Es ist keine Demokratie

Mit allgemeinen, freien, gleichen und geheimen Wahlen ist der Demokratiebegriff, so wie ihn westliche Demokratien vertreten, noch nicht erfüllt, obwohl das griechische Wort „demos“ (= die Gemeinde, das Volk) und „kratein“ (= herrschen) dies nahelegt. Hinzukommen müssen Gewaltenteilung, Recht auf Opposition und Meinungs- und Pressefreiheit.

Bei der Gewaltenteilung ist die Unabhängigkeit der Justiz eine fundamentale Voraussetzung für die Demokratie; d.h. die Richter dürfen in keiner Weise von der Exekutive (der Regierung) eingesetzt oder abgesetzt werden. Diese Voraussetzung ist in Deutschland gegeben. Auch demokratische Wahlen gibt es in Deutschland.

Wichtig für eine Demokratie ist auch die Bildung einer Opposition im Parlament; d.h. der Regierung müssen Oppositionsparteien gegenüberstehen, welche die Regierung kritisieren. Hier habe ich erhebliche Zweifel, ob eine Kritik an der Regierungspolitik ermöglicht wird. Die AfD kann m.E. ihre gegenteiligen Ansichten so gut wie nicht deutlich machen. Ihre regierungskritischen Ansichten werden in den Medien (Fernsehen) kaum der Bevölkerung bekannt gemacht, ihre Vertreter werden nicht oder jedenfalls so gut wie nicht zu den Polit-Talkshows eingeladen. Die anderen Parteien betreiben kaum oder jedenfalls nur geringfügig Opposition zur Regierung, sie stimmen in Fundamentalfragen mit der Regierung überein.

Auch die Meinungs- und Pressefreiheit ist eine fundamentale Voraussetzung für die Demokratie. Dazu gehören auch das Recht und die Pflicht der Presse, die Bevölkerung umfassend und wahrheitsgetreu zu informieren, damit sich das wählende Volk eine richtige Meinung bilden kann. Hier habe ich in der Merkel-Ära, jedenfalls ab 2015, erhebliche Zweifel anzumelden. Die Bevölkerung wird nur in einer der Regierung genehmen, propagandistischen Weise informiert bzw. desinformiert. Beispiele: Es wurde total verschwiegen, dass die engen Behausungen, wo Flüchtlinge und Migranten untergebracht sind, Corona-Hotspots sind, es wurde verschwiegen, dass auf den Intensivstationen vorwiegend Migranten liegen, es wurde verschwiegen bzw. völlig im unklaren gelassen, dass der Impfstoffmangel auf Merkels Entscheidung, die Impfstoffbestellung der EU-Kommission zu übertragen, zurückzuführen war, gleichzeitig aber die EU-Kommission nur 3 Milliarden Euro für die Impfstoffbeschaffung (für den gesamten EU-Raum) zur Verfügung hatte, weshalb bei uns nur sehr wenig bzw. gar kein Impfstoff ankam. Tausende Senioren sind deswegen gestorben.

Fazit: Deutschland ist nur mit erheblichen Einschränkungen als Demokratie im westlichen Sinne zu bezeichnen.

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Dieser Blick von außen trifft präzise die Wahrheit. Die Journalisten der NZZ sind eben nicht von Merkel-Zuschüssen (wie die deutschen, außer der BILD) korrumpiert.

Insbesondere diese Ansichten der NZZ sind vollkommen richtig: „Die Meinungsforscher von Allensbach haben bereits 2018 ermittelt, dass die Deutschen genau das Gegenteil wollen (gemeint: Gegenteil von massenhaftem Zuzug von armen Migranten): 80 Prozent fordern eine effizientere Kontrolle der Zuwanderung, 77 Prozent mehr Konsequenz bei Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber, und zwei Drittel verlangen höhere Anforderungen an Migranten, die dauerhaft im Land bleiben wollen. Ob sich die sorgenvolle Haltung seither geändert hat, weiß man nicht. Denn entweder wird danach gar nicht mehr gefragt, oder der Themenbereich wird von den Demoskopen in Einzelfragen derart zergliedert, dass – jenseits der Pandemie – immer die Klimafrage an Dringlichkeit obsiegt. Auch die aufgeladene Debatte um strukturellen Rassismus, die Cancel-Culture und die Identitätspolitik spielen den Grünen in die Hände: In einem Klima des anklagenden Moralismus wird jede Debatte über eine pragmatische Migrationspolitik verunmöglicht. Gerade in Deutschland mit seiner dunklen nationalsozialistischen Vergangenheit will außerhalb rechts-nationaler Zirkel niemand Forderungen erheben, die schnell in den Ruch von Selektion und Deportation kommen. Nicht einmal die Nationalität soll mehr benannt werden. Da CDU/CSU, die SPD, die Linkspartei und selbst die FDP schon jetzt darum wetteifern, Bündnispartner der Grünen sein zu dürfen, bliebe einzig die AfD als Nutzniesserin des lauten (Ver-)Schweigens.“

