Ist der Hinweis, von wem man Krankenbesuche wünscht, in einer Patientenverfügung eine Hilfe für die nächsten Angehörigen?

Ich habe in den letzten Wochen mit Hilfe meines Arztes eine Patientenverfügung verfasst - was auch der Tatsache geschuldet ist, dass ich nahezu jedes Wochenende hobbybedingt durch halb Deutschland fahre. So weit, so gut.

Da ich mich mit meiner Schwester gut verstehe, wird sie eine Kopie der Patientenverfügung erhalten, das Original ich und eine weitere Kopie der Arzt in meiner Patientenakte. Das meine Schwester ein Exemplar bekommt, rührt daher, dass sie mich (als über 30-jährigen Single) einmal gefragt hat, was wäre, wenn mir mal was passiert, also wie sie da reagieren sollte.

Mein Arzt bat mich auch, noch darüber nachzudenken, ob ich der Verfügung weitere Hinweise oder Unterlagen anhängen möchte. ich nannte ihm möglicherweise beispielsweise eine Liste, wer mich so besuchen darf / soll wenn ich das selbst nicht mehr äußern kann - und wer eben nicht. Gleichzeitig hatte ich aber bedenken, ob das in die Verfügung hinein gehört. Er meinte aber, genau dafür sei ja die Anlage da und er würde sie dann auch abzeichnen und mit Stempel versehen.

Die Sache ist, dass ich meinen Bruder wirklich abgrundtief hasse - die Gründe spielen hier aber keine Rolle - und zwar schon von Kindheit an. Meine Schwester weiß da nichts von und ich denke, sie wird halbwegs erstaunt sein, wenn sie den Hinweis als Beiblatt liest.

Wird es ihr dennoch eine Hilfe sein, wenn sie weiß, was ich mir so diesbezüglich wünsche?

ja 68%
nein 31%
Leben, Gesundheit, Verhalten, Tod, Recht, Krankheit, Erkrankung, Psychologie, Charakter, Dokumente, Koma, Patient, Patientenverfügung, Vertrauen, Vertrauensperson
12 Antworten
Hab bei Staatsanwaltschaft Wuppertal vor 4 Wochen Besuchserlaubnis beantragt, wie lange dauert es für Familie + Bevollmächtigte und wo beschwert man sich?

Ich habe direkt vier (4) Fragen:

  1. Ich habe am 12.2.2019 eine Besuchserlaubnis für ein Familienmitglied in der Forensik beantragt. Antrag per Mail an die Staatsanwaltschaft Wuppertal.
  2. Ich bin Vorsorgebevollmächtigte und habe die Patientenverfügung, sowie Betreuungsverfügung.
  3. Zwei weitere Familienmitglieder haben ebenfalls die Vollmachten, an zweiter und dritter Stelle.
  4. Offiziell besteht kein Betreuungsbedarf, die Person ist im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.
  5. Am 22. sowie am 26.02.2019 kam Post zu einer Klage des Familiemitgliedes vom Sozialgericht Düsseldorf, es besteht Handlungsbedarf, hier muss ein Anwalt eingeschaltet werden, dementsprechend benötige ich von dem Familienmitglied eine Unterschrift zur Beauftragung eines Anwaltes.
  • Antrag erfolgte somit 12.2.2019
  • Rückantwort 19.2.2019, ich solle den Antrag schriftlich machen.
  • 19.02.2019 Mail um Erlaubnis per Fax an die Staatsanwaltschaft Wuppertal, direkt an den zuständigen Richter.
  • 22.02.2019 Erneute Mail an den Richter, mit Hinweis, dass Handlungsbedarf ist, und eine Erlaubnis eilt, da ein Anwalt eingeschaltet werden muss. Hinweis erneut auf Bevollmächtigung, die nicht ausreicht um eine Anwalt zu beauftragen. Geschweige denn, um einen Beratungsschein zu bekommen. Auch der Hinweis, dass dem Familienmitglied Nachteile entstehen, wenn die Erlaubnis weiter in die Länge gezogen wird.
  • 27.02.2019 hat einen Anwalt den Richter telefonisch kontaktiert, der Richter erklärte, für Bevollmächtigte zwei und drei sei die Erlaubnis in der Post, für mich würde sie morgen den 28.02.2019 auf dem Postwege gehen. Die Post wird innerhalb Wuppertals versendet.
  • 02.03.2019 Nach Telefonat vom 27.2.2019 müsste nur die Erlaubnis lange da sein, da sie angeblich schon in der Post war. Es ist aber noch immer nichts da.

