Bereuen die Ortskräfte in Afghanistan für Deutschland gearbeitet zu haben deiner Meinung nach?
Tausende flohen vor der Taliban nach Pakistan. Doch auch wenn die BRD zusagen erteilte an die geflohenen Menschen sind sie bis heute nicht hier.
Doch mir kommt es vor als ob die BRD Gründe sucht um die Menschen nicht hierher zu holen.
Doch wäre ich eine Afghanin und hätte einen Job bekommen von der Deutschen Botschaft, hätte ich diesen Garantiert nicht angenommen. Genau aus solchen Gründen.
Andere Länder haben ihre Ortskräfte evakuiert und in Sicherheit gebracht.
5 Antworten
Die Angaben, was eine Ortskraft war, sind sehr unscharf. Wenn man nach einer Anfrage der Grünen aus dem Jahr 2018 die wirklich allerweiteste Definition nimmt und zum Beispiel auch lokale Mitarbeiter von Consultingfirmen mitzählt, die irgendwann mal einen Vertrag mit einem deutschen Ministerium hatten, waren zu dem Zeitpunkt weniger als 2500 Ortskräfte für Deutschland beschäftigt. Natürlich war das eine Momentaufnahme und es gibt dazu noch welche, die vor 2018 für Deutschland gearbeitet haben.
ChatGPT verrät uns nun, dass etwa 4200 Ortskräfte und 16000 Familienangehörige (!) mittlerweile in Deutschland sind.
Daher darf man nicht nur davon ausgehen, dass sehr viele Ortskräfte, die während ihrer Arbeit alle ein Vielfaches eines afghanischen Durchschnittslohns bekamen, mittlerweile in Deutschland sind. Man sollte sich auch anhand der extrem hohen Zahl der miteingereisten Familienangehörigen auch fragen, ob die Einreise der Begleiter in diesem Ausmaß wirklich angemessen ist.
Zu der Zeit hatten die Leute dort nicht viel Auswahl. Wer einen Job bekommen konnte hat ihn angenommen.
Das Problem ist das die Deutschen, aber nicht nur die, nie so richtig wussten was sie dort tun. Wenn an nur rein geht, etwas Chaos anrichtet und dann nicht mal weis wie man wieder raus kommt, passiert das nun mal.
Wenn man heute davon redet das die paar Afghanen in Deutschland wirklich das Problem sind, also in einer der angeblich führenden Industrienationen, muss man sich fragen ob das wirklich der Grund ist. Oder sollen die Afghanen jetzt nur als die Sündenböcke für eine völlig desolate Politik herhalten. Klar wer auf Ausländer und Migranten schauen der kuckt bei den deutschen Politikern nicht so genau hin.
Doch wäre ich eine Afghanin und hätte einen Job bekommen von der Deutschen Botschaft, hätte ich diesen Garantiert nicht angenommen. Genau aus solchen Gründen
Doch. Weil der afghanische Arbeitsmarkt nicht viel her gibt und es gute Kohle gab.
Die haben es nicht gemacht, weil sie unglaubliche Demokratie-Fans sind oder die westlichen Werte so supi finden, oder so etwas. Es war einfach nur ein gerade greifbarer Job.
Nein, sie bereuen, dass die Deutschen nicht entschlossener gegen die Taliban gekämpft haben - da haben sie mehr erwartet.
„Ortskraft“ 😂….
Wenn jeder Afghan, der irgendwie mit Deutschen Kontakt hatte, plötzlich als „Ortskraft“ gilt, dann wird das Etikett nur missbraucht, um massenhaft Einwanderung zu rechtfertigen 😉