Wie gibt man richtig Starthilfe?

5 Antworten

Hallo

Man verbindet zuerst mit dem roten Starterkabel die Pluspole beider Batterien. Dann mit dem schwarzen Kabel den Minuspol des gebenden Fahrzeuges mit dem Motorblock (Minuspol) des anderen Fahrzeugs. Beim gebenden Fahrzeug den Motor laufen lassen, so dass die Starthilfe nicht von der Batterie sondern von der Lichtmaschine kommt. So wird sichergestellt dass die Batterie des gebenden Fahrzeugs nicht entleert wird.

Läuft der Motor des anderen Fahrzeuges dann als erstes das schwarze Kabel entfernen und dann erst das rote Kabel entfernen. Das gestartete Fahrzeug sollte jetzt einige Kilometer gefahren werden damit die Batterie von der Lichtmaschine wieder aufgeladen wird, bevor man den Motor wieder abstellt.

Gruß HobbyTfz

Es besteht auch die Möglichkeit mit einem Kleinwagen einem 40-Tonner Starthilfe zu geben, allerdings muss man dann schon genau wissen was man tut.

Grundsätzlich ist es immer problemlos machbar wenn beide Fahrzeuge (Starthilfe Geber und Empfänger) die gleiche Bordspannung haben, gewöhnlich beträgt die an Autos 12V.

In welcher Reihenfolge man anschliesst ist eigentlich egal, man muss nur Plus mit Plus verbinden und Minus mit Minus, es würde auch funktionieren wenn man das rote Kabel für Minus und das Schwarze für Plus verwenden würde. Es empfiehlt sich aber gewisse Dinge nicht einfach Kopflos zu machen.

So verwendet man für Plus Rot und für Minus Schwarz. Ein Fahrzeug das Starthilfe braucht hat sehr wahrscheinlich ein Problem mit der Batterie. Eine defekte Batterie neigt zur Knallgasbildung, deshalb sollte der letzte Kontakt nie am Nehmerfahrzeug angebracht werden, dabei entstehen Funken die möglicherweise vorhandenes Knallgas zünden können. Auch Verantwortlich zur Notwendigkeit von Starthilfe kann eine defekte Masseverbindung sein, deshalb die Minusklemme am Nehmerfahrzeug lieber direkt auf den Motorblock anklemmen als an der Batterie. Eine stark entladene Batterie kann der Batterie des Spenderfahrzeugs die vorhandene Startkraft entziehen und im schlimmsten Fall steht man mit zwei nicht startenden Fahrzeugen da.

Zusammenfassend also nahe genug ranfahren und die Motorhauben öffnen. Mit dem roten Kabel die Pluspole beider Fahrzeuge verbinden, welchen Pol zuerst ist da noch nicht wichtig. Bei heutig verwendeten Sicherheitsklemmen aber darauf achten dass wirklich der Metallkontakt in der Klemme auf den Pol klemmt und nicht nur das Plastik drumrum. Falls nicht laufen gelassen den Motor des Spenderfahrzeugs laufen lassen. Schwarzes Kabel an eine blanke Stelle des Motors des Nehmerfahrzeugs anschliessen (ist da nur sehr schwer Was zu finden kann man auch den Minuspol nehmen, wieder auf ordentlichen Kontakt achten). Die Zweite Klemme des schwarzen Kabels auf den Minuspol des Spenderfahrzeugs machen. Dabei entstehen Funken, entstehen die nicht sitzt ein Kontakt nicht richtig, Funkt es sehr stark ist ein Kurzschluss vorhanden. Motor am Nehmerfahrzeug starten, bei enormen Grössenunterschieden Spenderfahrzeug einige Zeit angeschlossen am Nehmerfahrzeug mit etwas erhöhtem Standgas laufen lassen um die Batterie im Nehmerfahrzeug zunächst etwas zu laden (Starthilfe bedeutet dass nur geholfen wird, Etwas muss von dem Wagen selbst kommen).

auch Dir vielen Dank

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Du kannst jedem Pkw Starthilfe geben aber bei einem Diesel brauchst du ein stärkeres Starterkabel.

Zuerst wird das rote Kabel(+) an beiden Fahrzeugen angeschlossen - erst beim Schadwagen und dann beim Spender.Danach das schwarze Kabel(-) in gleicher Reihenfolge.

