Wie kann man China nicht unterstützen?

6 Antworten

Das ist relativ einfach. Kostet aber etwas Zeit und Geld.

1. Besorge die ein paar Hektar Wald und Wiese. Am besten mit einer Quelle, zur nur geht aber auch ein Bach.

2. Sicherheitshalber Jagt- und Angelschein machen.

3. In einem Antiquariat ein paar Bücher über Survival kaufen (aktuelle Bücher werden oft in China gedruckt). Vielleicht bekommst du auch noch ein älteres von Rüdiger Nehberg.

4. "Off the grid" gehen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – zweite Heimat

😂

Ich hätte noch auf Taobao verwiesen, wo es viele Produkte (auch für Survival) "günstig" zu erwerben gibt! 😁

0
@Noidea333

Ich hatte erwartet, daß der FS dann aus Feuerstein und guter deutscher Eiche Werkzeuge fertigt..

1

Hahaha😐lustig…wenn du meine Frage ernsthaft beantworten würdest , würdest du mir damit auch helfen🤦‍♂️

0

Du kannst machen, wie du willst. Stammtischparole kann jeder auch.

Aber leider die chinesischen Produkten bestehen schon längst nicht nur aus Handys oder Klamotten (Klamotten stammen inzwischen auch nur ganz selten aus China)

4 Beispiele hier zu nennen:

Etwa 80 Prozent der Vorprodukte von Antibiotika stammen von China.

Wenn irgendwo in China eine Anlage stillstand oder Qualitätsprobleme auftraten, wurde die Versorgung mit bestimmten Antibiotika in Deutschland knapp.

https://www.wiwo.de/my/unternehmen/industrie/coronavirus-antibiotika-am-tropf-von-china/25538592.html?ticket=ST-1860969-ApKNAmgKa0r5MdRZedsf-ap5

Die Magnesium-Bombe: China dreht der deutschen Metallindustrie den Hahn zu

Eigentlich ist Magnesium kein seltener Stoff. Nur neun Elemente kommen in der Erdkruste häufiger vor. Allerdings hat China den weltweiten Markt monopolisiert. Rund 90 Prozent der weltweiten Produktion stammen aus China:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/rohstoffe/lagerstaetten-bald-leer-magnesium-bombe-china-dreht-der-deutschen-metallindustrie-den-hahn-zu_id_24332392.html

Wenn China die Lieferung der Komponenten, der Teile oder der Elektrotechniken eingestellt hätte, würden ALLE Fabriken für Fahrräder und E-Fahrräder nicht nur in Portugal (in diesem Video) sondern im ganzen Europa innerhalb von 24 Stunden (also innerhalb von einem Tag) schließen müssen, wie das Video sich ganz klar erzählt hat:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/videos/portugal-chinas-sprungbrett-in-eu-binnenmarkt-video-100.html

Die Europäische Union ist teils stark auf Lieferungen aus China angewiesen. »In 103 Produktkategorien, darunter Elektronik, Chemie, Minerale/Metalle und Arzneimittel/Medizin, besteht eine kritische Abhängigkeit von Importen aus China«, heißt es in einer Untersuchung Berliner Mercator Institute for China Studies (Merics).

https://nachrichten-online.eu/2020/11/18/studie-verzeichnet-abhaengigkeit-der-eu-von-china-in-103-kategorien/

Dewegen hätten die Chinesen meiner persönlichen Meinung nach sehr wahrscheinlich gar keine Angst, wenn eines Tages die westlichen Staaten nichts mehr aus China kaufen würden.

Vielmehr würden die westlichen Staaten wohl sehr große Angst haben, wenn China eines Tages gar nicht mehr geliefert hätte.

Die westlichen Staaten sollten aber auch müssten sich besser darum kümmern, die Abhängigkeit von China (zumindest ein bißchen) zu verringern.

Aber eine so hohe Abhängigkeit zu verringern ist nun vielleicht nicht mehr so einfach.

Warum stammen Klamotten inzwischen nur ganz selten aus China?

