Das ist eine Zuweisung, z.B.

a = 5

In C ist ein einfaches = immer eine Zuweisung, ein Vergleich wird durch ein doppeltes Gleichheitszeichen == ausgedrückt.

Da ein Struktogramm Sprachunabhängig ist und bei vielen Sprachen (besonders BASIC) der Befehl bestimmt, wie das Zeichen interpretiert wird, wäre ein einfaches = nicht eindeutig. Daher benutzt man := für Zuweisungen und = oder == für Vergleiche. Das == gehört eigentlich nicht in ein Struktogramm, nach Norm ist das falsch, also keine offiziellen Struktogramme damit "ausliefern". Man nennt diese Struktogramme dann auch "in pseudo-C".

Während man Struktogramme liest oder schreibt, sagt man hier am besten "soll sein" für das :=, also "a soll sein 5", so geht der Unterschied nicht beim vorlesen unter und man vergisst den Doppelpunkt nicht. ( ":" soll; "=" sein)

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Einfach die Angebote vergleichen und gucken welcher Dir gefällt. Dafür kann man einen Preis Bereich bei den Onlinehändlern eingeben. Da also z.B. 200 bis 450 eingeben und dann nach guten Bewertungen sortieren lassen. €450 max damit man sehen kann ob man für ein bisschen mehr etwas viel besseres kriegt.

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Oder "Selbstbau". Dazu einen gebrauchten "Officemonitor" bei eBay ersteigern. Viele Firmen statten die Arbeitsplätze mit den gleichen Geräten aus und tauschen die regelmäßig. Da Entsorgung als Firma irre Geld kostet, werden die noch funktionierenden Geräte oft für wenig Geld bei eBay rein gesetzt. So bekommt man einen ziemlich großen und vor allem guten Monitor für €30 bis €50. Einen der nur VGA und DVI kann sollte man meiden, nur die mit HDMI verhalten sich immer genau wie ein normaler Fernseher auch.

Den kann man dann genau so wie einen Fernseher an Geräte anschließen die man für Netflix, Amazon-Video, Magenta-TV, kabel- oder Sat Receiver usw. benutzt. Es gibt natürlich keinen Ton bei einem Monitor. Den kann man dann aber auf der bereits vorhandenen Stereoanlage abspielen, eine Soundbar kaufen oder einfach ein paar gute(!) Aktivboxen.

Alternativ oder dazu einen Raspberry Pi (Model 3 oder 4) kaufen, ein Starterset mit allem Zubehör bekommt man ab etwa €70 (Model 3). Da kann man dann LibreELEC installieren als Mediaserver. Darauf kann man dann sogar Filme vom Handy streamen. Auch kann man einen USB DVB Adapter (T, S2 oder C) dran machen und so hat man normalen Fernsehempfang. Vor allem kann das Ding auch als Spielekonsolenemulator (Bis N64 oder älter) benutzt werden.

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Zuerst mal feststellen, ob das Spiel auch eine Schaltung und eine Kupplung unterstützt! Die meisten Rennspiele können das nämlich nicht.

Kann Dein bevorzugtes Spiel manuelles Getriebe als Joystickeingabe unterstützen, dann hast Du zwei Möglichkeiten:

Billigheimer Lenkrad 2x kaufen, Pedalboxen nebeneinander stellen und dem Spiel anlernen, dass das "2. gaspedal" die Kupplung ist. Für den Schaltknauf wird es schwieriger, hier ggf einen billigen Joystick dazu nehmen und dem Spiel anlernen, dass der 3. Joystick der Schalthebel ist. ggf die Rückstellfedern aus dem Joystick ausbauen. und die Mechanik schwergängig machen.

Sonst bleibt nur noch ein leider sehr teures Set zu kaufen, aber vor dem Kauf genau prüfen, ob es kompatibel zum Spiel ist. Nicht, dass das teure Ding dann nicht "normal" funktioniert.

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Ja und Nein,

Technisch gesehen ist das egal. Das Problem ist aber, dass billige Netzteile beim kaputt gehen Überspannung, manche sogar 230V(!) in das Gerät jagen.

Benutzt Du ein anderes Netzteil und die Switch geht kaputt, kann Nintendo den Ersatz auf Garantie verweigern. Die können leicht feststellen, dass da Überspannung im Spiel war und verlangen das original netzteil zu sehen, dann wissen die, dass der Garantieanspruch erloschen ist und die nichts ersetzen müssen.

