Wie schütze ich meinen Sohn vor der Sekte?

27 Antworten

ich würde mit deiner frau und ihrer mutter reden und klipp und klar sagen,dass du es nicht willst,wenn die es nicht akzewptieren oder gar verhamlosen ,würde ich die nötige konsequenz ziehen.den sekten sind nicht zu verharmlosen und je jünger dein sohn ist deso einfacher geht es ,dem kind einer gehirnwäsche zu unterziehen.Also sei vorsichtig!

Immer wieder lustig wie aktive Zeugen sich in diese Diskussionen einmischen und versuchen ihre "Religion" vor Gegnern als toll hinzustellen. Damit bestätigen sie allerdings nur die Charakteristika für totalitäre Gruppen. Wunderbar, nur weiter so! ;-) Erst wenn man nicht mehr dauernd berieselt wird in den Zusammenkünften, und anfängt selber zu denken, merkt man irgendwann wie sehr die Zeugen Jehovas einfach nur eine Sekte unter vielen sind, die oft sogar sehr ähnliches leeren...!

Schädlich sind sie trotzdem, vor allem für Kinder! Sorg dafür das dein Sohn nicht dahin mitgenommen wird wenn du das nicht möchtest. Auch so früh werden Kinder schon beeinflusst. Und auch Familien zerstören sie, auch wenn die Zeugen das immer abstreiten. Immerhin sind die Sektenmitglieder so stark beeinflusst das sie das noch nicht mal böswillig abstreiten, sie sehen das einfach selbst nicht so.

Meine Eltern waren bereits verheiratet als meine Mutter zu den Zeugen kam, mein Vater hatte sie damals selbst rein gebeten und in ein Studium eingewilligt, zusammen mit meiner Mutter. Allerdings hat mein Vater das nachher abgebrochen, meine Mutter ging allerdings immer häufiger zu den Versammlungen, das entwickelte sich alles sehr langsam weil meine Mutter meinen Vater nicht so häufig alleine lassen wollte. Sie hat das alles ganz langsam gesteigert und so gingen dann auch ganz langsam die Interessen auseinander. Meine Mutter hat immer mehr studiert und ging zu Versammlungen und in den Dienst, bis sie sich dann taufen ließ, und mein Vater saß nur noch alleine. Die vorher harmonische Beziehung wurde dadurch langsam aber sich immer mehr zerstört. Für mich ist sowas Familienfeindlich, zumindest wenn nicht die komplette Familie dabei ist...und auch wenn jemand ausgeschlossen wird. Ich bin selber 25 Jahre bei den Zeugen gewesen und war auch mit einem verheiratet, seit 6 Jahren bin ich jetzt nicht mehr in dieser Sekte und ich kann nur sagen das es die beste Entscheidung in meinem Leben bisher war. Die Zeugen sind eine Sekte, da gibt es nichts abzustreiten!

Versuch dich durchzusetzen, auch wenn deine Frau die Zeugen nicht als schlimm ansieht, sie können erheblichen Schaden in der Familie anrichten!

Der Vater meines jetzigen Mannes hat zum Beispiel den Kontakt komplett abgebrochen als mein Mann ausgeschlossen wurde. Er hat seine 4 jährige Enkeltochter noch nie gesehen. Und es wird dort auch erwartet das selbst in der Familie der Kontakt zu ausgeschlossen abgebrochen wird, sei es Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Sohn oder Tochter. Sowas nenne ich Familienfeindlich!

Alles Gute wünsche ich dir! Und die Seite www.Sektenausstieg.org kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen....in allen anderen öffentlichen Foren kommen sowieso nur Antworten von aktiven Zeugen Jehovas die keine Kritik zulassen!

LG S.

Die geringste Gefahr für deinen Sohn besteht, wenn du ihn gar nicht erst mit Religion indoktrinierst. Wer nicht an Gott, Götter oder andere übernatürliche Wesen glaubt, der läuft auch nicht Gefahr, irgendeiner Sekte oder irgendeinem Guru auf den Leim zugehen.

Einspruch, Euer Ehren!

Wenn ein religiöses Bedürfnis in einem Menschen vorhanden ist, dann hilft es ihm gerade nichts, wenn er keine Orientierung hat, wohin er es besser lenken sollte. Gerade, wenn jedr Gedanke an Religion tabuisiert wird, besteht die Gefahr, dass er orientierungslos an die erstbeste Adresse geht.

Deine Logik ist so hilfreich wie die eines Vaters, der meint: "dem Kind nie von Sexualität reden, ihm die Pille verbieten, und dann gibt es auch nie Schwangerschaften!".

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@derdorfbengel

Wer redet denn von der Tabuisierung jedes Gedanken an Religion? Es geht nicht um Orientierungslosigkeit, sondern ganz im Gegenteil um Orientierung. Nämlich einer Orientierung, die ohne Gott usw. auskommt. Wer keinen Gott oder ähnliches braucht, um in der Welt seinen Weg zu finden, der wird auf seiner Suche auch nicht auf religiöse Sekten und ihre Gurus hereinfallen.

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@PeVau

Exakt! Man darf einem Kleinen, meiner Meinung nach, sogar ruhig aus der Bibel vorlesen, wenn man sie etwa zusammen mit Moby Dick und Harry Potter vorliest.

Man sollte dem Kind die Inhalte schon zeigen dürfen, ohne diese Inhalte gleich als "kalte, göttliche Fakten" zu beschreiben! Biblische Bildung kann Atheisten zeugen, wenn man mich fragt.

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