Die Deutschen sind außerdem durch die pausenlos befeuerte Vergangenheitsbewältigung eingeschüchtert: Ständig eilt ihr Präsident in die verschiedensten, ehemals hitlergeschädigten Länder und ruft: „Mea culpa, mea maxima culpa. Bitte, bitte, vergebt uns die schwere Schuld. Wir bitten die Welt inständig um Verzeihung!“  Da sagen sich manche Regierungen: Nun, wenn das so ist, dann mögen die Deutschen doch endlich mal ihre schwere Schuld begleichen! Und erheben gigantische Reparationsforderungen, auf die womöglich eine Baerbock-Regierung, zumal die links-ideologisch festgelegt ist, eingehen würde. Deutschland würde, wenn es nur einen Bruchteil dieser riesigen Reparationsrechnungen zahlt, kollektiv in die Armut stürzen.

Was wir brauchen, sind nicht Präsidenten, die ständig zurück auf die Vergangenheit starren, sondern die nach vorne blicken – und uns nicht mehr ans Messer von ausländischen Erpressungsversuchen liefern.

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Die brutalen Beleidigungen Annalena Baerbocks sind selbstverständlich zu verurteilen. Jedoch sind die politischen Gegner Laschets bei der Wahl ihrer Verbalinjurien auch nicht gerade zimperlich.

Dass Baerbock von den politischen Gegnern lächerlich gemacht wird, haben sich die Grünen, vor allem Baerbock, selbst zuzuschreiben. Wie kann man auch nur eine in Regierungsangelegenheiten völlig unerfahrene Kandidatin ins Rennen schicken. Ihre Unerfahrenheit ist die Achillesferse der Wahlkämpferin Baerbock, sie reizt geradezu zu sarkastischen Vergleichen (Beispiel: Statt einen erfahrenen Piloten den Super-Jet Deutschland A 380 lenken zu lassen, soll die Stewardess Baerbock, alleine im Cockpit sitzend, den Airbus fliegen.)

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"SUPER INTELLIGENT"

Die Dinge sind, wie sie sind! Damit muss man sich abfinden. Nietzsche hat das so auf den Punkt gebracht: Der Mensch ist Wille zur Macht und nichts außerdem. Schönheit bedeutet Macht. Wer mit ihr gesegnet ist, sollte diesen Trumpf auch ausspielen, das heißt sich die Vorteile ergattern, die ihm / ihr dieses „Machtpotential“ ermöglicht.

Allerdings bedeutet Superintelligenz desgleichen Macht. Wer mit ihr begabt ist, wird sich mit Hilfe dieses Potentials auch seine Vorteile sichern, wobei eins feststeht: Schönheit vergeht (bei der Frau ziemlich rasch), die Intelligenz bleibt. Der / die Intelligente sitzt also auf Dauer, was Erfolg, Ansehen, Prestige betrifft, am längeren Hebel. Die Schönheit des Mannes spielt eigentlich nur in der Jugend, später bei der Schauspielerei und in Modeberufen eine Rolle. Allgemein kommt es, wenn man älter geworden ist, garantiert auf andere Qualitäten als auf Schönheit an.