Also: SAFE = nur original, MIN RISIKO = Markengerät, VOLLES RISIKO = Billigheimer.

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Dafür gibt es Konverter, schau mal bei Amazon, eBay & Co.

Der Grund, warum die Fernseher keine analogen Ausgänge bieten (Außer Kopfhörer) ist, dass lange Antennenleitungen, insbesondere Kabelnetz und Mehrteilnehmer Sat-Anlagen durch Potentialunterschiede eine Wechselspannung einfangen. Die fließen dann unkontrolliert über die Masse der Verbindungsleitungen ab und können ein mehr oder weniger ausgeprägtes brummen erzeugen. Glasfaser (Toslink) leitet keinen Strom, da kann nichts brummen.

Seltsammerweise kosten Konverter mit Klinkenausgang etwa das doppelte als die mit Chinch Ausgängen. Das ist aber kein Problem, dafür kannst Du ganz gewöhnliche Chinch←→Klinke Adapterkabel für Stereo verwenden.

Hier ist der preiswerteste, den ich bei Amazon finden konnte: ASIN: B07YFTR8L9 (einfach in die Suche eingeben). Dazu brauchst Du dann 3x ASIN: B002C2ZS2E als Adapter auf Deine alten klinkenstecker die in den PC eingesteckt wurden. Außer natürlich, die Anlage hat Chinchbuchsen und Du hast bereits Adapter, dann ganz normale Chinch Kabel verwenden!

Der grüne Stecker ist für Stereo bzw. Front zuständig. Hier einfach Rot und Weiß des Adapters in FR/FL stecken (Farbe passt).

Schwarz sind die hinteren Lautsprecher, auch hier Farbe auf Farbe an SR/SL anschließen.

Kompliziert wird es nur bei Orange, das sind zwei Monokanäle für Subwoofer und Center. Hier also am besten gut beschriften sonnst stehst Du irgendwann dann da und kriegst das nicht mehr zusammen. Der Weiße Chinch ist Center → CEN. Der Rote Chinch Stecker ist für den Subwoofer → SW. Markiere die Buchse für den Chinchstecker am besten mit orangenem Gummiband und schreib "SW" auf den roten und "CEN" mit Edding auf den weißen Stecker.

Oder mindestens €20 mehr ausgeben, dann ist es eindeutig ;-)

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Ich bin kein Mathematiker, aber ich glaube¹⁾, dass das richtig ist. Denk dran, dass grade Zahlen auch keine Primzahl sind (ab 3 oder höher), verdoppelt auch noch mal die Geschwindigkeit i+2 zu nehmen statt i+1.

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¹⁾ Mathe: Sechs; Religion: Sehr gut! → "Ich glaube die Antwort ist..."

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Wird nicht wegfallen

Der Roboter ist ja auch mechanisch. Wer repariert dann den und wer stellt die Dinger überhaupt auf? Das ist auch Aufgabe des Industriemechanikers.

Das ist das selbe wie mit den Computern. Früher gab es Leute, die haben den ganzen Tag Zahlen in eine Rechenmaschine abgetippt. Heute machen das Computer ganz alleine. Aber wer betreut dann die Computer? Natürlich die neue IT Branche. Klar sind da viele Jobs für Dumme weg gefallen, dafür viele neue Jobs in einer ganz neuen Branche entstanden.

Arbeitsplätze können aber auch einfach so wegrationalisiert werden ohne Ersatz. Bestes Beispiel was damals bei Bayer Ende der 1950er. Da haben die sich angeguckt, was ein ganze Gebäude voll Sekretärinnen denn da so macht. Die Eine Hälfte hat Einstellungsformulare getippt - die andere Entlassungsformulare. Durch Einführung von Kohlepapier war dann schlagartig das halbe Gebäude leer. Dann wurde Einstellungsformular und Entlassung gleichzeitig getippt, wurde jemand eingestellt, waren auch die Entlassungspapiere bis auf Datum und Unterschrift fertig in der personalakte.

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Entweder wird das abpumpen über die Hauptpumpe "getrickst" oder es gibt zwei Pumpen, eine zum spühlen und eine zum abpumpen.

Kommt man an die Abpump-Pumpe dran, prüfen ob die sich dreht.