Frage 1: Nachdem der Anwalt erklärte, es ist eigentlich eine Formsache, und ich keine Verfahrensbeteiligte Person bin, hätte es angeblich schon nach einer Woche gehen sollen. Wie lange dauert so etwas im Durchschnitt?

Frage 2: Es sind nun fast vier Wochen vergangen, wenn man feststellt, dass der Richter dies künstlich in die Länge zieht, wo kann man sich beschweren, was ist der richtige Rechtsweg?

Frage 3: Wer haftet dafür, wenn dem Familienmitglied Nachteile durch die Handlung des Richters entstehen?

Welchen Klageweg muss man beschreiten?

Frage 4: Auch scheint es Probleme mit der Forensik zu geben, auf E-Mails an die Forensik wird mir seit Tagen nicht geantwortet, im Vorfeld dauerten Antworten 2-3 Stunden.

Bin ich berechtigt als Bevollmächtigte mir einen Beratungsschein zu holen, für diese Person, um einen Anwalt mit der Durchsetzung der Vollmachten zu beauftragen?

Recht, Betreuung, Forensik, Jura, Patientenverfügung, Richter, Staatsanwaltschaft, Strafrecht, Vorsorgevollmacht
1 Antwort
Patientenverfügung, hypoxische Hirnschäden?

Hilfe. Mein leiblicher Vater, den ich nicht kennen gelernt habe, leidet an hypoxischen Hirnschäden. Ein Angehöriger, der die Vollmacht besitzt, hat mich vor ein paar Tagen über seinen Zustand informiert, der anscheinend nicht so prickelnd ist. Da ich ihn nicht kenne, weiß ich aber nicht, wie ich mit dem Ganzen umgehen soll. Der Angehörige kann auch auf dessen Konto zugreifen und hat meine Unterhaltszahlungen eingestellt. Das andere Kind meines Vaters hat wohl mehr Kontakt zu ihm. Er meinte, er müsse sich da noch 'einlesen', tue aber momentan alles, um das Leben seines Verwandten zu retten. Er sage mir das nun im 'Vertrauen' und wisse nicht genau, wie das mit dem Unterhalt abläuft, was er davon zahlen muss etc. Ich weiß nicht, wieso, natürlich ist das für den Angehörigen eine schwierige Situation und es geht um Leben und Tod, aber mein Vater verdient gut, also daran liegt es nicht, mich beschleicht aber das Gefühl, als hätte der Bevollmächtigte mich manipuliert. Er betonte auch immer wieder, ich solle die Infos für mich behalten, allerdings ist es doch sowieso seine Aufgabe, Angehörige, über den Zustand seines Verwandten zu informieren? Ich weiß nicht, wie ich jetzt vorgehen soll, weil ich ihn einerseits nicht stressen will und andererseits aber auch schlecht auf existentiellen Unterhalt verzichten kann. Und darüber hinaus besteht noch mein Wunsch, Kontakt zu meinem Vater aufzubauen.

Medizin, Gesundheit, Familie, Angst, Recht, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Patientenverfügung
7 Antworten
Erben, Betreuung, Entscheidungen - Einzelkind?

Eine Mutter hat nur eine Tochter und 2 Enkel, ansonsten keine Verwandten, der Mann/Vater ist schon vor vielen Jahren gestorben. Eigenheim und Geldvermögen sind vorhanden. Tochter hat nach dem Tod des Vaters 1/4 des Vermögens geerbt, allerdings nur auf dem Papier, da sie damals noch ein kleines Kind war, ausgezahlt wurde bisher noch nichts. 3/4 des Vermögens gehören der Mutter (Erbengemeinschaft).

Was passiert wenn die Mutter stirbt, erbt die Tochter dann automatisch? Kommt die Tochter problemlos an die Konten ran (Kontovollmacht hat sie keine)? Oder noch schlimmer, was ist, wenn die Mutter zum Pflegefall wird, wer trifft dann Entscheidungen? Wer kümmert sich ums Haus/Vermögen? Wer übernimmt die Pflege? Wer bezahlt das Altenheim?Wer entscheidet, im schlimmsten Fall ob Beatmung/Sondenernährung abgestellt wird? usw. WENN nichts schriftlich festgehalten ist. Ist ja im Grunde genommen, nur die Tochter als einzige Verwandte da? Oder wird in so einem Fall trotzdem vom Gericht ein Fremder als Betreuer bestimmt?

