Collie hat auf einmal Angst?

6 Antworten

Hallo MessagefromA,

Sie hat angefangen morgens Radfahrer anzuknurren, wenn es dunkel ist und auch Menschen auf der Straße, aber nur wenn sie mit meiner Mutter
unterwegs ist

Das spräche für Deine Vermutung, dass es etwas mit Deiner Mutter zu tun hat. Die Colliedame z. B. spürt: 'Ah Frauchen ist noch nicht ganz da, also muss ich aufpassen, sonst ist's mir zu unsicher.'

Auch Menschen, die zu uns nach Hause kommen und bei denen sie sich immer gefreut hat, findet sie nun unheimlich, läuft vor ihnen weg und bellt
sie an.

Das allerdings spräche nicht ganz eindeutig für das obige Argument.

Und Deine Mutter wird sich ja vermutlich nicht von heute auf morgen so verändert haben, dass es dieses Verhalten bei der Hündin ausgelöst hätte.

Gehst Du abends die 'entspannte' Runde auch im Dunkeln, wie Deine Mutter morgens? Könnte es evtl. etwas mit der Dunkelheit zu tun haben?

Es kann aber auch ein Ereignis stattgefunden haben, dass nur Eure sensible Colliedame wahrgenommen hat. Das alles erinnert mich an meine Wolfsspitzdame und einen sensiblen Rüden (Sheltie-Sheppard-Mix, und Sheltie und Collie sind sich ja nicht unähnlich), den ich früher mal hatte. Bei beiden war es so, dass sie plötzlich einen sonst bekannten Weg nicht mehr entlanggehen wollten. Zum Glück habe ich ihnen und ihren Instinkten vertraut!

Bei dem Rüden klärte sich das am nächsten Tag auf, als ich erfuhr, dass genau auf diesem Weg kurze Zeit nach unserer Gassizeit eine Frau dort brutal überfallen und verletzt worden war!

Bei der Wolfsspitzdame habe ich es sofort herausgefunden, weil ich beim Weitergehen dann Stimmen aus einem Gebüsch hörte und schnell zusah, dass wir beide nach Hause kamen!

Du siehst: es gibt Vorfälle, die dem Halter unbekannt sein können, einen Hund aber sehr stark irritieren. Bei dem Rüden war es danach so, dass er diesen Weg nie wieder gehen wollte.

Dennoch würde auch ich es mit dem TA besprechen oder auch mal einem/r Tierheilpraktiker/in, denn ich habe z. B. sehr gute Erfahrungen mit naturheilkundlichen Therapieformen (Homöopathie und Bachblüten - oje, gleich kriege ich bestimmt wieder einen Shitstorm ab, aber egal ;)) und den Tellling Touches von Linda Tellington gemacht. (Kleines, preiswertes Buch, für jeden Hundehalter empfehlenswert. Genauso: Dr. Wolf: Unsere Hunde gesund durch Homöopathie) Notfalls auch vielleicht mal Rescue Tropfen (Dr. Bach Blüten, gibt's in jeder Apotheke, 4 Tr. auf Leckerlis verteilt geben) versuchen.

Alles Liebe und Gute für Dich und Deine Colliedame wünscht

Buddhishi

Hallo Buddhishi,

vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ja, die entspannte Runde gehen wir ebenfalls Abends im Dunkeln, immer so gegen halb neun. Meiner Mutter ist ihr Verhalten als erstes aufgefallen, da sie ja immer einige Stunden früher aufsteht als ich. 

Was den Besuch angeht, sobald die Gäste da sind und sich hingesetzt haben, werden sie mit Spielsachen beworfen und zum Spielen aufgefordert. 

Aktuelle Blutergebnisse sind vorhanden und es gibt keine Auffälligkeiten, Organe arbeiten alle vorbildlich. Was die Homöopathie etc. angeht, bin ich eine 'Gläubige'. Mein Pferd musste das auch jahrelang 'ertragen' durch ihre Verletzungen, neben dem normalen Plan von TAs und diversen Kliniken. 

Danke für deinen tollen Ratschlag! :-)

Liebe Grüße A

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@MessagefromA

Gerne, freut mich, wenn es Dir weiterhilft :) Vielleicht erzählst Du irgendwann mal, wie es weitergegangen ist, würde mich echt interessieren und man kann ja nur von einander lernen ;)

Schönes Wochenende und vielleicht - bis bald!

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@Buddhishi

Hallo Buddhishi, so nun sind ha einige Monate vergangen und so schnell wie das seltsame Verhalten gekommen ist, war es auch wieder verschwunden. Bei Besuchern die sie nicht kennt ist sie nach wie vor zurückhaltend, bellt sie aber nicht mehr an was für mich schon alles ist, was ich wollte. Radfahrer sind kein Problem mehr, den ganzen Sommer über nicht. Ich hoffe das war nur ein Schub in der 'Pubertät, da sie ja gerade mal 2 1/2 jetzt ist. :) 

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@MessagefromA

Hallo MessagefromA, wow, das freut mich aber! Zum einen natürlich für Dich und Deine Colliedame und zum andern, dass Du mir tatsächlich noch ein Feedback zukommen läßt :) Das ist hier echt eine positive Ausnahme - herzlichen Dank Dir!

