Welches Trockenfutter ist das beste für Katzen?

9 Antworten

Hallo,

Jedes Trockenfutter ist furchtbar ungesund für Katzen, aber das "beste" Trockenfutter, das ich kenne, dürfte das von Applaws sein.

Leute, denen das Wohl ihrer Katze(n) am Herzen liegt, füttern jedoch kein Trockenfutter, sondern hochwertiges Nassfutter oder Barf.

Liebe Grüße

Von BARF/Rohfutter halte ich nichts, stimme aber zu, daß Trockenfutter nicht gesund ist. Am besten 2x täglich Nassfutter (aber kein Supermarkt-Scheiß - Zooplus hat eine gute Auswahl an hochwertigem Nassfutter, ohne Getreide, Mais oder anderen billigen Füllerkram die eine Katze nicht verwerten kann. 

Von Purina One wurde mein Kater richtig krank, und ich hielt es auch für ein gutes Futter. Ist aber der letzte Mist, und man lässt sich viel zu viel von der Werbung beeinflussen, ohne sich zu informieren, was wirklich gut für die Katze ist. Ich gebe ihm zwischen den Mahlzeiten eine Handvoll Applaws, Purizon oder Happy Cat Grainfree. Er gedeiht prächtig. Aber bei Trockenfutter immer auf ausreichend Wasseraufnahme achten!

Zweimal täglich halte ich für zu wenig. Anders als Hunde fressen Katzen nicht ein oder zwei größere Portionen, sondern viele kleinere Portionen auf den ganzen Tag verteilt. Ich denke, mindestens dreimal pro Tag sollte eine Katze schon gefüttert werden.

Zudem ist es einer Katze anatomisch gesehen überhaupt nicht möglich, den Flüssigkeitsverlust, der durch das Trockenfutter entsteht, auszugleichen. Daher sollte das höchstens als Leckerli gefüttert werden.

Darf ich fragen, weshalb du gegen Barf bist? Ich barfe zwar (noch) nicht, allerdings sehe ich keinen Grund dafür, dass man dagegen ist. Eher im Gegenteil, Barfen ist vermutlich die artgerechteste Ernährung, die man einer Katze bieten kann (von Freigängern, die selbst mal was erbeuten, abgesehen).

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@BrightSunrise

Zweimal am Tag sind nicht zu wenig, wenn der Kater zwischendurch eine Handvoll Trockenfutter bekommt, und ich nehme das Futter ja auch nicht eine viertel Stunde später wieder weg. Er isst in den Folgenden Paar Stunden immer wieder davon. Mehr will er auch nicht, und hat weder Untergewicht noch fehlt ihm irgendwas. Mein Kater trinkt auch sehr viel, mehr als andere Katzen, die ich hatte. Diabetes? Nee - die Blut-Tests bisher (der letzte vor 8 Monaten) waren astrein, und er ist kerngesund. Trinkt halt gerne viel Wasser.

Ich will nicht herumdiskutieren (hab' auch gar keine Zeit dazu, heh), aber der BARF Trend kommt mir vor wie der spinnerte "Paleo-Trend" bei Menschen. Ich halte nichts von Trends oder Essensgewohnheiten die mir etwas zu fanatisch vorkommen. Aber soll jeder tun was er mag. Ich würde niemals BARF füttern wegen Gefahr von Bakterien, Viren oder Parasiten, oder Gefahr von (mitunter lebensbedrohlichen) Verletzungen durch Knochensplitter. Unsere Katzen und Hunde sind keine Löwen oder Wölfe, es sind Tiere, die sich der Lebensweise des Menschen längst angepasst haben. Also halte ich BARF für einer dieser Trends, der Menschen Geld aus der Tasche ziehen will, und genauso überflüssig wie Paleo-Ernährung für den Menschen (da wir auch keine Neanderthaler sind).

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@Countrycat

Zweimal am Tag sind nicht zu wenig, wenn der Kater zwischendurch eine Handvoll Trockenfutter bekommt

Nun, da Trockenfutter für mich keine Option ist, bleibe ich bei mindestens drei Portionen Nassfutter pro Tag.

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@Countrycat

Ich habe einige Erfahrungen mit Barfen gemacht und möchte hier mal deine Befürchtungen ein bisschen entkräften. Natürlich entscheidet jeder selbst, ob er barfen möchte. Das ganze ist ja wesentlich mehr als nur ein bisschen rohes Fleisch füttern.
Tatsächlich ist es kein Trend sondern der Versuch der natürlich Nahrung der Katze (der Maus) so nah wie möglich zu kommen. Man verfüttert keine Schlachtabfälle sondern Muskelfleisch, welches für den allg. Verzehr zugelassen wäre. Paleo kann man meiner Meinung nicht mit Barf vergleichen. Paleo geht m.W. von einem anderen Energie- und Verbrauchskonzept aus (also wir leben momentan falsch und das ist das was unserer Ernährung am ehesten nahe kommt). Da dies auf die Steinzeit zurückgeht waren viele Pflanzen die sehr gute Energieträger sind noch gar nicht bekannt.
Barf hingegen orientiert sich am natürlichen Beuteschema der Katze und das hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert. Ich würde sagen, wir lernen einfach besser mit unseren Stubentigern umzugehen und alte Gepflogenheiten a la "das haben wir schon immer so gemacht" abzulegen.

Nun zu deinen Befürchtungen:

  1. Viren, Bakterien etc: Ich hatte nie ein Problem mit Salmonellen oder anderen Bakterien. Hat man generell eigl nicht, wenn man die normale Küchenhygiene einhält. Man verarbeitet zwar rohes aber zu 80-90% gefrorenes Fleisch, was nach der Verbeitung bis zum "Servieren" eingefroren wird. Katzen haben abgesehen davon eine ganz andere Magensäure als wir: sehr viel saurer und darauf ausgerichtet Bakterien zu töten. (Sie ernähren sich in der Natur ja auch nicht von gebratenen Mäusen :D) Auch wenn Katzen sich von Jahrtausenden selbst domestiziert haben, haben sie immer noch dasselbe Verdauungssystem und dieselben Jagdtriebe, sie können wunderbar rohe Nahrung inklusive Knochen verdauen.
  2. Knochensplitter: Hat man nur bei gekochten Geflügelknochen ein Problem, diese sollten NIEMALS gegeben werden. Jeder andere Knochen ist für Katzen zu groß oder zu hart. Rohe Geflügelknochen sind sogar gesund und gut zur Zahnreinigung geeignet. Wenn man keine Knochen geben mag, kann man den Kalziumanteil anderweitig ausgleichen. Es gibt sogar Eierschalen/Knochenpulver.
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@Hoshiii

Das liebe Geld: Barf ist tatsächlich nicht teurer als Nassfutter. Ich hab selber nicht viel Geld und hab einen Vergleich gezogen (Monat Nassfutter-Monat Barf). Beim Barf hab ich tatsächlich fast 60€ weniger gezahlt.

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Power of nature fees Favorit (hat nur 4 Prozent Kohlenhydrate, der rest komplett fleischanteil) und ist preislich sogar ganz erschwinglich im Vergleich zu orijen, applaws usw.,die sogar noch weniger Fleischanteil haben

Generell ist aber, wenn möglich, nassfutter zu bevorzugen, da die Katzen ihren Großteil von Flüssigkeit eben durch die Nahrung aufnehmen und beim trockenfutter, ihnen das sogar entzogen wird.

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