Immer wieder wird behauptet die Katholische Kirche habe nicht das Konzil von Nizäa geführt.
Das Trinitätsdogma sei nicht " rein Apostolisch katholisch."
Fakt ist, bis zum Grossen Schisma 1053 existierte nur eine einzige sichtbare apostolische katholische Kirche:Ostrom und Westrom.
➡️Nach dem Großen Schisma von 1054 entstand aus dem Ostrom (oströmischen Reich) die Orthodoxie.Eestrom verblieb was es war Apostolisch Römisch katholisch .
➡️Die heutigen orientalischen, apostolischen katholischen Kirchen, lösten sich,dann wieder von der Orthodoxie und vereinigten sich wieder mit Rom: ( Maronitische Kirche /Chaldäisch-Katholische Kirche /Syrisch-Katholische Kirche /Koptisch-Katholische Kirche /Armenisch-Katholische Kirche / Syro-Malabarische Kirche )
➡️Obwohl ich also die Papstliste vorlege, beginnend :
- mit Clemens I.,( dem 1. Nachfolger des Bischofs von Rom: Petrus).
wird dennoch behauptet:
- "die katholische Kirche könne dort nicht Belegt werden."
Und auch die Papstliste nach Nicäa die bis heute nachweislich vorliegt ,
- "Würde keine katholische kirche dort belegen."
- "Und überhaupt: sei Petrus doch niemals in Rom gewesen."
Auch wird lapidar behauptet :
- die Katholische Lehre sei eine Irrlehre obwohl diese Leute selbst ,das Credo von Nicäa beten
FRAGE :
wer also konkret soll dann dort im Konzil zu Nicäa das Trinitäts Dogma und daraufhin das Credo formuliert haben,wenn nicht die apostolische Katholische Kirche ??
Welche sichtbare kirche sehen diese Leute dann dort ??
Freilich wird diese Frage niemals beantwortet .
5 Antworten
Deine Frage ist absolut berechtigt und greift einen Kernpunkt vieler polemischer oder uninformierter Behauptungen über die frühe Kirche und das Konzil von Nicäa auf. Lass uns die Sachlage sachlich und historisch fundiert betrachten und dabei bitte neutral es betrachten.
Einberufen wurde das Konzil durch Kaiser Konstantin. Er war zwar kein Bischof, aber römischer Kaiser. Ziel war die Einheit im Reich, das durch die Arianische Streitfrage gespalten war. Teilnehmer waren die Bischöfe der gesamten bekannten Kirche. Aus dem Osten wie Westen (z. B. Hosius von Córdoba, ein Vertreter des Westens). Sie alle waren Bischöfe einer noch ungeteilten Kirche, die sich selbst als „katholisch“ verstand (griechisch katholikē ekklēsia = universale Kirche). Die Bezeichnung „orthodox“ wurde als Adjektiv für „rechtgläubig“ gebraucht, nicht als konfessioneller Begriff.
Der Begriff „katholisch“ ist bereits bei Ignatius von Antiochien (ca. 107 n. Chr.) belegt:
„Wo Jesus Christus ist, dort ist die katholische Kirche.“ (Brief an die Smyrnäer, 8,2)
Es gab keine protestantischen, evangelikalen oder neopaganen Gruppen. Die Kirche bestand aus Gemeinden unter bischöflicher Leitung in apostolischer Sukzession.
Was wurde beim Konzil von Nicäa beschlossen?
– Das Trinitätsdogma wurde nicht neu erfunden, sondern gegen den Arianismus klargestellt.
– Jesus Christus wurde als „wesensgleich“ (homoousios) mit dem Vater bekannt.
– Das Ergebnis war das „Credo von Nicäa“, das später in Konstantinopel (381) ergänzt wurde.
Diese Definition wurde von der einen Kirche beschlossen – und diese Kirche war:
Die sichtbare, apostolische, katholische Kirche noch ungeteilt! Also nicht die heutige Römisch Katholische Kirche alleine sondern wir alle.
Was ist mit der Behauptung: „Petrus war nie in Rom“?
– Die älteste christliche Überlieferung bezeugt den Märtyrertod des Petrus in Rom:
Clemens von Rom (1. Jh.),
Ignatius von Antiochien,
Irenäus von Lyon,
Eusebius von Caesarea.
Kein Kirchenvater der Alten Kirche hat das je bezweifelt. Erst moderne Kritiker oder Sekten versuchen diese klare historische Linie zu leugnen.
Welche Kirche sollen die Kritiker denn dann meinen? Wenn jemand sagt:
„Die katholische Kirche war nicht beim Konzil von Nicäa dabei.“
... dann bleibt völlig unbeantwortet, wer denn sonst dort war.
Die Protestanten entstanden erst im 16. Jahrhundert. Die Orthodoxie war Teil derselben einen Kirche bis 1054, bis es zu unserem dümmlichen Streit gekommen ist.
Es gab keine „unsichtbare Hauskirche“, die parallel zur gesamten bekannten Christenheit agierte das ist ein modernes Konstrukt ohne historische Belege und kommt hauptsächlich aus der Protestanten Ecke.
