Wieso gibt es im Alter von 25- ca. 40 mehr männliche Singles die eine Partnerin suchen als umgekehrt?

 - (Liebe, Sex, Beziehung)

10 Antworten

In der Altersgruppe von 25-45 sprechen wir von ca. 15 Mio. Frauen, die - bezogen auf die übliche Partnerwahl - auf ca. 23-25 Mio. potenzielle männliche Partner treffen. Das ergibt ein Verhältnis von 1,5 bis 1,7. Jeder dritte Mann geht folglich leer aus, sofern er nicht eine (deutlich ältere) Partnerin wählt, was die Familiengründung (evolutionär betrachtet: Fortpflanzung) allerdings erheblich erschwert oder gar unmöglich macht.

Auch hier gibt es bereits heute (im Grunde recht dramatische) Auswirkungen der demografischen Entwicklung. Während die Generation Gerhard Schröder in mehreren Beziehungen mehrere Kinder hinterlässt, gehen jüngere Männer dafür zunehmend komplett leer aus.

Aus psychoanalytischer Sicht eine ödipale Situation ...

Statistiken gibt es beim Statistischen Bundesamt. Eine (etwas ältere) Zusammenfassung findet man z.B. auch hier: http://www.bpb.de/wissen/X39RH6,0,0,Bev%F6lkerung_nach_Altersgruppen_und_Geschlecht.html

Wegen dem Männerüberschuss der bedingt durch zuwanderung junger Männer noch weiter zunimmt. Somit haben die Frauen freie Auswahl und die Männer müssen das nehmen was sie kriegen oder sie bleiben ohne Freundin. Es gibt nicht für jeden Topf einen Deckel sonst wäre das Verhältnis 1:1. Manche Männer müssen akzeptieren dass es für sie keine Partnerin gibt und ich bin einer von ihnen. Vielleicht wirds im nächsten Leben besser oder wir wandere aus wo es mehr Mädels gibt.

Das hängt außer vom Verhältnis der Zahl der Männer zu den Frauen auch vom Altersunterschied der Verbindung ab. Wenn die Männer in der Regel immer eine jüngere Frau nehmen, fehlen diese Frauen in den jeweils niedrigereren Altersklassen für die gleichaltrigen Männer. Die Altersstruktur verwirft sich dadurch. Würde man die älteren alleinstehenden Frauen auch als Singles mit einbeziehen, wäre das Verhältnis wieder ausgeglichen.

Es gibt Frauen die zu hohe Ansprüche haben, es gibt Frauen die Single sein möchten, manchmal stimmt auch nicht die Chemie zwischen Mann und Frau, manchmal wagt niemand den ersten Schritt... etc. Pauschal kann man es nicht sagen, da es immer verschiedene Gründe gibt. Es kommt auch drauf an um was es für Männer geht, sind es Männer die keine ernste Beziehung wollen bzw wollen diese überhaupt eine Beziehung haben?

Lg Colo

Ich war nach 18-jähriger Beziehung, welche ich beendet habe, freiwillig fast drei Jahre Single.

Ich habe genossen, dass ich nach 7-jähriger Ehe und fast nahtlos anschließender Beziehung jetzt einmal nur für mich verantwortlich war, die Kids waren inzwischen erwachsen, der Freundeskreis hatte andere Ansprüche.

Ich kenne eine ganze Reihe Frauen aus meinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis, die nach einer Trennung überhaupt nicht den Wunsch hatten, sofort in die nächste Beziehung zu gehen. 

Außerdem empfinden viele Frauen eine gewisse Zeit des Singleseins nach einer Trennung durchaus als positiv und keinesfalls als Manko.

Alle Singlemänner aus meinem Bekanntenkreis dagegen waren daran interessiert, schnellstmöglich wieder eine Partnerin zu finden - das hat manchmal auf mich fast etwas von Verzweiflung gehabt.

Entsprechend hoch war die Anzahl von gescheiterten Versuchen, die meist nur dazu geführt hat, dass um so verbissener gesucht wurde.

Vielleicht ist das Verhältnis der Singlemänner und -frauen viel ausgeglichener als du wahrnimmst, nur dass gar nicht alle Singlefrauen sofort wieder auf dem Partnersuchmarkt zu finden sind, sondern sich erst mal für eine Weile bewusst zurücknehmen. 

Ohne dir zunahe treten zu wollen aber du gehörst wohl nach 18 Jahren nicht mehr zur Gruppe der gesuchten Frauen. Und nein, das Verhältniss ist nicht ausgeglichen, dies ist ein Fakt! Siehe Antwort Psychhelp und Bikergirl.

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Noch eine kleine Anmerkung: Die Antwort von bickerin99 war das! Nicht Bickergirl...

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