Dann haben viele Maschinen ein Ventil das verhindert, dass Abwasser in die Maschine gelangt. Meistens sind die Maschinen ja am Spühlbecken angeschlossen. Verstopft das Rohr, würde das was man ins Spühlbecken gießt in der Maschine landen. Oft ist dieses Ventil kaputt oder hat sich irgendwie verklemmt.

Bei der Maschine meiner Schwester passierte genau das öfters, das Abwasserventil machte einfach dauerhaft zu. Da brauchte ich nur mit Preßluft ran um das ventil zu öffnen, das hielt dann jeweils ein paar Monate. unten unter dem Sieb war ein Schlitz zu sehen über den abgepumpt wird, da brauchte ich nur eine Preßluftpistole aufsetzen.

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Stichwort Arduino.

Das ist ein Baukastensystem für programmierbare Digitalelektronik. Wenn Du Dir ein Arduino Kit kaufst, kannst Du eine Menge probieren und erfinden ohne überhaupt löten zu müssen.

Später kannst Du dann die für ein Projekt notwendigen module neu kaufen und dann kompakt zusammen löten zum verschenken oder "für immer behalten".

Die meisten Module kosten "fast nichts", Projekte zum nachbauen (und dann verbessern) gibt es tausende im Internet. Und die komplizierte Programmierung hat der Hersteller der Module bereits gemacht. Du musst nicht wissen wie das genau funktioniert, Du bekommst eine Bibliothek mit befehlen über die Du dann komplizierte Sachen ganz einfach machen kannst.

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Damit kann man schnell Daten zwischen anderen geräten austauschen. Also die mit Handy gemachten Fotos und Videos schnell dem PC, Laptop, andern Handys aber auch dem fernseher schnell zur Verfügung stellen zu können. Lädt man da seine Videos, Musik usw. hoch, kann man die dann auf allen im netz befindlichen Geräten sofort nutzen.

Bei mir hängen zwei Raspberry mit je zwei DVB-S Adaptern an der Satellitenanlage. Die sind mit dem Betriebssystem OpenELEC ausgestattet und speisen per TVheadend Plugin bis zu 4 Satellitenfrequenzen gleichzeitig in das Netzwerk ein. Damit kann man auf jedem Laptop, Tablet, PC und Smart-TV Fern gucken, egal wo es sich auf dem Grundstück befindet.

ich bin Vermieter von 2 Wohnungen und war es leid ständig beim Mieterwechsel die Satellitenanschlüsse in andere Räume zu verkabeln. Jede Wohnung hat 2 Sat-Leitungen die bleiben wo sie sind und dann kann der Mieter sein arbeitszimmer, Wohnzimmer oder Schlafzimmer mit Fernseher machen wo er will, entweder ist da LAN oder er nimmt WLAN. Jeder Mieter bekommt garantiert einen Tuner zugewiesen (ich 2 ;-) und kann damit gucken was er will. Gucken mehrere die selbe Frequenz, reicht 1 tuner dafür, also können meistens mehr als 4 Personen gleichzeitig gucken.

Dazu gibt es eine 3TB Festplatte und man kann im System Aufnahmen programmieren und dann später angucken.

Feine Sache, ich habe seit Jahren keine TV Werbung mehr gucken müssen. Aufnahme programmieren und wenn die schon ½ Stunde oder länger läuft kann ich von vorne los gucken und jede Werbung überspringen.

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Unbedingt haben muss man den nicht. Ist aber praktisch wenn man Daten mit mehreren Geräten verwenden möchte.

Im einfachsten Fall kauft man sich eine NAS festplatte. (NAS = Network Access Storage). Die stellt dann "Freigaben" bereit auf die man dann Daten kopieren kann bzw. Daten raus kopieren kann.

Dort hinterlegt man dann seine Dokumente, Musik, Videos und anderes und kann dann vom Laptop, PC, Handy usw. drauf zugreifen.

Die meisten NAS Festplatten unterstützen auch DLNC und uPnP so dass Mediengeräte wie Fernseher und Stereoanlage direkt Videos und Musik davon abspielen können bzw. auf diese Festplatte aufnehmen können.

Beim handy kann man den "Dateimanager PLUS" dazu benutzen zwischen NAS und Handyspeicher Daten hin und her zu kopieren.

Es muß aber auch nicht eine teure, neue NAS sein. Ein Raspberry Pi mit alter externer Festplatte tut es auch.

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Drück Wintaste + Pause. Dann Erscheint ein Fenster mit einer Zusammenfassung über Deinen PC. Dort ist dann ein Button "Gerätemanager", den anklicken.

