Worin liegt der Sinn von Krieg?

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Dazu sage ich als überzeugter Pazifist nur eins : Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Doch genau das ist ja das Problem bzw. die Wurzel allen Übels. Solange es Menschen gibt, die dem Irrglaube unterliegen, Krieg sei " sinnvoll " und bereit sind für ihr " Vaterland " zu sterben und zu morden wird es leider immer Kriege geben. Meine Meinung : der Krieg findet nur in den Köpfen der jeweiligen Machthaber (oder Diktatoren) statt. Lg & Peace all over the world !

Sry, futureworld, aber du hast den Rest des Spruches vergessen: dann kommt er zu dir, lG.

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@ilknau

@ Lasermann : Dank Dir vielmals für den Stern ! Krieg dem Krieg & nieder mit den Waffen !!!

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@futureworld

Ein Verteidigungskrieg- oder Befreiungskrieg ist aber positiv und hat den Sinn, dass man Freiheit erlangt, oder geliebte Menschen und sein Vaterland verteidigt.

Ihr begeht den großen Fehler, Krieg mit Angriffskrieg gleichzusetzen.

Als die Deutschen 1813-1815 Napoleon aus ihrem Land geworfen haben, um wieder freier zu sein, da war das doch nichts negatives?

Als die Bauern im 16. Jhd. einen Bauernkrieg angezettelt haben um sich von den Adligen zu befreien, war das dann schlecht?

Gewisse Arten von Kriegen sind sinnvoll!

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@Ludwig20

Es stimmt, man muss Revolution und Krieg unterscheiden. Kriege um Freiheit und Unabhängigkeit sind das aber meistens nur der Fassade nach. Die Amerikaner z.B. haben ihren War of Independence immer noch nicht aufgearbeitet und können ihn nur von dieser verklärten Seite sehen: Wir haben für die Gerechtigkeit und die Freiheit gekämpft! Was für ein Blödsinn.

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Der Sinn von Kriegen kann in der Verteidigung oder in der Prävention liegen. Wenn ein Staat angegriffen wird, muss er sich verteidigen; wenn ein Angriff droht, wird der bedrohte Staat dem Angreifer u.U. zuvorkommen wollen, also einen Präventivkrieg führen. Ansonsten hat ein Krieg allenfalls einen Zweck, und zwar fast immer einen unmoralischen (z.B. Landnahme - sprich: Raub - und Vertreibung der dort lebenden Bevölkerung). Manche sehen in den Kriegen einen metaphysischen Sinn: die unbekannte Macht des Schicksals lässt von Zeit zu Zeit Kriege aufflammen, um eine drohenden Übervölkerung zu vermeiden. Wenn man von der philosophischen Annahme ausgeht, der Krieg, der Kampf sei der Vater aller Dinge (Heraklit!), oder auch sich Schopenhauers These zu eigen macht, dass in allen Lebewesen ein kämpferischer Wille stecke, der von einem zutiefst bösartigen, streitsüchtigen „Urwillen“ abgeleitet sei, so wird man Kriege für unvermeidbar halten. Denn die in allen Menschen eingepflanzten Egoismen (eben dieses Kämpferische, von dem genannten Urwillen abgeleitete Streitsüchtige) prallen ständig aufeinander und entladen sich schließlich in furchtbaren Kriegen. Der Krieg wäre dann sozusagen eine Grundstruktur dieser Welt, die auch von einer noch so gut gemeinten Friedenspolitik nicht ausgehebelt werden könnte – jedenfalls auf Dauer nicht.

Klingt interessant...nur ist es etwas zynisch, das als göttlichen Willen anzusehen... um Überbevölkerung zu vermeiden... das kann ja nur jemand sagen, der selber keine Menschen im Krieg verloren hat!!! Aber das es an den Egoismen liegt, ist außer Frage.