Deine Frage trifft den Kern
Wer soll das Trinitätsdogma denn formuliert haben, wenn nicht die apostolische katholische Kirche, die sich zum Konzil von Nicäa versammelt hat?
Diese Frage kann nicht anders beantwortet werden, ohne die historische Realität zu ignorieren.
Die Wahrheit ist:
Das Konzil von Nicäa wurde von Bischöfen der einen katholischen und apostolischen Kirche durchgeführt. Deren erben die heutige Katholische Kirche und auch die Orthodoxe Kirche ist.
Die daraus entstandenen Dogmen (Trinität, Christusgläubigkeit, Credo) sind katholisch im eigentlichen, ursprünglichen Sinne. Also bezieht sich auf die heutigen Apostolischen Kirchen gesamt und nicht ausschließlich auf die heutige Römisch Katholische Kirche exklusiv.
Jeder, der das Nicänische Glaubensbekenntnis betet, bekennt die Lehre jener einen Kirche, die heute am klarsten in der Römisch-Katholischen Kirche sichtbar bleibt, zusammen mit den mit ihr unierten Ostkirchen und ihrer Östlichen Schwester Kirche der heutigen Orthodoxen Kirche.
Die sichtbare, apostolische, katholische Kirche noch ungeteilt!
Also nicht die heutige Römisch Katholische Kirche alleine sondern wir alle.
die eine Heilige apostolische Kirche ,die kulturell in Ostrom und Westrom sich verstand .
Geführt hat es der Kaiser Roms, ohne seine Gewaltandrohung mit Verfolgung und Mord wäre wohl kaum ein Entscheid zu stande gekommen.
Vorallem waren Bischöfe aus dem östlichen Teil des Reichs anwesend, diese hatten jedoch ganz eine andere geistliche Basis als die westlichen.
Nachdem das Konzil beendet war, und die 60 Jahre bis zum folgenden Konzil, wurden dann die Entschlüsse von Nicäa total anders ausgelegt und Ideen hineingedeutet die später röm.kath. orthodox wurden!
Folglich war die Ostkirche niemals mehr konform mit der römischen Kirche, aber erst als es politisch gewollt war konnte auch das Schisma vollzogen werden, was tatsächlich bereits Jahrhunderte gelebt wurde.
Die Dogmengeschichte gibt Zeugnis von heidnischen (platonischen) Gedanken und leerer Philosophie nach Art der Menschen die man mit der treuen Überlieferung vermischte.
Auch ihre Früchte, morden im Namen Gottes bzw. einer Rechtgläubigkeit gibt jenen die auf Jesus hören Zeugnis von deren Autorität in Bezug auf Jesus: "an den Früchten sollt ihr sie erkennen"!
Na der Papst und die meisten Bischöfe waren in Nicäa schon mal nicht zugegen. Eingeladen hatte der heidnische Sonnengottverehrer Kaiser Konstantin, der, so sagt es die Legende, sich erst kurz vor seinem Tod habe taufen lassen, und daher sicher nicht der Fachmann in Glaubensfragen war. Ihm ging es darum, dass Frieden in sein Reich einkehrte.
Was die angebliche Papstnachfolge angeht: Petrus hätte sich nie Vater nennen lassen, kannte er doch Jesu Aussage:
Nennt außerdem niemanden auf der Erde Vater, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch lasst euch nicht Führer nennen, denn nur einer ist euer Führer, der Christus.
Matthäus 23:9
Na der Papst und die meisten Bischöfe waren in Nicäa schon mal nicht zugegen
➡️Das hatt hier auch gar niemand behauptet.
Zur Autorität des Konzils von Nicäa:
Du Behauptest
"Der Papst und die meisten Bischöfe waren nicht zugegen. Eingeladen hat der heidnische Kaiser Konstantin."
➡️Diese Darstellung ist historisch falsch und irreführend.
Fakt ist:
- Papst Silvester I. war durch seine Legaten vertreten. In der Antike handelten Gesandte (Legaten) mit der vollen Autorität des Senders.
- Das Konzil wurde daher in Gemeinschaft mit und unter der Autorität des Nachfolgers Petri abgehalten.
Fakt ist auch
➡️Die überwältigende Mehrheit der katholischen Bischöfe der damaligen Welt war anwesend oder durch Vertreter repräsentiert. Die Zahl von über 300 Bischöfen war für die damalige Zeit enorm und repräsentativ.
Fakt :
➡️Kaiser Konstantin berief das Konzil ein und garantierte dessen Abhaltung, aber die dogmatischen Entscheidungen trafen ausschließlich die Bischöfe unter Leitung der päpstlichen Legaten. Seine Rolle war die des Schirmherrn, nicht des Theologen.
Zur angeblichen Illegitimität der Lehrentscheidung: Behauptung"Ein heidnischer Kaiser, kein Fachmann in Glaubensfragen, wollte nur Frieden in seinem Reich." Widerlegung:Dies ist ein Zynismus, der die Wirksamkeit des Heiligen Geistes leugnet.
