Wieso haben viele Deutsche einen Osteuropäischen bzw. Slawischen Nachnamen?

17 Antworten

Mit Ende des zweiten Weltkrieges kamen 14 Mio. Flüchtlinge aus den ehemaigen deutschen Ostgebieten nach Deutschland.

Die Geschichte sebst ist älter, mit der Christianisierung des Ostens durch eben die Deutschritter.
Kaliningrad ist eine ehemalige Deutschrittergründung.
Eben dort siedelten die Prussen (Preußen).
Diese Besiedlung ging einige Jahrhunderte weiter, u.a. mit Friedrich II, der Große, der sich Schlesien einverleibte.
Oder Katharina die Große (Russland), eine deutsche Adlige warb kräftig für den Zuzug von Deutschen (den späteren Wolgadeutschen).

Die Aussage des Politikers ist Mumpitz.
Das Rheinland besetzte einst Cäsar (die alten Römer). Städte wie Mainz und Köln sind römische Gründungen.
In eben dem Gebiet das sie Germanien nannten.
Östlich des Rheins nannten sie es das Barbarikum, wo ihrerseits gemanische Stämme durch die Wälder lustwandelten.
Woher die Germanen stammten wußten diese selbst nicht.

Theutche nannte erstmals Otto I. seine Untertanen.
Mit ihm begann der Bohei der Deutschen in der Geschichte.
Bis olle Hitler aufkreuzte und die Kiste entgültig vergeigte.
Mit dem oben beschriebenen Ausgang, Flucht und Vertreibung, siehe erster Satz.

Nicht gerade deine beste Antwort. Du erweckt den Eindruck, als ob die baltischen Pruzzen deutsch gewesen wären und was haben die mit Slawisch/Polnischen Namen zu tun? Nichts. Alles andere Bedarf einer Erklärung, was das mit dem Thema zu tun hat.

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@Niconasbeznas

Die Prussen wurden ehedem von deutschen Siedlern assimiliert. Sie selbst waren keine deutschen.
Was an den deutschen Namen nichts ändert, wo diese teilweise ihren Urprung haben.
Die Geschichte läßt sich nicht leugnen, wenn ist sie so gelaufen, wie sie gelaufen ist. 

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@soisses

Ich leugnen doch gar nichts, ich stellte nur fest, dass die nichtslawischen Balten nichts mit polnischen/slawischen Nachnamen zu tun haben.

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Das ist überhaupt nicht verwunderlich. Es gibt dafür mehrere Gründe:

Vor allem um 1900 wanderten viele Menschen aus den ostdeutschen Gebieten und aus Polen ins Ruhrgebiet aus, wo zwar harte, aber recht gut bezahlte Arbeit geboten wurde, vor allem im Bergbau. Menschen dieser Bevölkerungsgruppen hatten sehr oft -ski oder andere polnische Namen.

Das Gebiet der ehemaligen DDR (Sachsen, S.-Anhalt, Thüringen, M-Vorpommern) war ursprünglich slawisches Siedlungsgebiet, was man an den zahllosen Ortsnamen (z.B. Schwerin, Berlin, Hagenow, Rathenow...) dort weiterhin gut erkennen kann. Dass manche Familiennnamen aus dem Gebiet weiterhin slawisch klingen, ist kein Wunder. Nach der so genannten "Ostkolonisation" vermischten sich im Gebiet östlich der Elbe Germanen und Slawen, dich viele slawischen Familinenamen blieben erhalten.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden x tausende Menschen aus Schlesien, Westpreußen, Ostpreußen, Pommern vertrieben - deren Familienennamen waren sehr oft slawisch - und sie siedelten sich überall in Deutschland an. Auch die Vertriebenen aus denn Sudetengebieten hatten sehr oft slawische (tschechische) Namen.

Der Satz, dass "echte Deutsche oder Germanen aus dem Rheintal" kommen, ist absurd und totaler Schwachsinn.

Die Endung -ski bedeuet übrigens nichts anderes als "von, aus" oder "Sohn des". Podolski z.B. bedeutet "der aus dem Tal kommt". Kowalski heißt "Sohn des Schmieds" oder "irgendwie mit einem Schmied zu tun habend".

Man kann schon viel früher die Vermischung erkennen. Berlin, Chemnitz, Bautzen alles Westslawische Dörfwr gewesen..... Es gab sogar am Main die MainSlawen, musst mal gucken unter https://de.m.wikipedia.org/wiki/Germania_Slavica Die Vermischung ist 1300 Jahre alt. Ihr immer mit euren Weltkrieg..... Fakt ist das die Deutschen ihre gewaltsame Ostsiedlung vollzog und dadurch die eroberten Gebiete zu Germania machte und die Menschen dazu Zwang Deutsch zu lernen.... Bewiesen ist das viele Ostdeutsche WestSlawische Gene in sich tragen....

slawische Gene.. Ja, z.B. osteuropäische Blutgruppen

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