Da guckst Du vorher welche LPT Ports vorhanden sind, steckst dann den Adapter rein und gehst noch mal in den Gerätemanager. Der Port der neu dazu kommt ist dann der neue USB-Druckerport.

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Ja und Nein. 90W brauchen etwa 10A aus dem Bordnetz. Normal kein Problem. Kommen aber noch andere Verbraucher hinzu, dann kann die maximalleistung der Lichtmaschine überschritten werden. Und dann liefert die Batterie was fehlt.

Schaltet man im Winter Sitzheizung, Lenkradheizung, Licht, Heckscheibenheizung und Spiegelheizung ein, dann kann es bei Leerlaufdrehzahl schon Eng werden oder das Auto läuft sogar bereits zum Teil auf der Batterie. Der Wandler macht das natürlich nicht besser! Früher bis in die 1970er war es normal, dass ein Auto bei eingeschaltetem Licht bereits zu wenig Strom bei Leerlaufdrehzahl erzeugte. Früher wusste man, dass man das Licht aus machen musste wenn man länger im Stau stand. Da wurde man sogar freundlich angeblinkt wenn man bei Tage mit Licht fuhr damit man sich die Batterie nicht leer fährt.

Moderne Autos sind anders, die haben viel stärkere Lichtmaschinen die auch bereits im Leerlauf ordentlich Strom erzeugen können. Eben wegen der ganzen Elektronik und E-Heizungen.

Sagen wir es mal so. Wenn Du die ~40A Hechscheibenheizung nicht an machst, dann sollte das Auto die ~10A vom Wandler problemlos verkraften können!

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Habs gerade erst gesehen. Vielleicht hilft es ja noch irgendwie.

Der Zeitzeichensender erzeugt jede Sekunde einen Impuls. Damit ist klar, wann genau jede Sekunde anfängt. Die Länge des Impulses ist verschieden, je nachdem ob der Sender eine logische Eins oder eine logische Null überträgt.

Jedes sogenannte "Zeittelegramm" ist genau 60 Zeichen - also Sekunden - lang. In dem telegramm ist das Datum und die Zeit codiert, dazu ob Sommer- oder Winterzeit ist.

Damit der Empfänger weiß wann das Telegramm los geht, fehlt ein Impuls und zwar der jeweils 60. D.H. die Sekunde 59 bekommt keinen Impuls. Wartet der Empfänger also länger als eine Sekunde auf den nächsten Impuls weiß er, dass gleich ein neues Zeitzeichentelegramm anfängt.

Was die einzelnen Bits des Zeitzeichentelegramms bedeuten., das ist auf einer Tabelle auf Wikipedia zu sehen. Die Ziffern sind natürlich binär codiert.

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Das Instument zeit einen Wert an, was dahinter steckt ist praktisch beliebig!

Das Instrument selber kann nur Ströme messen. Strom erzeugt ein Magnetfeld, das Magnetfeld arbeitet gegen die Feder und führt zu einer Auslenkung des Zeigers proportional zum Strom.

Digitale Instrumente hingegen können nur Spannungen messen.

Möchte man etwas anderes messen, so braucht man einen sogenannten "Messumformer". Der wandelt die Messgröße in einer zur Anzeige passende Spannung bzw. beim Zeigerinstrument in einen passenden Strom um.

In der Industrie gibt es einen Standard für Sensoren bzw. Messumformer. Hier gibt es drei verschiedene Arten, jede hat ihre vor- und Nachteile:

  1. Normspannung: Hier bedeutet 0V = 0% und 10V = 100% (Vollausschlag).
  2. Normstrom 20mA: 0mA = 0%, 20mA = 100% (Vollausschlag).
  3. Normstrom 4mA..20mA. Hier bedeuten 4mA = 0%, 20mA = 100%.

Normspannung ist am einfachsten, durch lange Leitungen können aber Spannungsfälle entstehen die dann natürlich die Anzeige verfälschen. Eingesetzt wird Normspannung auf kurzen Wegen. Normspannung wird bevorzugt auch zur Steuerung eingesetzt. Im einfachsten Fall ein Potentiometer an 10V angeschlossen. Durch drehen kann man dann zwischen 0V (linksanschlag) und 10V (rechtsanschlag) alles einstellen. Zum Beispiel bei einem Umrichter die Motordrehzahl steuern. Auch im haushalt gibt es das, z.B. stufenlose Deckenventilatoren. Der knopf an der Wand erzeugt eine Normspannung die der Umrichter im Deckenventilator misst.

