Würdet ihr euren Job/euer Studium/eure Ausbildung aufgeben, wenn ihr im Lotto gewinnen würdet?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Ja, weil 50%
Nein, weil 50%
Anderes 0%

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja, weil

Ich mag meinen Job, aber 90.000.000 sind 75.000€ pro Monat über die nächsten 100 Jahre.

Dafür hab ich einfach zu viele Ideen, was ich noch gern machen würde, um die Zeit dann noch ohne Not bei der Arbeit zu verbringen.

Nein, weil

Nein, da ich meinen Job und meine Kollegen mag. Zudem würde ich nicht wollen, dass jeder davon erfährt, daher ist es gut ein normales Leben weiter zu führen. Das hilft einem auch auf dem Boden zu bleiben und nicht total abzudrehen, viele Lottogewinner enden verschuldet, da sie übertreiben und den Überblick verlieren. Der Job gibt einem ja auch eine Struktur im Leben.

Vielleicht würde ich mir etwas unbezahlten Urlaub nehmen, je nach dem wie es bei meinen Kollegen so passt, zeitlich wäre ich ja flexibel. Auch über die Jahre immer mal wieder. Abgesehen davon, dass jetzt gerade ja eh kein Urlaub möglich ist, aber man plant ja langfristiger.

Allgemein Stunden reduzieren wäre auch eine Möglichkeit, ist in meinem Job aber eher ungeeignet. Im Gegenteil, schon Vollzeit mache ich Überstunden. Dafür kann ich nämlich spannende neue Projekte machen, die ich sonst nicht schaffen würde und die mich persönlich und beruflich weiterbringen. Da wir Überstunden nicht auszahlen lassen können, nutze ich sie aktuell schon als zusätzlichen Urlaub, dann hätte ich einfach nur durch den Gewinn noch mehr Geld dafür.

Nein, weil

Ein Job mag in erster Linie nur zum Geld verdienen da sein, aber er ist weit aus mehr.
Er ist soziale Schnittstelle, Routine und perönlicher Ehrgeiz. Im besten Falle macht er auch noch Spaß. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und würde mit einem derartigen Gewinn mich vielleicht verselbständigen, aber nicht aufhören zu arbeiten.

Nein, weil

Hallo,

nein, das würde ich nicht, sondern nur viel entspannter Arbeiten :-)

Denn so einen Gewinn behandelt man geheimer als Geheim , sonst hat man bei so einer Summe sehr schnell viele "Neue" Verwandet und Freunde.

Nur wenn man noch Jung ist, also unter 25, sollte man sich die Kohle nehmen und ganz schnell auf nimmer wiedersehen in ein fernes Land ziehen.

Denn damit wird man überall ganz schnell Bürger des betreffenden Landes.

was hindert dich, dass auch ü25 zu machen ?
du schuldest deiner Umgebung gar nix, am wenigsten deine Anwesenheit.

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@Ranzino

Ganz einfach, je Älter jemand ist, desto mehr "Umfeld" besitzt er natürlich und umso schwieriger wird es daher,"Unter zu tauchen" im Ausland.

Außerdem sind alle Länder dieser Welt nicht gerade scharf auf "alte Knacker" (auch wenn sie Geld haben), denn die könnten dem Staat ja zur Last fallen (Krankheit).

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@OlafausNRW

ich war mal in der Schweiz auf Arbeit (hindelegiert von der Firma halt ) und da habe ich mich informiert: wer keinne Job antritt, möge eine umfassende Krankenversicherung bringen und dann darfst mit dem Haufen Geld gerne kommen.

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@Ranzino

dann hast du nur keinen Haufen Geld mehr :-))

Schau doch mal, was eine Private Krankenversicherung mit 50 Kostet........

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@OlafausNRW

hab meine eigenen Daten eingegeben ( bin auch 50) und für Aargau berechnet: ~ CHF 300 im Monat/CHF 3600 im Jahr.
Grundsicherung + KrankenpflegeComfort +Spitalkostenversicherung bei der KPT .
ich glaube nicht, dass man für den Ausweis B mehr nachweisen muss ?

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@Ranzino

also 400 Teuronen pro Monat + dem "Selbstbehalt", den mußt du ja da noch zu rechnen(weil das sollte man auf der Seite liegen,das Geld)....und da unten sind die Lebenskosten ja auch ziemlich hoch.

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@OlafausNRW

ich muss da jetzt schon etwas grinsen. :D
wir reden von 75000 € im Monat, die du 100 Jahre lang verprassen kannst (also reiner Kapitalverzehr; sobald du es anlegst, reden wir von ganz anderen Summen :) ) und du rechnest mit 400 Teuronen + Selbstbehalt und hach ist das alles teuer ?

Nicht aufregen, werde gemütlich; von umgerechnet 78800 CHF im Monat wird man das noch ausgeben und trotzdem noch Zürcher Geschnetzeltes mampfen können. Willkommen in der Schweiz, falls du das mal vorhaben solltest.

