Woher kommt der Drang sich über Rechtschreibfehler lustig zu machen, auch wenn der Sinn der Worte so klar ist?

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34 Antworten

Es ist immer wieder eine Frage des Humors. Denn eigentlich geht es ja nicht nur um diese kaum nennenswerten Rechtschreibfehler. Eigentlich geht es um alles. Über alles kann und darf man sich bekanntlich lustig machen. Wie und ob der Betroffene dies aushält, hängt von seiner Frustrationstoleranz und seinem Humor ab. Da gibt es gewiß so einige, die sind dann immer viel zu schnell auf 100. Fühlen sich sofort angep....Genauso übertrieben wie auf der Gegenseite diese fürchterlich kleinkarierten Kaffeesatzleser ! :D

http://pingelig.org/wp-content/uploads/2013/05/pingelig.png

:-)

Wenn man eine gewisse Schlagfertigkeit sich zu eigen machen kann, kommt man schneller aus der Nummer wieder raus als man sich überhaupt ärgern kann. Es wird (von beiden Seiten!) immer viel zu viel warme Luft produziert, was ich an dieser Stelle mal echt anprangern möchte :)


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Kommentar von temposammler
08.05.2016, 19:14

Verständlich.

Die grausigste Beleidigung, die man einem Menschen zufügen kann, ist die, ihm abzusprechen, dass er leide. Zitat von Cesrae Pavese

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Kommentar von kiniro
15.05.2016, 18:57

Das mit dem Humor hätte ich gerne mal näher erläutert.
Ich bin eher pingelig, was die Rechtschreibung anbelangt und in Besitz eines manchmal tiefschwarzen Humors.

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Kommentar von Verdeachtig
30.05.2016, 02:30

Sich über Schwäche anderer lustig zu machen ist respektlos!

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Ich denke auch, wenn man voraussetzt, dass der Schreiber kein Ausländer ist eine Rechtschreibschwäche hat, klingt der Text beim Lesen oft verzerrt und daher lustig. Wenn man den geschriebenen Text "laut hört", versteht man ihn entweder erst nicht oder er klingt so, als ob die Person betrunken oder behindert wäre: "Ih mus heute zom Zanazt".

Meist wird es sich eher um Vertipper handeln, und über die kann man sich ja mal lustig machen, weil es Flüchtigkeitsfehler sind und sie nicht die grundsätzliche Kompetenz des Verfassers in Frage stellen. Oft wirken die dann ja unfreiwillig komisch, wie eine Stilblüte.

Manchmal findet man auch Fehler, die keine sind. 

Vor langer Zeit las ich mal einen Artikel über Schüler, in dem berichtet wurde, dass ein Schüler "Klobus" in einer Geschichte geschrieben hatte. Der Lehrer schrieb das Wort so an die Tafel und fragte die Klasse, was das wäre. Erste Antwort "ein Bus mit Klo" und "so ein fahrbares Toilettenhäuschen". Zwar hatte der Schüler wirklich die Weltkugel gemeint, aber manchmal kommt es eben vor, dass so etwas vorschnell als Fehler gewertet wird, obwohl wirklich ein Dixieklo oder ein Reisebus mit Toilette (gibt es so etwas?) gemeint ist.

Schlimmer als Rechtschreibfehler finde ich Texte oder Sätze, die so verstümmelt sind, dass sich mit der Sinn gar nicht erschließt. Bis jetzt habe ich noch nicht herausgefunden, ob das dann Slang ist, der Verfasser Ausländer oder eine andere Fehlerquelle vorliegt. Man redet doch im Alltag in ganzen Sätzen mit Verben und einigermaßen korrekter Satzstellung, sonst könnte man sich schwer verständigen. Wie kommt es dann manchmal zu extrem verstümmelten Sätzen, deren Sinn sich nur durch Raten erschließt wie etwa (fiktiv): "mein Opa war heute auf Arbeit in Unfall und ist dann in krangenhaus und jetzt bett". Sind die Verfasser solcher Texte nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen oder wie kommen solche Sätze zustande?

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Kommentar von SvkEinsatz41
09.05.2016, 02:49

Ich denke auch, wenn man voraussetzt, dass der Schreiber kein Ausländer ist eine Rechtschreibschwäche hat, klingt der Text beim Lesen oft verzerrt und daher lustig.