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Armin Laschet | Union

Laschet hat als Ministerpräsident von NRW die nötige Erfahrung, um ein so großes und wichtiges Land wie Deutschland, das sich gleichzeitig in einer sehr komplizierten Mittellage befindet, sicher durch die momentan aufgewühlten Zeiten zu führen. Eine völlig unerfahrene A. Baerbock ans Steuer des Riesentankers Deutschland zu setzen, ist eine brandgefährliche Sache. Deutschland ist durch Merkel derart polarisiert worden, dass eine grüne Bundeskanzlerin, die ihre grün-ideologischen Ziele durchsetzen möchte, die Spaltung der Nation vertieft und mit großer Wahrscheinlichkeit schwerste Unruhen im Land heraufbeschwören wird. Vor allem wenn Baerbock eines der Hauptziele der Grünen, ein "buntes" Deutschland zu schaffen, in Angriff nimmt und weiter Massen von Migranten und Flüchtlingen ins Land holt, sind bügerkriegsähnliche Zustände vorprogrammiert.

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Die CDU/CSU wird gewinnen

Die CDU/CSU wird klar gewinnen. Das Schreckgespenst Merkel ist weg, alle die Wähler, die ihretwegen Reißaus von der CDU Richtung AfD und Sonstige genommen haben, kehren zur CDU zurück; denn auf der linken Seite braut sich Grausiges zusammen: eine in schwierigen Regierungsgeschäften total unerfahrene Kandidatin will das Staatsschiff Deutschland in schwerer See übernehmen. Das Ausland freut sich schon (verdächtigerweise) auf die unbedarfte Baerbock; insbesondere Griechenland wird sofort seine gigantischen Reparationsforderungen wieder geltend machen und hofft, nicht zu Unrecht, auf eine diesbezüglich „aufgeschlossene“ Annalena; Deutschlands Absturz im die Armut wäre endgültig besiegelt.

Dann die zentrale Forderung der Grünen und damit Annalena Baerbocks: Deutschland muss „bunter“ werden; die Tore für die massenhaft einströmenden Flüchtlinge und Migranten werden noch weiter geöffnet als zu Zeiten Merkels. Die Deutschen wäre ab sofort nur noch Fremde in ihrem eigenen Land.

Wer bei diesen Aussichten direkt oder indirekt die Grünen unterstützt, sehnt sich also danach, bald Fremder im eigenen Land zu werden.

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Laschet

Auf keinen Fall wähle ich Baerbock! Die ist nicht nur unerfahren, sondern kann als Grüne nicht aus ihrer Haut heraus; d.h. sie muss eine zentrale Forderung ihrer Partei erfülllen, aus Deutschland ein "buntes" Land zu machen. Was das bedeutet, kann sich jeder an den fünf Fingern abzählen: Barbock würde massenweise Migranten bei uns hereinlassen, zu Hunderttausenden, wie einst Merkel. Deutschland würde endgültig "vor die Hunde gehen".

Laschet dagegen ist ein erfahrener Ministerpräsident. Das äußerst schwierige Land NRW hat er erfolgreich geführt, er bringt alle (Erfahrungs-)Voraussetzungen mit, dass er auch ein erfolgreicher und vertrauenswürdiger Bundeskanzler sein wird.

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Ja

Ja, es gibt Gott. Zwar kann man ihn mit den Mitteln unserer Ratio, d.h. wissenschaftlich, nicht beweisen. Jedoch ist unbestreitbar, dass es göttliche Menschen gibt. Das sind geradezu überirdisch geniale Persönlichkeiten, die Werke vollbracht gaben, zu denen ein normaler Mensch nicht fähig ist. Ich denke da z.B. an Bach, Mozart, Beethoven, Shakespeare, Goethe u.a.. Hier muss eine göttliche Inspiration vorgelegen haben, die man mit unserem simplen Verstand nicht erklären kann. Ein starkes Indiz für meine Annahme ist eine Bemerkung Beethovens, der einmal zu dem Geiger Schuppanzigh gesagt hat: 'Glaube er etwa, ich denke an seine elende Geige, wenn der Geist zu mir spricht?' (s. Beethoven-Biographie von Jan Caeyers). Der Geist, das ist Gott!

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Nein

Zur erdnächsten Sonne, Proxima Centauri, ist das Licht 4,2 Jahre unterwegs. Da der Mensch sich nicht mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen kann, wäre er auf die herkömmliche Fortbewegung angewiesen, brauchte demnach ca. 80 000 Jahre, um Proxima Centauri zu erreichen.

