Der Starbucks-Skandal in Philadelphia: was hat das Ganze mit Rassismus zu tun?

Vorweg gesagt: ich bin auch jede Art von Rassismus und Diskriminierung. Aber bei den Nachrichtenmeldungen im Wdr und anderen Ard-Sendern wird überhaupt nicht klar, WARUM es sich bei diesem Skandal um Rassismus gehandelt haben soll? Also, Ich bin zwar hellhäutig. Aber wenn ich mich in ein Cafe setzen würde, dort nichts verzehre und die Toilette benutze (welche möglicherweise nur für zahlende Gäste ausgeschildert ist) und dann noch einen Platz blockiere, den sonst die zahlenden Gäste in Anspruch nehmen könnten, dann hätte ich volles Verständnis dafür, wenn mich die Kellner auffordern würden, das Lokal zu verlassen! Und wenn ich dann vielleicht noch frech werde, wird die Polizei gerufen und befördert mich hinaus. Wenn die Polizei mich dann auch noch in Handschellen abführt, ist das deren Entscheidung und am Wenigsten das Verschulden der Restaurantleitung. Warum wird dem Restaurantleiter dann Rassismus vorgeworfen. Rassistisch wäre es nur, wenn schwarze Gäste so behandelt würden, aber die Weißen dort stundenlang herumsitzen könnten, ohne etwas zu verzehren. Aber in den Meldungen ist nicht die Rede davon, dass Schwarze und Weiße in diesem Restaurant unterschiedlich behandelt wurden. Wie gesagt, Rassismus ist eine ganz üble Sache und muss selbstverständlich bekämpft werden. Aber es ist auch schlecht, wenn jemand zu Recht bestraft wird und sich dann beschwert, ihm würde das nur passieren, weil er zu einer bestimmten Minderheit gehört. Handelt es sich dem Vorfall in Philadelphia um etwas in der Richtung? Oder wurde von den Journalisten bei ARD&Co schlampig recherchiert und Fakten, die auf Rassismus hindeuten, nicht genannt?

Politik, Recht, Diskriminierung, Philadelphia, Rassismus, Starbucks, Philosophie und Gesellschaft
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