Wie wird man Erfinder (Studiumsweg)?

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Beste mögliche Bildungswegkombinationen:

Akademische Laufbahn:
Ingenieursstudium
Chemiestudium
Physikstudium
Mathematikstudium
Product Design

Berufliche Ausbildung:
Industriemechaniker
Elektriker
Schreiner
Metallbauer
Chemielaborant

Sonstige:
Selbständiges informieren über Grundlagen von Design.

Kombinieren dieser Bildungswege gibt dir eine rein "fachliche Grundlage", je nachdem welche Bereiche dich interessieren. Ideen und Konzeption sind da dass andere übel.

Im Grunde ist man Erfinder, man lernt es nicht! Aber diese Optionen werden dir behilflich sein können, wobei es optimal wäre Studium und Ausbildung zu kombinieren, da man in der Ausbildung nochmals ein anderes Verständnis bekommt für die Materie.

Vielen Dank! Wie sollte ich vorgehen wenn ich eine akademische laufbahn möchte teilweise um einen backup plan zu haben im falle eines Misserfolges aber in einer Firma mit mehreren Interessenten irgendetwas innovatives machen möchte

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Drei Wege:

A) Du studierst fertig, gehst mit Master in einen Betrieb/Firma und arbeitest mit dem Team an einem Projekt. Dein Backup wäre hier die Option, immer woanders hingehen zu können da Studium abgeschlossen!

B) Du kannst auch als Student im betrieben oder an Projekten freiberuflich arbeiten. Ist ja deine Belastung. Du musst dann halt selbst schauen: Wo sind Projekte? Wie plane ich diese in mein Studienalltag?

C) Starte dein eigenes Projekt! Konzipiere deine Idee, baue dir ein Team/ Netzwerk um diese Idee auf und koordiniere alles selbst. Auf dieser Basis kann man dann, wenn die Idee ausgereift ist, ein StartUp gründen und neben dem Studium sein Projekt betreuen! Außer es ist eine ambitionierte Idee, dann sollte man all seine Energie und sein Herzblut in dass Projekt stecken und sein Studium abbrechen.

Etwas innovatives erfinden, bedeutet viel Arbeit und Zeitaufwand, sei dir sicher dass dich eine solche Idee privat und beruflich voll einnehmen kann.

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MERKE : Erfindungen werden immer geklaut !

Begündung : Es gibt Büros,die bei den patentämtern nachschauen,ob etwas gebraucht werden kann. Das wird dann abgeschrieben oder kopiert,ohne das der Erfinder informiert wird.

Der Erfinder bezahlt Patentgebühren und hat dann nur einen Patentschutz in Deutschland oder Europa.

Wenn mun die Erfindung nach den USA ,Rußland ,China usw. verschickt wird,dann bekommt der Erfinder auf keinen Fall Geld.

MERKE : Der Erfinder ist Nachweispflichtig.

Hat der Erfinder bemerkt,dass seine Erfindung von einer Firma genutzt wird,dann muss der Erfinder dies nachweisen und das ist sehr teuer.Privatleute können sich gar nicht leisten.

Das Ganze läuft über Rechtsanwälte,Gerichte und die betroffene Maschine muss eventuell stillgelegt werden,was natürlich sehr teuer wird ,für den Erfinder.

Meistens werden Erfindungen übernommen und zusätzlich etwas verändert.

Derjenige,der die Erfindung gestohlen hat ,behauptet dann,dass seine "Erfindung" ja gar nicht exakt deiner Erfindung entspricht.Er hat dann deine Erfindung nicht gestohlen,sondern zufällig das Gleiche erfunden, nur etwas abgeändert.

hohe Kosten: Forschungseinrichtungen werden vom Staat mit Milliarden finanziert und schon ein hochwertiges Oszilloskop kostet schnell 20000 Euround mehr.

Frage: Wie willst du denn eine Laboreinrichtung bezahlen,die Millionen kostet?

Wenn du eine Erfindung hast,die verwertbar ist,dann mussst du diese selber vermarkten.Zeige deine Erfindung niemanden , der nicht dafür bezahlt,sonst wird die Erfindung nur geklaut.

Beispiel : Es werden von den Verlagen Autoren gesucht und ich möchte mein Wissen in einen Buch niederschreiben und dann verkaufe.

Die Verlage wollen zuerst mein Manusript sehen , ohne Bezahlung, und dann mir mitteilen ob sie es drucken wollen.Ich kann das natürlich nicht machen,weil dann mein Manusript ganz oder teilweise kopiert wird und das ohne mich für meine Arbeit zu bezahlen.

danke danke danke

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Für einen Erfinder ist es nicht unbedingt notwendig, eine einschlägige Ausbildung oder ein einschlägiges Studium zu absolvieren. Es erleichtert allerdings den Zugang zu vielen Aufgabenstellungen und Problemlösungen.

Grundsätzlich musst Du Dir überlegen, ob Dich daran mehr die kreativ-gestalterische Seite oder die technische Realisierung, das "Tüfteln", interessiert. Für Ersteres käme Industrial Design an einer Kunstuniversität in Frage, für Letzteres ein technisch-wissenschaftliches Studium an einer Technischen Universität bzw. Fakultät.

Als Brotberuf ist "Erfinder" nur bedingt geeignet. Abgesehen davon, dass auch der kreativste Erfinder neue Ideen nicht am laufenden Band hervorbringt, hast Du ja sicher schon von dem einen oder anderen "Erfinderschicksal" gehört/ gelesen.

Es kostet sehr viel Zeit, Nerven und Geld, eine Erfindung bis zur Marktreife zu bringen (der Weg zum Erfolg ist mit Misserfolgen und Rückschlägen gepflastert). Und ein wesentlicher Teil des Aufwands besteht darin, eine erfolgversprechende Erfindung zu schützen und Maßnahmen zu ergreifen, dass sie einem nicht weggenommen wird. Große Firmen und Konzerne beschäftigen ein Heer von Rechtsanwälten und investieren Millionenbeträge, um ihre Marken und Patente zu schützen.

Auch der Aufbau eines geeigneten Vertriebsnetzes bzw. die Suche nach einem solchen kann sehr zeitaufwändig und kostenintensiv sein, speziell wenn man den internationalen Markt anpeilt.

Das sind alles Dinge, die überlegt werden müssen. Ein Sprung in's kalte Wasser kann sehr leicht damit enden, dass man ersäuft.

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