Vor ein paar Jahren hat der Schweizer Historiker Oliver Jens Schmitt, einer der besten Kenner der Sozial- und Kulturgeschichte des albanischen Siedlungsraumes, eine kritische Biografie über den albanischen Nationalhelden Skanderbeg geschrieben. 

Ich zitiere jetzt ein großes Stück aus einer Rezension von 2009:

"Skanderbegs Familie stammte aus der Region Dibra, die sich heute an der Grenze zwischen Albanien und Mazedonien befindet. Das Gebiet war im Mittelalter sowohl von albanischen als auch von slawischen Stämmen christlich-orthodoxen Glaubens besiedelt. Skanderbegs Mutter Vojsava war eine Serbin aus der einflussreichen Familie Brankovic.Der Name des Stammes Kastrioti leitet sich laut Schmitt vermutlich vom griechischen Wort «kastron» (Festung) ab.

Weder ein Slawe noch ein Grieche

Das alles macht den albanischen Nationalhelden keineswegs zum Slawen oder Griechen,...

Ivan [wie der Vater Gjon in italienischen Quellen genannt wurde] war im Mittelalter auch unter den orthodoxen Albanern ein gebräuchlicher Vorname, worauf der berühmte kroatische Albanologe Milan Sufflay hingewiesen hat. Schmitt zeigt auf, dass auf dem Balkan im Mittelalter die Grenzen zwischen den Ethnien fliessend [sic!, da Schweizer Quelle] waren und vor allem die Verteidigung der christlichen Religion im Vordergrund stand. Die albanischen, bulgarischen und serbischen Fürstenhäuser pflegten enge Beziehungen zueinander und kämpften häufig gemeinsam gegen die osmanischen Eroberer."

Die ganze Rezension ist sehr interessant:

https://web.archive.org/web/20150621233316/http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Schweizer-Historiker-beleidigt-Albaner/story/19392466?print=yes&cache=9efAwefu

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Kenne ich

Kenne ich, speziell von meiner Mutter, *1909 im Westerwald. Zu meinem aktiven Wortschatz gehört es nicht.

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Kenne ich nicht

Das ist ein Ausdruck, der für einen "Wäller" dann doch zu "kölsch" ist. :-)

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Meine Antwort habe ich jetzt nicht gegoogelt, weil du das sowieso selbst kannst ;-), sondern sie beruht nur auf eigener Erfahrung.

Damit fällt die Lyoner schon mal flach, die ist aber meines Wissens nur die saarländische Form der Fleischwurst.

Fleischwurst ist in Mainz natürlich den Athener Eulen gleichzusetzen (Worscht), von rötlicher Farbe, sowohl im Natur- als auch im Kunstdarm erhältlich. Wird warm und kalt gegessen.

Beide Sorten esse ich nicht.

Gelbwurst ist eine eher gräuliche Wurst, in der Konsistenz der Fleischwurst ähnlich, aber mit Kalbfleisch-Anteil, dadurch milder im Geschmack, und durch einen knallgelben Kunstdarm "aufgehübscht". Wird nur kalt gegessen.

Als ich noch im Taunus wohnte, habe ich am Wochenende eine prämierte Version bei einem begnadeten Metzger gekauft und mit dem Nachbarskater geteilt.

Kennengelernt habe ich sie aber erstmalig als achtjähriges Kind bei meiner Frankfurter Tante Erna (ab dann bei jedem Besuch) und natürlich 1. mit diesem "Reise-Event" assoziiert und 2. mit allem tollen Frankfurterischen wie Kaufhaus Schneider, Zirkus Roland, Straßenbahnfahren, Städel-Museum, Liebieg-Haus, Goethe-Haus, Dom, Hauptfriedhof, Konzerte im hr-Sendesaal...

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Mag keins der Bücher

Kenne alle drei und mag sie nicht besonders.

Eine Rangliste (aufsteigend) wäre: Christie, Bristow, Austen.

Zum Kringeln finde ich hingegen Austens "History of England": https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geschichte_Englands_(Austen)

https://en.wikisource.org/wiki/Love_and_Freindship_and_other_early_works/The_History_of_England

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Falls du Zweifel hast, hier die Ausgabe vom deutschen Projekt Gutenberg:

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa001.html

Wenn du oben auf der Seite auf "Textquelle" klickst, findest du die entsprechenden Angaben.

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Du kannst das Buch hier online kostenlos lesen:

https://www.projekt-gutenberg.org/horvath/spiesser/spiesser.html

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So ganz verstehe ich deine Frage nicht, sie widerspricht auch deinem Nickname. ;-)

Wer nennt was hässlich? Wer bezeichnet jemanden als "Unmensch", wenn er diese Kunst nicht versteht?

Zur modernen Kunst gehören so viele Richtungen, z.B. Dada, Fauvismus oder Surrealismus

  Sie ist subjektiv, indem sie nicht von tradierten Weltbildern ausgeht, sondern neue entwirft. 

   Sie ist originell, indem sie diese eigenen Ideen in einer eigens entwickelten Formensprache zum Ausdruck bringt. 

   Sie ist authentisch, indem sie sich nicht an Regeln wie z. B. der Proportionenlehre orientiert, sondern das Wesen der Dinge selbst darzustellen versucht. 

   Sie ist darin individuell wie die Weltwahrnehmung der Menschen, die sie erschaffen. 

   Sie ist offen für die Deutungen der sie Betrachtenden. 

https://www.kunsthaus-artes.de/magazin-blog/was-ist-moderne-kunst/

Und hier ein über 500 Jahre altes Beispiel von Albrecht Dürer (der mit dem niedlichen Hasen und den betenden Händen), das ich nicht unbedingt als "schön" bezeichnen würde:

https://smb.museum-digital.de/object/83750

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Kenne ich

Es gehört keinesfalls zu meinem aktiven Wortschatz, aber ich meine, es von meinem Vater und meinem Bruder in diesem Sinn gehört zu haben (beide Ingenieure).

P.S. Dein Link führt zu 404...

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