Die Mutter lässt nicht mit sich reden, bzgl. Testament Vorsorgevollmacht, Rechtsberatung, Patientenverfügung.....sie meint immer nur zur Tochter: "bist ja nur du da - das gehört mal alles dir...." "wenn ich tot bin, sehe ich das alles nicht mehr....", kommt mit Schwiegersohn nicht klar, hat Angst, dass im Falle eines Falles der Schwiegersohn über ihr Vermögen/Leben verfügt usw....

Familie, Testament, Recht, Erbe, Betreuer, Erbengemeinschaft, Kinder und Erziehung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht
5 Antworten
Patientenverfügung / Vollmacht erteilen?

Hallo,

ich werde nächste Woche unter Vollnarkose operiert. Ich habe es leider total vergessen, dass ich bis heute keine Patientenverfügung oder ähnliches habe.

Dazu habe ich gerade ein paar Fragen. Zum einen, man kann dort ja eine Reanimation, Beatmung usw. ausschließen. Vorher legt man fest für welche Situationen das gilt, also u.A. unmittelbarer Sterbeprozess, unheilbare KRankheit, Hirnschäden. Was bedeutet das nun z.B. für eine OP. Bekomme ich in der OP einen Herzstillstand / Komplikation, bedeutet das man darf mich nicht reanimieren (Herzstillstand ist ja schon Sterbeprozess in meinen Augen). Oder gilt das dann nur für Situationen wo ich auch trotz Reanimation in jedem Fall in absehbarer Zeit sterben würde? Ich würde nämlich im Fall der OP gerne reanimiert werden wenn es Chance auf Überleben gibt. Bin ich aber sterbenskrank und werde sowieso sterben würde ich es nicht wollen.

Und Thema Vorsorgevollmacht. Kann ich einfach eine Vollmacht schreiben in der ich sage ich bevollmächtige bspw. meine Lebensgefährtin und ggf. meine Eltern zu entscheiden was passiert wenn ich es nicht mehr kann? Kann man das ohne Notar oder ähnliches einfach schreiben bzw. einen Vordruck verwenden?

Ih möchte einfach verhindern, dass wenn etwas schief geht ich als PFlegefall und / oder an Maschinen hänge. Reanimation solange es einen wieder ins Leben bringt ja, aber unnötig leiden oder unnötig am Leben gehalten werden nein.

Würde mich über Tipps freuen!

Gesundheit und Medizin, Patientenverfügung, Vollmacht
5 Antworten
Termin wegen einer Patientenverfügung bei Hausarzt?

Wie die meisten Menschen mache ich mir hin und wieder Gedanken darüber, was passiert, wenn die Uhr des Lebens einmal abgelaufen ist.

Ein Erlebnis in der vorigen Woche hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Als ich nach der Uni noch ein wenig ducrh die Innenstadt gelaufen bin, hat sich allem Anschein nach an einem recht hohen Geschäftshaus am Dach das Schneegitter gelöst (vielleicht eine Folge eines Sturms am Vortag).

Jedenfalls hat mich das Gitter wenige Zentimeter verfehlt und ist auf ein parkendes Auto gefallen. Ich möchte mir eigentlich kaum ausmalen, was passiert wäre, wenn es mich getroffen hätte.

Jedenfalls denke ich schon seit langem über eine Patientenverfügung nach, habe das Thema jedoch immer wieder verdrängt. Der Vorfall hat mich jedoch alarmiert.

Als ich am Wochenende mit meinen Eltern darüber sprach haben die eher belustigt und auch etwas erschrocken reagiert, dass ich mir mit Ende 20 schon Gedanken darüber mache.

Jedoch möchte ich im Falle eines schweren Unfalls / einer schweren Erkrankung, nach denen ich nicht mehr in der Lage bin mich selbst zu äußern, keinesfalls irgendwelche lebensverlängernden Maßnahmen, bestenfalls etwas Schmerzlinderndes.

Vermutlich wird mir später eine Frau und / oder Kinder vdankbar sein, wenn sie wissen, was im zweifel zu tun ist (oder auch nicht).

