Wie finde ich heraus ob mein Welpe reinrassig ist ?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Mannfred143B

Wenn beide Elternteile reinrassig und von der selben Rasse sind müssen alle Jungtiere, die sie zeugen zwangsläufig auch reinrassig sein.

Da du allerdings schreibst, dass der andere mögliche Vater ebenfalls teilweise von der fraglichen Rasse abstammt kann es durchaus sein, dass die Welpen dieser Rasse sehr ähnlich sehen ohne komplett reinrassig zu sein. Gerade bei einem Mischling der ersten Generation ist es theoretisch möglich, dass 0-100% der Gene einer Elternrasse weitergegeben werden wobei ein Wert um die 50% am wahrscheinlichsten ist.

Wirklich sicher gehen kannst du nur indem du einen Vaterschaftstest machst. Sollte der reinrassige Hund der Vater folgt daraus zwangsläufig, dass dein Welpe auch reinrassig ist.

LG

Darkmalvet

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologie Leistungskurs außerdem Hobby

Leider komplett falsch, es steht bereits jetzt fest das die Welpen niemals Reinrassig sein können... Denn sie haben keine Zuchtpapiere (Ahnentafel) ohne diese Papiere kann kein Hund Reinrassig sein, denn erst diese Papiere machen ihn dazu. Ohne Papiere kann ein Hund bestenfalls Reinerbig sein, aber niemals Reinrassig.

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@Daywalker1965

Eben doch richtig auch wenn es manchen im Thema Haustierzucht schwer fällt das zu akzeptieren Begriffe wie reinrassig stammen aus der Biologie und sind dort anhand genetischer Abstammung fest definitiert. Zudem unterliegt die Definitionshoheit für die deutsche Sprache dem Duden welcher meiner Sichtweise recht gibt:

https://www.duden.de/rechtschreibung/reinrassig

von zwei Eltern derselben Rasse abstammend
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@Darkmalvet, UserMod Light

Ich habe dir das ja zu Wikipedia verlinkt... Ich habe die Bestimmungen nicht festgelegt 🤷🏻

Bei Rassehunden sind sie aber genau so und das wirst weder du noch ich ändern können 😉

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@Daywalker1965

Wikipedia mag eine nette Informationsquelle sein aber letztendlich kann da jeder schreiben der Duden hat hingegen eine gewisse Definitionshoheit über die deutsche Sprache.

Bei allen Tieren ist Reinrassigkeit genau wie von mir beschrieben definiert und das werden ebenso weder du noch ich ändern können. Deine Behauptung führt zwangsläufig zu einen Widerspruch es sei denn du möchstest behaupten Hunde seien keine Tiere 😉

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@Darkmalvet, UserMod Light

Okay ich lass es jetzt einfach mal so stehen 😏.

Ich denke du siehst selber das du mit deiner Definition in diesem Fall hier einen Alleingang führst.

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Wer oder was belegt denn, dass die beiden "Schäferhunde" tatsächlich reinrassig sind? Nur, weil sie so aussehen, wie ein Schäferhund aussieht? Haben sie tatsächlich gültige VDH-Papiere und kann der Deckakt zweifelsfrei belegt werden?

Die Erklärung einer Reinrassigkeit unterliegt ja immer dem entsprechenden Dachverein/Dachverband. Und dieser bestimmt eben, dass Hunde nur dann als reinrassig gelten, wenn die entsprechenden Zuchtbestimmungen eingehalten wurden.

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Hi,

Reinrassig heisst soviel wie reinerbig. Sprich dafür müsste nachweisbar sein das in seinen Stammbaum alle Vorgänger ebenfalls rein waren. Papiere sind dafür toll, dann kann man das ganze nachlesen und nachverfolgen, ohne die kann man das für sich privat über ein Gentest feststellen lassen 😉 Allerdings privat da sogenannte Rassehunde die zur Zucht genutzt werden neben der Reinerbigkeit noch andere Qualitäten aufweisen wie eine vom Verein garantierte Gesundheit der Elterntiere, richtige Auswahl der Elterntiere so das die Gene gut passen, die richtige Überwachung und Aufzucht der Welpen und auch die richtige Prägung und Sozialisierung, inkl Gesundheitsuntersuchung der Welpen.

Eine wirkliche Reinrassigkeit besteht nur, wenn der Hund aus einer überwachten und kontrollierten VDH-Zucht stammt. Denn nur dann ist über viele Generationen sicher belegt, dass es sich um reinrassige Zuchttiere gehandelt hat.

Alles andere kann niemals mit Sicherheit reinrassig sein ... die Welpen können "so aussehen wie ....." - das hat aber mit Reinrassigkeit nicht wirklich was zu tun.