Dann eigenes Fahrzeug starten und Motor etwas höher wie Standgas laufen lassen.Dann Fremdwagen starten.

Gegen Unfälle immer Minus zuallererst ab und zuallerletzt drauf. Das gillt bei allen Arbeiten mit Autobatterien.

Bei Starthilfe nicht so wichtig und technisch gesehen ist es egal. Der Grund ist simpel, ist Minus angeschlossen, ist der Pluspol gegenüber dem ganzen Auto "heiß", es kommt bei Berührung zum Kurzschluß. Da beim schrauben an der Batterie auch das Werkzeug mit der Batterie verbunden wird, ist es gefährlich wenn man es anders macht. Da Masse immer "kalt" ist bis auf gegen den Pluspol, kann man immer gefahrlos die Masse ab machen. Kommt man mit dem Werkzeug irgendwo dran passiert nichts. Ist die Masse erst mal ab, kann man sich mit dem Pluspol beschäftigen, ein Kontakt mit was anderem macht dann gar nichts mehr.

Hier die Reihenfolge wie man bei Starthilfe vor geht:

1. Motor des Spenderfahrzeuges an machen

2. Pluspole der Batterien verbinden (reihenfolge egal)

3. Minuspol des Spenderfahrzeuges anschließen.

4. Minuspol an Masse des Empfängerfahrzeuges anschließen.

5. Warten (eine Zigarettenlänge, aber nicht in der Nähe der Batterien, könnten Knallgas abgeben)

6. Startversuch Empfängerauto, falls nicht klappt noch mal ein paar Minuten warten

7. Minuspol Empfängerfahrzeug ab machen

8. Minuspol Spenderfahrzeug entfernen

9. Pluspole entfernen (reihenfolge beliebig).

10. Licht am Empfängerfahrzeug an machen zum schonenden laden.


Zu 4) Nicht an die Batterie, erzeugt starke Funken. Die könnten Knallgas in der Batterie zünden. Vor allem beim abmachen besteht große Gefahr, da durch das schnellalden über das Starthilfekabel entsteht garantiert Knallgas. Gute Massepunkte sind die Lichtmaschine (Gehäuse) oder spezielle Starthilfepunkte (in der Anleitung beschrieben) bei neueren Fahrzeugen.

5) Die leere Batterie saugt viel Strom. wartet man bis die sich schon gut was genommen hat, belastet die das Spenderfahrzeug nicht mehr so stark, kann beim anlassen sogar meistens wieder mit helfen.

6) Bei stark entladener Batterie reichen ein paar Minuten nicht. Aber nach 15 Minuten sollte man spätestens aufhören, dann ist die Empfängerbatterie vermutlich kaputt und würde anfangen zu kochen was gefährlich ist.

vielen Dank für die ausführliche Erklärung

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Deshalb zu 4 grundsätzlich den letzten Kontakt am Spenderfahrzeug herstellen und am Spenderfahrzeug den ersten Kontakt abnehmen!!!

Nicht beim Abmachen, beim Anklemmen besteht die hohe Gefahr von Knallgas! Es wird ja ein Grund vorliegen weshalb man Starthilfe gibt und der hängt oft mit einer Batterie zusammen die kürzlich stark erhöhte Knallgasbildung hatte.

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@machhehniker

Ob man das Massekabel an der Lichtmaschine (oder anderer geeigneter blanker, masseführender Stelle) des Spenderfahrzeuges oder des Empfängerfahrzeuges zuletzt dran macht ist eigentlich egal.

Den besseren Kontakt bietet die Batterieklemme, also eine Seite (die man zuerst anschließt) auf jeden Fall an die Batterie.

Am Empfängerfahrzeug zuletzt anschließen nur deswegen, weil man dann in der Nähe ist zum starten und nach dem starten wieder ab machen. Man kann auch hin und herlaufen wenn man mag.

Hat man die Batterie des Empfängerfahrzeuges vorher rasant leergequält, dann muß man sowiso erst mal lange warten bis die sich abgekühlt und erholt hat. Sonst verliert die eine Menge an Wasser und bei den "Wartungsfreien" die heute üblich sind kann man das nicht mehr ersetzen wenn die das Knallgas (und Dampf) abgeblasen hat. Normal macht man ja starthilfe weil die Batterie langsam bei vergessenem Licht oder wegen Kälte leer gegangen ist. Da ist kein Knallgas zu befürchten.