Schön dass Du nur Ausländer damit ansprichst. 

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Eigentlich erkenne ich hier nicht den Drang der Nutzer, sich über Rechtschreibfehler zu belustigen, sondern eher die Verzweiflung, oft auch schon die Resignation, darüber, dass der Gebrauch der eigenen Sprache so in das Hintertreffen geraten ist.

Dabei ist doch die Sprache ebenfalls Teil unserer Visitenkarte, ein bedeutender obendrein.....

Wie oft wird hier gefragt, ob man sich nun das Samsung XYZ oder doch leber das Nokia 007 zulegen solle  -  wobei doch die Sprache immer noch unser wichtigstes Kommunikationsmittel bleibt.

Auch in den Personalabteilungen nimmt beim Lesen der Bewerbungen oft der Pessimismus überhand, denn schließlich läßt Schludrigkeit in der Sprache auch leider auf wenig Sorgfalt bei der Arbeit schließen.

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Kommentar von DreiGegengifts
08.05.2016, 18:34

dass der Gebrauch der eigenen Sprache so in das Hintertreffen geraten ist.

Du erinnerst mich irgendwie an meinen Deutschlehrer vor 25 Jahren

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Kommentar von temposammler
08.05.2016, 18:48

Hier leiden anscheinend viele unter Perfektionismus.

Eigentlich erkenne ich hier nicht den Drang der Nutzer, sich über
Rechtschreibfehler zu belustigen, sondern eher die Verzweiflung, oft auch schon die Resignation, darüber, dass der Gebrauch der eigenen Sprache so in das Hintertreffen geraten ist.

Ich verstehe - Es ist momentan ein Zustand großer Hoffnungslosigkeit, sich gegenüber der ganzen "Nationen"(besonders im Internet) Rechtschreibfehler anderer enttäuschend zu sein. Welch eine Tragödie!

Dabei ist doch die Sprache ebenfalls Teil unserer Visitenkarte, ein bedeutender obendrein.....

Es soll Menschen geben, die viel gereist sind, aber trotzdem nicht mehr als eine Seite dieses Welt-Buches gesehen haben.

Auch in den Personalabteilungen nimmt beim Lesen der Bewerbungen oft der Pessimismus überhand, denn schließlich läßt Schludrigkeit in der Sprache auch leider auf wenig Sorgfalt bei der Arbeit schließen.

Es ist ein großes OK! - Aber dennoch: Es ist menschlich, Fehler zu machen und Fehler machen uns menschlich.

Perfektionisten denken in "Schwarz-Weiß-Kategorien" und das ist schon ein Fehler!

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Kein Mensch macht sich über Rechtschreibfehler lustig, sondern eher über die mangelnde sprachliche Intelligenz dessen, der es nicht fertigbringt, sie zu vermeiden.

Dabei macht man sich aber in der Regel nicht über Vertipper lustig, denn  die passieren jedem mal, sondern eher über die sprachliche Unzulänglichkeit der Menschen, die die Fälle nicht unterscheiden können, denen Sätze unterlaufen wie "ich gebe ihm das Geld zurück, wo ich von ihm geliegen habe" oder die offensichtlich noch nie etwas vom Genitiv gehört haben und ähnliche weitere Klöpse, die auf eklatanten Bildungsmangel schließen lassen.

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Naja, vielleicht der Drang nach Konsistenz. Schließlich ist eine ordentlich gesprochene bzw. geschriebene Sprache eine Form des Ausdruck's,

wir messen dem Wort mehr bei als der Tat, denn wer überzeugend auftreten kann, gewinnt übermäßig an Status, im Gegensatz zu den wahrhaftigen Talenten.

Aber Ich schweife ab, "auch wenn der Sinn der Worte so klar ist", naja die Leute haben halt dumme Angewohnheiten, Ich selbst versuche immer so gut es geht Deutsch "Perfekt" zu schreiben.

Kann aber durchaus sein, dass Ich den ein oder anderen Fehler bereit's gemacht habe.

LG Dhalwim

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Kommentar von rechtschreiber1
06.06.2016, 18:02

Vor dem Genitiv-"s" steht kein Apostroph und bereits wird ebenfalls ohne Apostroph geschrieben.

LG,

ein Rechtschreibkontrolleur, der kein Selbstbewusstsein besitzt und seinen Frust nur durch das Korrigieren der Fehler anderer kompensieren kann.