Wenn beide Elterntiere reinrassig und von der selben Rasse sind müssen alle von ihnen gezeugten Jungtiere zwangsläufig reinrassig sein.

Vielleicht haben ja beide Elterntiere Papiere, welche die Reinrassigkeit beweisen. Dann wäre die einzige biologisch korrekte Schlussfolgerung, dass der Welpe auch reinrassig ist.

Ein Vaterschaftstest könnte Klarheit verschaffen.

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@DreamsAndHopes

Eben doch die Begriffe Mischling, Reinrassig sind biologisch fest definitiert und orientieren sich allein an der genetischen Abstammung:

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/mischling/43237

Mischling m, allgemeine Bezeichnung für Nachkommen von Eltern, die verschiedenen Rassen angehören

Nur weil es im Bereich Haustierzucht einigen schwer fällt die aus der Wissenschaft vorgegeben Begriffe zu akzeptieren, heißt das noch lange nicht, dass man hergehen kann und wissenschaftliche Standards nach dem eigenen bürokratischen Gutdünken umdefinieren kann.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Selbstverständlich sind die Welpen reinrassig, WENN die Eltern reinrassig sind. Aber dieser Nachweis ist eben nur anhand gültiger Ahnentafeln zu führen, die über mehrere Generationen gehen müssen. Und auch der Deckakt muss zweifelsfrei belegt werden können.

Hier weiß man aber nicht, welcher Rüde tatsächlich gedeckt hat - auch, wenn der Mix aus Schäferhund/Labrador der Vater wäre, können die Welpen durchaus reinrassig aussehen - trotzdem sind sie es nicht.

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@dsupper

Naja deswegen schrieb ich ja hier und in meiner Antwort, dass ein Vaterschaftstest Klarheit bringen kann. Ein Mutterschaftstest wird wohl nicht nötig sein, da die genetische Mutter wohl durch den Geburtsvorgang hinreichend bekannt sein dürfte.

Evtl könnte der FS ja aufklären ob die von ihm genannten reinrassigen Tiere entsprechende Papiere haben.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Die Definition der Reinrassigkeit hat in der Hundezucht aber nichts mit der biologischen Definition zu tun.

Eine Reinrassigkeit bestimmt sich immer über die vorgegebenen Zuchtbestimmungen des die Rasse betreuenden Vereines/Verbandes. Nur, weil ein Hund so aussieht wie z.B. ein Schäferhund, ist er ja noch lange nicht tatsächlich reinrassig. In seinen Ahnen der nächsten Generationen kann sich ja durchaus auch etwas ganz anderes eingeschummelt haben .... damit wäre er auch deiner "wissenschaftlichen" Definition nach ein Mischling.

Und genau dafür gibt es die Sache mit den Ahnentafeln über viele viele Generationen - damit so etwas eben nicht passiert und sich nicht jeder Hund, der aussieht wie .... reinrassig nennen kann.

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@Darkmalvet, UserMod Light

und selbst wenn alles in Ordnung und nachweisbar wäre und die beteiligten Eltern Ahnentafeln hätten, würden die Welpen niemals vom Verein/Verband als reinrassig anerkannt. Denn die zur Zucht erforderlichen Bestimmungen wären hier nicht eingehalten worden - Gesundheitsprüfungen, Ausstellungen bzgl. des Rassestandards und der Fehlerlosigkeit, Arbeitsprüfungen, Ankörung, Zuchterlaubnis des Hündinnenbesitzers, Genehmigung und Kontrolle der Zuchtstätte etc. pp.

Man hätte also niemals Papiere, mit denen man die Reinrassigkeit nachweisen könnte ....

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@dsupper

Die Definitionshoheit für genetische Begriffe liegt aber nun mal bei der wissenschaftlichen Fachrichtung der Biologie und die Definitionshoheit für die deutsche Sprache unterliegt (was Deutschland betrifft) dem Duden.

https://www.duden.de/rechtschreibung/reinrassig

von zwei Eltern derselben Rasse abstammend

Unter der Annahme, dass die Elterntiere von der selben Rasse abstammen wäre die Definition immer erfüllt und das Wort damit immer zutreffend.

Wenn irgendwelche Zuchtverbände eine eigene Definition haben wollen dann müssen diese sich gefälligst ein eigenen Wort ausdenken welches noch nicht anderweitig definiert ist.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Die Zuchtverbände wollen ja gar keine eigene Definition - sondern sie wollen diese Definition NACHWEISBAR belegen können.

Es kann ja ansonsten jeder behaupten, Welpen wären reinrassig - aber Behauptungen haben keinerlei wissenschaftliche Basis - deshalb muss durch besagte Papiere und Ankörungen usw. eine Reinrassigkeit hieb- und stichfest nachweisbar sein.

Was nutzt die tollste Definition, wenn sie durch die Wirklichkeit ad absurdum geführt wird - weil eben nicht nachweisbar?

