Nur ein Leben ohne Gott ist sinnlos. Man kann dann nur noch nach dem Motto leben: Alles aus meiner kurzen, flüchtigen Existenz herausholen, d.h. den höchstmöglichen Lebensgenuss realisieren und dann, wenn es Zeit ist, ins Nichts abtauchen. Wer so leben möchte, muss entweder verzweifeln oder sich mit Alkohol und Drogen vollpumpen oder sonstwie seine Lebensgier mit allen möglichen geeigneten Sachen befriedigen. Grauenvoll, so eine Existenz!

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Wer der bedeutendste Philosoph aller Zeiten ist, kann ich eigentlich nicht beurteilen, da ich einige der wichtigen nicht gelesen habe oder auch (z.B. Kant) nicht lesen möchte, weil mir die Sprache zu komplex, zu umständlich, oft nur schwer verständlich ist.

Ich kann nur sagen, wer mir, nach der Lektüre einiger wichtiger Philosophen, der bedeutendste zu sein scheint (Irrtum nicht ausgeschlossen). Der bedeutendste ist für mich Schopenhauer. Er hat den Sieg über einen lange Zeit äußerst bedeutenden Philosophen davon getragen: über Hegel. Schopenhauer hat Hegels Philosophie mit allen nur denkbaren Schimpfworten überzogen, und er hat (in der Sache) Recht gehabt. Natürlich muss man die bösen Worte, die er fand, verurteilen. („Hegel, ein platter, geistloser, ekelhaft-widerlicher, unwissender Scharlatan, der, mit beispielloser Frechheit, Aberwitz und Unsinn zusammenschmierte, ... hat den Verderb einer ganzen gelehrten Generation zur Folge.“ Schopenhauer)

Hegels philosophische Konzeption der Weiter- und Höherentwicklung der Weltgeschichte bis hin zur Entfaltung der größten Vernünftigkeit am Ende der Geschichte („Das Vernünftige wird das Wirkliche sein und das Wirkliche das Vernünftige“) ist gescheitert. Die Geschichte des 19. und 20 Jahrhunderts hat sich aufgrund dieser philosophischen Prophetie verhängnisvoll entwickelt. Die Linkshegelianer, die später zu den Kommunisten wurden, haben aus dieser Philosophie ihre Dynamik gewonnen und vom Ende des Staates gesprochen, besser gesagt: gefaselt, in dem keine Polizei, kein Heer mehr nötig seien. Diese linke Philosophie hat den zweiten Weltkrieg mit verursacht. Und die Rechtshegelianer haben noch kurz nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vom Ende der Geschichte geredet bzw. gefaselt. Alles Mumpitz! Putin hat ihnen gezeigt, was Sache ist: dass nämlich die Welt sich nie ändert, dass sie immer dieselbe sein wird, nur dass sie ihre äußere Erscheinung ändert. Sie war und ist nichts anderes als der Wille zur Macht und nichts außerdem (Nietzsche). Und auch du bist der Wille zur Macht und nichts außerdem (ebenfalls Nietzsche).

Durch die Entdeckung des Willens zur Macht (Macht immer als Metapher verstanden) hat Nietzsche etwas Revolutionäres in die Welt eingeführt, etwas, was keinem Philosophen vor ihm gelang. Und dieses Revolutionäre ist, schlicht und einfach gesagt: ein zutiefst Wahres. Wer das Jugendalter hinter sich gelassen hat und sich den 30 oder 40 nähert, wird erkennen, dass dieser Wille zur Macht der einzige und wirkliche Grundantrieb im Menschen ist. Man wird mit Hilfe dieses Begriffs zur Klarheit geführt über das oft widersprüchliche Verhalten eines Bekannten oder eines Verwandten oder eines Freundes oder allgemein: irgendeines Menschen, dem man vertraut hat. Indem man bei ihnen den Willen zur Macht am Werke sieht, wird man ihnen gelassener gegenübertreten und ihnen manches verzeihen.

Deshalb hat für mich Nietzsche (gegenüber Schopenhauer) doch ein klein Wenig die Nase vorn, er ist für mich der bedeutendste Philosoph aller Zeiten.