Eventuell könnte man sich irgendwann mit halber Lichtgeschwindigkeit fortbewegen, dann wäre ein Raumschiff, das also mit halber Lichtgeschwindigkeit durchs All rast, 8,4 Jahre unterwegs zu Proxima Centauri. Nach 16,8 Jahren käme die Besatzung wieder zur Erde zurück. Wer hält so etwas in einer engen Raumkapsel aus? Abgesehen davon, dass die Planeten um Proxima Centauri, wie jüngst gemeldet wurde, wahrscheinlich tote Himmelskörper sind.

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Belege für Lottes Liebe zu Werther: Sie duldet seine Küsse: „Er schlang seine Arme um sie her, presste sie an seine Brust und deckte ihre zitternden, stammelnden Lippen mit wütenden Küssen.“ „… und (sie) drückte mit schwacher Hand seine Brust von der ihrigen…“ „Und mit dem vollsten Blick der Liebe auf den Elenden eilte sie ins Nebenzimmer…“ (S. 139) – S. 141: Werther: „O du Engel! Zum ersten Male…ganz ohne Zweifel…das Wonnegefühl: Sie liebt mich! Sie liebt mich! (kann Werthers Einbildung sein!) – Aber S. 144: „und immer kehrten ihre Gedanken wieder zu Werthern, der für sie verloren war, den sie nicht lassen konnte…“

S. 145: „Die Gegenwart des Mannes, den sie liebte und ehrte…“ (gemeint Albert!).

Dann S. 146: Lotte gibt dem Knaben Werthers die Pistolen, obwohl sie ahnte, was dieser damit vorhat: „Sie gab das unglückliche Werkzeug dem Knaben…Ihr Herz weissagte ihr alle Schrecknisse…“ Ziemlich eindeutiger Beleg, dass Lotte Werther nicht liebt, zumal sie jetzt mit dessen Selbstmord rechnete, den sie nicht verhindern wollte.

Fazit: Lotte ist von ambivalenten Gefühlen hin und hergerissen, sie hat durchaus Gefühle für Werther, doch Albert ist für sie der Favorit, ihn liebt und ehrt sie; deshalb nimmt sie, indem sie dem Diener Werthers die Pistolen überreicht, den Selbstmord Werthers, den sie ahnte, in Kauf.

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Dein Problem kann auf zweifache Weise zwar nicht gelöst, jedoch so erklärt werden, dass deiner Verzweiflung vielleicht der Boden entzogen wird.

Die eine Erklärung liefert die Schopenhauerphilosophie: Jemand hat einmal von ihr (ironisch) gesagt, sie habe die Welträtsel ein für alle Mal gelöst. Ich bin nicht 100%-iger Anhänger dieser Philosophie, da ich meine, ohne einen gehörigen Schuss Optimismus kommt man im Leben nicht voran. Eine pessimistische Grundhaltung wirkt auch hemmend und lähmend auf jede Initiative. Jedoch was Schopenhauer allgemein über das Leben sagt, fand ich schon immer höchst bedenkenswert.

Eine zentrale Aussage Schopenhauers ist der Satz: „Wir sollen elend sein, und wir sind’s!“ (s. Welt als Wille und Vorstellung Bd. 4). Der „Wille zum Leben“ steckt in jedem Lebewesen; er ist auf einen „Urwillen“ zurückzuführen, der die wahre Triebkraft des Universums ist und sich in Millionen und Abermillionen Einzelwillen aufsplittert. Dieser Urwille ist von Grund auf böse und produziert nur Leid und Unglück. Je stärker wir den Willen in uns ausleben, desto mehr landen wir im Unglück, wenn nicht sofort, so doch auf Dauer. Eine Befreiung von diesem Willen ist möglich, und zwar allein durch eine Selbsterlösung, indem wir den Willen verneinen, zumindest ihn in uns dämpfen. Hierdurch werden wir zum Mitleid, zur Gerechtigkeit, zur Empathie fähig.

