Begräbnisstätte von Ungläubigen

11 Antworten

Seebestattung, dazu brauchst du keinen Pfaffen und auch keinen christlichen Segen. Vorteil: einmal zahlen und gut ist, keine jahrelange Grabpflege. Hab das für mich so entschieden.

hallo littlejacobx - das wird kommunal verschieden geregelt. In größeren Städten gehst du zur Friedhofsverwaltung, kaufst dir eine Grabstätte, dann gehst du zu einem Bestatungsunternehmer und sagst, ich will keine kirchliche Trauerfeier, ich will bloß einen Redner, oder gar nichts. Erdloch auf und rein damit, mit dem Toten.

Die kirchlichen Friedhofsbetreiber heutzutage sind an dieser Frage, an was der Tote geglaubt hat oder nicht, nur noch marginal interessiert.

Entscheidend ist der Kaufpreis für das Grab: 'zahlen Sie bar oder mit Kreditkarte oder Banküberweisung?'

Die Friedhöfe gehören in dieser Zeit nicht mehr der Kirche, sondern der Stadt und sie werden deswegen auch von der Stadt verwaltet, natürlich kann auch die Kirche im Friedhof etwas ''machen'', aber um die Religion interessiert sich keiner... mehr.

Man wird einfach begraben, du kannst aber vor dem Tod entscheiden wie du begraben wirst. Eine Zeremonie, Trauerfeier (ist eig. das gleiche), mit einem Redner oder einfach nur begraben ohne einer Zeremonie.

Die Zeiten, wo Friedhöfe der Kirchen ausschließlich für Angehörige der entsprechenden Kirchen "zugelassen" waren sind Zum Glück langer vorbei.

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