erfragen und es wöchentlich kontrollieren, indem du sie wiegst. Verweigert sie die Waage, stell dich vorher rauf, nimm sie anschließend auf den Arm und zieh dein Gewicht ab.

Stichwort Futterart: Trockenfutter (auch getreidefreies) sollte am besten ganz vom Speiseplan deiner Katze verschwinden. Begründung: Es ist vielfach die Ursache für Nierenversagen, Übergewicht, Diabetes, Magenreizungen und -entzündungen (die in Geschwüre übergehen können), schmerzhafte Blähungen (durch aufsaugebedingte Futtervolumenverdoppelung), Zahnprobleme, Blasenentzündungen (da weniger Harnabsatz), Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind. Das Risiko von Futtermilbenbefall (Allergieauslöser) steigt bei falscher Lagerung ebenso - mitunter sind gar Rohstoffe bereits damit kontaminiert!

Am besten, man gewöhnt eine Katze gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann muss man zumindest nicht bei sich anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

  • Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder: Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht [je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml ==> z. B. im Welpenalter, bei Durchfall oder chronischer Niereninsuffizienz (CNI)]. Da kommt ein Tier mit Trockenfuttergabe niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Die beste Wahl ist Nassfutter mit 60% Fleisch-Mindestanteil ohne Getreide und Zucker. Mittel- bis hochwertig sind folgende Sorten:

  • An*monda Carny
  • R*al Nature
  • C*tz Finefood
  • Gr*nataPet
  • Gr*u
  • L*onardo und
  • M*C’s (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Akzeptabel und somit ein Kompromiss zwischen Geldbeutel und Qualität sind diese Sorten:

  • L*x (erhältlich beim A-Discounter Nord)
  • C*chet (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim A-Discounter Süd)
  • B*anca (alle, außer „Geflügel und Leber in Wildgelee“ ==> hellgelbe Dose; erhältlich beim P-Discounter) sowie
  • Opt*cat (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim L-Discounter).

Somit brauchst du nicht unbedingt im Internet zu bestellen. Dein K*tekat sollte jedoch ebenso den Rückzug antreten.

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Hochwertiges Nassfutter erkennst du anhand folgender Kriterien:

