Wie viel Prozent circa des erlernten Stoffes der Schule benötigt ihr heutzutage noch?
Bin mittlerweile eher der Überzeugung,dass man das Ganz wichtige für den Job erst in der Ausbildung/Studium lernt.Deswegen finde ich auch viele Schulfächer mega unnötig z.B. Kunst,Musik, Geschichte.Wie man sieht beziehe ich mich eher auf die Nebenfächer,jetzt kann man auch behaupten,dass man aus der Geschichte lernen kann... Möglicherweise,aber der Stoff,denn man da in der Schule erlernt braucht keine Sau in 10,20,30 oder auch 50 Jahren.
Wie steht ihr zu eurer Meinung und was sind eure Erfahrungen damit(an die gelernten Jobber geht die Frage raus)?
Ich glaube zudem,dass diese Fächer eher aus Pädagogischer Sicht sinnvoll sind,vom erlernten Zeugs halt eher weniger.Pädagogisch im Sinne von in der Schule die Zeit vertreiben in einer Gemeinschaft.Ich hoffe man versteht es.
8 Stimmen
6 Antworten
Es kommt auf die Berufswahl an.
Ein Geologe sollte sich vielleicht mit Erdkunde auskennen.
Für Ärzte ist Biologie von Nutzen.
Für Informatik, Mathematik.
Usw.
Würde sagen so 20% weil ich in einer Wirtschaftlichen Schule war und zurzeit was mit Wirtschaft studiere
Also meine Schulzeit ist jetzt schon ein Paar Jahre her.
2000 bis 2010.
Ich kann sagen, dass ich sehr viel aus dieser Zeit heute noch brauche. Ich hatte mich damals das selbe gefragt.
Womit ich regelmäßig konfrontiert werde kann man in folgen Schulfächern wieder finden:
Englisch brauche ich Täglich.
Mathe auch Täglich.
Religion und Geschichte eher weniger ist aber wichtiges Allgemeinwissen. (Ihr wollte ja nicht dum da stehen, wird immer wieder Thema im Smalltalk usw)
Und denk dran nach der Schule geht es erst richtig los mit dem Lernen und du wirst dich immer weiter bilden müssen. Man Lernt ein Leben lang es kommt immer etwas neues dazu.
Nimm mit was du lernen kannst. Später im Berufsleben sieht es anders aus. Wenn du zum beispiel eine neue Sprache lernen musst kannst du das in deinem Urlaub machen (5 bis 6 Wochen im jahr) und dafür musst du dann auch noch zahlen.
Man braucht ja immer nur das, in welchem Bereich dann der zukünftige Job ist. Und halt Allgemeinbildung. Also in Geschichte gibts ja wohl viele wichtige Themen zb. Abgesehen davon geht es auch darum komplexe Denkmuster zu trainieren. Kritisches Denken und so. Wir sind nicht in der Schule um uns stumpf Wissen anzueignen. Bücher lesen kann jeder. Es geht darum das Gehirn zu trainieren.
Komplexe Denkmuster und kritisches Denken bringe ich irgendwie nicht mit der Schule in Verbindung.
In Geschichte lernst du zwar Dinge über die Vergangenheit kennen,die wohl für den ein oder anderen interessant sein könnten,jedoch wirst du nie im Leben dein Wissen aus Geschichte benötigen im Berufsleben(ausgenommen Historiker oder Geschichtslehrer oder ähnliches).Bsp:Wann welcher Kaiser jetzt an der Macht war und was er alles so getan hat wird wohl 2025 nicht so wichtig sein oder sehe ich es falsch?
Mit dem Denkmuster kann ich dir durchaus Recht geben, weswegen ich deine Aussage auch bisschen kritisch hinterfrage.Ein Fach wir Geschichte eignet sich dazu relativ gut.Ist aber alles dann auch schwer zu beurteilen,ob es wirklich dann nur ums Denkmuster geht bei den ganzen Noten und so.Vor allem man kann auch noch Geschichte Abi machen,was einen genau so wenig weiterbringt wie Musik Abi als Beispiel.
Die einzigen wichtigen Fächer sind vast ausschließlich die Hauptfächer,aber auch da wird viele beigebracht,was man z.B. in Mathe nur als Mathematiker benötigt.Jedoch finde ich das wissen der Mathematik viel wichtiger als alles,was man in den Nebenfächer lernt.Auch wenn man den Statz des Pythagoras nicht braucht in Beruf,kann er in Alltagssituationen z.B. beim Bau des Eigenheims oder der Gestaltung des Gartens sinnvoll sein.Man spart sich dadurch dann Geld,Zeit und Nerven,wenn man dafür dann kein Handwerker benötigt.Viel gelabert jetzt aber ich hoffe man versteht,worauf ich hinaus möchte.
Wie ich schon gesagt hab geht es ja nicht primär darum auf den Beruf vorzubereiten. Ja die einzelnen konkreten Dinge sind später teilweise völlig irrelevant. Aber sie trainieren das Gehirn, du lernst Zusammenhänge zu verstehen usw
Wo lernt man den kritisches denken? Man lernt wie ein Hund Befehle zu befolgen und das zu tun, was von einem erwartet wird. Die eigene Kreativität ist auch nicht erwünscht, immer gibt es Vorgaben
Du hast offenkundig nicht verstanden um was es geht: nicht auswendig lernen, sondern lernen analytisch zu denken und Probleme zu lösen.
Das kann man auch wenn man etwas lernt, was einen interessiert und einem mal was bringt.
Ich glaube kaum, dass man für analytisches denken unebingt irgendwelche richtig dummen Texte analysieren und interpretieren muss, was sowieso Unsinn ist. Bei so vielen schon längst Toten Autoren weiß kein Mensch was der wirklich mit dem Unsinn sagen wollte.
Schule ist nicht zum lernen da, sondern nur um Menschen auf den Kapitalismus vorzubereiten und brav zu gehorchen
Bei mir und einigen Leuten hat es damit zumindest geklappt. Man muss halt auch Interesse an Bildung haben. Auf meine Frage hast du übrigens nicht geantwortet und mich würde es immernoch interessieren. Ich denke mich immer wer kein Interesse an Bildung auf so einem Niveau hat soll halt auf die Hauptschule gehen da lernst du wahrscheinlich nur Grundlagen, wenn dir das reicht
Ich denke, dass es sicher andere Möglichkeiten gibt und Schule so wie sie zurzeit ist geändert werden sollte. Ich habe mich nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt.
Ich war auf so etwas wie einer Hauptschule und da gab es unsinnige Fächer wie Musik, zeichnen, Sport, Chemie, Physik, biologie, ... und das ewig lange über den gleichen Mist.
Gehe ich nicht komplett mit,man sollte schon am Ende der 10 Klasse als Minimum Englisch reden können oder auch auch in Deutscher Schrift vernünftig ausdrücken können, möglichst fehlerlos.Genau so sollte man in der lage sein,dir Mathematik selbständig anwenden zu können, zumindest die einfache.
Analystisch denken gehe ich maximal bei Fächern wie Geschichte mit.Beib z.B. Kunst sehe ich da kein analystisches Denken.Ist eine schöne Sache für einige,aber für 90% der Leute vollkommen unnötig.
Wie schön ist es doch dass du vom Wein der Erkenntnis genippt hast :-)
Das lernt man im Studium dann doch auch. Da muss nicht jeder alles aufgezwungen bekommen.