Wie viel Kontakt zu den Eltern ist normal als erwachsener Mensch?

16 Antworten

Die Frage sollte nicht lauten, wie viel Kontakt "normal" ist, denn eine Norm gibt es dafür eher nicht.

Die Frage sollte lauten, wie viel Kontakt DIR gut tut!

Überlege Dir das mal und dann ändere ggf. Dein Verhalten (weniger  oder kürzere Telefonate, weniger oder kürzere Treffen etc.).

Es gibt Erwachsene, die jeden Tag mit ihren Eltern telefonieren und andere, die noch oder wieder bei den Eltern wohnen (nicht im Kinderzimmer, sondern z.B. in einer Einliegerwohnung oder so einer Art WG). Andere Erwachsene reden gar nicht mehr mit den Eltern oder nur noch im Streit. Einige haben gemeinsame Hobbys mit den Eltern oder nutzen z.B. ein Schiff oder Wohnmobil oder Hobbyausrüstung mit den Eltern gemeinsam. Andere haben gar keine gemeinsamen Interessen oder brechen den Kontakt komplett ab.

Aus meiner Sicht ist Qualität besser als Quantität: Ein Telefonat im Monat, bei dem man sich aber wirklich austauscht, ein Treffen alle paar Monate, von dem aber dann beide auch wirklich etwas haben (weil man sich etwas zu sagen hat oder etwas gemeinsam macht, das allen gefällt) ist besser als erzwungene tägliche Telefonate und wöchentliche Treffen, bei denen die Stimmung immer feindseliger (oder gelangweilter) wird. Seltene Treffen zu gemeinsamen Hobbys oder Restaurantbesuchen sind oft besser als häufige Treffen, bei denen keiner weiß, was er eigentlich sagen/ machen soll ("bei Mutti auf der Couch rumsitzen und die Kaffeetasse anstarren").


Tipp:

Eine ältere Bekannte von mir wohnt weit weg von ihren Kindern und bekommt von der Tochter regelmäßig Whatsapp mit Videos, schönen Sprüchen, kurzen Meldungen. Das freut sie immer sehr, sie muss dann nicht direkt mit der Tochter reden/ lange Telefonate führen und hat trotzdem das Gefühl der Zusammengehörigkeit/ Anteilnahme.

Eine Norm gibt es nicht. Manche haben viel, manche wenig Kontakt zu den Eltern, aus den unterschiedlichsten Gründe. Manche haben auch gar keinen.

Ich habe mit meinem Erzeuger keinen Kontakt, mit meiner Mutter ca. einmal im Monat, manchmal häufiger, manchmal seltener. Da ich alleine wohne hat sich das einfach so ergeben. Wenn etwas ist, bin ich immer erreichbar und sie genauso. Warum sollte man sich aber gegenseitig Kontakt aufzwingen.

Mach das einfach so, wie du dich wohlfühlst.

Was man als "normal" ansehen möchte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Kulturkreis, Entfernung oder wie man eben miteinander auskommt.

Ich telefoniere mit meinem Vater so ca. 1x die Woche, ansonsten sieht man sich zu Familienfeiern, Weihnachten, Ostern oder wenn mal Hilfe gebraucht wird.

Meine Frau telefoniert mit ihren Eltern (vor allem der Mutter) praktisch jeden Tag, wenn sie nicht so weit weg wohnen würden, wäre sie auch oft dort, da das in ihrer Heimat "normal" ist.

Soviel Kontakt wie du ertragen kannst. Ich bin gezwungen durch die Krankheit öfter nach meiner Mutter zu sehen. Ansonsten würde der Kontakt einmal pro Woche stattfinden. Oder alle 14 Tage so wie ich Lust und Zeit hätte. Bei dir wohl gar nicht. Wenn es dir damit gut geht ist das in Ok. Wenn du dich zwingen mußt hat das alles eh keinen Wert

?? hierzu gibt es keine "maßregel" und man sollte sich da auch nix einreden lassen. Wichtig ist das man selbst auf eigenen füßen steht und sich zwar mal anhört ich würde das aber so und so machen.

Aber eigene einscheidungen trifft und auch nicht mehr zu hause wohnst im Hotel mama ausser man hat kein geld und studiert usw..

Ob du dann täglich zum essen vorbeikommst, die eltern einkaufen fährst usw ist dann nicht so wichtig..

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