  • hoher Fleischanteil (mindestens 60%)
  • kein Zucker und keine Zuckerderivate (==> häufig auch als Fructose, Karamell, Saccarose oder Dextrose deklariert)
  • Eiweißextrakte und pflanzliche Nebenerzeugnisse sollte es möglichst nicht enthalten, mit Betonung auf Nebenerzeugnisse - pflanzliche Erzeugnisse (z. B. Getreide) dürfen zwar darin vorkommen, allerdings nur in geringen Mengen, d. h. zwischen 3 und 5%. Wichtig: Ohne Verarbeitung von Mais und Soja sowie idealerweise genau deklariert! Außerdem ist Getreide nicht gleich Getreide: Gekochter Reis etwa darf enthalten sein und begründet eine bessere Verdaulichkeit als beispielsweise Hafer, weil er besser aufgespalten wird. Gekochte Kartoffeln sind eine Alternative zu Reis - natürlich beide jeweils maximal in obiger Menge.
  • Achtung auch bei Ölen und Fetten: Diese müssen zwar nicht, können aber minderwertig sein. Besser wäre eine genaue Angabe, z. B. Hühner- oder Geflügelfett. Merke: pflanzliche Öle + Fette sind nicht empfehlenswert bzw. tierische sind empfehlenswert.
  • Der Rohproteingehalt sollte mindestens 10% betragen, besser wären 12 ==> vorausgesetzt, es sind tierische anstatt pflanzliche Proteine. Ist der Großteil pflanzlich, können auf Dauer die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Der Rohfettgehalt sollte mindestens 5% betragen. Neben Fetten können auch fettähnliche Substanzen gemeint sein, z. B. Carotinoide. Zuviel Fett macht zwar dick, doch besteht ein Mangel, können stumpfes Fell, Knochenstoffwechsel- und Fruchtbarkeitsstörungen die Folge sein.
  • Rohasche enthält anorganische Bestandteile des Futters und somit Mineralstoffe mit Nährstoffcharakter [d. h. Mengenelemente (z. B. Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor + Schwefel) sowie Spurenelemente (z. B. Eisen, Fluor, Kupfer + Selen)]. Rohasche gibt die Verwertbarkeit des Futters im Magen-Darm-Trakt an und sollte maximal(!) 2,5% betragen, besser wären 1,5-2%. Merke: Je geringer der Wert desto besser die Verdaulichkeit. Ist der Wert zu hoch, kann eine Verunreinigung vorliegen. Außerdem kann übermineralisiertes Futter die Nierenleistung herabsetzen und Blasensteine begünstigen.
  • Rohfasern sind Ballaststoffe zur Darmregulierung, z. B. Cellulose und Lignin. Ein guter Wert liegt deutlich unter 1%. Merke: Je höher der Wert desto größer die Kotmenge, d. h. desto minderwertiger das Futter. Mit einem zu hohen Wert können auch Nierenschäden und Zahnstein einhergehen. Es gibt auch Futter mit 0,1% Rohfaseranteil, was optimal ist.
  • genaue Deklaration: Werden z. B. tierische Nebenerzeugnisse wie Lunge und Euter als solche gekennzeichnet, kann man in der Hinsicht von einem guten Futter sprechen. Ferner werden auch Bestandteile wie Magen, Darm und Blut dem felinen Bedarf gerecht und sind sogar wichtig - in der Rohfütterung sind sie immerhin Gang und Gäbe. Knochen und Eierschalen versorgen die Katze außerdem mit Kalzium. Zum Vergleich: Naturgemäß frisst sie auch Knochen, Blut, Gedärme und Fell (==> Ballaststoffe) einer Maus, d. h. Beutefresser trifft unterm Strich gar eher zu als Fleischfresser …! Vorsicht könnte allenfalls geboten sein, wenn Nebenprodukte nicht konkret benannt sind und / oder der Hersteller auf Rücksprache nur dürftige Informationen preisgibt. Dann könnten sich hinter den Erzeugnissen geringwertige Füllstoffe verbergen, z. B. Hufen und Federn. Insbesondere Letztgenannte dienen aufgrund der Ballaststoffe zwar der Verdauungsregulierung, können aber nur schlecht bis gar nicht verwertet werden - das Resultat: eine größere Kotmenge (==> überschreitet diese ¼ der Futtermenge, ist Minderwertigkeit des Futters anzunehmen, obwohl Kontrollen kaum möglich sind - höchstens bei traurigen Wohnungseinzelkatzen …!). Es wird zur optimalen Versorgung also mehr Futter benötigt, weshalb Fütterungsempfehlungen bei abstrakten Verweisen wie „tierische Nebenerzeugnisse“ entsprechend höher liegen (können). Merke also: Je höher die Fütterungsempfehlung desto minderwertiger das Futter!

Stichwort Flüssigkeit: Nassfutter-Katzen haben so gut wie keinen Zusatzflüssigkeitsbedarf. Ohnehin sind sie es als ehemalige Wüstenbewohner gewohnt, den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung abzudecken und kennen kaum Durstgefühl. Vielmehr kann gesteigertes Durstverhalten - im Gegenteil - auf ernsthafte Krankheiten hindeuten, z. B. auf CNI (chronische Niereninsuffizienz). Bei CNI verlieren die Nieren ihre Fähigkeit, genügend Flüssigkeit im Körper zu behalten. Häufiges Harnlassen ist die Folge; weshalb trotz großer Flüssigkeitsaufnahmen hochgradige Austrocknungen indiziert sind.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

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@Kathy34

Nachtrag: 100 g sind viel zu wenig und mit Nahrungsentzug bzw. einer Radikaldiät gleichzusetzen!

Bedenke: Nahrungsentzüge bedeuten eine ernstzunehmende Gefahr für Katzen! Schlimmstenfalls können sie dadurch eine hepatische Lipidose (Fettleber) erleiden. Wie entsteht eine Fettleber? Wenn dem felinen Körper zu lange Zeit Nahrung entzogen wird, entsteht ein Energiemangel. Dadurch werden Fettdepots mobilisiert und gelangen in die Leber. Im Gegensatz zum Hund oder zum Menschen besitzt die Katze jedoch kein Enzym, das diese Fette in Energielieferanten umwandelt. Folge: Sie dringen in die Leberzellen ein, vernichten sie und beeinträchtigen die Leberfunktion auf massive Weise. Das Fatale: Die Leberverfettung löst Appetitlosigkeit aus, weshalb sie sich weiter verschlimmert.