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Auch als Legastheniker kann man sich ein wenig Mühe geben und versuchen, seine Schwäche zu überwinden. 

Die meisten Computerprogramme mit denen Texte verarbeitet werden, verfügen über eine Rechtschreibkorrektur und fast jede Android-Tastatur bietet beim Schreiben eine Auswahl an Wörtern an, aus denen man sich das "schönste" heraus suchen kann.

Ich selber habe auch manches Mal Rechtschreibfehler im Text, aber nicht in jedem zweiten Wort, so wie man es in manchen Beiträgen sieht. Die Verfasser solcher Texte sind einfach nur zu faul , um die Rechtschreibkorrektur zu benutzen, und bekommen dann eben entsprechende Kommentare.

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Kommentar von 2016Frank
21.05.2016, 01:08

Schade dagegen finde ich, dass die Betreiber von GF es bisher nicht hinbekommen haben, dass eine automatische Überprüfung der Rechtschreibung in ihren Textfeldern möglich ist.

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Einen Text ohne Rechtschreib- oder Grammatikfehler zu lesen ist für die meisten Menschen einfacher, so dass sich der Leser leichter und besser auf den Inhalt konzentrieren kann.

Es hat etwas mit Respekt gegenüber seinen Mitmenschen zu. Wenn ich mir nicht die Mühe mache, meine Gedanken, Wünsche vernünftig, klar, deutlich, gut verständlich zu formulieren, mute ich meiner Umwelt unnötig Mühe auf. Viele Leute machen sich diese Arbeit nicht ... je länger der Text, desto wahrscheinlicher, dass der Text nicht zu Ende gelesen wird.

Hast Du schon mal in einer Personalabteilung gearbeitet bzw. ausgeholfen? Meine Wenigkeit hatte schon mal das "Vergnügen"; ich bekam Bewerbungen zu Gesicht, die vor Fehlern, Fett- und Kaffeeflecken übersät waren, die auch sonst ziemlich nachlässig aufgesetzt waren ... bei solchen Bewerbern kommen Zweifel auf, ob die Bewerber wirklich so gewissenhaft waren, wie sie im Anschreiben behaupteten.

Da jedes aktuelle Textverarbeitungsprogramm mit einer Rechtschreibprüfung bestückt ist, dürfte es selbst für Menschen mit einer Rechtschreibschwäche möglich sein, einen  zumindest fast fehlerfreien Text zu erstellen.

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Warum Rechtschreibung ohne geringste Toleranzen?

Dieses Dogma hat eine so lange Tradition, dass gar niemand auf die Idee kommt dem nicht zu folgen. Jeder der sich erdreistet den Rechtschreibgesetzen  Spielräume einzuräumen, gilt als bildungsfern, stillos oder nachlässig.

Vielleicht liegt es daran, dass die Rechtschreibgesetzgebung eines der ersten Dinge ist, die wir in der Schule als Wahrheit gelehrt bekommen. Damit fräst sich diese Zwangsvorstellung besonders fundamental in unserer Hirn.

Wenn wir Buchstaben anders und vermeintlich falsch anordnen, ohne dass die Lesbarkeit und das Verständnis beeinträchtigt werden, dann ist das nicht gesellschaftsfähig.

Über Sinn und Unsinn unserer kompromisslosen und strikten Auslegung der Rechtschreibgesetze gab es nie eine Diskussion.

Warum werden die Ritter der Rechtschreibung schnell pampig?

Die Rechtschreibung bleibt halt auch der Bildungsstolz des kleinen Mannes.

Jugendliche, denen sprachliche Fehler passieren, sind ideal, damit der Bildungsstolz des kleinen Mannes zu beträchtlicher Größe anschwellen kann um sich sodann  in geringschätzigen Hinweisen und spöttischem Gehabe über ihm zu entladen.

Doch Jugendliche, die eine offensichtlich gleichgültige Einstellungen zu den Gesetzen der Rechtschreibung haben und völlig fahrlässig Fehler einstreuen, als seien sie stolz darauf, lässt das kleine bisschen Bildungsstolz in ausgewachsene  Wut umschlagen.

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Ich finde es höflich, wenn sich einer wenigstens etwas Mühe gibt beim Schreiben.

