Berufe mit Abenteuer?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Ich LIEBE meinen Beruf! 94%
Mein Beruf ist ganz okay, aber mehr auch nicht. 6%
Ich HASSE meinen Beruf! 0%

12 Antworten

Ich LIEBE meinen Beruf!

Ich liebe meinen Beruf, ich bin Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Man kommt rum, mal eine Konferenz in Belgien, dann in England, auch mal eine in den USA. Natürlich bin ich aber meistens trotzdem nicht unterwegs. Man lernt extrem viele Menschen kennen, vor allem Studierende und andere Forscher. Zwischendurch ist es aber auch mal unangenehm und hart, wochenlanges Hinarbeiten Tag und Nacht auf einen Fördermittelantrag oder ein Paper. Klar kann ich auch mal erst um 12 zur Arbeit watscheln, dafür sitze ich dann aber auch mal am Wochenende bis nachts um 3 an irgendwas ohne Überstundenausgleich oder mehr Gehalt. Trotzdem ist es genau das, was ich machen will.

Arbeit macht nie nur Spaß - jedenfalls für 99% aller Menschen. Man muss trotz allem hart arbeiten können, zurückstecken können, nervige Routinesachen machen und Stress und Belastung aushalten - auch im Traumberuf.

Ich LIEBE meinen Beruf!

Ich mache momentan meine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme, und mir macht alles verdammt viel Spaß und es gibt viel Abwechslung.

Bei mir ist das Geld eher zweitrangig, klar wäre es schön wenn man mehr verdienen würde (erst recht als Azubi), aber ein Beruf zu haben welcher mir kein Spaß macht brauche ich nicht in meinem Leben.. wenn mir mein Leben kein Spaß macht, brauche ich nicht zu Leben, und in der Rente kann ich das bisher geführte Leben auch nicht mehr aufwerten, mal brutal ausgedrückt.
Lieber weniger verdienen und stets gerne zur Arbeit gehen als ein gut bezahlen Beruf zu haben bei dem man sich morgens regelrecht dazu zwingen muss überhaupt den ansporn zum arbeiten zu finden und um Abends dann heim zu kommen und frustriert gegen ne Wand boxt..

(Ein Studium wäre für mich ausgeschlossen, da Schule allgemein eine Qual für mich ist. Fortbildungen aller Art gehen klar, aber mich wieder für mehrere Monate am Stück in ein Klassenzimmer zu setzen möchte ich nicht.)

Wie sieht es eigentlich mit (Hilfs-)Organisationen aus - könnten diese was für jemanden mit Erlebnishunger sein?

Du wirst nirgends aufgrund deines "Erlebnishungers" eingestellt, sondern aufgrund deiner beruflichen Qualifikationen und deiner Berufserfahrung. Auch bei Hilfsorganisationen steht dein Arbeitseinsatz im Vordergrund. Deine Abenteuer kannst du dann - wie bei jedem anderen Unternehmen - in deinem Urlaub ausleben. Insofern unterscheiden sich die Hilfsorganisation gar nicht von "normalen" Unternehmen.

Außerdem solltest du dir die Arbeit bei Hilfsorganisationen nicht leicht vorstellen. Du wirst sehr viel menschliches Leid sehen. Denke nur mal an Kriegsgebiete, wo es keine vernünftige medizinische Versorgung usw. gibt und du die Menschen sterben siehst, ohne viel tun zu können. Das muß man aushalten und psychisch verkraften können. Es ist eine schöne Arbeit, Menschen dort zu helfen, aber man muß psychisch stark und in seinem Charakter und seiner Persönlichkeit sehr gefestigt sein, um das unermeßliche Leid ertragen zu können.

Ohne Ausbildung findest Du keinen guten Beruf.

Aber wenn Du Abenteuer liebst, warum wirst Du dann nicht Buschpilot in Alaska oder Tierfilmer oder Verhaltensforscher für Wildtiere?

Du kannst auch durch den Urwald in Afrika oder Südamerika streifen und dort (in der zivilisierten Welt) unbekannte Pflanzen suchen, die man essen oder für Heilzwecke nutzen kann...

Woher ich das weiß:Beruf – Allround-Autorin und Nachhilfelehrerin
Ich LIEBE meinen Beruf!

Hallo lToml,

bin Software-Entwickler und liebe meinen Job.

Geld verdienen um dann im "Urlaub" glücklich zu sein halte ich für den völlig falschen Ansatz. Mein Ansatz ist eher "ich bräuchte gar keinen Urlaub".

Ich warte doch nicht praktisch das ganze Jahr um dann ein paar Tage glücklich zu sein? Das wäre ja total verrückt.

Was deine genauen Anforderungen angeht kann ich nicht viel dazu sagen. Du willst rum kommen, damit könnte ich noch dienen. Aber viel in der Natur? Mh, da könnte eine Hilfsorganisation vielleicht wirklich etwas sein.

Nur solltest Du dich unbedingt vorher genau informieren was deine Aufgaben sein werden und ob dir das passt.

Ein Jahr im Büro hocken um dann im Urlaub auf Erelbnisreise zu gehen klingt wirklich nicht so, als ob dir das gefallen würde.

Gruß

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