Normstrom kann über lange und dünne Leitungen benutzt werden, der Strom ist ja in allen Punkten eines Stromkreises gleich groß (Kirchhoffsches Gesetz), so können Verluste im kabel durch den "Sender" ausgeregelt werden. Um Kabelbrüche zu detektieren und für Stromversorgung kleiner Sensoren benutzt man 4mA als Nullpunkt. Der Sensor kann bei einem 24V System also fast 1W an Versorgung bekommen. Fällt der Strom auf unter 4mA gibt es Alarm, dann ist irgendwas unterbrochen oder kaputt.

Zurück zum Instrument, Die meisten kleinen Zeigerinstrumente haben ein 100µA oder 10mA Messwerk verbaut. Um mehr Strom zu messen schaltet man einen Widerstand, "Shunt" genannt parallel. Der Hauptstrom fließt durch den Shunt und ein Bruchteil des Gesamtstromes durch das Instrument. Der Shunt muß natürlich zum Innenwiderstandes des Instruments passen. Hat das System 100:1, dann hat man den Vollausschlag eines 10mA Messwerkes bei 1A. Man braucht nur eine passende Skala in das Instrument einzulegen.

Möchte man Spannung messen, schaltet man einen Widerstand in Reihe. Nach dem Ohmschen Gesetz fließt dann ein Strom abhängig von der anliegenden Spannung und dem gesamtwidserstands (Messwerk + Vorwiderstand). Hat man 1kOhm, dann hat man (10mA Instrument) den Vollausschlag bei 10V. Auch hier, passende Skala rein und fertig.

Für alles andere braucht man natürlich entsprechend mehr als nur einen Widerstand. Aber auch der simple Widerstand ist ein Messumformer.

Früher bekam man für jede Anwendung erdenkliche Instrumente mit passenden Widerständen und Skalen fertig eingebaut. Die Zeigerinstrumente nahmen mehrere Seiten in einem Katalog ein. Heute kriegt man nur ein paar verschiedene. Dafür kann man sich aber wie oben beschrieben alles aus 100µA bzw. 10mA "basteln". Dazu die Skala ausbauen, einscannen, mit Photoshop (o.ä.) passend um-beschriften und den Ausdruck einbauen. Will man eine Prozentanzeige für Normstromsignal (0..20mA), dann einfach das Instrument auf 20mA per Shunt umstellen, und die Skala statt von 0 bis 10mA auf 0 bis 100% umbeschriften. Früher haben wir da einfach mit Filzstift Nullen an die Zahlen dran gemalt und mit Tippex das mA übermalt.

Hier sind die Symbole:

https://www.seniorenakademie.dhbw-heidenheim.de/senweb/strom/aname.html

Wichtig ist die Lage, muß es senkrecht stehen, waagerecht auf dem Tisch liegen oder irgendwas dazwischen? Denn die Schwerkraft zieht am Zeiger, lässt den Zeiger bei falscher Lage je nach Stellung zu viel oder zu wenig ausschlagen. Kompensiert wird das über die Skala. Man kann ja eine Skala für andere Lage durch ausprobieren herstellen, einfach leeres Papier einlegen und verschiedene Spannungen bzw. Ströme anlegen (z.B. 0, 5, 10, 20, 30) und die Stellung des Zeigers markieren.

Drehspuhl ist nur für Gleichströme geeignet. Der Elektromagnet mit dem Zeiger dreht sich in einem Permanentmagneten. Das ist empfindlicher und reagiert schneller, wird bei falscher Polung aber nicht gegen sondern mit der Feder Kraft ausüben. Außer natürlich man hat ein Instrument mit Mittelstellung, da ist 0 in der Mitte und man hat links davon den Minusbereich. Lade/Entladeanzeigen funktionieren so. Falls Du mal im Doppelstock Zug fährst, an einem Ende ist eine Schalttafel mit Batteriespannungs und Lade-/Entladestrom Anzeige.

Dreheisen ist träge da das schwere Eisen am Zeiger hängt das von der feststehenden Spule bewegt wird. Dafür ist dem Eisen aber egal, ob es Nord- oder Südpol ausgesetzt wird, es wird immer angezogen. Das lässt sich für unbekannte Stromrichtung oder Wechselstrom einsetzen. Durch die Trägheit kann der Zeiger auch nicht wegen der Netzfrequenz zittern.