Merke: Eine Katze muss nach spätestens 24 Stunden fressen, eine übergewichtige sogar nach 12 Stunden (notfalls auch Trockenfutter) - tut sie es nicht, könnte es ihr Todesurteil sein! Selbst bei beabsichtigter Gewichtsreduktion darf die Energiezufuhr nur 10 bis schrittweise(!) maximal 25% unter dem Erhaltungsbedarf liegen, d. h. unter dem Nahrungsmindestbedarf eines erwachsenen Tieres bei normaler Aktivität. Alles andere käme einer Radikaldiät gleich, die ebenso eine Fettleber auslösen kann! Selbst intensivmedizinische Behandlungen bei der Diagnose Fettleber verzeichnen nur eine Erfolgsquote von ca. 60%. Der Rest trägt schwerwiegende Leberschäden davon oder verstirbt an Leberversagen, was leider häufig der Fall ist.

Zur Vorgeschichte: Es wird davon ausgegangen, dass diese Stoffwechsel-Besonderheit auf dem ursprünglichen Fressverhalten von Katzen basiert. Ihre Vorfahren waren es gewohnt, mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen (Vögel, Amphibien oder kleine Mäuse). Durch die Suche und das Erlegen von Beutetieren waren sie ausreichend in Bewegung, waren entsprechend normal- anstatt übergewichtig und benötigten jenes Enzym nicht.

Nimm also bitte Abstand davon, deiner Katze nur 100 g zu füttern. Selbst eine ausgewachsene, aber leichtgewichtige Katze von 3 kg benötigt im Schnitt schon 200 bis 240 g!

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Hi, man sollte bei Katzen schon sehr auf die Ernährung achten. Artgerecht ist wie du schon schriebst die selbstgefangende Maus die gefressen wird. Nun besteht aber eine Maus aus Fleisch, Knochen und Innereien mit einen winzig kleinen Mageninhalt, wo auch mal Kräuter, Getreide und Co zu finden ist. Leider ist das klassische Katzenfutter, wie das Trockenfutter was du fütterst vom dem ganz weit entfernt. Nach der Zusammensetzung des Futter besteht die Maus aus Getreide, tierischen Nebenerzeugnissen und ganz wenig Fleisch. Da kann man sich im Grunde schon denken das das nicht hinkommt. Auch bei Wurst muss man aufpassen, das meiste für uns Menschen ist sehr stark gesalzen, gepöökelt etc, das tut den Nieren der Katze gar nicht gut. Um mal zum Kitekat zu kommen, das war zwar beim Verbrauchertest angeblich das Beste, aber dafür findet man in der Zusammensetzung nur wenig geeignetes um eine Katze zu ernähren, Getreide kann eine Katze nicht verdauen (kannst du also als Streckmittel betrachten), pflanzliche Nebenerzeugnisse (können theoretisch auch Holzspäne sein) sind auch nicht alle verdaubar, pflanzliche Proteinextrakte sind für eine Katze der Hohn pur, sie brauchen tierische Proteine und kein Soja, sind ja keine Veganer. Und ich fühle mich immer verschaukelt wenn ich lese was da drin ist, ist ja beinhahe in jeden Tütchen bis auf die obligatorischen 4-8% das gleiche drin.Und man kann leider nie sagen, welches Fleisch verarbeitet wurde und auch nicht wieviel. Tierische Nebenerzeugnisse sind auch immer fies, kannst ja mal auf Wikipedia dir mal die Tierkörperverwertung durchlesen, dann gewinnst du ein Bild davon was das eigentlich ist. Immerhin ist kein Zucker verarbeitet. Aber ich denke das viel Innereien wie Leber darin verabreitet sind, da sonst die Katze es wahrscheinlich nicht so gerne futtern würde. Im Einzelhandel findet man eine ganze Reihe von geeigneten Futter, schau doch einfach mal nach Animonda Carny, mache Sorten von Vom Feinsten (auch Animonda) gehen auch. Bei Fressnapf gibt es Eigenmarken wie Select Gold, Real Nature und Premiere. Oder man stellt auf BARF um, das kann man auch machen. Artgerechter gehts dann nicht mehr ;) Man merkts auch beim reinigen des Katzeklos, weil bei artgerechten Futter wesentlich mehr verdaut wird.