Schopenhauer weist nun nach, dass wir auf allen Stufen unseres Daseins leiden müssen. Wir müssen uns Ziele setzen. Solange wir sie nicht erreicht haben, leiden wir unter Stress, Anspannung, müssen also leiden. Scheitern wir, leiden wir sowieso. Erreichen wir das Ziel, dauert das Glück, etwas erreicht zu haben, nur ganz kurz, quasi nur Millisekunden (gemessen an das Leben im Ganzen), denn schon müssen wir uns neue Ziele setzen, und das Leiden beginnt von neuem usw. Wer sich keine Ziele setzt (z.B. ein Millionär auf Mallorca), leidet bald entsetzlich unter Langeweile.

Die Glücklichen sind nur scheinbar glücklich. Wir sehen sie jeweils in der Ferne vorüberziehen in einer Weise, als hätten sie das Paradies gepachtet. Gehen wir näher heran, gucken genauer hin, löst sich das Glückswölkchen sehr schnell auf. Auch sie, die Glücklichen, stehen unter dem Diktat des „Willens“ und des Zwanges, neue Ziele in Angriff zu nehmen, weshalb auch sie leiden müssen (s.o.). Deshalb also der oben genannte Satz: Wir sollen elend, und wir sind’s!

Das Elend des Leidens, welches durch den ewigen Zwang, sich Ziele zu setzen (wobei wir scheitern können), ausgelöst wird, sieht Schopenhauer noch durch das ständige Walten des Weltgerichts gesteigert: „Will man wissen, was die Menschen, moralisch betrachtet, im Ganzen und allgemeinen wert sind, so betrachte man ihr Schicksal, im Ganzen und allgemeinen. Dieses ist Mangel, Elend, Jammer, Qual und Tod. Die ewige Gerechtigkeit waltet…. In diesem Sinne können wir sagen: die Welt selbst ist das Weltgericht.“ (s. Die Welt als Wille und Vorstellung, Bd. 4)

Eine zweite „Welterklärung“ liefert Nietzsche: Er dreht den Schopenhauer‘schen Willen einfach ins Positive, nennt ihn „Wille zur Macht“. Macht bedeutet hier: der Mensch soll die Fähigkeiten und Talente in sich so zur Entfaltung bringen, dass sie für ihn Macht bedeuten. Dabei soll er moralische Bedenken  nicht „zum Zuge kommen lassen“, da sie seine lebensnotwendige Energie (den Willen) hemmen. Auf diese Weise kann der Mensch im Leben viel Genugtuung und Zufriedenheit, eventuell auch Glück empfinden.

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Zum Glück tritt sie nicht nochmal an

„Werdet ihr sie vermissen wenn sie nicht mehr unsere Kanzlerin ist? Haben wir tatsächlich Alternativen, wenn Sie aufhört?“

Wenn Frau Merkel aufhört, können wir Deutschen aufatmen. Denn es tritt eine Kanzlerin ab, die Deutschland schwerstes Unheil gebracht hat. Die schlimmste Entscheidung Merkels war ihr Beschluss 2015, Flüchtlinge und andere Migranten zu Hunderttausenden in Deutschland unkontrolliert hereinzulassen; bis heute sind es ca. 2 Millionen, die unser Land angeblich bereichert haben, in Wahrheit ihm aber schwerste Probleme aufgehalst haben. Auch dass Merkel bis zu ihrem Abgang im September 2021 die Grenzen Deutschlands weiter offen gehalten hat bzw. offen hält, bedeutet für uns Deutsche schwersten Schaden und vielfältige Gefahren. Die Ausländerkriminalität hat stark zugenommen, Merkels Integrationsgebot oder besser gesagt: - befehl hat dazu geführt, dass die Eingewanderten auf Kosten von Deutschen Jobs bekamen und immer noch bekommen. Zugewanderte bekommen die finanzielle Unterstützung mindestens in Höhe von Hartz IV förmlich nachgeworfen, während Deutsche, wenn sie sich nicht völlig „nackt“ machen wollen, Schwierigkeiten haben, überhaupt an Hartz IV heranzukommen.

Was für eine unglaublich törichte Entscheidung dieses Hereinlassen von Massen von Ausländern eigentlich war, zeigt sich erst jetzt, in der Pandemiekrise. Die Zugewanderten, die schlecht Deutsch sprechen und verstehen bzw. überhaupt kein Wort Deutsch sprechen, sind in engen Behausungen untergebracht. Begreiflicherweise haben sie da das Bedürfnis, sich mit ihresgleichen oder mit ihren Großfamilien zu treffen; damit sind sie vor allem die Opfer des gefährlichen Corona-Virus, zumal sie die deutschen Regeln gegen Corona nicht so genau nehmen. Die Folgen: die Intensivstationen der Kliniken sind vorwiegend von Migranten besetzt bzw. durch sie überlastet.