Erst nach der Starthilfe und dann bei beiden Batterien weil beide ordentlich arbeiten. Die Lichtmaschine des SPenders ist nicht in der Lage den Anlasser des Empfängers zu versorgen. Maximaler Lichtmaschinenstrom ist rund 100A, davon braucht der laufende Motor auch noch mal um 20A. Es stehen also grob geschätzt nur 80A zur verfügung. Ein ANlasser braucht aber Größenordnung 1000A, und der Rest kommt also aus der Batterie des Spenderfahrzeuges!

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@Commodore64
Den besseren Kontakt bietet die Batterieklemme, also eine Seite (die man zuerst anschließt) auf jeden Fall an die Batterie.

Bei mir schon mehr ein weiterer Grund zuerst mit einer Klemme eines nicht angeschlossenen Kabels eine geeignete Stelle zu suchen an der die Klemme gut sitzt und erst dann die andere Klemme da dran zu machen wo es gut geht, ich brauch ja nicht mit Gewalt überall wo ich es probiere Brennspuren zu hinterlassen.

Am Empfängerfahrzeug zuletzt anschließen nur deswegen, weil man dann in der Nähe ist zum starten und nach dem starten wieder ab machen. Man kann auch hin und herlaufen wenn man mag.

Da kommt dein Punkt 5 dazu, man soll es doch einige Zeit angeschlossen lassen bevor man startet. Durch Herumlaufen vergeht schon etwas Zeit, abgesehen davon stehen die Fahrzeuge dann direkt nebeneinander oder grade wenn man mit der Minusklemme am Nehmerfahrzeug eine geeignete Stelle sucht hat man sich dann oft selbst den direkten Weg mit dem Kabel abgeschrankt und muss dann ums Auto herumlaufen.

Normal macht man ja starthilfe weil die Batterie langsam bei vergessenem Licht oder wegen Kälte leer gegangen ist. Da ist kein Knallgas zu befürchten.

Das erklär mal meinem Arbeitskollegen der sich seine Augenbrauen versenkt hat! Die Nötigkeit zur Starthilfe ist nur selten ein angeschaltet vergessener Verbraucher, meist ist die Batterie selbst das Problem, oft dass der Motor nicht anspringen möchte. Bevor man weiss dass man Starthilfe benötigt versucht man zu starten und dabei kann Knallgas entstehen!

Es stehen also grob geschätzt nur 80A zur verfügung. Ein ANlasser braucht aber Größenordnung 1000A, und der Rest kommt also aus der Batterie des Spenderfahrzeuges!

Was soll den das für ein Starthilfekabel sein das diese 1000A vom Spenderfahrzeug zum Nehmerfahrzeug leitet? Gewöhnliche Starthilfekabel sind auf ca 200A ausgelegt, heisst ja auch Starthilfekabel.

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hi,

starte das auto, welches die überbrückung machen soll ... dann

1. beide ladekabel am "defektem" fahrzeug anschließen (reihenfolge egal, aber achte auf schwarz = minuspol und rot = pluspol)

2. zuerst schwarzes kabel an minus-pol des stromgebenden fahrzeug anschließen und zm schluss das rote kabel an masse oder pluspol geben.

3. achtet darauf, dass bei beiden fahrzeugen unnötige "stromfresser" wie radio, klima, lüftung, licht etc. ausgeschaltet ist - dann startversuch - der stromgeber kann zusätzlich noch in seinem fahrzeug auf's gas steigen um mehr "leistung" zu erzeugen!

gruß macgun

ps: auch ein kleineres fahrzeug kann überbrückungshilfe geben!

noch was vergessen - abklemmen in umgekehrter reihenfolge:

1. rot / 2. schwarz am geberfahrzeug dann beim anderen - achte auch darauf,dass die klemmen sich nicht berühren!

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@susirose:

Da ist Einges falsch beschrieben worden. Mache es nicht so, sondern schau mal, was Peter501 geschrieben hat. So ist es richtig.

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@ronnyarmin

stimmt, da habe ich es einfach so beschrieben, wie ich es bisher gemacht habe - habe das jetzt mal nachgelesen und bin eines besseren belehrt worden! werd's in zukunft auch anders machen ;-)

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