Gut, dass du das mit dem Verbrauchertest ansprichst. Um darüber aufzuklären:

Durch jenen Katzenfutter-Test der St*ftung Warentest vom 27.02.2014 wurden bereits viele Kritikstimmen laut - sowohl von Herstellerseite als auch von Seite zahlreicher Tierbesitzer, die mit artgerechter Katzennahrung bestens vertraut sind und ihrer Empörung auf diversen sozialen Netzwerken Luft machten.

Die Bewertungsgrundlagen wurden vielfach angezweifelt, d. h. die Vorwürfe reichten von fragwürdig über unglaubwürdig, eine Farce, lächerlich, nicht aussagekräftig, Abstrafung von hochwertigen Futtermitteln bis hin zu methodisch unsauber. - Zu Recht, wie ich nach Studium diverser Artikel finde!

Allein, dass dort zucker- und getreidelastige Sorten ohne Art- und Mengenangabe (geschweige denn der Fleischart und -menge!), d. h. zweifelsohne minderwertige Produkte mit „sehr gut“ abschneiden, sollte nachdenklich stimmen - haben Zucker und Getreide doch erwiesenermaßen nichts im Napf einer Katze verloren und sind sogar schädlich! Begründung: Durch den sehr kurzen Katzendarm* kann der feline Organismus das Getreide nicht richtig aufspalten, verdauen und verwerten. Außerdem werden dadurch Übergewicht, Zahnprobleme, Allergien und Diabetes begünstigt. - Apropos Getreide: Durch ein bisschen Hinterfragen des Sachverhalts dürfte schon jeder Laie von selbst darauf kommen, zumal Katzen auf Ährenfeldern bislang nicht gesehen wurden (LOL). Und wenn ja, dann allenfalls zum Mäusefangen.

*Die Darmlänge einer Katze im Verhältnis zur Körperlänge beträgt 3:1 ==> zum Vergleich: die Darmlänge eines Menschen im Verhältnis zur Körperlänge beträgt 6:1.

Auch aus folgenden Gründen hinkt der Test: Warum schneidet ein Hersteller, der 2008 noch Testsieger(!) war, 2014 nur noch mit Note 3 ab?! Selbe Sorte und Rezeptur versteht sich (==> siehe auch erste Stichworteingabe weiter unten)! - Oder warum sind die Testobjekte nicht homogen, sprich entweder alles Rind- oder alles Geflügelsorten (nur als Beispiele), sondern stattdessen heterogen? Wie stellt man so Vergleichbarkeit und Aussagekraft her?! - Oder warum muss ich unter Deklaration die Lesbarkeit der Schrift, das Einhalten von lebens- und futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsvorschriften sowie das Beurteilen von Werbeaussagen verstehen, nicht aber die Herkunft und Menge des Fleisches?! So konnten natürlich auch Hersteller punkten und teils mit „sehr gut“ abschneiden, die ihre Zutaten nicht aufschlüsseln - leider!

Was erschwerend hinzukommt: Namhafte Hersteller, die Zutaten-Verschleierung nicht nötig haben, Transparenz in den Vordergrund stellen und die für mittel- bis hochklassiges Futter stehen, erhielten zu aller Empörung nur schwache Testergebnisse. Deren Reaktionen:

  • Zitat Lantmännen Bozita GmbH (Hersteller von B_zita): „Leider sind gerade wichtige Indikatoren wie Fleischanteil und Fleischqualität nicht berücksichtigt worden. Auch wurde nicht analysiert, ob die Zusammensetzung im Gesamten gesund für die Katze ist.“
  • Zitat Demeter-Felderzeugnisse GmbH (Hersteller von D_fu): „Unabhängig von unserem Ergebnis, sollte man die Qualitätskriterien in diesem Test hinterfragen. So wurden Produkte mit ‚sehr gut’ und ‚gut’ bewertet, die laut Deklaration minderwertige Zutaten wie z. B. ‚pflanzliche Eiweißextrakte’ oder ‚tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse’ verwenden. …“
  • Zitat Terra Canis GmbH (Hersteller von T_rra Faelis): „Die wirkliche Qualität eines Produkts muss an folgenden Punkten gemessen werden: Frische der Rohstoffe, Qualität der Rohstoffe, artgerechte, ausgewogene Zusammensetzung, wenig bis keine synthetischen Zusätze, Nährstoffversorgung auf möglichst natürliche Weise, kein Zucker usw.. 
Leider werden keine dieser wesentlichen Punkte bei dem Test wirklich berücksichtigt.“
  • Zitat Pets Nature GmbH (Hersteller von C_tz Finefood): „Die im Test mit 60% der Gesamtnote gewichtete ‚ernährungsphysiologische Qualität’ wird nicht näher erläutert: Welche Werte mit welchen Referenzbereichen belegt wurden, bleibt unklar. Dem Artikel zufolge wurden die Nährstoffgehalte des Futters nach den Richtlinien der FEDIAF und der NRC bewertet. Catz Finefood orientiert sich streng an den empfohlenen Nährwerten der FEDIAF und hat seine Rezepturen unter Zuhilfenahme dieser Forschungsergebnisse entwickelt. Ein Widerspruch? Wichtige Bewertungskriterien wie Fleischanteil oder Verwendung von Farb-, Konservierungs- und Lockstoffen wurden augenscheinlich nicht berücksichtigt. Auch wenn im Test die tatsächlich verwendeten Fleischsorten untersucht wurden, floss dieses Ergebnis anscheinend nicht in die Bewertung ein, wenn z. B. ein Produkt, betitelt mit ‚Huhn und Wild’, gar kein Wild enthält und doch mit ‚sehr gut’ abschneidet.“
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@Kathy34