Es gibt Menschen, die - trotz ihrer Rechtschreibschwäche - versuchen, sich verständlich auszudrücken.
Dann gibt es die, die aus purer Bequemlichkeit nicht nur die einfachsten Wörter falsch schreiben, sondern sich auch noch zu fein sind, Satzzeichen sowie Absätze in ihren Texten zu verwenden.

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Ich denke, dass es auch mit der Mentalität zu tun hat. 

Ich kenne einige französischsprachige Menschen, darunter sind einige die Lehramt studiert haben. Sogar die bringen es fertig, Rechtschreibfehler bei Facebook zu posten, nur da sagt keiner etwas... 

Die Mentalität ist einfach anders und es stört keinen, ob die Verben richtig konjugiert sind oder nicht. 

Ich rege mich jedes Mal darüber auf, wie meine ehemaligen französischsprachigen Klassenkameraden schreiben, da ich viel mehr Wert auf Rechtschreibung lege, obwohl Französisch nicht meine Muttersprache ist. 

Alles ist eine Sache der Einstellung. 

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Mich persönlich stören Rechtschreibfehler grundsätzlich erstmal nicht. Ich achte mehr auf den Inhalt eines Textes. Störend finde ich es dann, wenn durch die Rechtschreibfehler der Lesefluss massig gestört ist.

Manche Leute kritisieren gerne andere oder wollen andere verbessern und so eigene Kompetenz zeigen. Wenn allerdings wirklich viele extreme Rechtschreibfehler vorhanden sind, kann ich Kommentare darüber schon nachvollziehen. Allerdings halte ich konstruktive Kritik für angebrachter, da man nie wissen kann wie es das Gegenüber aufnimmt.

Manche Leute haben auch wirklich eine Rechtschreib- oder Grammatikschwäche. Hier würde ich es nicht ünnötig kommentieren.

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Kommentar von 2016Frank
09.05.2016, 09:03

Ich empfinde diese Aussage: "Manche Leute kritisieren gerne andere oder wollen andere verbessern und so eigene Kompetenz zeigen." als richtige Antwort denn es wurde gefragt: Woher kommt der Drang sich über Rechtschreibfehler lustig zu machen, auch wenn der Sinn der Worte so klar ist?

Auch wenn ich da den einen oder anderen Fehler entdeckt habe. ;-) Ich denke wirklich, dass diese "ewigen Verbesserer" ein Problem mit sich selbst haben. Wenn ich mich "in die Ecke gedrängt fühle, nichts mehr zum Entgegnen finde, wenn mir die Argumente ausgehen, ich mich deshalb als Verlierer empfinde, ja DANN greife ich zum letzten Mittel, dass mir noch zur Verfügung steht und lästere über mögliche Fehler in der Rechtschreibung.

P.S.: Wer Fehler findet, darf sie behalten und selber weiterverbreiten. Ich beanspruche keinen Copyrightschutz ;-)

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Anscheinend deswegen, weil der Druck der Gesellschaft in Richtung Bildungsniveau zu hoch ist.

Unbewusst findet dann wohl eine Art Vergleich / Abgleich im Kopf statt, der dann solche Verhaltensweisen an den Tag legt, wie z. Bsp. sich über andere Literaten über deren Schreibfehler lustig zu machen.


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Viele Menschen lesen Korrektur, ohne es zu wollen oder zu merken, sie sehen die Fehler. Es nun anzumerken, erhoeht sie ueber die schreibende Person, so denken sie jedenfalls, sie sind der Obzession des Korrekturlesens verfallen. Anstatt den Sinn zu erkennen, erkennen sie die Fehler, sie haben die Frage nicht mal verstanden und sind schnell mit Korrekturen da, ohne zu wissen, worum es geht. Das entspricht der Mentalitaet der Deutschen, den Rest der Schoepfung aufmerksam zu machen, das  immer ein Deutscher die Kontrolle hat und ueberwacht, nichts kann ihnen entgehen, soweit das Universum reicht und sie wollen es jederzeit allen und ueberall zu Gemuete fuehren, da siehst du, wohin das Schulsystem fuehrt, zu selbsternannten Lehrern, die die Degenerierung des Abendlandes jedem bewusst machen, dabei vergessen, den wirklichen  Sinn der Worte zu erfassen, sie sind Sklaven ihres Systems, was in der Perfektion sich schliesslich selbst ueberfluessig macht. Sie saegen an ihrem eigenen Ast, du siehst, Bewusstsein fehlt, Bewusstsein fuer das, was ist und Liebe. Alles Gute!

