Man nennt das "umpfarren".

Gehe einfach zu deinem alten Pfarramt, die managen das für dich.

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In der Evangelischen Kirche gibt es zunächst einmal die so genannten Landeskirchen, diese entsprechen in der Regel den alten Fürstentümern / Großherzogtümern.

Darunter gibt es in den einzelnen Landeskirchen Propsteien und darunter die Dekanate. In einem Dekanat befinden sich etwa 20-30 Kirchengemeinden mit ca. 40.000 bis 60.000 Kirchenmitgliedern (Westdeutschland).

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Mein herzliches Beileid.

Sicher ist es nicht ganz einfach, vor fremden Leuten und zu diesem Anlass etwas zu sagen.

Aber: es ist eine Gabe der Liebe für deinen verstorbenen Großvater. Das macht es sehr wertvoll.

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Bei der Trinität geht es weniger darum, dass Gott mal so mal so sein kann, sondern darum, wie der Mensch Gott wahrnehmen kann und wie das offenbarungstheoretisch herleitbar ist.

Betrachtet man Gott als Schöpfer der Welt, dann ist das der Vatergott.

Geht es um die Frage nach dem richtigen Leben, dann ist das die Sicht auf Jesus als Vorbild.

Geht es um die Wesensäußerung in Kirche und persönlichem Glaubensleben, dann betrachtet man den Heiligen Geist.

Du siehst also: bei der Dreifaltigkeit geht es nicht um drei Götter oder plötzliches Verwandeln, sondern nur um die menschliche Perspektive.

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Die interessantesten Geschichten gibt es im 1. Buch Mose: Adam und Eva, Abraham, Jakob, Josef. Dann der Auszug aus Ägypten im 2. Buch Mose.

Empfehlenswert auch 1. und 2. Samuel mit der Geschichte von König David.

Für Leser mit einem Hang zur Poesie: die Psalmen

Der Prophet Jona.

Im Neuen Testament: die Evangelien und die Apostelgeschichte.

Dazu sehr zu empfehlen: "Das Who's who in der Bibel" von Peter Calvocoressi

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Zumindest auf dem Dorf wird ein Teil der Beisetzung dadurch bezahlt, dass die Trauergäste solidarisch sind und mit der Beileidskarte auch Geld geben. Je nachdem, wie eng oder weit die Beziehung zum Verstorbenen und seiner Familie war und ist, sind das meist zwischen €20,- und €100,-.

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Um eine Bibelstelle zu finden braucht es keine Seitenzahlen. Es gibt ein einheitliches System in der ganzen Bibel:

Buch, Kapitel, Vers

Beispiel:

Matthäus 28,18 bedeutet: im Buch des Evangelisten Matthäus das 28. Kapitel und in diesem Kapitel der 18. Vers.

In praktisch jeder Bibelausgabe wird dies eingehalten. Du kannst also bestimmte Textstellen auch ohne Seitenzahlen nachschlagen.

Übrigens: mein altgriechisches Neues Testament hat 680 Seiten... ;-)

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Schon Martin Luther bekam von seinem Beichtvater mitgeteilt, dass dieser in all den Jahren niemals etwas interessantes zu beichten gehabt hätte.

Sei doch ehrlich.

Im Zweifelsfall beichte, dass du daran gedacht hast, Sünden zu erfinden,um etwas zum Beichten zu haben...

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Musikalisch bedeutet das einfach "Gebet in C-Dur".

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Für einen Pfarrer ist diese Zeit kein Problem.

Aber du wirst vergeblich eine städtische Friedhofsverwaltung suchen, die eine Bestattung um diese Uhrzeit vornimmt.

Auch sind die wenigsten Friedhöfe beleuchtet...

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In des Alten Bundes Schriften merke in der ersten Stell: Mose, Josua und Richter, Ruth und zwei von Samuel. Zwei der Könige, Chronik, Esra, Nehemia, Esther mit. Hiob, Psalter, dann die Sprüche, Prediger und Hoheslied.

Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel. Dann Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jonas Fehl, Micha, welchem Nahum folget, Habakuk, Zephania, nebst Haggai, Sacharja und zuletzt Malachia.

In dem Neuen stehn Matthäus, Markus, Lukas und Johann, samt den Taten der Apostel unter allen vornean.

Dann die Römer, zwei Korinther, Galater und Epheser, die Philipper und Kolosser, beide Thessalonicher. An Timotheus und Titus, an Philemon, Petrus zwei, drei Johannes, die Hebräer, Jakobs, Judas Brief dabei.

Endlich schließt die Offenbarung das gesamte Bibelbuch. Mensch, gebrauche, was du liesest, dir zum Segen, nicht zum Fluch.

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Die anglikanische Kirche hat eine ziemliche reiche liturgische Tradition. Du wirst also Gottesdienste finden, die in der Schlichtheit deutschen reformierten Gottesdiensten ähneln und Liturgien, die pompös, bunt und feierlich wie in der katholischen Kirche sind.

Deshalb lässt sich die Frage nicht so einfach beantworten. Generell geht es aber sehr freundlich und Fremde willkommen heißend zu.

Wenn es dich näher interessiert, besorgst du dir ein "Book of common prayer".

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Eine Übersetzung ist und bleibt eine Übersetzung, die notwendigerweise immer auch eine Übertragung ist in eine andere Kultur und eine andere Zeit.

Es hat einen Grund, warum evangelische Theologen bis heute Hebräisch und Altgriechisch lernen müssen.

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Das ist eine Ikone.

Traditionell dienen solche Ikonen in den orthodoxen Kirchen (Russland, Griechenland etc.) der Verehrung; sie sind quasi Fenster zum Himmel.

Ikonen werden nach strengen Regeln "geschrieben" und nicht nach künstlerischen Aspekten gemalt.

Der Wert hängt von der Qualität ab; deine Ikone kommt aus Griechenland und wirkt für mich wie ein teureres Souvenir und nicht wie echte, alte Kunst. Das Blattgold trägt allerdings kaum etwas zum Wert bei. Du kannst ja mal im Antiquitätenhandel fragen; ich schätze den Verkaufswert aber für unter € 100,- .

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