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Am besten, man bildet sich anhand folgender fünf Artikel eine Meinung (==> Stichworteingabe in Google):

  • Zweifel angebracht Katzenfutter im Zwielicht
  • neuer Katzenfuttertest mit alten Fehlern
  • Kritik an Stiftung Warentest verklingt ungehört
  • offener Brief Katzenfuttertest
  • Katzenfuttertest erregt die Gemüter

Mein Fazit: Ginge es nur ansatzweise um Katzengesundheit, hätten Produkte mit pflanzlichen Eiweißextrakten sowie undefinierter Getreideart und -menge bzw. Zuckerart und -menge gar nicht erst zum Test zugelassen werden dürfen. - Aufklärung in punkto Katzenfutter macht daher Sinn, mehr noch: Sie wird durch derart dubiose Testverfahren umso wichtiger …! Denn wie heißt es so schön: Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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@Kathy34

doppelt Daumen hoch :) bist ja wie ein wandelndes Lexikon ;)

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Hay auch wenn es etwas spät kommt aber auch ich möchte etwas zur Ernährung von Katzen sagen x)

Katzen sind reine fleischfresser wie bereits in einem Kommentar gesagt wurde ist bei einem Beutetier der Magen eher klein und die nicht so gute vorhin zu giftige finde wie Früchte Getreide usw. 

Katzen sind Laktoseintollerant, vertragen kein Salz keine Gewürze und kein gluten somit ist nur Reis und Mais eine Option an Getreide was nicht unbedingt falsch sein muss denn auch da ist einiges an Mineralien drin die die Katze in geringen mengen benötigt... 

Eine Katze frisst nach Instinkt was der Körper nicht braucht wird nicht gefressen! Wenn deine Katze also das gut und günstig futter nicht will ist das ganz klar nicht gut genauso wie das billig nassfutter von kaufland z. B. Da riechen meine Katzen einmal dran und Warten das ich es weg schmeiße lieber hungern als sowas...  

Du solltest den Katzen lieber öfter Geflügel geben und weniger wurst denn kein Tier der Welt nichtmal der Mensch verträgt Schweinefleisch... Bei einem Tier wie einer Katze kann das aber schneller folgen haben wir Tumore und somit den Tod... 

Am besten kochst du für deine Katzen selbst 0,5-1% Früchte (waldbeeren) für Vitamin b c und e für Vitamin d Innereien da eignet sich Leber ganz gut. Einfach etwas Reis und/oder Mais ca 20% darauf Rindfleisch oder Geflügel und aus den Innereien machst du eine leckere fleischsoße reichert das ganze mit etwas Taurin und Biotin an (2g Taurin am Tag pro Katze) mengst etwas Reis dazu aber nicht viel nimmst den Sud den du durch das Fleisch kochen bekommen hast und purierst das zu einer Soße mit etwas Reis fleischbrühe Taurin Biotin und Innereien das ganze in ein Glas und so kannst es konservieren 

Verzichte auf Tunfisch oder nicht zu viel davon... Tunfisch vertragen Katzen eigentlich nicht eher in geringen mengen

Du kannst fleischreste vom Metzger holen die haben manchmal super Angebote für paar wenige Euro 5kg schnittreste frischfleisch für 2-3€ wie das aussieht ist egal wird eh klein geschnitten und schmecken tut es genauso.