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Was passiert bei einem Stromzähler-Wechsel, wenn die technischen Voraussetzungen nicht stimmen?

Ich möchte Bezug auf folgenden Textausschnitt von einer Seite der Verbraucherzentrale nehmen:

"Umbau des Zählerschranks kann teuer werden

Die ersten Erfahrungen der Messstellenbetreiber zeigen, dass ein Umbau des Zählerschranks nicht nur in Ausnahmefällen notwendig ist, sondern bei etwa einem Viertel aller Haushalte. Insbesondere betroffen sind Bauten vor 1965. Mit dem Umbau sind schnell hohe Kosten von bis zu mehreren tausend Euro verbunden – Kosten, die am Ende der Verbraucher zahlt."

Achtung! Ich bin kein Techniker! Ich kenne mich nur sehr, sehr wenig mit Elektrotechnik aus! Und ich bitte darum Diskussionen über mietrechtliche Aspekte zu unterlassen.

Fakt ist: Es steht ein Wechsel der Stromzähler an. Die Firma hat sich bereits angekündigt. Das Datum steht fest.

Mit dem von mir zitierten Text ist folgende Frage unbeantwortet:

Was konkret passiert, wenn der Elektriker (der im Auftrag des Messstellenbetreibers) vor Ort ist und feststellt, dass ein Umbau des Zählerschranks zwingend notwendig sein wird?

Antwort 1: Der Elektriker wird das vor Ort dann tun (also das, was notwendig ist). Die Rechnung geht dann an den Hauseigentümer.

Antwort 2: Der Elektriker wird vor Ort alles abbrechen und dem Hauseigentümer mitteilen, dass der Wechsel der Stromzähler nicht möglich ist, weil der Zählerschrank erst umgebaut werden muss. Und das wiederum wird dann ein Elektrofachbetrieb (Meisterbetrieb) seiner Wahl sein. Und das Ganze hat fertig zu sein mit einer Frist bis zum XX.XX.. Danach wird ein neuer Termin gemacht, zu welchem dann der Elektriker im Auftrag des Messstellenbetreibers anrückt, um schlussendlich die neuen Stromzähler einzubauen.

Antwort 3: Der Elektriker wird vor Ort alles abbrechen und dem Messstellenbetreiber (vielleicht auch dem Hauseigentümer?) mitteilen, dass ein Wechsel nicht möglich ist. Und es passiert einfach gar nichts.

Antwort 4: Der Elektriker wird vor Ort die Stromzähler ausbauen und abreisen.

Antwort 5: Andere Antwort, nämlich...:

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Andere Antwort:

Mein Stromversorger hat mir das beim letzten Zählerwechsel erklärt. Der wies mich darauf hin, dass die derzeitigen elektronischen Zähler nicht auf die Zäherbrücke von einem der 4 Zähler passen würden da der Zähler zu nahe an der Wand sitzt (Altbau, Zählertafel ohne Kasten auf der Wand).

Wegen Bestandsschutz werden i.d.R. nur die Zähler gewechselt sofern die Anlage natürlich keine auch den damaligen Vorschriften entsprechenden Mängel aufweist.

Kann der Zähler nicht gewechselt werden, dann stellt der Grundversorger eine neue Zählerbrücke und die Verkabelung bis dahin. Ab da muß dann der Eigentümer für den Umbau zahlen.

Die günstigste Lösung (jedenfalls für mich) ist dann, einen kompletten Vorverdrahteten Schaltschrank zu bestellen den der Elektriker dann mit geringem Zeitaufwand (Kosten und Stromausfall im Haus) anschließen kann. Der Schrank wird dann vor den alten Einbaukasten gestellt bzw. alte Zählertafel bzw. Kasten wird demontiert. Ein komplettneubau des Zählerkastens aus Einzelteilen vor Ort ist viel teurer und das Haus hat dann mindestens einen Tag (und gg. Nacht) keinen Strom! Bei vorverdrahteten Kasten kann der Stromversorger den in kurzer Zeit ans Netz anschließen und der Elektriker kann dank moderner Bauweise des Vorverdrahteten Schrankes sofort beginnen die Stromkreise nacheinander nach Priorität in Betrieb zu nehmen.

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Kann man so nicht leicht beantworten, die Eigenschaften des Radios spielen da eine große Rolle.

