Wie hell ist eine Energiesparlampe, die 40 oder 150 Lumen abgibt im Vergleich zu Glühbirnen?

10 Antworten

ich weiß momentan nicht, wieviele Lumen eine herkömmliche 75 Watt Birne abgibt, ich habe in meiner Wohnung nur noch LED-Leuchtmittel, u.a.auch E27 Birnen, und da steht auf der Schachtel 7 Watt / 450 Lumen bei Leuchtstoffröhren weiß ich ca 100 Lumen pro Watt

Leuchtstofflampen haben 50 bis 70 Lumen/Watt

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Die EU hat in der Verordnung 244/2009 bestimmte Vergleichsrichtlinien festgelegt, weil energiesparende Lampen zu Beginn der Nutzung sogar etwas heller sein müssen als Glühlampen, um Alterungserscheinungen (Helligkeitsrückgang) aufgrund der großen Langlebigkeit zu kompensieren.

Daraus folgt:
Eine 40 Lumen Energiesparlampe entspricht einer 15 Watt Glühlampe.
Eine 150 Lumen Energiesparlampe entspricht einer 17 Watt Glühlampe.
Eine 741 Lumen Energiesparlampe entspricht einer 60 Watt Glühlampe.
Eine 970 Lumen Energiesparlampe entspricht einer 75 Watt Glühlampe.

Geringe Abweichungen von diesen Vorgaben sind in der Praxis nicht zu bemerken.

LED-Lampen müssen noch etwas mehr Helligkeit bringen.

so richtig kann ich mir jetzt nicht vorstellen woher du die oben genannten Werte hast, denn die besagte EU Verordnung zeigt in Tabelle 6 (auf Seite 10) folgende Vergleichswerte für ESL zu Glühbirne:

125 Lumen entspricht 15 Watt

229 Lumen entspricht 25 Watt

432 Lumen entspricht 40 Watt

741 Lumen entspricht 60 Watt (hier stimmt es)

970 Lumen entspricht 75 Watt (hier auch)

1398 Lumen entspricht 100 Watt

2253 Lumen entspricht 150 Watt

3172 Lumen entspricht 200 Watt

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@Sorbas48

Du hast aber natürlich recht! Mein kleiner Excel-Helfer weist Werte unter 15W Glühlampe (die hat rd. 90 lm) wegen akuter Funzeligkeit nicht mehr aus, weil es solche Lampen für 230V sowieso nicht gibt. Sorry, da hab ich nicht nachgedacht.

Der Wert für 150 Lumen ~ 17 W Glühlampe ist korrekt. Das wäre eine Energiesparlampe mit knapp 4,5 W. Gibt es m.E. nicht.

Man muss die Werte interpolieren. Die Verordnung strebt nicht an, dass es nur für jede Glühlampe die vergleichbare Sparlampe gibt, sondern man soll das auch in umgekehrter Richtung rechnen können.

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Es steht normalerweise auf den Verpackungen drauf, welche herkömmliche Glühlampe mit der Energiesparlampe vergleichbar ist.

Das kann draufstehen, der Vergleich ist aber keine Pflicht. Da seit 1.9.2010 neue Vergleichsregeln gelten, muss man etwas aufpassen, wie lange die Lampe schon im Handel ist, sonst kann die Verpackungsangabe irreführend sein. Wenn es relativ "krumme" Werte sind (z.B. 11W Sparlampe = 57W Glühlampe) entspricht der Vergleich meist den neuen Regeln.

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Mercury Giftschleudern mit pulsierendem Licht kommen mir mehr ins Haus.

Wenn ich eine 60 W mit 7-8 W LED ersetze (z.B. von OSRAM oder Philips) bin ich mit dem Licht zufrieden. Von Glühbirne auf LED rechne ich in der Wattleistung so etwa Faktor 8x, also 9 bis 10 Watt LED ersetzt die 75 Watt Glühbirne.

Um einen guten Vergleich herzustellen mußt Du aber auch auf den Abstrahlwinkel achten und für Wohnräume auf den Farbton.

Die "Mercury-Giftschleuder" ist die 60W Glühlampe. Sie verursacht durch ihren hohen Stromverbrauch pro Jahr 0,5 mg Quecksilberemissionen im deutschen Strommix. Eine Energiesparlampe und eine LED-Lampen verursachen durch ihren niedrigen Stromverbrauch nur ca. 0,1 mg Quecksilberemission. Da diese Lampentypen beide zum Recycling abgegeben werden müssen, kann das in der Energiesparlampe enthaltene Quecksilber (1-3 mg) verwertet werden und gelangt nicht in die Umwelt.

Deine Vergleichsrechnung ist falsch. Um eine 75 Watt Glühlampe zu ersetzen, muss die LED-Lampe min. 1055 Lumen Lichtstrom bringen (EU-Verordnung 244/2009). Bei Spots ist es anders, aber auch da sind 7-8 Watt viel zu wenig.

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Die reale Situation bezüglich Quecksilber hat ja @Christoph63 schon richtig dargestellt, so nebenbei - es gibt auch viele ESL die Amalgam verwenden und Milliarden von Menschen tragen das als Zahnfüllung als lebende Giftschleudern in sich..

Was mich noch interessieren würde ist, wie du ein "Flackern" mit einer Frequenz von 40 kHz (40 tausend mal pro Sekunde) erkennen kannst. Ein typisches Vorurteil das von den herkömmlichen Leuchstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten auf die ESL übetragen wird.

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Der Fakltor 8x für die Lichtleistung einer LED im Vergleich zu einer Glühbirne ist bei einer für Wohnräum vertretbaren Lichtfarbe ein (noch) unrealistischer Traumwert.

Gute LEDs wie die Philips MASTER LEDbulb Ra>80 oder LED-Downlight Serie PANOS INFINITY von Zumtobel erreichen Werte von 67,2 bis 77 Lumen/Watt

Wir reden daher von einem Faktor von 5,4 bis bestenfalls 6,2

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@Sorbas48

Völlig richtig. Markreife LED-Produkte in warmweißer Lichtfarbe ersetzen derzeit die 60W Glühlampe. Und auch die kosten schon 40-50 Euro.

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eine typische herkömmliche Glühbirne hat einen Lichtstrom von 12,4 Lumen / Watt

eine gute ESL z.B. die Energiesparlampe Philips PL bringt es auf ca. 58 Lumen / Watt

Mir ist jetzt etwas unklar, was die 40 bzw. 150 Lumen bedeuten sollen, den als absolute Lichtleistung eines Leuchtmittels wäre das sehr wenig.

150 Lumen würden demnach lediglich ca. 12 Watt einer herkömmlichen Glühbirme entsprechen

Hallo!

Danke für die Antwort. Es bezog sich eigentlich nicht auf eine normale Energiesparlampe sondern auf eine LED Lampe. Und zwar verkauft Pearl zwei ähnlich Lampen (jeweils im 4er Set) hier http://www.pearl.de/a-NC2542-5605.shtml?query=e14+led und (Link unten) Und ich hatte mich gefragt, ob eine davon typischerweise für eine eher kleine Lampe taugt, in die man eine klassische Glühbirne mit 20-40 Watt reindreht für eine eher kleine Lichtquelle. Danke

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@CidHighwind

Ach so. Bei LED ist alles noch anders. Die Lampen sind Funzeln. Eine 15 W Glühlampe hat rund 90 Lumen. Die eine ist also um mehr als die Hälfte dunkler als die kleinste haushaltsübliche 230V Glühlampe, die andere entspricht etwa einer 20 W Glühlampe.

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