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@dsupper
Was nutzt die tollste Definition, wenn sie durch die Wirklichkeit ad absurdum geführt wird - weil eben nicht nachweisbar?

Naja ich hab ja schon unter einem anderen Kommentar von dir geschrieben wie es lückenlos beweisbar wäre.

Unter der Annahme, dass die Reinrassigkeit (bezüglich derselben Rasse) der Elterntiere bewiesen ist führt man sowohl ein Mutterschaftstest als auch einen Vaterschaftstest aus. Sollten beide Tests positiv sein folgt daraus zwangsläufig eine Reinrassigkeit des Welpen.

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@Darkmalvet, UserMod Light

die aber trotzdem nicht anerkannt wird und somit nicht nachweisbar ist .... denn zur Zucht von reinrassigen Hunden gehört eben mehr als nur zwei Elterntiere mit Papieren ....

Diese Welpen wurden nicht nach den Regeln des Verbandes gezüchtet, bekommen daher keine Papiere und gelten daher auch nicht als reinrassig.

Hier geht es ja nicht um biologische Begriffe einer Definition, sondern eben um die Zucht reinrassiger Hunde, die für mögliche Käufer nur mit gültigen FCI/VDH-Papieren nachweisbar ist.

Es geht hier eben nicht um einen abstrakten Begriff - sondern vielmehr um das, was auch an Wert und Qualität in der Hundezucht hinter dem Begriff der "Reinrassigkeit" steckt.

Und da es hier um Hunde geht - kann sich der Begriff der Reinrassigkeit eben nicht nur auf eine Definition der rein biologischen Seite beschränken.

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@dsupper

Es gibt übrigens - wie immer und überall im Leben - auch hier wieder mehrere Definitionen.

Ein Rassehund ist ein Hund, der nach den Richtlinien eines kynologischen Dachverbandes, insbesondere dem Rassestandard und dem Abstammungsnachweis über mehrere Generationen von Vorfahren der gleichen Hunderasse gezüchtet wurde.[

So gelten nach dem Rassezuchtverband (FCI/VDH) alle Hunde als Mischlinge, die keine Ahnentafel eines anerkannten Zuchtverbands haben. Darunter fallen dann zum Beispiel auch Nachkommen von zwei Elterntieren derselben Rasse, wenn diese nicht den Zuchtregeln entsprechend gezüchtet sind oder wenn sie ausschließende Merkmale haben.

(Wikipedia)

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@dsupper

Die Reinrassigkeit wäre sehr wohl beweisbar wenn die Gentests als Abstammungsgutachten ausgeführt werden, das heißt nach gerichtsverwertbaren Standards ausgeführt werden (so wie der Vaterschaftstest bei Kindern).

Dann ist genau das bewiesen wahr was die Definition der Reinrassigkeit ausmacht. Wenn Zuchtvereine mehr in diesem Begriff unterbringen wollen dann müssen sie sich eine eigene Bezeichung ausdenken z.b. VDH-Reinrassig

Ich lese hier jedenfalls nirgendwo, dass der Fragesteller seinen Hund verkaufen will daher denke ich ihm geht es darum zu wissen ob sein Hund biologisch reinrassig ist.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Deine Mühen sind sinnlos.

Keiner, der einen teuren, reinrassigen Hund mit Papieren hat, lässt den einfach so rumlaufen und x beliebig decken. Und hier sollen gleich zwei solcher Hunde zufällig aufeinander getroffen sein?

Never!

In sofern würde auch ein Gentest zweifellos ergeben, dass es sich schlicht und ergreifend um einen Mischling handelt

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@Darkmalvet, UserMod Light

Die Hunde von meinem Onkel haben beide Papiere aber steht drin nicht zur Zucht

Der Nachbarshund hat natürlich keine Papiere als Mischling

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@Darkmalvet, UserMod Light

Mal ganz abgesehen davon, dass die Zuordnungswahrscheinlichkeit zu einer Rasse aufgrund eines DNA-Profils bei "reinrassigen" Hunden nur zwischen 85 % und 100 % liegt und so ein Test also keine absolute Sicherheit bieten kann.

Ich denke auch, dass dieses Thema nun sicher mehr als erschöpfend behandelt worden ist -

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@dsupper

Mein Vorschlag war auch kein Test auf Rassezugehörigkeit sondern ein direkter Test auch Abstammung von den jeweiligen Elternindividuen. Das geht sehr wohl mit annähernd 100% Wahrscheinlichkeit

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@Darkmalvet, UserMod Light

Mei oh Mei... genetisch kann da sonst was mit drin stecken, aussehen können se wie nen Schäferhund und drin steckt nen Schäfer gemixt mit nem Goldi.