Weiterhin alles Liebe und Gute für Dich und Deine Hündin wünscht

Buddhishi

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In meiner Hundepension hatte ich einige Collies. Ihr sensibles, zurückhaltendes, feines Wesen hat mir imponiert. Wie viele feinsinnige Hunde haben sie "Seismographen" für Veränderungen.

Deine Mutter macht sich vllt. hinsichtlich Sicherheit Gedanken und vermittelt dies unbewußt. Es passiert ja viel um uns und in der Welt, was keinen mehr kalt lässt. Und dann noch die dunkle Jahreszeit mit schlechter Sicht und Glätte. Logisch, dass der Hund auch aufmerksamer wird und Verantwortung zu übernehmen versucht. Ist das nicht das Tolle an unseren Hunden, diese Aufmerksamkeit und das Einfühlungsvermögen?

Wenn ihr "Alles ist o.k." signalisiert wird, gesundheitlich auch alles i.O. und sie sich wieder "normal" gibt, dann ist doch alles in bester Ordnung.

Sie ist ein typischer Collie, bei fremden Hunden und Menschen ist sie am Anfang immer schüchtern. Die die sie schon gut kennt, werden mit
größter Freude begrüßt.

Das ist nicht typisch Collie. Der Collie ist bei fremden Menschen in der Regel sehr schnell zugänglich und begrüßt fremde Menschen sogar weit entusiastischer als die eigene Familie. Zumindest sind so alle LH Collies mit denen ich zu tun habe - incl. meiner eigenen.

Wenn ein Hund sich von Heute auf Morgen ändert, dann ist immer etwas nicht in Ordnung. Evtl. wurde sie vor irgendwas erschreckt (wovor sich auch deine Mutter erschreckt hat) und reagiert jetzt weiter in der Erwartungshaltung. Kommt bei meinem Collie auch oft vor, besonders wenn etwas mal weh getan hat, dann brauche ich manchmal Wochen bis das wieder ausgebügelt ist.

Auch auf medizinische Probleme würde ich hin untersuchen.

Bierhefe kann man mal für 1 bis 2 Wochen geben (wenn medizinisch sonst nichts ist) - die beruhigt sehr gut und macht Tiere entspannter.

Zweithund .....bitte um Rat von sämtliche Hundekenner hier im GF....

Wir habe eine Colliehündin, sie ist 7 und einhalb Jahre alt. Ein sehr schönes, sensibles und kluges Tier. Unsere Beste!

Seit einiger Zeit (Monaten!) liebäugeln wir mit einem Zweithund. Wenn möglich, sollte es auch wieder ein Collie sein.

Ich habe auch mit meiner Tierärztin darüber gesprochen, weil unsere Hündin nicht "gesund" ist. Sie hatte vor 2 Jahren und jetzt im Februar Kreuzbandrisse. OP´s und bei den beiden Eingriffen musste der Meniskus entfernt werden. Jedes mal war die Rehabilitation sehr lang, sie bekam auch Physiotherapie.

Hinzu wurde Spondylose diagnostiziert. Zwar noch beginnend, aber immerhin. Sie erhält nun Medikamente, die sie ihr Leben lang nehmen muss. Wir haben sie nun soweit, dass sie jeden 2. Tag eine halbe Dosis erhält. Damit kommt sie sehr gut zurecht.

Da meine Tierärztin eher davon abrät, unserem Hund einen Welpen zuzumuten, weil dieser ja sehr lebhaft ist, toben und spielen will.... könnte sein, dass Unsere dann überfordert ist. Wegen der Spondylose darf ihr kein Hund auf den Rücken springen.

Andererseits sehe ich jedes Mal, wie sehr sie sich freut, wenn sie mit den Nachbarhunden spielen kann. Da tobt sie auch schon herum, legt sich aber hin, wenn sie genug hat. Gestört wird sie dann auch nicht mehr. Es sind aber alles erwachsene Hunde. Wenn sie zu viel getobt hat, dann merkt man es am Tag danach. Sie kommt schwerer auf, als ob sie Muskelkater hätte.

Ich will absolut keine Fehler machen, sondern sehr genau abwägen, was nun gut ist.

Wie würdet ihr mir raten? Sie als Einzelhund weiterhin halten oder einen Versuch wagen (ich würde sie dann zu jemanden bringen, der Welpen hat um zu sehen, wie sie reagiert). Aber das wäre nicht das Gleiche, denn wir würden wieder nach Hause gehen und dort ist sie alleine.

Wie würdet ihr mir denn raten? Danke sehr!

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