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Ich mag Schopenhauer, weil er uns mit seinem Konzept, der Mensch ist in erster Linie „Wille zum Leben“, zwingt, von allen (optimistischen) Illusionen Abschied zu nehmen.

Ich mag auch Aristoteles, weil er uns eine treffende Anleitung zur Glückseligkeit gibt.

Zuletzt mag ich Nietzsche, weil er uns mit seiner Konzeption, der Mensch sei „Wille zur Macht und nichts außerdem“, einen Ausweg zum Optimismus aufzeigt, gleichzeitig mit dieser Formel auch die Möglichkeit bietet, den Menschen und die Welt so zu sehen, wie sie „an sich“ (das heißt: hinter ihren Masken) sind.

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Wir haben in Deutschland nach wie vor die Herrschaft von links-ideologischen Parteien. Die Grünen sind sowieso in erster Linie ideologisch links: Deutschland muss es in der Zukunft - so um 2080/ 90 - gutgehen, rufen sie inbrünstig aus. Hierzu ist radikaler Klimaschutz nötig, dieser hat selbstverständlich Vorrang vor den Kosten der Gegenwart.

Auch die übrigen etablierten Linksparteien (FDP, CDU/CSU; SPD), die allein in Deutschland das Sagen haben (SPD, Grüne, FDP + weitgehende Duldung durch CDU/CSU, die alte Merkel-CDU/CSU sozusagen, die ja radikal links war), verfechten die Ideologie, Tausende, Abertausende bis Zehn- und Hunderttausende Ausländer bei uns hereinzulassen und sie voll zu verköstigen (mit Wohnung, Essen und Trinken und Bevorzugung bei der Stellenbewerbung), indessen die einheimischen armen Deutschen weitgehend in die Röhre gucken. Dieses System hat sich auf der ganzen Welt herumgesprochen und wirkt derart anlockend, dass die Migranten, alles arme Schlucker, aus aller Welt in Scharen nur so heranströmen und bereitwillig von der deutschen Regierung aufgenommen werden.

Dieses System ist selbstmörderisch und muss auf die Dauer zur Katastrophe führen. Das sagt uns schon der gesunde Menschenverstand, aber in Deutschland regiert nicht die Vernunft, sondern – wie gesagt – die linke Ideologie (koste sie, was es wolle!). Man sieht es jetzt vor allem daran, dass 200 Milliarden Kredite (neben den 100 Milliarden für die Bundeswehr) von der Regierung aufgenommen werden, um alle Kosten, insbesondere auch die Kosten für die Aufnahme der inzwischen Millionen und Abermillionen Flüchtlinge und Migranten und deren opulente Verköstigung zu finanzieren. Gleichzeitig soll trotz dieser riesigen Kreditaufnahme die Schuldenbremse aufrechterhalten werden. Hier sieht man, mit welchen windigen Tricks die Regierung arbeitet; sie will damit verschleiern, dass die riesigen Kredite künftigen Generationen gewaltig auf die Füße fallen insofern, als die künftigen Generationen gar keine Kredite mehr aufnehmen können. M.a.W. die Verarmung Deutschlands ist besiegelt. Doch das stört die Regierung nicht. Hauptsache den fremden Migranten geht es gut. Die Deutschen leisten mit der Geldverteilung nach allen Seiten ihren Beitrag zur Tilgung der ewigen Schuld an den Hitlerverbrechen; schließlich reichen die ständigen „Vergebung! Vergebung! Vergebung! - Rufe des Bundespräsidenten alleine zur Tilgung der ewigen Schuld nicht aus.

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Mit welcher dieser philosophischen Weisheiten stimmst Du zu 100 (!) überein?

Weisheiten von bedeutenden Philosophen

Geld, Besitz, Erwerbstätigkeit, Arbeit

1: "Nichts verrät so sehr einen beschränken und kleinlichen Geist mehr wie die Einstellung zum Geld; nichts ist vornehmer und großartiger, als das Geld zu verachten, wenn man es ist nicht hat, und es freiwillig für Wohltaten zu verwenden, wenn man es besitzt"

(Cicero, Marcus Tullius, römischer Staatsman, bekannter Philosoph, Denker und Redner, 106 - 43 v. Chr.)

