Wieviel Lötzinn ist gefährlich (Bitte nur Leute antworten die Ahnung davon haben)?

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9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt entsprechende Absaugungen mit Filtern extra fürs Löten. Der Arbeitgeber hat sowas zur Verfügung zu stellen wenn du betrieblich löten musst.

Und bleihaltiges Lötzinn darf im gewerblichen Bereich nur unter bestimmten Bedingungen noch benutzt werden. Zum Beispiel für sicherheitsrelevante Meßtechnik oder bei der Reparatur von alten Geräten. Ansonsten muss mit bleifreiem Lot gearbeitet werden. Im Privaten kannst du in der Hinsicht machen was du willst.

Übrigens ist nicht nur das Lot selbst problematisch, sondern auch das bei Elektroniklot enthaltene Kolophonium (als Flussmittel), bzw. dessen Dämpfe.

Aber da stand eindeutig Blei 60% drauf (und Lötzinn 40%),

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@Dhalwim

Also entweder hält sich dann bei euch die Firma nicht an die Vorschriften, oder er hat eine entsprechende Ausnahmegenehmigung. Wir haben zum Beispiel so eine bei uns in der Firma für ein Produkt das man wirklich nur bleihaltig löten kann, entsprechende Versuche zur Umstellung auf bleifreies Lötzinn sind alle komplett fehlgeschlagen. Zudem ist das bei uns sicherheitsrelevante Messtechnik. Da man noch keine Erfahrungen mit der Langzeitstabilität des bleifreien Lötzinns hat ist in solchen Bereichen weiterhin bleihaltiges Lötzinn erlaubt.

Siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/RoHS-Richtlinien


Wie gesagt, was du zuhause in deinen vier Wänden machst interessiert nicht! Bleihaltiges Lötzinn ist auch weiterhin erhältlich!

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Solange du Lötzinn nicht isst hast nur toxische Berührungen wenn du das Lötzinn direkt angreifst und nicht an der Plastikspule hältst. Um zB Blei zu verdampfen brauchst ca 1700°, und das 3-4m,al so höher als die Löttemperatur. So gesehen ist es völlig ungefährlich. Was du einatmest das sind die Dämpfe vom Flußmittel, das ist dann aber eine andere Frage. Dass kommt auf das Flußmittel an.

Blei kann über die Haut kaum aufgenommen werden und ist giftig durch essen, trinken atmen.

Trinken da früher Blei Rohre für die Wasserleitung verwendet wurde. Damit waren Getränke und Speisen mit Blei angereichert. Blei würde auch als Zusatz beim Wein verwendet.

BLei im Benzin erreicht natürlich im Motor über 1744C und kam so in die Luft und in die Atemwege.

Noch etwas für die Kontrolle: Wird der Lötkolben rot glühend dann hat er zumindest 525°C Vollweiß glühend hat er ca 1500°C NMun noch um 250°C erhöhen dann kommt dein Blei in die Luft.

Also vergiss deine Frage und stelle eine über Flußmittel die verdampfen.

Ok, Ich dachte es wäre Blei.

Danke, aber Ich wasche mit jedesmal danach die Hände.

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Das, was beim Weichlöten verdampft, ist in erster Linie das Flussmittel (Lötfett, Kolophonium). Diese Dämpfe sind ätzend und schädigen insbesondere die Atmungsorgane. Atemschutz und Abzugsvorrichtungen für dieses Dämpfe sind deshalb bei länger andauernden Lötarbeiten unerlässlich.

LG 

Ok, Ich danke dir.

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