Mein Hund hasst fremde Menschen, wie kann ich diesem Verhalten entgegensteuern?

10 Antworten

Das geht ja schon bei der Frage gut los....

Dein Hund "HASST" die Menschen nicht. Er tut nur, was Du eigentlich tun solltest, er warnt, er verteidigt das Revier, er maßregelt Besucher, die sich seiner Meinung nach nicht so benehmen wie sie sollten.

Also. Um das Ganze wieder auf die Füße zu stellen, brauchst Du einen Lehrgang für Dich selber bei einem guten Hundetrainer... nämlich wie man einen Hund richtig führt, so daß die ganze Zeit Du die Kontrolle über die Situation hast, und nicht Dein Hund.

Das kann man nicht in ein paar Worten im Internet erklären, denn es kommt viel auf das richtige Timing an, Du mußt dem Hund quasi eine Nasenlänge voraus sein.... bevor der Hund eine Entscheidung trifft, die eigentlich Deine Sache ist.

Und bitte nicht mit Methoden arbeiten, die den Hund nur unterwerfen, oder maßregeln! Es gilt, das Tier zu überzeugen, ohne den Respekt zu verlieren.

Gerade bei einer dermaßen intelligenten Mischung umso mehr.

Vielen, vielen Dank für diesen Kommentar. 

Danke das du mir gezeigt hast, worum es doch echt geht. An sich bin ich auch immer der Meinung das bei fast allen Problemen oder "Fehlern" bei Tieren, die dann als "Problemtiere" abgestempelt werden der Mensch daran Schuld hat, nur leider habe ich das ehrlich gesagt bei diesem Problem warum auch immer nicht so gesehen.

 Ich werde daran arbeiten. 

Danke nochmal.

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Der Hund ist der Rudelführer und trifft deshalb die Entscheidungen wer angebellt wird und wer gebissen wird, das ist ganz normal er möchte eben sein Rudel verteidigen. Um das zu verhindern musst du oder jmd anderes zum Rudelführer werden, sodass er nicht mehr derjenige ist, der entscheidet ob gerade Gegahr herrscht und ob eine Person eine Gefahr darstellt. Denn diese Person bist du oder jmd anderes aus der Familie, das klingt jetzt vllt nach Unterwerfung des Hundes, aber das ist es nicht du musst ihm nur klarmachen, dass gerade keine Gefahr herrscht (was nur als Rudelführer geht). Er sieht also zB eine Person denkt vllt es ist eine Gefahr bellt aber nicht direkt los, sondern guckt wie du reagierst und wenn du (also der Rudelführer) zeigst das alles ok ist, entspannt er sich und ist auch nicht agressiv. Zu erklären, wie du dem Hund das beibringst und wie du ihm das zeigst  würde hier den Rahmen sprengen, guck dazu einfach mal im Internet.

So habe ich das noch gar nicht gesehen. Danke :)

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Du solltest ihn mal mehr auslasten, nimm ihn angeleint mit zur Türe, benimmt er sich asozial gibt es einen Knuff in die Seite, so zeigst du ihm das du das Verhalten in keiner Weise duldest. Du kannst auch eine Wasserpistole einsetzen, sofort nass spritzen wenn er sein Verhalten schon im geringsten andeutet.

Okay, vielen Dank für deine Antwort!

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Hunde, die das Revierverteidigen übernommen haben, haben gelernt das das eben sonst keiner macht. Nach dem Motto: "meine Familie ist zu doof hier aufzupassen. Um alles muss ich mich selber kümmern. Ganz schön stressig hier. " Wenn ihr ihn natürlich wegsperrt macht ihr die Sache noch schlimmer. Dann dreht er natürlich noch mehr durch. Er hasst nicht die Menschen, er hat nur gelernt, das ihr die Lage nicht im Griff habt. Also, ihr braucht einen Hundetrainer um das wegzubekommen. Einfach so geht das nicht.

"meine Familie ist zu doof hier aufzupassen. Um alles muss ich mich selber kümmern. Ganz schön stressig hier"

sehr schön gesagt👍👌👏

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Hallo, das Problem hättest du angehen müssen als es das erste Mal auftrat! So ein Verhalten darf sich nicht verfestigen. Nun ist es zu Spät und es wird immer schlimmer werden!

Der Hund muss jetzt vollkommen unkonditioniert werden. Das braucht Zeit und einen Erfahrenen Hundetrainer.

Es ist zu spät um es selber zu versuchen, dafür besonders in Bezug auf diesen Rassemix brauchst du einen Hundetrainer, der zu dir nach Hause kommt!