Ehe, Partnerschaft

2: "Das Weib wird durch die Ehe frei, der Mann verliert dadurch seine Freiheit"

(Kant, Immanuel: = bedeutenster deutscher Philosoph und Aufklärer, Moralethiker, 1724 - 1804)

3: "Eine gute Ehe gibt es nur zwischen einer tauben Frau und einem blinden Mann"

(Michel Montaigne)

Moral und Ethik:

4: "Handle so, dass die Maxime Deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte"

= kategorischer (!) Imperativ

(Kant, Immanuel: = bedeutenster deutscher Philosoph und Aufklärer, Moralethiker, 1724 - 1804)

Sein und Nichtsein

5: "Oh, dieses ewige Überall. Oh, dieses ewige Nirgendwo. Oh, dieses ewige Umsonst"

(Friedrich Nietzsche)

Freundschaft

6: "Denn Freundschaft bedeutet Sich Befreunden mit Tugenden des anderen und bedeutet kein Sich zu Gute tun auf äußere Dinge"

(Mengtse)

7: "In der Freundschaft zählen nicht Alter, weder Rang noch Verwandtschaft oder Beziehung. Wer einen Freund sucht sucht den Charakter"

(Mengtse) 

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4

Der kategorische Imperativ bedarf keiner Begründung!

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Nein

Kunst ist wahrhaftig („Ist das Ins-Werk-setzen der Wahrheit“ – Heidegger), d.h. nicht nur die oberflächliche Dingwelt soll dargestellt werden, sondern es muss auch das Unsichtbare hinter dem sichtbar Vorhandenen aufscheinen, da es ebenfalls da ist und zur Komplettierung des Wahrhaftigen erforderlich ist; zumindest muss dieses latent, im Verborgenen Existierende spürbar werden, indem dorthin Spuren gelegt oder zumindest Andeutungen ins Werk gesetzt werden. Das genügt aber alleine auch noch nicht. Die solcherart wiedergegebene umfassende, wahrhaftige Welt muss eine Wirkung auf uns ausüben, im besten Fall muss sie uns faszinieren. Jemand hat einmal gesagt: die wahre Kunst veranlasst uns spontan zu dem Ausruf; jawohl, so ist es!

Nur der begnadete Künstler schafft es, diese Wirkung, diese Faszination auf uns auszuüben, wobei allein schon die Darstellung des Wahren uns tief beeindruckt, denn „das Wahre ist gottähnlich“ (Goethe).

Bei Kim Noble sehe ich nur Verfremdung und Verrätselung, ohne dass sich mir „das Wahre“ offenbart.

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Van Gogh war ein genialer Maler, aber philosophieren über die Kunst konnte er nicht besonders. Ich kenne bessere Definitionen der Kunst; z.B. die des Philosophen Schelling: „Die Kunst ist dargetan als reale Darstellung der Formen der Dinge, wie sie an sich sind – der Formen der Urbilder also.

Genauso erkennen wir in der Musik die Kunst darin, dass die großen Meister „Urklänge“ erzeugen können, die uns vorkommen, als wehten sie von einem fernen Paradies herüber.

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Man kommt sich vor wie auf einer riesigen Insel inmitten eines gewaltigen Meeres. Die Insel versorgt uns mit ihren Bodenschätzen, Feldfrüchten und Nutztieren, doch über das Meer kommt niemand, der uns mal erklärt, warum wir hier auf der einsamen Insel leben. Das Meer, das ist das Universum, und die Sterne sind ferne Inseln, die für uns unerreichbar sind. Die Planeten um uns herum – alle unbewohnbar. Die Fixsterne – zum nächsten brauchen wir 80 000 Jahre, um dort hin zu kommen. Und die nächste Galaxie (der Andromeda-Nebel) ist 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt, da brauchten wir zig Milliarden Jahre, um dort hin zu kommen. Selbst wenn dort Menschen wohnten – was hilft es uns? Einsamer kann man die Situation der Erde nicht umschreiben.