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@LeylaAlJamila

Zu LeylaAlJamila: Es klingt nicht zynisch, sondern angemessen; allerdings klingt es - zugegebenermaßen - brutal, Aber die Natur ist brutal! Man schaue sich den täglichen Vernichtungskampf in der Natur an. Die unbekannte Macht des Schicksals nimmt auf das Einzelwesen keine Rücksicht. Da auch der Mensch Teil der Natur ist, wird auch auf sein individuelles Schicksal keine Rücksicht genommen. Zum Beispiel haben gewaltige Seuchen im Mittelalter (s. die große Pest im 14.Jh.) die Bevölkerung Europas gewaltig dezimiert. Warum sollte sich die unbekannte Macht des Schicksals - außer den Krankheiten - nicht auch des Mittels des globalen Krieges bedienen, um die Bevölkerungszahl zu regulieren? Lies mal Schopenhauer, Bde 3 /4 von "Die Welt als Wille und Vorstellung", dann erfährst du da Wahrheiten, vor denen man gerne die Augen verschließt (mit "man" meine ich vor allem die "Friedensbewegten", die meinen, man brauche nur miteinander zu reden, schon ließen sich die Probleme lösen). Übriges: Schopenhauer war nicht der Auffassung, dass ein "göttlicher Wille" alles Leid auf Erden anrichtet, sondern ein zutiefst bösartiger "Urwille" sei für das Leiden aller Lebewesen verantwortlich! [Seinen Atheismus hat er (wahrscheinlich) am Ende seines Lebens widerrufen: Neben der "dunklen" Welt, wo der "Urwille" herrscht, gebe es noch eine Welt des Lichts - schrieb er - , die von der dunklen Welt völlig losgelöst sei].

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Hi, durch Krieg verteidigt "man" seinen Besitzstand, versucht "man" seine Lage zu verbessern und/oder will Rechte, Märkte, Güter, Länder unter seine Kontrolle zu bringen. Oft auch aus Suprematsdenken (Gegner ist minderwertig, Untermensch).Beispiele: Israel - Palestina, Irak-Iran, Kreuzzüge, Sepoy Aufstand, Mahdi, USA - Indianer, Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln. Kanonen sind die Ultima Ratio Regis: das letzte Mittel des Königs. Hauptsächlich Rüstungsfirmen und benachbarte Sparten verdienen daran, insb. natürlich die Shareholder. Gruß Osmond

Das sind Motivationen, aber kein Sinn!

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@osmond

Sinn wäre der Endzweck der Sache, meistens ein Endzweck, der konstruktiv ist und nicht zerstörisch, wie Krieg.

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Krieg hat keinen Sinn. Er ist nur dazu, dass die Menschen, die Ländern regieren, meist Männer, Nein ich korrigiere mich NUR Männer sehen wer von ihnen der Beste, der mit dem meisten Geld und der mit den meisten Rohstoffen ist. Und unter diesem Wahn, sag ich jetz mal, müssen die Zivilbevölkerung, die Umwelt und eigntlich die ganz Welt leiden. Kurz, ein paar Deppen wollen sehen wer der bessere von beiden ist.

Die könnten das aber nicht, wenn sie nicht genügend Oberdeppen fänden, die für sie den Kopf hinhalten! Schau Dir doch mal an, wie schnell der Gaddafi willige Schergen findet gegen sein eigenes Volk...

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Gruß, Lasermann. Wirst du auch von mir nicht hören. Sinn und Zweck von Krieg ist: bau auf und reiße nieder - immer wieder!, denn nur so kann die ( Welt ) wirtschaft immer weitere Gewinne einfahren. Allerdings nur zugunsten einer kleinen Gemeinschaft, die den Rest der Menschheit als Schlachtvieh an sieht, das man beruhigt den eigenen Interessen opfern kann. Das Prinzip, was dahinter steht, nennt man: Teile und herrsche. Jedenfalls kann Wirtschaft zwar wachsen, aber nicht unendlich, ist dann also mal am Ende und so taugt ein Krieg bestens, neue Wachstumsmärkte zu erschließen. Riesengemeinschaft? Das Wort jagt mir Gänsehaut über den Rücken. Der Eine verbockt es und alle baden es aus, wobei das nichts Solidarität zu tun hat, denn zBsp. Griechenland hat seit ca. 300 Jahren immer horrende Schulden gehabt, lG.

ilknau, Sinn ist nicht gleich Zweck! Denk mal über die Bedeutung der Worte nach...

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