Meine Katzen lieben auch rohes Fleisch welches ich auch 1 tag pro Woche verfütter entweder Innereien oder ein leckeres Geflügel oder Rindfilee (teuer aber lieben die!)

Du kannst eig alles roh verfüttern außer Fisch den bitte immer abkochen x) roher Fisch ist für die Katze wie rohes Huhn für den Menschen theoretisch ungefährlich aber wegen keime und wurmbefall ebenso potenziell gefährlich und unverträglich für deine Fellnasen x)

Gib denen mal Hühnchen herzen werden die sicher mögen und gibt's bei netto z. B.  Bereits für 1,19€ für 400g da die viele sehnen haben, kauen die auch ein Weilchen auf dem Herz häufig hat dieses noch Blut innen was die auch lieben das ist für die Katze wie der flüssige Schokokern inmitten des Brownies für dich :D durch die zähniss bleibt die Kiefermuskulatur im Gange und es ist gut für die Zähne wenn die mal ne halbe Stunde am kauen sind zum Fressen... Die natürliche beute hat auch sehnen und zähe stellen :) 

Lg 

Wenn Katzen einseitig gefüttert werden, legt dies sich fest. In der Natur ist Abwechslung vorgesehen, heißt hauptsächlich Kleinnager, sind die nicht da, dann Vögel oder Kriechtiere. Getreide steht nicht auf dem natürlichen Speiseplan. Viel Industriefutter wird damit angereichert weil es billiger als Fleisch ist. Schau einfach auf die Zusammensetzung und wechsle die getreidefreien Produkte, bis sie IHR Futter gefunden hat. Wundere Dich aber nicht, wenn sie paar Wochen später ein anderes bevorzugt. So ist es halt. Ab und an was Frisches anbieten, wie rohes Fleisch, Fisch, Quark, Ei usw. Welches Lebewesen mag sich schon gern ein Leben lang mit Konserven zufrieden geben? Alles totgekocht und chemisch ergänzt, ist keine Dauerlösung und macht krank.

Als Freigängerin hat sie ja einwenig die Möglichkeit nicht so hochwertiges Futter zu kompensieren.

Meine Samtpfoten hungern lieber statt Kitekat.

Woher ich das weiß:Beruf – berufliche sowie private Erfahrung

geht besser.

geht aber auch viel schlimmer. du fütterst nass, das bedeutet dass sein wasserhaushalt schonmal stimmt. und das ist sehr viel wert. er ernährt sich damit schonmal gesünder als jede trockenfutterkatze

100g pro tag... o.O von der menge würde hier niemand satt werden. von kitekat wäre der verbrauch pro tag und katze im bereich 400 bis 600g. und das ist okay so. wieviel ne katze braucht ist von vielen dingen abhängig. unter anderem qualität des futters, aktivität der katze, stoffwechsel der katze, körpergewicht... das an einer fixen zahl festzumachen ist (sorry) ziemlich schwachsinnig

qualitativ besser wären zb animonda carny, select gold oder real nature. im einzelhandel gibts das nicht, aber im fressnapf.

wenn miez keinen freigang haben soll oder kann solltest du aber über nen spielkameaden nachdenken... ein jahr ist zu jung um ein einzeldasein zu fristen. oder ist sie unverträglich

Sie kann ruhig ihren Freigang haben - eigentlich hat sie auch ihre Schwester als Spielkameradin, nur ist die seit einer Woche oder so verschwunden und wir fragen uns, ob sie noch wieder kommt....

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@Vaudette

rede mit nachbarn. melde sie in den tierheimen als vermisst. auch beim fundbüro.

ist die gechippt? frag bei tasso nach, melde sie dort als vermisst. dort bekommst du auch steckbriefe zum aushängen

traurig aber nötig, frag die zuständige straßenmeisterei ob sie ne überfahrene katze gefunden haben

geh nachts nach ihr suchen. nimm ne leckerchendose zum klappern mit (je nachdem wo du wohnst und wie alt du bist aber nicht allein!)

wenn sie sich von fremden anfassen lässt rede mit kleinen kindern. denen fällt ne katze die man streicheln kann eher auf

wenn sie erst kurz bei dir ist kann es sein dass sie sich auf den weg zurück nach hause gemacht hat. katzen können sehr revierbezogen sein. frag auch dort herum und häng steckbriefe aus

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