Doch wenn man genauer hinsieht, stellt man fest: so einsam, wie wir auf den ersten Blick glauben, sind wir nicht. Irgendjemand muss ja die Lebewesen und den Menschen geschaffen haben. Die sind ja nicht von selbst, aus dem Nichts, entstanden. Diesen „Welturheber“ verehren die religiösen Menschen als Gott. Sie beten zu ihm, und sie glauben, er wird sie irgendwann erlösen, wenn sie sich seinen Glaubensgeboten unterwerfen. Die Nicht-Religiösen halten einen solchen Welturheber für nicht möglich. Doch wenn sie uns erklären sollen, wie alles entstanden ist, tun sie sich schwer. Sie müssten letztlich behaupten, dass alles, das Universum, die Natur, die Menschen von selbst, einfach so aus dem Nichts entstanden sind. Welchen vernünftigen Menschen können sie mit solch einer Lehre überzeugen? Mich nicht! Ich halte mich da lieber an die Religion, die uns auffordert, zu Gott zu beten und ihn um Hilfe zu bitten, dass wir in der Einsamkeit der Welt nicht verloren gehen.  

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Michelangelo wurde als „der Göttliche“ bezeichnet, weil er über grandiose künstlerische Fähigkeiten im Bereich der Malerei („Das Jüngste Gericht“, „Die Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle, Rom) verfügte; außerdem sah man in ihm einen unerreichten Meister in der Schaffung von Skulpturen (die „Pietà im Petersdom oder der „David“ in der Galleria dell' Accademia, Florenz).  Die genannten Fähigkeiten Michelangelos (Darstellung von Menschen als Skulpturen oder in Gemälden) empfanden viele seiner Zeitgenossen als derart übermenschlich, das heißt alle gewohnten menschlichen Maße übersteigend, dass man in ihm einen Künstler sah, der ähnliche Fähigkeiten wie Gott bei dessen Erschaffung der Lebewesen dieser Welt entwickelt habe. Jedenfalls kommen uns die Figuren „David“ oder „Gott der Herr bei der Erschaffung Adams“ oder „Christus während des Jüngsten Gerichts“ so vor, als seien sie lebendige Wesen.

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Flow-Erlebnis: positives emotionales Erleben bei einer Tätigkeit, das dadurch charakterisiert ist, dass eine Person ganz auf ihr Tun konzentriert ist und darin aufgeht, sich selbst dabei vergisst, das Zeitgefühl weitgehend verloren ist („Die Zeit vergeht wie im Flug”). [Wikipedia]

Die Aufgaben 1 – 3 musst du schon selbst lösen. Hast du schon einmal ein Erlebnis gehabt, wo du ganz auf eine Tätigkeit konzentriert warst und in diesem Tun aufgegangen bist, sodass am Ende ein Erfolg daraus wurde? Mir fallen da nur sportliche Tätigkeiten ein, z.B. ein Fußballer läuft zu großer Form auf und bestimmt und entscheidet souverän das Spiel, oder ein Schachwettkampf, wo man ausschließlich auf den Angriff auf den gegnerischen König konzentriert war und alles um sich her vergaß.

Bei Nr. 4 musst du dich mit der Frage auseinandersetzen, ob das von Csiksz…. geschilderte Glück tatsächlich nur ein Zustand sein kann. Das wäre rein punktuelles Glück. Was aber folgt danach, wenn der Glückszustand vorbei ist. Kommt dann ein Katzenjammer, weil man sich ja total verausgabt hat. Der Glückszustand wird sich auf Dauer nicht aufrechterhalten lassen, wie man bei den Fußball-Profis sieht, die schnell in eine Formkrise stürzen. Das Glück wird möglicherweise von Csiksz…. etwas einseitig, auf jeden Fall zu punktuell dargestellt. Im Vergleich dazu Aristoteles, der das Glück nur als geglücktes Leben definierte. Um glücklich in diesem Sinne zu sein, muss man mehr leisten, als nur „vollkonzentriert auf den Augenblick“ zu sein, man muss alle Talente und Fähigkeiten in sich zur größtmöglichen Vollendung entfalten und etliches noch mehr: gesundsein muss man, einigermaßen passabel aussehen, nicht gänzlich arm sein und tugendhaft leben muss man (im Sinne der von Aristoteles definierten Tugend als Befindlichkeit „der Mitte“: mutig sein, nicht feige, nicht tollkühn sein etc.)