Bei nächster Gelegenheit würde ich das Thema gern einmal mit meinem Hausarzt besprechen und ihn bitten, so eine Verfügung mit mir aufzusetzen. Da dies ja dann eine Privatleistung ist, die die gesetzliche Krankenkasse ja nicht zahlt, gehe ich davon aus, dass er sich ausreichend Zeit dafür nehmen wird.

Im Gegensatz zu anderen Ärzten, konnte ich so eine Leistung jedoch nicht unter seiner Auflistung seiner Behandlungs- und Gesprächsmöglichkeiten auf seiner Homepage finden. Kann / wird so eine Verfügung auf ausdrücklichen Wunsch trotzdem jeder Hausarzt machen können?

Des Weiteren mache ich mir Sorgen, dass mein Wunsch bei der Terminabsprache (seine Angestellten erkundigen sich zwecks Zeiteinteilung immer nach den Beschwerden) wegen meines jungen Alters auch bei den Angestellten oder beim Arzt selbst auf Unverständnis stösst?

Ich vermute, dass es Sinn macht, wenn mein Arzt eine Abschrift der Verfügung in meiner Patientenakte lagert?

Leben, Medizin, Tod, Arzt, Gesundheit und Medizin, Hausarzt, Patient, Patientenverfügung, Trauerfall
6 Antworten
Ich sterbe bald, was ist noch zu tun?

Moin, Moin,

ich werde zwar leider bald sterben - die Ärzte geben mir maximal noch 6 Monate -, habe aber zum Glück noch die Zeit meine Dinge und Angelegenheiten zu regeln.

Ich bin auf der Suche nach einer Art "ToDo"-Liste, also Dinge, die man noch regeln sollte (wie z.B. Testament, Beerdigung, Patientenverfügung etc), leider über google nicht fündig geworden. Vielleicht auch, weil ich mich nicht mehr so gut konzentrieren kann.

Kennt jemand zufällig einen Link oder einen Ort, an dem ich solch eine Liste finden kann?

Ergänzung: Es geht hierbei nicht darum, was ich vielleicht persönlich noch machen oder erleben möchte. Es geht rein rational darum, was man eben noch erledigen sollte.

Aktuell habe ich z.B. diese Punkte erledigt bzw. auf der Liste:

- Testament
- Patientenverfügung
- Lieder für die Trauerfeier
- Grabstein ausgesucht
- Grabsteinspruch ausgesucht
- Grabesstelle ausgesucht
- Trauerfeier-Heft mit den Liedtexten ausgesucht
- Ort der Trauerfeier ausgesucht
- Fotograf für die Trauerfeier organisiert
- Personen für die Laudatio auf der Trauerfeier gewählt und abgesprochen
- Adressen herausgesucht
- Lebensversicherung herausgeholt
- Letzte Worte an Frau, Tochter, Eltern und Bruder
- Gespräch mit dem Beerdigungsinstitut
- Gespräch mit dem Pastor
- Gespräch mit Hospiz
- "Schatzkiste" der Erinnerung für meine Tochter
- Anpassung der E-Mail-Adressen
- Kündigen von Verträgen

Herzlichen Dank

Testament, sterben, Erbe, Beerdigung, Patientenverfügung
40 Antworten
Testament UND Patientenverfügung in einem?

Hallo zusammen, ich mal wieder mit meinem Vater... Mein Vater hat in den nächsten Tagen jetzt krebsbedingt eine sehr schwere OP vor sich. Wer mein letztes Posting gelesen hat weiß, dass das Verhältnis zwischen mir und dem Erzeuger nicht das allerbeste ist, dass ich aber als einzige Angehörige sorgepflichtig bin. Ich bin also auch entscheidungspflichtig wenn mein Vater nach der OP keine eigenen Entscheidungen treffen können sollte was ärztliche Weiterbehandlung betrifft.

Ein Telefongespräch diesbezüglich gestern lief mal wieder schief. Er lehnt eine Patientenverfügung rigoros und SEHR aggressiv ab und behauptet es stünde alles in seinem Testament. Ich vermute er begreift den Unterschied zwischen Testament und Patientenverfügung nicht, aber er lässt mir auch keine Möglichkeit ihm den Unterschied zu erklären.

Mein Vater nimmt jetzt also in seinem Krankenhausgepäck einen zugeklebten Briefumschlag mit auf dem deutlich "Testament" drauf steht und hat mir gesagt, dass in diesem Brief auch drin steht, was mit ihm passieren soll, wenn er nicht ansprechbar ist und Behandlungsentscheidungen getroffen werden sollen.