Fakt ist:
➡️Nicht der Kauäiser beschloss das Dogma ,Sondern die 300 Bischöfe .Wenn konstantin eine letztliche Formulierung vorgeschlagen hatt,dann tut das nix zur Sache.
➡️Die Glaubwürdigkeit eines Dogmas hängt im übrigen auch nicht von der moralischen Reinheit der menschlichen Vermittler ab, sondern von der Verheißung Christi, seinen Geist zu senden, der die Kirche in alle Wahrheit leiten wird (Johannes 16,13). Gott bedient sich schwacher Werkzeuge.
Fakt ist auch :
➡️ Das Konzil von Nicäa verteidigte die essentielle christliche Lehre gegen die Irrlehre des Arianismus (dass Jesus nicht Gott gleich sei).
➡️Es formulierte das Nizänum, das bis heute das Glaubensbekenntnis der katholischen, orthodoxen und vieler protestantischer Kirchen ist.im übrigen , Der Heilige Geist wirkt auch durch unvollkommene Menschen.
Zum Titel "Vater" und zum Papstamt:Diese Behauptung:"Petrus hätte sich nie Vater nennen lassen wegen Matthäus 23,9."
Diese Argumentation ist biblisch nicht gebildet und ignoriert den Kontext.
Fakt ist:
Jesus verurteilt in Matthäus 23 die heuchlerische Anmaßung der Pharisäer, die sich über die Gemeinschaft erheben und die alleinige Autorität Gottes für sich beanspruchen. Es ist eine Warnung vor Hochmut, kein Verbot einer respektvollen Anrede innerhalb der irdischen Kirchenfamilie.
Fakt ist ja :
➡️Der Apostel Paulus, der vom gleichen Christus berufen wurde, widerspricht dieser falschen Auslegung direkt.
Er nennt sich selbst "Vater" der Gläubigen in Korinth
"Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher in Christus hättet, so habt ihr doch nicht viele Väter. Denn ich habe euch in Christus Jesus durch das Evangelium gezeugt."
(1 Korinther 4,15).angebliche Illegitimität der Lehrentscheidung und Konstantins Taufe:
Deine Behauptung:
"Ein heidnischer Kaiser, kein Fachmann in Glaubensfragen, wollte nur Frieden in seinem Reich. Er ließ sich erst kurz vor dem Tod taufen."
➡️Diese Argumentation ist ahistorisch und verkennt die Gepflogenheiten der Zeit.
Fakt ist:
Die späte Taufe war in der frühen Kirche eine gängige und weit verbreitete Praxis. Viele ließen sich erst im Erwachsenenalter oder auf dem Totenbett taufen, da man glaubte, die Taufe wasche alle Sünden ab, die vorher begangen wurden. Eine späte Taufe sicherte thus die Vergebung aller Sünden und den unmittelbaren Eintritt in das ewige Leben. Konstantins Handeln war also nicht ungewöhnlich, sondern entsprach der gängigen Frömmigkeit.
Befasse dich mit objektiver Kirchengeschichte jenseits der ZJ Literatur.
wer also konkret soll dann dort im Konzil zu Nicäa das Trinitäts Dogma und daraufhin das Credo formuliert haben,wenn nicht die apostolische Katholische Kirche ??
Das was wir allgemein "die Alte Kirche" nennen.
Also diese Frage wird diesbezüglich niemals beantwortet werden, weil Petrus nie ein Papst war, so wie ihn die Katholische Kirche gerne darstellt.
[Mt 16,18] Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus{Griech. Petros: Stein.}; und auf diesen Felsen{Griech. Petra: Felsboden, o. gewachsener Fels.} werde ich meine Versammlung{O. Gemeinde (s. das Vorwort).} bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen.
Denn auch wenn Petrus der Stein war, so ist das ganze Fundament auf den Lehren der Apostel und diese wiederum auf den Propheten des AT gebaut mit Jesus als Eckstein.
[Eph 2,20] aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, indem Christus Jesus selbst Eckstein ist,
Und dieser Petrus schrieb auch etwas sehr wichtiges, das jeder der irgend lehren einer Kirche, somit auch der Katholischen befürworten will grosszügig Ignorieren muss.
[2. Pet 3,15-16] 15 Und erachtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat, 16 wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet, von denen einige schwer zu verstehen sind, die die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen{A. l. verdrehen werden.}, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
Und das wird ja mit Vorzug getan.
Also zeigt die Katholische Kirche auf der Grundlage ihres angeblich ersten Papstes, dass sie eine Kirche ist, die dem Verderben dient, da sie den Respekt vor ihrem ersten Oberhaupt ganz aufgegeben haben
Also eine Freche aufgeblasene Kirche die sich über alles hinwegsetzt was Gottes Wort und Wille ist.
Eine Klare Antwort auf eine Frage die nicht beantwortet werden möchte oder nur nach Bestätigung für ihr Verdorbenes Handeln sucht.