Hinzu kommt Merkels Manier, ihre Entscheidungen in erster Linie zugunsten der EU zu treffen und nicht, wie es ja eigentlich ihre verfassungsmäßige Pflicht wäre, zugunsten der Interessen der deutschen Bevölkerung. So hat sie spontan die Beschaffung der Impfdosen auf die EU übertragen, ohne sich weiter um die Organisation dieser äußerst wichtigen Angelegenheit zu kümmern. Die EU hat aber nur 3 Milliarden € für den gesamten EU-Raum zur Verfügung gestellt, sodass sie, die EU, und damit auch Deutschland bei der Beschaffung der Impfdosen gewaltig ins Hintertreffen geraten sind. Tausende und Abertausende deutsche Senioren sind durch dieses leichtsinnige Verhalten Merkels dem Tode ausgeliefert worden. Diese Schuld Merkels ist an Größe überhaupt nicht zu ermessen. Man spricht ständig („nur“) vom Versagen der Bundesregierung seitens der sog. Oppositionsparteien. Dass diese Parteien aber das leichtfertige Verhalten Merkels (Übertragung der Beschaffung auf die EU) begrüßt haben, scheint deren Repräsentanten gar nicht irgendwie zu stören.

Haben wir eine Alternative zu Frau Merkel, nach der Bundestagswahl im September 2021? Von vielen wird Annalena Baerbock als Kanzlerin empfohlen. Abgesehen von deren Unerfahrenheit muss der deutschen Wahlbevölkerung in Erinnerung gerufen werden, dass die Grünen, Baerbocks Partei, von jeher ein „buntes Deutschland“ schaffen wollten. Was bedeutet das anderes, als dass eine Kanzlerin Baerbock und ihre Mitstreiter die Tore an den deutschen Grenzen noch weiter öffnen werden, als dies Merkel bereits getan hat, auf dass viele weitere Millionen Flüchtlinge und Migranten bei uns einströmen und das Bild eines „bunten Deutschlands“ so richtig abrunden und „erstrahlen“ lassen.

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Ja es die einzigste möglichkeit

Die Behauptung, der Glaube an einen Gott sei ein Irrtum, da er nichts mit der Realität zu tun habe, ist derart abwegig und gleichzeitig arrogant, dass man fassungslos ist. Die Leute, die so etwas sagen, müssen im Umkehrschluss dann die Meinung vertreten – was für einen vernünftigen Menschen eine Zumutung darstellt -, die Welt, die Natur, die Menschheit seien aus dem Nichts, nach dem Prinzip Zufall und Notwendigkeit entstanden, wobei natürlich unerklärlich bleibt, woher das Prinzip Notwendigkeit stammt - wieder aus dem Nichts, meine Herren Atheisten, nicht wahr? Das Nichts also der Baumeister der Welt, auch der Schöpfer von Menschen, die geniale Fähigkeiten entwickelt haben, wie z.B. Bach, der unglaublich magisch wirkende Werke wie die Matthäuspassion oder die h-moll-Messe geschaffen hat oder wie Shakespeare sein gewaltiges Dramenwerk oder Goethe seinen nicht minder gewaltigen „Faust“. Das alles soll vom Nichts nach dem Prinzip Zufall und Notwendigkeit hervorgebracht worden sein. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Ihnen, meine Herren Atheisten, irgendjemand so einen Unsinn abnimmt.

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Tierheim

Es ist – meine ich – mehr oder weniger Glücksache. Zuerst haben wir zwei Jungkatzen aus einem Wurf im Nachbardorf geholt. Die lebten 17 ½ Jahre bei uns, dann sind sie an einer Krankheit gestorben. Inzwischen war uns eine wunderschöne graugetigerte Jungkatze zugelaufen. Auch sie lebte beinah 18 Jahre bei uns, bis sie wegen einer Krebserkrankung eingeschläfert werden musste. Wir holten dann eine 9 Jahre alte rot-weiße Katze aus dem Tierheim; anschließend noch, weil wir dachten, die Rot-weiße fühle sich einsam, ihren schwarzweißen Lebensgefährten. Der machte erst Schwierigkeiten, doch bald lebte er sich ein. Er wurde immerhin 16 Jahre alt. Die Rotweiße sogar über 20 Jahre alt. Wir hatten also Glück mit robusten Hauskatzen, auch mit solchen aus dem Tierheim.