Ich würde die Thesen von Csikz… kritisch beurteilen. Die Selbststeuerung des Lebens sei die wichtigste Grundlage, um Glück und Sinn zu erreichen. Das leuchtet durchaus ein. Aber genügt das? Wie ist es mit den von Aristoteles genannten Kriterien des Glücks, d.h. des dauerhaften Glücks. Man kann doch nicht ständig vollkonzentriert und angespannt sein, man muss auch sein Talente erkennen und allmählich bis zur Vollendung entfalten (s.o.)

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Die Europäer und die Ukraine müssen die USA bitten, sofort Atomwaffen in der Ukraine zu stationieren. Falls Putin taktische Atomwaffen gegen die Ukraine einsetzt, muss unverzüglich ein Atomschlag des Westens gegen Moskau folgen. Eventuell sollten die USA das russische Zentrum von Atomwaffen mit einem Präventivschlag ausschalten.

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Ein fataler Eindruck. Bei der Biden-Rede war es ziemlich voll im Plenum. Da sieht man, was für ein schlechtes Ansehen Deutschland in der Welt hat. Der ganze Schlamassel, der durch den Putin-Krieg in Europa und in der ganzen Welt angerichtet wird, lasten die Völker Deutschland bzw. dessen Regierungen an, ja, sie müssen das den Deutschen sogar anlasten. Die ganze Merkel-Politik ist an dem gewaltigen Ansehensverlust Deutschlands schuld. Durch deren Beschluss, Millionen und Abermillionen Flüchtlinge ins Land zu lassen, hat Merkel das europäische Gefüge durcheinandergebracht. Der Brexit war eine Folge. Dann: die Flüchtlinge bleiben ja nicht alle in Deutschland, sie schwärmen aus, viele Richtung England, das sie per Schlauchboote erreichen wollen. Die Regierung Johnson musste daraufhin komplizierte Überlegungen anstellen und seltsame Pläne realisieren, um sie wieder los zu werden (Flüge der Flüchtlinge nach Ruanda; Dänemark hat sich dem angeschlossen). In Europa müssen die Flüchtlinge überall honorig behandelt und bestens versorgt werden, worauf wieder Deutsche – vorwiegend Grüne und andere Wolkenkuckucksheim-Deutsche - lautstark und fordernd Wert legen.

Jetzt kommen noch über eine Million Ukrainer nach Deutschland. Deutschland wird durch eigene Schuld irgendwann zusammenbrechen. Diese Lasten kann es auf die Dauer nicht schultern. Seine Vertreter treten z.Z. überall als Bittsteller auf: Öl, Gas, Kohle wollen sie überall einkaufen. Die Preise schießen daraufhin auf den Weltmärkten in die Höhe. Die Deutschen selbst haben dieses Elend selbst heraufbeschworen, indem ihre Merkel-Regierung Steinkohle, Braunkohle, Kernkraft in Deutschland eliminierte, andererseits sich zu 50% von Russlands Gas abhängig machte. Dadurch vor allem sah sich Putin ermutigt, in die Ukraine einzufallen, denn wegen der durch die blödsinnige Merkel-Politik verursachte Gasabhängigkeit Deutschlands von Russland glaubte er, nicht nur Deutschland, sondern die ganze EU aus den Angeln heben zu können, zumindest derart zu schwächen, dass er seelenruhig mit seiner Armee in der Ukraine wüten konnte und wüten kann. Das Ganze kostet nicht nur gewaltig viele Menschenleben in der Ukraine, sondern auch den amerikanischen Steuerzahler zig- Milliarden, desgleichen den deutschen Steuerzahler etliche Milliarden.

Und Merkel verzehrt vergnügt ihre Pension im Süden und kichert vor sich hin: Wir schaffen das doch, und die anderen kleistern halt die Ukrainer mit Milliarden und Abermilliarden voll, dass dem Putin Hören und Sehen vergeht!“

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Auch in vorchristlicher Zeit, z.B. bei Aristoteles, ist Gier als extremes Verhalten keine Tugend. Tugendhaft ist nach Aristoteles immer ein mittleres Verhalten zwischen zwei Extremen. Zur Gier wäre ein mittleres Verhaltenn die normale, maßvolle Befriedigung leiblicher Bedürfnisse. Das umgekehrte Extrem wäre bei der Nahrungsaufnahme, stets nur karges Essen zu sich zu nehmen, was einen allmählich krank macht, oder die rigorose Enthaltsamkeit, die unnatürlich ist. Das mittlere Verhalten wird von der Vernunft bestimmt.