Mindestens hält die Batterie: Amperstunden der Batterie durch Ampere-wert der Radiosicherung = Anzahl Stunden. In der Praxis natürlich deutlich mehr.

Du kannst nur messen. Die Spannung darf nicht unter 11,5V fallen damit das Auto noch sicher starten kann. Also Multimeter oder "Zigarettenanzündervoltmeter" benutzen und regelmäßig kontrollieren.

Alternativ einen "Batteriewächter" (für Kühlboxen) besorgen und da ein LED Licht (z.B. lichterkette) einstecken. Geht die Kette aus, ist die Batterie so weit entladen, dass Du Schluß machen musst.

Bei modernen Autos geht das Original-Autoradio aber in der Regel aus wenn die Batteriespannung zu weit absinkt. Hier am besten bei einer Vertragswerkstatt der Automarke nachfragen.

Hat der Wagen Start/Stopautomatik, dann einfach den Motor weiter laufen lassen. Der stellt sich dann wie vor einer Ampel ab und startet neu sobald die Batterie nachgeladen werden muß, dann schaltet der wieder ab. Ich habe mit meinem Schwager mal 4h im Dunkeln gearbeitet, da gab sein BMW die ganze Zeit Fernlicht zur Beleuchtung. Der Motor ist dabei zwei oder drei mal mal für je 10min angegangen.

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Es gibt Steckverbinder für diese Streifen. Damit kann man zwei Streifen direkt miteinander verbinden, entweder gerade oder im 90° Winkel. Dazu gibt es Steckverbinder die auf Schraubklemmen gehen wodurch man dann Teile des Weges durch Drähte ersetzen kann. Diese verbinder musst Du dann aber passend zu Deinem projekt bestellen. Man kann aber auch schwarzes Klebeband benutzen um einen Teil dunkel zu machen, der Streifen ist ja sehr dünn, warum gegen Drähte ersetzen? Ich lege lieber ein leuchtendes Band die Wand lang als ein hässliches Kabel. ;)

Ich habe letzte Woche das hier verwendet: B07ZQDTHGB (bei Amazon in die Suche eingeben, ist die ASIN, eine eindeutige Identifizierungsnummer des Angebotes).

Doppelt so hell wie "normale" Streifen (2x so viele LEDs pro Lichtfarbe), umstellbar Warm/Kalt (in 10 Stufen), dimmbar (10 Stufen), 12m lang und Fernbedienung + Netzteil dabei.

Keine Angst, die FB brauchst Du nicht, das Ding merkt sich die letzte Einstellung, Du kannst also per Schalter oder Stecker ziehen bedienen. Einziger Haken ist, dass das Ding etwas länger braucht um an zu gehen wenn man den Strom einsteckt.

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Das ist eine Terko Steckdose. Die werden auch heute noch hergestellt, Du kannst also ein Verlängerungskabel oder Steckdosenleiste verwenden um da den entsprechenden Stecker drauf zu machen.

Der Grund warum es diese Dosen gab und auch heute noch gibt ist bei "Sondernetzen" das Einstecken von normalen Geräten zu verhindern.

Bis in die 1970er Jahre hatten einige Häuser - insbesondere Arbeitersiedlungen von Fabriken - keinen Anschluß an das Öffentliche Stromnetz und wurden von der nahegelegenen Fabrik versorgt. Fabriken liefen oft auf anderen Spannungen (z.B. 200V), und/oder falls ein eigenes Werkskraftwerk vorhanden war oft auf Gleichspannung.

Auch heute noch laufen viele für den Internationalen Markt gebauten Industriemaschinen (z.B. Werkzeugmaschinen) auf 200V Drehstrom, da wird ein entsprechender Transformator vor die Maschine geschaltet. Nur ganz moderne Anlagen und Maschinen haben elektronische Umrichter die sozusagen beliebige Spannungen verarbeiten können. Hier kann man noch diese "komischen Stecker" finden, der Trend geht aber schon lange zu fest angeschlossenen Vorschalttrafos da die alten Sonderstecksysteme keine guten Sicherheitseigenschaften haben. Nicht zuletzt deswegen solltest Du die Steckdose nicht benutzen.

Es ist überhaupt fraglich ob da noch "Strom drauf ist" und ob die Dose bzw. Verkabelung in Ordnung ist. Um das festzustellen brauchst Du sowiso einen Elektriker und der kann Dir dann für ein paar Euro mehr gleich eine ordentliche, sichere und moderne Dose einbauen.

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