Womit begründet due Katholischeund Orthodox Kirche die Heiligen und Marienverehrung?

7 Antworten

Zusätzlich zu ihren allgemeinen Begründungen beruft sich die katholische Kirche ja auch immer wieder auf etwaige Marienerscheinungen, die man nicht so einfach anderweitig erklären kann.

Ich selber (bin kein Katholik) finde aber etwa das Sonnenwunder von Fatima ungewöhnlich interessant und mir ist auch noch keine natürliche Erklärung dafür bekannt geworden, die dieses Wunder beschreiben könnte. Da hat die katholische Kirche natürlich einiges zu bieten.

Der Teufel vermag sehr wohl Wunder zu tun um die Menschen in die Irre zu führen. Der aufgeklärte Christ kennt die Voraussetzungen welche zum ewigen Leben führen. Die Katholiken und Orthodoxen nicht. Sie haben Kriege geführt und führen aktuell einen Bruderkrieg gegeneinander.

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

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@renewalter

Danke für den Erklärungsversuch.

Diese Begründung, das der Teufel hinter solchen Erscheinungen steckt, habe ich schon häufiger gehört. Ich glaube das nicht. Ich suche eher nach einer natürlichen Erklärung, und die habe ich noch nicht gefunden.

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Es ist nichts falsches daran, Personen, die ein Leben nach dem Willen von Jesus geführt haben, als Vorbilder zu nehmen.

Etwas anderes ist es, sie als Heilige zu verehren und Gebete an sie zu richten. Zu glauben, sie müssten Mittler sein zwischen der Person die betet und Gott.

"....Nirgendwo weist die Bibel die Gläubigen an, zu jemand anderem als Gott zu beten. Nirgendwo ermutigt, oder erwähnt auch nur die Bibel, das Gläubige einzelne Personen im Himmel um ihre Gebete bitten sollen. Warum beten dann so viele Katholiken zu Maria und/ oder den Heiligen, oder bitten um ihre Gebete? Katholiken betrachten Maria und die Heiligen als „Fürbitter“ vor Gott. Sie glauben, das ein Heiliger, der im Himmel verherrlicht ist, einen „direkteren Zugang“ zu Gott hat als wir. Deshalb ist ein Gebet, das ein Heiliger bei Gott abliefert effektiver als wenn wir direkt zu Gott beten. Dieses Konzept ist total unbiblisch. Hebräer 4:16 sagt uns das wir, die Gläubigen hier auf der Erde ...“mit Freimütigkeit zum Thron der Gnade hinantreten“ können.
Timotheus 2:5 erklärt, „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus“. Es gibt niemand anderen der bei Gott für uns vermitteln kann. Wenn Jesus der EINZIGE Mittler ist, dann bedeutet das, das Maria und die Heiligen keine Mittler sein können. Sie können unsere Gebetsanliegen nicht an Gott vermitteln. Weiterhin sagt uns die Bibel, das Jesus Christus sich selbst für uns beim Vater verwendet, „Daher kann er auch völlig erretten, die durch Ihn Gott nahen, weil Er immer lebt, um sich für sie zu verwenden“ (Hebräer 7:25). Wenn Jesus selbst für uns vermittelt, warum sollten wir dann Maria oder die Heiligen brauchen, um für uns zu vermitteln? Wem würde Gott aufmerksamer zuhören als Seinem eigenen Sohn? ...
Katholiken argumentieren, das es nichts anderes sei als jemand hier auf der Erde darum zu bitten, für einen zu beten, als wenn man Maria und die Heiligen darum bittet. Wir wollen uns diese Behauptung mal genauer anschauen. (1) Der Apostel Paulus fragt in Epheser 6:19 die anderen Christen, für ihn zu beten. Viele Stellen in der Heiligen Schrift beschreiben das die Gläubigen füreinander beten (2. Korinther 1:11; Epheser 1:16; Philipper 1:19; 2. Timotheus 1:3). Nirgendwo wird in der Bibel erwähnt, das jemand irgendwen im Himmel bittet, für sie zu beten. (2) Die Bibel gibt absolut keinen Hinweis darauf, das Maria oder die Heiligen unsere Gebete hören können. Maria und die Heiligen sind nicht allwissend. Auch wenn sie im Himmel verherrlicht sind, so sind sie doch endliche Geschöpfe mit Einschränkungen. Wie könnte es ihnen möglich sein, die Gebete von Millionen von Menschen hören? Wann immer die Bibel Gebet zu oder das Gespräch mit den Toten erwähnt, dann nur im Zusammenhang mit Zauberei, Hexerei, Geisterbeschwörung und Weissagung – Aktivitäten, die die Bibel streng verurteilt (3. Mose 20:27; 5. Mose 18:10-13). Der einzige Fall, in dem ein „Heiliger“ angesprochen wird, ist Samuel in 1. Samuel 28:7-19, und Samuel war nicht sehr glücklich darüber, gestört zu werden. Es ist einfach klar ersichtlich, das es etwas vollkommen anderes ist, zu Maria oder den Heiligen zu beten als jemanden hier auf der Erde um Gebet zu bitten. Das Eine hat eine starke biblische Grundlage, das Andere hat gar keine biblische Grundlage.
Gott beantwortet Gebete nicht auf der Grundlage wer betet. Gott beantwortet Gebete basierend darauf, ob sie mit Seinem Willen übereinstimmen (1. Johannes 5:14-15). Es gibt absolut keinen Grund, warum wir zu jemand anderem als Gott allein beten sollten. Es gibt keine Basis, warum wir jemanden im Himmel bitten soll, für uns zu beten. Nur Gott kann unsere Gebete hören. Nur Gott kann unsere Gebete beantworten. Niemand im Himmel hat einen größeren Zugang zu Gottes Thron als wir durch unser Gebet (Hebräer 4:16).
https://www.gotquestions.org/Deutsch/Gebet-Heilige-Maria.html

Es wird begründet mit dem Bild vom Leib Christi, wie es der Apostel Paulus beschreibt. Wenn Glieder an diesem Leib sterben, bleiben sie dennoch mit Christus verbunden, bleiben Teil dieses einen Leibes. Der (physische) Tod trennt sie nicht von Christus. Dieser Leib Christi ist die Kirche, die Gesamtheit der Gläubigen, alle die zu Christus gehören. Daher sind diejenigen, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind, nicht anders als die Schwestern und Brüder in der Gemeinschaft der Kirche, die ich um das fürbittende Gebet bitten kann. Diejenigen, die "im Herrn entschlafen sind", sind ganz beim Herrn (so sagt es zumindest der Apostel Paulus). Damit stehen sie in einer näheren Gemeinschaft mit Gott als wir, die wir unsere Zeit auf Erden noch nicht vollendet haben. Verstorbene Christen sind nicht geistlich tot, sondern leben in Christus. Daher gibt es keinen Grund, sie nicht um das fürbittende Gebet zu bitten. Auch in ihnen ist Jesus Christus gegenwärtig.

In der Bibel werden auch Menschen geehrt, die dementsprechend gute Gläubige waren.

Die Begründung dieser Kirchen ist die Tradition. Diese wird seitdem ungeprüft vom Klerus übernommen.

Die Warnung von Paulus wird da negiert:

1.Thess 5:21: "Prüft aber alles, das Gute behaltet!"

Tit 3:10-11: "Einen Menschen, der abweichende Auffassungen vertritt, sollst du ein erstes und ein zweites Mal zurechtweisen, dann aber schick ihn weg! Du weisst ja, dass ein solcher verdreht ist und in der Sünde bleibt; er hat sich selbst das Urteil gesprochen."

Woher ich das weiß:Recherche