Sehr einfach, weil China kein Billiglohnland mehr:

Zitat aus Spiegel in 2017:

Die durchschinttlichen Stundenlöhne der Arbeiter in China haben sich seit 2006 von 1,20 auf 3,60 Dollar verdreifacht und reichen bald an die in Portugal (4,50 Dollar) heran.

Auch eine Meldung vor 4 Jahren:

Chinesen verdienen schon fast so viel wie Griechen

https://www.derstandard.at/story/2000053325549/chinesen-verdienen-schon-fast-so-viel-wie-griechen

Soweit ich kenne, hat China das Niveau von Portugal/Griechenland inzwischen bereits erreicht.

Dann die nachstehende Meldung:

Von wegen billig – die Löhne in China steigen rasant, Angleichung an deutsche Standards in zahlreichen Branchen:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/produktionskosten-von-wegen-billig-die-loehne-in-china-steigen-rasant/22905244.html?ticket=ST-23569021-UnSuAvS6AfxkXyeedwEV-ap2

 In China übersteigen Ingenieursgehälter im Durchschnitt bereits was in den USA gezahlt wird. Die Werbekaufleute verdienen sogar mittlerweile noch besser in den USA.

Besonders in den letzten 10 Jahren stiegen die Löhne drastisch, in nicht wenigen Branchen über 20% jährlich.

Dies führte zu einer boomenden Mittelschicht in China, die mittlerweile jedes 4. weltweit gebaute Auto und die Hälfte der Luxusgüter der Welt gekauft hat:

Chinesen kaufen ein Viertel aller neuen Autos der Welt:

https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/pkw-weltmarkt-chinesen-kaufen-ein-viertel-aller-neuen-autos-2730725

Chinesen kaufen die Hälfte der Luxusgüter der Welt:

https://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/luxusgueter-chinesen-machen-weltweit-die-haelfte-des-umsatzes-aus-a-956032.html

5
Von Experte Norbert981 bestätigt

Ohne Artikel oder Artikelbestandteile aus China kommt man fast nicht mehr aus. Gerade im Bereich der Mikroelektronik sind fast in jedem Produkt Bestandteile aus China verbaut. Das geht vom Auto über den Fernseher bis zum Rasierapparat.

Man kann aber gezielt nach dem Herstellungsland schauen und beispielsweise Produkte aus Südkorea anstatt aus China kaufen. Samsung statt Huawei, denn dann bleibt zumindest ein Teil der Wertschöpfung in Südkorea hängen.

Gerade bei Textilien schaue ich persönlich darauf, dass sie eben nicht aus China kommen. Dann eben in der Regel aus Bangladesch, Myanmar, Thailand oder Vietnam. Mit Trigema gibt es sogar eine Marke, die ausschließlich in Deutschland produziert.

Lebensmittel kaufe ich aus heimischer Produktion und ich habe mir bei vielen Artikeln angewöhnt, auch das Kleingedruckte auf der Packung zu lesen, wo auch das Herstellungsland draufsteht.

"Gerade bei Testilien schaue ich persönlich darauf, dass sie eben nicht aus China kommen. Dann eben in der Regel aus Bangladesch, Myanmar, Thailand oder Vietnam.2

Ja, du hast sehr gut beobachtet.

1
@Norbert981

Da muss man nur nach den Textilfähnchen suchen und sich die Mühe des Lesens mikroskopisch kleiner Schriften machen.

1

Nur um sein eigenes Gewissen zu beruhigen? Das wird nix bringen, weil China diesbezüglich schon lange relativ unabhängig ist und im Grunde genommen die anderen Länder um jede Handelsbeziehung mit China froh sein sollten. Diese Beziehungen aufs Spiel zu setzen würde China kaum oder gar nicht schaden.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bachelor in Sinologie und war schon paar Mal in China.

Hey,

Bei Handys wird es schwierig. Musst halt die Versprechen einzelner Hersteller und Produktionsorte nachgucken.

Kleidung kannst du online z.B auf Nachhaltigkeit und teils Herkunft kontrollieren.

Politisch nach Parteien mit Antikommunistisch antichinesischen Parteiprogramm suchen.

LG, CHROLOL

Woher ich das weiß:Hobby – Ich interessiere mich seit Jahren für Politik

Was möchtest Du wissen?