Deckenlampe, wo sicher bohren?

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8 Antworten

Verlasse Dich bei solchen Planungen bitte nie auf Aussagen wie :

" Das Kabel müsste normalerweise laut Norm so und so verlaufen "

Ich wohne auch in einem Altbau mit gegossener Stahlbeton-Decke und kann daher nur bestätigen, dass es Nicht immer nach Norm verlegt wird.

Ich habe hier einen No-Name Mufu-Detektor , und da braucht es im Suchmodus für elektrische Leitungen durchaus schon etwas Übung und Geduld.

Am besten machst Du Dich erst mal mit Deinem Gerät vertraut und übst an einer bekannten Stelle, oder noch besser nimmst Du Dir eine Glasplatte und verlegst darunter mal sichtbar das Zuleitungskabel z.B. einer Schreibtischlampe mit 25 Watt Leuchtmittel , die Du dann einschaltest. Beginne mal mit einem Leitungsabstand von etwa 10 mm zur Glasplatte. Setze das Suchgerät dann etwa in 20 cm Abstand zur Leitung auf die Platte , kalibriere es ein und streiche dann ganz langsam in Richtung Leitung.

Wenn das funktioniert, probiere es schrittweise mit 15 , 20, 25 , 30 ... mm Abstand zwischen Leitung und Glasplatte so weit, bis das Gerät beim streichen über die Leitung nichts mehr anzeigt. Dann kennst Du schon mal grob den Erfassungsbereich Deines Detektors bei 25 Watt Leitungslast. Wiederhole den Vorgang dann mal mit einem 50 Watt - Leuchtmittel und bestimme dann erneut den maximalen Erfassungsbereich Deines Detektors. Bei meinem Detektor erhöht sich der Erfassungsbereich mit zunehmender Leitungslast.

Kalibriere das Gerät vor jedem Messgang nach Möglichkeit immer etwa 10 bis 20 cm von der Leitung entfernt ein.

Dann gehst Du zum Kabelausgang der Deckenlampe unter der Decke und denkst Dir rund um das Kabel ein Quadrat von etwa 40 × 40 bis 50 × 50 cm Kantenlänge und beginnst dann Deine Messungen mit zuvor beschriebener Kalibrierung jeweils immer von Aussenecke zu Aussenecke des gedachten Quadrates .

Vor jedem Messgang das Gerät nach dem Aufsetzen immer erst neu einkalibrieren , und dann ganz langsam über die Decke streichen. ( Lampe dabei eingeschaltet lassen )

Dann solltest Du normalerweise fündig werden.

Sehrgute Erklärung und Antwort

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Du hast doch an der Decke mindestens 2 Leuchte, die auch funktionieren. Also gibt es aoch Leitungen.

Manchmal liegen die KAbel für die Brennstellen bei Betondecken oberhalb der Decke im Estrich des darüberliegendes Geschosses. Bei Holzdecken in der Putzschicht unter der Decke.

Benutze dein Suchgerät nach Bedienungsanleitung, dann solltest du die KAbel im Putz auch finden können.

Da die KAbel meist rechtwinklig und parallel zu den Wänden verlaufen (wie du richtig eingezeichnet hast), solltest du diese Stellen rund um die Leuchte meiden. lieber die Lauchte diagonal anschrauben.

Natürlich gibt es Leitungen, nur findet das Gerät sie nicht. Das Gerät wird vernünftig genutzt, hilft mir an der Decke nur nicht. Mehr als es langsam immer wieder über die möglichen Stellen zu schieben gibt das Ding funktional nicht her. An der Wand und in den gängigen Installationszonen tut es ja auch.

Da es es rechtwinklige Lampen sind, würde es relativ bescheuert aussehen, wenn ich sie schief an die Decke schraube. Und natürlich kann ich den Bereich um die Kabel auch nicht meiden, da die Anbringung um die Kabel erfolgen muss, Frage ist nur wo da.

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Hallo, als die Erklärung von Parhalla2 finde ich recht gut zudem wenn es eine Betondecke ist kommen elktrische Leitungen meist in einer Tiefe von mehr als 4 cm aber Eisen kann je nach Statik sehr viel drin sein. Ein guter Bohrhammer auf Tiefe eingestellt kommt da "locker" rein. Zudem würden ja auch zwei Schrauben über Kreutz reichen für deine Leuchtmittel.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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