Woran erkennt man, ob jemand wirklich Tod ist bzw. ob man noch helfen kann?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Grundsätzlich ist es so, daß Jeder eine Reanimation so lange durchführen muß, bis Fachkräfte (Rettungsdienst oder Notarzt) vor Ort sind. In den seltensten Fällen kann ein Laie nämlich feststellen, ob die Person auch wirklich tot ist. Auch wenn es möglicherweise -besonders auf dem Land- sehr lange dauert, bis Rettungskräfte an der Einsatzstelle sind, und auch, wenn die Wiederbelebung sehr anstrengend ist (bereits nach 5 Minuten läuft der Schweiß nur so), so sollte sie solange fortgeführt werden, bis Rettungskräfte die Person übernehmen. Wichtig dabei ist, den Beginn der Wiederbelebung unbedingt festzuhalten (Uhrzeit). Das ist wichtig für die Rettungskräfte.

Sicher gibt es ganz eindeutige Todeszeichen (auf die ich hier nicht eingehen möchte, weil sie u. U. zu Missverständnissen führen könnten), aber die sind für Laien nicht unbedingt so ohne Weiteres erkennbar (es sei denn, der Kopf liegt irgendwo anders oder der Verwesungsprozess ist in einem deutlich fortgeschrittenen Zustand).

Im Übrigen ist es durchaus möglich, auch klinisch Tote durch eine Wiederbelebung ins Leben zurück zu holen. Also, fehlender (oder nicht mehr spürbarer) Pulsschlag, fehlende Atemtätigkeit sind absolut keine Anzeichen dafür, daß es sich um einen Toten handelt.

Aber natürlich! Sofort mit Reanimation beginnen! Es sei denn, die Leiche stinkt schon, das sieht man im Fernsehen nicht.

Es gibt nur 3 sichere Todeszeichen: Leichenstarre, Totenflecken und Verwesung, sonst bei jedem anderen Kreislaufstillstand mit Reanimation beginnen, im Film würde es die Dramatik stören!

Jetzt ohne Scheiß, aber ich kenne einen Fall, da hat eine Patientin schon Leichenflecken gehabt und kein Puls/Atmung. Ein Arzt erklärte sie für tot. Die Patientin blieb dann noch in dem Zimmer, weil die Angehörigen noch informiert werden mussten um sich evtl. zu verabschieden. Nach einer Stunde ging der Arzt wieder rein um sich zu vergewissern, und die vermeintlich Tote atmete wieder schwach hatte wieder einen Puls und die Totenflecke gingen zurück. Aber das war auch für die Ärzte da ein unglaubliches Ereignis.

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@Xiphoid

so kann man sich täuschen..manchmal...selten genug. Manchmal sind Sterbende livide, das sind noch keine Totenflecken, da muss man einfach sauber arbeiten

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Die Ärzte sind dafür ausgebildet, den Tod anhand verschiedener Merkmale zu erkennen und je mehr Erfahrung ein Arzt hat, desto besser kann er dass auch tun.

Laien können gerade in den Momenten, wo der Tod tatsächlich oder nur scheinbar eintritt meistens defintiv nicht beurteilen, ob es geschehen ist oder nicht. Nur selten können Laien das gefühlsmäßig erspüren, besonders, wenn zu dem sterbenden eine besondere Beziehung besteht (Partner, Eltern, Kinder usw.). Das sind jedoch Ausnahmefälle.

Generell sollte man, allein schon um sich des Vorwurfes der unterlassenen Hilfeleistung nicht stellen zu müssen, im Normalfall mit Wiederbelebung versuchen, den Sterbenden wieder in Leben zurückzuholen. Ausnahme natürlich der berühmte abgetrennte Kopf.

Doch auch Ärzt können sich bei der Feststellung des Todes ganz gewaltig vertun. Es gab genügend Fälle von "Scheintot" in der Vergagenheit. Genauso gib es eine Meditations- oder Selbsthypnosetechnik bei der nachgewiesenermaßen eine so starke Herabsetzung/Verlangsahmung des Herzschlages erreicht werden kann, dass ein scheinbarer Tod eintritt.

Der Arzt stellt den Totenschei ohnehin frühestens 2 Stunden NACH Eintritt des Todes den Totenschein aus, weil in der Zeit die eindeutigen Anzeichen für den Tod da bzw. ausreichend ausgeprägt sind. Unter anderem die Leichenstarre.

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