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Weil es Besserwisser sind. Ich achte beispielsweise nicht auf Rechtschreibregeln, weil es mich beim schreibfluss stört und eine gewisse Dynamik verloren gehen würde. Wenn mich jmd auf Fehler hinweist, weiß ich das er sich einfach nur selbst einschränkt und mir leid tut 

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Ist das so?

Also ich schreibe auch nicht Perfekt, mache mich auch schon mal Lustig - würde so etwas aus Respekt normalerweise nice öffentlich oder vor Kollgen oder so machen!

Einige Rechtschreibfehler sind auch schon mal Urkomisch oder im Kontext, daß der Verfasser für sich in Anspruch nimmt, besonders Perfekt/Schlau zu sein, besonders Entlarfend.

Der Sinn einer Aussage/ des Satzes erschließt sich nichtimmer jedem, daß muss man mal so hinnehmen. Das ein Verfasser eines Fehlerhaften Textes dies wahrscheinlich andres sieht, als der Leser dürfte auch klar sein, oder?

Ich habe beispielsweise Buchstabendreherprobleme und seit der Rechtschreibreform, bzw. deren teilweise nochmaliger Reform weis ich bei vielen Dingen Eh nicht mehr, was richtig, was falsch ist.

Gruß,

M.C.

P.S.: Wer in meinen Text Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten

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Ich mache das wohl ab und an.

Wobei ich mich nur bedingt "lustig" mache. Das mache ich nur, wenn der Rechtschreibfehler an einer Stelle zu finden ist, die den Sinn des Satzes so verändert, dass mehr oder weniger ein Witz entsteht. Das liegt oft nicht an mangelnder Rechtschreibfertigkeit, sondern an der Autokorrektur des Handys.

Wo ich etwas dazu sage ist dann noch, wenn der Sinn der Frage gar nicht mehr erkenntlich ist. Da mache ich mich aber nicht lustig darüber, denn es ist betrüblich, wenn Menschen nicht in der Lage sind ihr Problem in eine Form zu bringen, dass es andere verstehen können. Da fällt mir immer ein Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein ein - "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt".

Dann gab es neulich noch eine Frage, in der sich der Fragesteller über die Dummheit der Menschen ausgelassen hat, aber in der Frage waren 27 Rechtschreibfehler zu finden. Da kann ich dann meinen Mund auch nicht halten.


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Ich persönlich mache mich weniger über diese Menschen lustig, mir tut nur immer die deutsche Sprache leid, auf die in diesem Moment ein Anschlag verübt wird.

Die nachlässige Schreibweise einiger Leute ist wirklich krebserregend und oftmals wird auch der Lifestyle einer Person dadurch widergespiegelt, wie wichtig ihr ein adäquater Auftritt im Internet ist.

Dass sich jeder einmal verschreibt, ist vollkommen in Ordnung, nur manchen ist es offenbar schlichtweg gleichgültig, ob ihr Gegenüber im Internet sie versteht oder nicht.

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Arroganz und ablenken von eigenen Schwächen. Sprich mangelndes Selbstbewusstsein.

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Kommentar von Tasha
08.05.2016, 23:38

Das kann schon sein. Es gibt aber auch Menschen, die Stilblüten sammeln und sich daran erfreuen, ohne auf den Verfasser herabzusehen. Das sind dann meist Menschen, die von Haus aus sehr auf Sprache achten, aber auch über sich selbst lachen können, wenn sie ebensolche Fehler machen.

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aus unserem schulsystem. da sind ja lehrer, die sich über die fehler von schülern lustig machen nicht selten. einige kinder übernehmen dann dieses verhalten und finden es irgendwann sogar normal

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Ab und zu gehen Rechtschreibung und Inhalt Hand in Hand. Und das ist leider ein Beweis für die mangelnde Reflektion der eigenen Frage. Wer sich keine Mühe gibt, selber zu denken, gibt sich oft auch keine Mühe, korrekt zu Fragen. Ist eine Sache von Gehirnzellen. 

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Kommentar von Jogie24
08.05.2016, 08:28

Hm, denke mal Mathematik und Intelligenz sind halt auch nicht gerade jedermanns Sache.

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