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Aristoteles hält diese Verknüpfung nicht nur für möglich, sondern für zwingend geboten. Ohne Tugend kann man seiner Meinung nach nicht glücklich sein. Nehmen wir z.B. das Mitleid (als zentraler Bestandteil der christlichen Moral). Nach Aristoteles ist Mitleid ein mittlerer Begriff zwischen Grausamkeit und überzogener Fürsorge für Schwächere (im Tierbereich z.B. das Katzen-Sammler- Syndrom, 100 Katzen in einer Wohnung). Also muss der Mensch mitleidvoll handeln können, um glücklich zu sein.

Nietzsche verachtete das Mitleid, für ihn zählte nur der Wille zur Macht und nichts außerdem. Nur der Wille zur Macht mache den Menschen glücklich, die christliche Moral schwäche den Willen zur Macht.

Allerdings war der Glücksbegriff bei Nietzsche ein anderer als bei Aristoteles. Glück bedeutet bei Nietzsche nicht Lebensgenuss, nicht „das grüne Weideglück der Lämmer“, sondern Steigerung des Lebens, Größe, Stärke, heroische Bewältigung und Überwältigung (von Schwächeren).

Nach Aristoteles ist der Lebensgenuss das Ziel und der Sinn des Lebens: Er nennt ihn die Glückseligkeit. Allerdings muss man hierzu seine Fähigkeiten und Talente zur größtmöglichen Entfaltung bringen und einen Glückszustand erreichen, der nicht punktuell, sondern von Dauer ist (geglücktes Leben). Gesundheit, ein gewisses Vermögen, ein zumindest in Maßen gutes Aussehen und gute Beziehungen zu Leuten, die einem zu dem Glückslevel weiterhelfen können, sind die Voraussetzungen des Glückes. (s. Nikomachische Ethik). Und dann natürlich muss man bereit sein, tugendhaft zu leben und zu handeln (siehe oben)  

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Alle Talente und Befähigungen, die in uns ruhen, zu einer größtmöglichen Entfaltung bringen, sodass nicht nur ein vorübergehendes, sondern ein dauerhaftes Glück, ein geglücktes Leben, erreicht wird (z.B. in einem uns zusagenden Beruf). Weitere Voraussetzungen sind: man darf nicht arm sein, sondern muss über ein gewisses Vermögen verfügen (Reichtum ist nicht erforderlich). Man muss gesund sein, man darf nicht abstoßend hässlich sein. Man muss tugendhaft leben. Unter Tugend verstand Aristoteles die Mitte zwischen zwei Extremen, also z.B. mutig, d.h. nicht tollkühn, nicht feige – fleißig, d.h. nicht arbeitssüchtig, nicht faul; mildtätig, d.h. nicht geizig, nicht verschwenderisch; liebevoll, d.h. nicht hasserfüllt, nicht jemandem hörig sein oder ihn hörig machen; gerecht, d.h. nicht ungerecht, nicht parteiisch – gut, d.h. nicht bösartig, nicht übertrieben umsorgt sein usw. Die Mitte bestimmt die Vernunft. – Alles steht in der Nikomachischen Ethik des Aristoteles.

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Andere Idee

Ich meine, man kann auf das öffentlichrechtliche, gebührenpflichtige Fernsehen nicht verzichten, nur muss es strenger kontrolliert werden, auch was die Gehälter und Pensionen der Mitarbeiter und vor allem die politische Ausrichtung der beiden Sender betrifft. Manche vom Gebührenfernsehen produzierte Filme sind halt gut (z.B. gestern der Tatort "Der Mörder in mir" oder früher der Polizeiruf 110 "Morgengrauen"). So etwas kann man von den privaten Serndern kaum erwarten. Kontrolliert werden müssen auch die Inhalte der Filme; z. B. "Fuck you Göthe": hier wurde eine Toilette mit dem großformatigen Konterfei des US-Präsidenten Trump gezeigt, mit einem Loch unten, in das die Schüler hineinpinkelten. In das Konterfei des US-Präsidenten, wohlgemerkt! Die Szene hätte unbedingt herausgeschnitten werden müssen, da sie die Interessen der Bundesrepublik Deutschland tangiert. Man sieht, wie verwahrlost die freiwillige Selbstkontrolle in Deutschland ist, auch die Kontrolle der Inhalte des Fernsehens.