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@Ranzino

Ich auch, du vergißt dabei wohl die netten Geier des Staates :-)

Außerdem ist das mit dem Anlegen auch nicht mehr so toll,denn falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte, die Lottogesellschaften geben dir ja keine Rente auf Dauer mehr :-)

Früher konntest du bei einigen Spielen ja die sogenannte
Sofortrente ein Leben lang geweinnen

Das ist aber ist seit ein paar Jahren gestrichen,denn wenn du einmal in das "Kleingedruckte" schaust,dort steht jetzt Rentenzahlung für 20 Jahre.

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@OlafausNRW

die Eingangsfrage zielt heimlich auf den auch jetzt immer noch machbaren 90 Mio Jackpot und der ist bei Auszahlung in voller Höhe fällig und das recht zügig.
ist ja nicht wie bei den Amis, wo man erst mal schwindelerregende Summen propagiert und dann musst leider mit dem Staat teilen und 29 Jahre warten, bis alles beisammen ist, weil die wirklich fetten Teilbeträge erst in den letzten Jahren reinkommen.

bei uns in D ist Lotto steuerfrei, nur die Erträge daraus mag der Staat kennen und daran herumknuspern. mit den 90 Mio (oder überhaupt Lottogewinnen) sollte man auch nicht sofort in die Schweiz gehen, da man sonst dort steuerpflichtig mit dem Kram wird. man möge das Jahr 2020 noch hier in D aussitzen, sodass jeder Gewinn als "nicht steuerbare Einkunftsart" abgehakt wird. danach ist es "nur" noch Vermögen und auch wenn die Schweiz bzw. Kantone eine Vermögenssteuer kennen, ist sie im übrigen sehr human mit Steuern.

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@Ranzino

Bei Ausländern auch ? :-))

Und nur nebenbei, der Fiskus erfährt immer davon, denn alle Überweisungen von Geldbeträgen über 15.000 Teuronen müssen nämlich gemeldet werden.

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@OlafausNRW

was meinst mit "bei Ausländern auch" ?
wenn du diese üppigen USA-Lottogewinne meinst: oh ja, da werden schlicht pauschal 30 % einbehalten, weil die damit rechnen, dass diese Leute niemals freiwillig unbeschränkt steuerpflichtig werden. :p
wenn du Schweiz meinst: die haben ähnliche Steuersätze auf Lottogewinne; mit einem Freibetrag von glaub ich 1 Mio. CHF. deshalb solltest du es halt vermeiden, sofort rüberzugehen. :)

der Fiskus weiß eh alles, nur ist bei Lotto wohl ein zarter Hinweis dabei, dass von dem Absender "Südwestlotto" und wie sie alle heißen öfters üppige Summen in die Runde gefunkt werden. der Fiskus weiß immerhin, dass da keine Drogenbarone Geld waschen, kann allerdings auch zugleich schauen, ob derjenige nicht H4 bezieht oder Steuerschulden hat. das gibt dann todsicher freundliche Erinnerungen nach der Überweisung an den glücklichen Kunden...

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@OlafausNRW

tsktsktsk Lotto ist einer der einfachsten Verdienstmöglichkeiten für den Staat. :)

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@Ranzino

und du glaubst ernsthaft,der Staat hätte da seine Finger nicht mit drin ?? :-))

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@OlafausNRW

im Lotto immer, deswegen das hart verteidigte Monopol drauf bzw. die begrenzten Lizenzen.
vom Drogenhandel mit Staatsbeteiligung habe ich nix gehört; sie müssten ja ihre eigenen Abnehmer gleich wieder hops nehmen.

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@Ranzino

Tun sie doch...aber nur den kleinen Junky......damit die "Erfolgsstatistik" geführt wird :-))

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Nein, weil

Das geld wird nur für paar jahre sichern und ned das ganze leben. Dann chillt man paar jahre ohne job und wenn man n job sucht, landet man ahf der straße da kein arbeitgeber jemand nimmt der jahre lang nichts gemacht hat.

Das geld wird nur für paar jahre sichern und ned das ganze leben.

oha, hat dein Taschenrechner Schluckauf ? :) wir reden von 75.000 € im Monat auf 100 Jahre und da hast noch keine Geldanlagen am Start, welche dir diese Summe noch aufbrezeln.
also wenn du von 2000 € pro Tag nicht leben kannst, machst was falsch.

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@Ranzino

Es muss ned am konsum liegen, es kann immer wieder ne krise kommen wo geld keinen wert mehr spielt. Es kann vieles passieren wo das geld schnell weg ist

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@FireDeidara

najaaa, dann steck 10 mio in Immobilien zum vermieten, die sorgen fürs Kleingeld zum Leben. :D
solange die Krise auf sich warten lässt, machst dir einen lustigen Tag (oder Monat oder Jahr oder Jahrzehnt mit dem Rest....

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