Ich werde aber einen Teufel tun sein Testament dazu zu öffnen!!! o.O...

Was für rechtliche Konsequenzen hätte das überhaupt? Wäre ein Testament damit (also mit Öffnen vor dem Tod) nicht rechtsungültig?

Für Antworten bin ich dankbar. Viele Grüße, Frau B.

Pflege, Testament, Recht, Gesetz, Krankenhaus, Notar, Patientenverfügung
5 Antworten
Mein Bruder und ich haben Arger mit unseren Eltern weil wir Organspende und Maschienen abschalten ablehnen?

Erstmal Sorry für den sehr langen Text.

Also ich habe meinen Eltern heute mitgeteilt, dass mein Zwillingsbruder und ich "Nein" zur Organspende ankreuzen (mit 14 dürfen wir das ja) werden und das wir auch nicht wollen, dass im Ernstfall (bei nur fast "hirntod" oder so) nicht möchten, das Maschienen abgeschaltet werden.

Nun sind unsere Eltern da leider komplett anderer Ansicht, die meinen, dass man Wachkomapatienten "erlösen" sollte und dass Organspende moralische Pflicht seie.

Es gab dann ein riesen Krach zuhause, wir sollten doch Organe spenden, es wäre ja moralische Verpfichtung und das es mega Egoistisch seie das abzulehnen.

Ich hab meiner Mutter dann erklärt, dass ich nicht ertragen könnte, wenn ein Arzt den Körper von meinem Zwillingsbruder zerstückeln würde und sie meinte nur, ob ich es besser fände, wenn seine letze Handlung andere Kinder zu Tode verurteilen würde und ob ich damit besser leben könnte.

Als ich ihnen dann erklären wollte, dass uns dieses Thema momentan einfach zu sehr belastet und unsere Entscheidung ja nur vorläufig ist, bis wir besser damit klarkommen, meinte sie einfach nur kalt, "dann lasst doch die Ausweise weg und überlasst die Entscheidung gefälligst euren Eltern"

Ich hab ihr dann gesagt, dass es nur uns etwas angeht, was wir für unsere Körper bestimmen und das mein Bruder der einzige ist, dem ich eines meiner Organe geben würde und hat sie mir vorgeworfen, wir wären die egoistischenten Kinder, die sie kennt und wir würden nur an uns denken und an sonst niemanden und dabei ist sie so laut geworden, dass mein Bruder das in seinem Zimmer mitbekommen hat und auch runtergekommen ist um mir beizustehen (er ist einfach der beste Bruder der Welt :) )

Sie meinte dann zu uns beiden ob wir mal daran gedacht hätten, was es für andere heisst, sich um einen Koma Patieten zu kümmern und dass das kein Leben mehr wäre und all solche Sachen.

Mein Bruder hat ihr dann vernünftig versucht zu erklären, dass uns in einem solchen Fall erstmal wichtig ist, dass der andere seinen Bruder nicht komplett verliert, aber sie fing nur an zu schreien immer wir wir wir und niemand sonst würde uns interessieren

Ich bin dann ausgerastet und hab sie angeschrieen und dabei gesagt, dass ich meinen Bruder viel lieber habe als sie.

Was sollen wir jetzt machen, zuhause ist nur noch Streit unsere Eltern wollen mit keinem von uns reden

sie betrafen ja sogar mein Bruder, obwohl der fast den ganzen Streit lang oben an seinem Laptop war und nichts gemacht hat, das ist nicht fair, warum machen sie das ?.

Warum können unsere Eltern, vor allem unsere Mutter nicht einfach unsere Entscheidung akzeptieren :(

Hat einer ne Idee, wie ich den Streit wieder beenden kann ?

Ich fühl mich grad echt mies, bin immer noch total sauer, auf meine Eltern, eigendlich auf alle außer meinen Bruder und ich fühl mich auch totaal schuldig, wegen dem Spruch

PS: Ich weis nicht, ob das was damit zu tun hat, aber ich glaube, sie kenn ein paar Transplantierte

Medizin, Maschine, Kinder, krank, Mutter, Gefühle, Teenager, selbstständig, Jugendliche, Eltern, Biologie, gemein, Koma, Krankenhaus, Mama, Moral, Organspende, Patient, Patientenverfügung, Streit, Wut, Zoff, zu Hause, fies, sauer, Krach, Schuldig
18 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Patientenverfügung