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Die AfD ist keine demokratiefeindliche Partei. Das wird nur von den etablierten Parteien des Bundestages behauptet, ohne dass sie einen Beweis vorbringen können. Die AfD wird von den etablierten Parteien nur abgelehnt, weil sie eine rechte Partei ist. Das passt den allesamt linken Parteien des Bundestages nicht. Die wollen alle unter sich bleiben. In allen anderen Staaten sind rechte Parteien anerkannt, z.B. jetzt in Schweden die „Schwedendemokraten“. Dabei ist es dringend nötig, dass in Deutschland rechte Parteien an die Macht kommen, denn die jahrzehntelange Dauerherrschaft der Linken hat in Deutschland einen total verwahrlosten Staat in allen Bereichen der Gesellschaft hinterlassen. Außerdem könnte die Regierung die Verfassungsfeindlichkeit der AfD ohne weiteres durch das Bundesverfassungsgericht feststellen lassen. Das wagt sie aber nicht, sie würde nur hinten runterfallen. Da sie das weiß, hat sie einen undemokratischen (ich würde sogar sagen: kriminellen) Weg gewählt, die AfD auszuschalten: Sie ließ die AfD durch den Verfassungsschutz „beobachten“. Das ist ihr inzwischen vom Bundesverfassungsgericht verboten worden. Ganz klar: eine Regierungsbehörde wie der Verfassungsschutz kann eine solche „Beobachtung“ nicht vornehmen. Man sieht also, wer hier verfassungswidrig handelt: nicht die AfD, sondern die SPD-FDP-Grüne-Bundesregierung. Übrigens liest man so gut wie in keiner Zeitung von diesem Scheitern der Bundesregierung. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist deshalb in Deutschland auch nicht mehr gegeben. Die etablierten Parteien wollen halt das Gerücht weiter aufrechterhalten, die AfD sei verfassungsfeindlich, um deren Wahlchancen weiter zu minimieren.

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Das behauptet jedenfalls Nietzsche. Folgerichtig hat er die christliche Moral verflucht (in „Der Antichrist“), da sie den lebenswichtigen Willen zur Macht beeinträchtige. Die allgemeine Moral konnte er schlecht verfluchen: die ist nämlich in den Strafgesetzen kodifiziert und muss von jedem eingehalten werden.

Aristoteles ist da gänzlich anderer Meinung als Nietzsche. Die irdische Glückseligkeit, nach der jeder strebe, könne man erreichen, indem der Mensch alle in ihm ruhenden Talente und Befähigungen durch ‚machtvolle‘ Anstrengung zur höchsten Entfaltung bringe und somit ein Glück auf Dauer verwirkliche. (Noch weitere Voraussetzungen sind nötig, z.B. Gesundheit – siehe „Nikomachische Ethik“) Eine weitere wichtige Voraussetzung dieser Glückseligkeit (in der Aristoteles den Sinn des Lebens sah) ist ein tugendhaftes Leben (in dem er immer die Mitte zweier Extreme sah; diese „Mitte“ müsse die Vernunft bestimmen: z.B. Fleiß ist die Mitte von Faulheit und Überanstrengung oder Mut ist die Mitte von Tollkühnheit und Feigheit usw.)

Fazit: Da Tugend auch mit Moral zu tun hat, ist ein total freies, nur vom Machtwillen beherrschtes Leben zwar möglich, aber morallos bzw. tugendlos; es macht den Menschen nicht glücklich und ruft bei den Mitmenschen auch keine Anerkennung hervor. (Man muss aber einräumen, dass Nietzsche einen anderen Glücksbegriff als Aristoteles kannte).

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