Inzwischen waren wir in eine Eigentumswohnung gezogen, wollten jetzt eine reine Wohnungskatze haben. Wir verfielen auf einen Züchter, der uns einen prachtvollen 3-jährigen Kater verkaufte, mit besten Gesundheitszeugnissen. Wir waren in das hübsche Tier geradezu verschossen, da - nach nur 5 Monaten - baute der Kater ab, war nur noch apathisch, fraß nicht mehr. In einer Tierklinik wurde eine verheerende Diagnose gestellt: FIP (das mutiertes Corona-Virus war ausgebrochen). Zurück aus der Tierklinik, an einem Samstag, mussten wir hilflos zusehen, wie das Tier früh morgens am Sonntag qualvoll verstarb. Wir sind jetzt noch fix und fertig und gleichzeitig wütend auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), welches das einzig wirksame Mittel gegen FIP einfach in Deutschland nicht zulässt. In anderen Ländern ist es schon längst zugelassen und viele Katzen sollen dort gerettet worden sein. Das Mittel heißt GS441524 und muss täglich gespritzt werden (Man bekommt es nur auf dem Schwarzmarkt).

Man sieht: es hängt einfach vom Glück ab, an welche Katze man gerät. Warum gerade das Corona-Virus bei dem Rassekater mutierte und die furchtbare FIP-Krankheit auslöste, weiß kein Mensch. Dass es mit der Züchtung zusammenhängt, kann man nicht sagen, denn auch freilebende Hauskatzen, sicher auch Tierheimkatzen (mit geschwächtem Immunsystem) können die Krankheit kriegen, und die bedeutet das Todesurteil (zurzeit noch). Eine Katze (auch aus dem Tierheim) kann ein paar Monate gesund sein, dann plötzlich bricht FIP aus. Eine Impfung gegen FIP ist umstritten, wird allgemein für unwirksam gehalten.

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Der Karikaturist will ausdrücken, dass der Mist, den CDU /CSU mit ihrem Streit um die Kanzlerkandidatur in Deutschland angerichtet haben, von der Gärtnerin Baerbock abgetragen, d.h. zum Wohle Deutschlands beseitigt und damit der Mistgestank schnell vergessen wird, weshalb Baerbock mit einer solchen brillanten Reinigungstat  geradezu prädestiniert erscheint, die künftige Kanzlerin Deutschlands zu werden.

In diesem Bild steckt allerdings auch der Gedanke, dass hier „der (Bäer-)Bock zum Gärtner gemacht worden ist“, das heißt also dass Baerbock, „der Bock“, total ungeeignet ist, überhaupt als Gärtner zu fungieren, wie es ja das Sprichwort „den Bock zum Gärtner machen“ aussagt. Entweder wollte der Karikaturist diesen für Baerbock ungünstigen Gedanken zusätzlich ausdrücken oder er hat diese Gedankenverknüpfung glatt übersehen. Dann allerdings wäre seine Karikatur, hätte er sie als Referenz für Annalena Baerbock gedacht, total verunglückt, sie wäre zu einem lächerlichen Schuss in den Ofen geworden.

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Nachteile des Buddhismus sind folgende:

Er verführt die Menschen, ein passives, duldsames Leben zu leben. Denn es geht ja darum, viel gutes Karma zu sammeln, um im nächsten Leben auf der sicheren, d.h. guten Seite zu sein, die sich in der Form eines glücklichen, erfolgreichen Lebens darstellt. Wer großen Ehrgeiz entfaltet, wer aus seinem Leben etwas machen will, verwickelt sich meistens in Schuld, da er sich rücksichtlos, oft unmoralisch gebärdet. Die Folge: schlechtes Karma und im nächsten Leben ist man dann ein armer Hund.

