Chancen MPU zu bestehen ohne psychologische Beratung oder Kurse?

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7 Antworten

Deine Chancen stehen genau so gut oder schlecht wie deine Vorbereitung auf die MPU ist.

Eine verkehrspsychologische Beratung ist weder eine Garantie für eine positive MPU noch ist das Fehlen einer solchen das sichere Aus.

Sie zeigt nur an, dass der Proband bereit war, Zeit und Geld für eine professionelle Hilfe aufzuwenden. 

Ob die Investition sinnvoll ist, liegt einzig und allein an dir.

Die Frage geht also an dich zurück: Geht deine Einsicht über "ja, ich weiß, Kiffen ist schlecht und ich sollte es nicht mehr tun" hinaus? Hast Du die inneren und äußeren Motive für den Konsum heraus gearbeitet? Strategien zur Vermeidung entwickelt? Dein soziales Umfeld geändert? usw.

Ich verweise dich mal an das Forum von verkehrsportal. de - dort findest Du nicht nur Hilfe, sondern auch einen Fragebogen um deine aktuelle Vorbereitung abschätzen zu können so wie div. Ergebnisse von MPU's mit den Begründungen, warum jemand bestanden hat - oder auch nicht.

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Kommentar von Gutefrage2018
03.04.2016, 17:06

Das ist nämlich auch die eigentliche Frage die mich quält, ob ein Fehlen des Gutachtens für eine Vorbereitung direkt ein ,,Aus'' bedeutet. Nicht dass das Gutachten von vorne rein negativ ausfällt weil ich nicht an einem Kurs teilnahm. Das wäre auch nicht fair mich nach diesen Kritierien zu beurteilen .

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Die Chancen stehen sehr gut, wenn du dich mit Hilfe des Internet ausreichend vorbereitest. Auf http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/index.php wird dir da sehr gut geholfen und du wirst wenn du dort sehr viel liest dahinter kommen, um was es bei der MPU eigentlich geht.

Von Verkehrspsychologen würde ich dir abraten. In sehr vielen Fällen verdienen Diese ihr Geld mit der Angst von den Menschen die sie vor der MPU haben. Viele gehen auch nicht wirklich auf die Problematik der Menschen ein, sondern wollen dir lieber erstmal teure Abstinenzprogramme verkaufen.

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Kommentar von spugy
03.04.2016, 19:40

In disem dorum wirst du sehen, dass die ganzen leute dort ohne kostenpflichtige vorbereitung ihren führerschein wiederbekommen haben. Du musst aber eine intensive aufarbeitung machen, wie es dazu kam und welche vermeidungsstrategien du daraus gelernt hast.

Dafür mit eigeninitiative und etwas literatur könnte nicht schaden (Fällt alles unter eigeninitiative) dann kannst du dir das geld für die mpu vorbereitung sparen.

In manchen fällen auch eine kostenlose selbsthilfegruppe

Eine kostenpflichtiger mpu-psychologische vorbereitung ist nicht notwendig.

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Die Chancen betragen vielleicht 10% die MPU ohne die Inanspruchnahme professioneller Vorbereitung zu bestehen. 

Der Psychologe am Tage der MPU hat vielleicht 20 Minuten Zeit mit Dir zu sprechen und sich ein Bild von Dir, Deiner Einstellung zum Thema Drogen und Autofahren, deinen Vermeidungsstrategien, deiner Vorgeschichte usw zu machen (er hat auf dem Gang noch 10 andere Kandidaten sitzen die auch auf Ihr Gespräch warten). Er kennt Dich kaum und muss daher fast zwangsläufig nach vorgelegten Fakten (Abstinenznachweise, Teilnahmebestätigung usw.) entscheiden...

Er soll sich dann festlegen ob Du geeignet bist wieder ein KFZ zu führen oder nicht.  Und er wird dies nur positiv beurteilen wenn er sich sicher ist dass Du nie wieder auffällig wirst.  Jetzt versetz Dich mal in seine Lage.

Würdest Du (als Gutachter) eher dem unvorbeiteten Kandidaten dein OK geben (er kann Dir ja viel erzählen) oder den vielen, die (per Teilnahmebestätigung an einem professionellen Vorbereitungskurs) nachweisen dass sie sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben? Diese Teilnahmebestätigung ist am Tage der MPU GOLD wert.
Ein TÜV-Gutachter wird immer darauf vertrauen dass die MPU-Vorbereitung beim TÜV (auch wenn rechtlich getrennte Firmen) gewisse Qualitätsstandarts erfüllt und daher eher geneigt sein sein OK zu geben.

ALSO SPARE HIER NICHT AN DER FALSCHEN STELLE.

2 Mal die MPU zu bezahlen (und beim 2ten Mal dann doch mit professioneller Hilfe) ist wesentlich teurer als gleich alles richtig anzugehen.

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Die chancen liegen bei 0% das geld kannst dir sparen. Ja du solltest vorher zu entsprechendem psychologen gehen

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Kommentar von Gutefrage2018
03.04.2016, 14:22

Bei 0%? Ist das dein voller ernst? Du willst mir sagen das ein Vorbereitungskurs Pflicht ist? :D 

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Ist es denn zwingend notwendig 1-3 mal einen Verkehrspsychologen zu gehen?


Notwendig (oder zwingend vorgeschrieben) nicht....aber....."Man" ist in der bequemen Lage, Dir für solche Dinge Geld aus der Tasche ziehen zu können (zu dürfen), weil Du Dich falsch verhalten hattest.....(ist nicht meine persönliche Meinung)


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Kommentar von Gutefrage2018
03.04.2016, 14:32

Ich finde das sind ganz schöne Mafia Strukturen wenn Menschen 1000 € Investieren und Ihnen dann noch ein Psychologe dich einfach durchfallen lässt weil ihm irgendetwas nicht in den Kram passt.

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Ein Bekannter musste letztes Jahr zur MPU. er dachte auch, dass er sich einen Vorbereitungskurs sparen könnte. Tja, falsch gedacht. Ich würde auf jeden Fall eine Vorbereitung machen.

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Kommentar von Gutefrage2018
03.04.2016, 14:20

Soll dass heißen das man 900€ investiert und der Psychologe dann  noch nein sagt? Also ist eine MPU wie Lotto spielen?

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Zwei meiner Bekannten haben vor kurzer Zeit bestanden. Und beide sagen das man ohne Vorbereitungskurs quasi chancenlos ist. 

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Kommentar von Gutefrage2018
03.04.2016, 14:24

Wieso? Der Vorbereitungskurs sagt doch nichts über die Einsicht des Kanditaten aus. Wieso muss man noch 200 € mehr ausgeben um zu bestehen wenn man schon die richtige Einstellung hat? Ist das nicht Bauernfängerei?

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