Hallo, ich habe eine Frage zur Winkelberechnung bzw. Winkelbetrachtung bei Ebenen in der analytischen Geometrie.
Ich habe gelernt, dass man den Schnittwinkel zweier Ebenen über das Skalarprodukt der beiden Normalenvektoren berechnet. Mit Betrag erhält man dabei den kleineren Winkel zwischen den Normalenvektoren.
Mir fällt es aber schwer, mir das geometrisch richtig vorzustellen. In meiner Zeichnung habe ich die Normale der grund-Ebene senkrecht nach oben eingezeichnet. Außerdem habe ich eine schräge Ebene und deren Normalenvektor eingezeichnet.
Wenn man die schräge Ebene mit der Grundebene vergleicht, wäre der grün markierte Winkel der Schnittwinkel der Ebenen. Betrachtet man aber die Normale der schrägen Ebene und die Normale der Grundebene, kann man unten links scheinbar auch einen kleinen lila Winkel einzeichnen.
Meine Frage ist daher: Wie hängt der Schnittwinkel der Ebenen geometrisch genau mit dem Winkel zwischen ihren Normalenvektoren zusammen? Warum entspricht der Winkel zwischen den Normalen dem Schnittwinkel der Ebenen und nicht einem anderen scheinbar möglichen Winkel in der Zeichnung?
Ich glaube, mein Problem liegt darin, dass es bei zwei sich schneidenden Geraden immer einen kleineren und einen größeren Winkel gibt. Mir ist aber nicht klar, welcher davon beim Vergleich der Normalenvektoren genau zum Schnittwinkel der Ebenen gehört und wie man das sauber erkennt.