Die Alternative ist der Weg zur Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten. Doch dieser Weg auf dem achtfachen Pfad ist knüppelhart und äußerst verzichtreich, also auch als ziemlich nachteilig anzusehen.

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Der Feldherr Macbeth wird durch seinen Ehrgeiz, der von seiner Frau, der Lady Macbeth, befeuert wird, von Verbrechen zu Verbrechen getrieben. Nach furchtbaren Gräueltaten kann er den schottischen Königsthron besteigen. Doch Malcolm, der Sohn des von Macbeth ermordeten Königs Duncan, und der Adlige Macduff sammeln ein Heer und wollen König Macbeth stürzen. Die blutrünstige Lady Macbeth ist inzwischen gestorben. Macbeth selbst geht zuversichtlich in die Schlacht gegen Malcolm und Macduff und unterliegt.

Obwohl am Schluss durch Macbeth‘s Untergang die Ordnung wiederhergestellt ist, erscheint die Welt als brüchiger, letztlich sinnloser Ort, was die Hauptfigur kurz vor ihrem Tod zu ihrem berühmten nihilistischen Monolog treibt, der das Leben kennzeichnet „als einen wandernden Schatten oder einen armen Schauspieler, der sein Stündchen auf der Bühne spreizt und knirscht und von dem bald nichts mehr gehört wird; dieses Leben ist eine Story, von einem Idioten erzählt, voll von Geplärr und Wut und bedeutet: nichts!“ Das heißt also: zwar werden die Schandtaten der Hauptfigur letztlich gesühnt, dennoch ist nicht nur ihr Dasein, sondern das Dasein überhaupt total sinnlos. Irgendwelche irrationalen Mächte, symbolisiert durch die Hexen, scheinen hinter dem Treiben der Welt zu stehen. Sie eröffnen dem Menschen durch verlockende, jedoch zweideutige Versprechungen Aussichten, die ihn jedoch ins Nichts führen, und falls er sich gegen das Nichts stemmt, kann er nur in Untaten schrecklichster Art landen. Der Monolog ist sozusagen das Fazit, das Macbeth aus dem Verlauf seines Lebens zieht; dieses Fazit bedeutet: dieses sein Leben (und das Leben allgemein) bedeuten: nichts!

Der Monolog des Macbeth „Life’s but a walking shadow…“  ist einer der nihilistischsten Monologe, die je in einem Theaterstück geschrieben wurden.   

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Die Intention dieses Gedichtes ist die Sehnsucht nach etwas Unerreichbarem, und zwar in zweifacher Hinsicht: Zuerst führt uns das lyrische Ich vordergründig ein Bild vor, auf dem Himmel und Erde in der Ferne eins zu werden scheinen. Es gebraucht hierbei aber gleich eine poetische Metapher („küsst“), die anzeigt, dass ein anderes „Eins-werden“ gemeint ist: eine harmonische Vereinigung von Himmel und Erde in symbolischer Hinsicht, das heißt sinnbildlich soll hier das, was wir metaphorisch mit dem Himmlischen verbinden, das Wahre, Schöne, Gute, mit den irdischen Gegebenheiten, dem Rauen, Harten, Unvollkommenen in einen harmonischen Einklang gebracht werden, was utopisch ist. Aber die Romantiker sehnen sich geradezu nach solchen utopischen, unerreichbaren Zielen.

In der letzten Strophe beschwört das lyrische Ich ein zweites unerreichbares Ziel seiner Sehnsucht: seine Heimat, sein Zuhause. Der Als-ob-Vergleich deutet an, dass dieses Zuhause nicht mehr existiert, weil vermutlich Vater und Mutter längst tot sind. Doch dessen ungeachtet übermannt ihn die Sehnsucht, den Zustand des „Zuhause-seins“ wiederherzustellen und damit das alte harmonische Gefühl der Geborgenheit im elterlichen Zuhause wiederherzustellen, was ebenfalls utopisch ist.

Der Mittelteil stellt eine Verbindung zwischen der ersten und der letzten Strophe her, indem das lyrische Ich die vollkommene Harmonie, die er in der ersten und in der dritten Strophe beschworen hat, in einer wunderschönen, traumhaften Naturschilderung aufklingen lässt: „Die Luft ging durch die Felder…“

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