Das ist nur durch Ahnentafel belegbar! Denn ob die Elterntiere reinrassig waren, ist hier auch schon nicht nachvollziehbar!

"Einer der möglichen Väter... reinrassiger deutscher Schäferhund

Denn selbst wenn die Tiere nach reinrassig aussehen müssen sie es nicht sein und somit fällt das genetisch nämlich weg!

Es wäre also eine phänotypische Abstammung aber keine genotypische Abstammung, denn hier ist nicht eindeutig ob eben das Tier von reinrassigen Eltern abstammt und die Aussage das das Tier reinrassig ist, würde sich somit auf den Phänotyp UND auf den Genotyp beziehen!

Die Reinrassigkeit ist eben auch nur dann gegeben, wenn eine solche Ahnentafel besteht, bis dahin kann zwar optisch gesagt werden das sind reinrassige Schäferhunde (Phänotyp) aber nicht genetisch (Genotyp).

Du hast also in meinen Augen die Aussage von zwei Eltern derselben Rasse nicht so ganz verstanden, was die Aussage deshalb nicht falsch macht.

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@Elocin2910

Laut Aussage des FS in einigen Kommentaren haben die von ihm als reinrassig bezeichneten möglichen Elterntiere Papiere was doch stark dafür spricht, dass sie es auch sind.

Welches Tier nun Vater des Welpen ist lässt sich problemlos durch Vaterschaftstest beweisen sollte das reinrassige Tier Vater sein wäre es sehr wohl eindeutig, dass der Welpe von reinrassigen Eltern abstammt.

Und das auch ohne Papiere für den Welpen selbst.

Aufgrund der Aussage des FS über die Überlebensraten der Welpen vermute ich hier sogar, dass dessen Onkel 2 verwandte Tiere hält und es zu Inzucht kam.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Das ist richtig - aber grundsätzlich ist eben ein Gentest zur Rassezugehörigkeit nicht wirklich zuverlässig und deshalb auch eben kein Beweis einer Reinrassigkeit.

Zudem kann auch die vor dir herangezogene biologische Definition einer "Reinrassigkeit" in der Hundezucht tatsächlich eher keine Anwendung finden.

Denn wenn (wie du schreibst) "beide Elternteile reinrassig und von der selben Rasse sind müssen alle Jungtiere, die sie zeugen zwangsläufig auch reinrassig sein" - dann gäbe es überhaupt keine Rassen.

Man bedenke: jede Rasse ist aus anderen Rassen (oder Mischlingen) herausgezüchtet worden - somit waren die ersten Elterntiere nicht von der selben Rasse - deiner Definition nach also Mischlinge. Und was kommt beim Nachwuchs von Mischlingen heraus? Richtig - Mischlinge ...... und da kannst du Welpen produzieren wie du willst, diese auch auf bestimmte Merkmale hin selektieren - deiner biologischen Definition nach werden es IMMER und IMMER Mischlinge bleiben.

Erst in dem Moment, wo ein Hundezuchtverband einige dieser Nachkommen entsprechend bestimmter Kriterien als "reinrassig" erklärt - haben wir einen Rassehund - einen "reinrassigen" Hund einer neuen Rasse.

Nach deiner biologischen Definition wären es immer noch Mischlinge ....

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@dsupper

Naja diese Aussage ist natürlich quatsch weil sich alle Genpools von Tieren irgendwann mal aus Genpools gemeinsamer Vorfahren entwickelt haben.

Als Rassen bezeichnet man abgrenzbaren Genpool von Tieren welcher die Artbarriere noch nicht überschritten haben sprich wo nach wie vor fruchtbare Nachkommen möglich sind.

Die meisten Rassen von Haus und Nutztieren entstanden nicht durch Zuchtverbände sondern gingen einfach aus den unterschiedlichen Tierpopulationen hervor, die Menschen an unterschiedlichen Orten hielten.

Diese Menschen verpaarten Tiere mit Merkmalen, die sie in ihren jeweiligen Lebensräumen und für ihre Einsatzzwecke für nützlich hielten und so entwickelten sich die Tierpopulationen auseinander.

Irgendwann in der Moderne kamen dann die Wissenschaft und klassifizierte die jeweiligen Genpools und die Definitiv von Reinrassigkeit ist nur die Folge aus der Tatsache, dass Fortpflanzung innerhalb eines Genpools auch Individuen dieses Genpools herausbringt.

Ob diese dann sonderlich wünschenswerte Eigenschaften haben sei mal dahingestellt aber die Eigenschaft der Reinrassigkeit verletzt es nicht.

Bei den Überlebensraten die der FS anführt (Kommentar unter Antwort KirstenSe) könnte sogar Inzucht im Spiel gewesen sein der FS täte gut daran mit diesem Welpen niemals zu vermehren.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Es ist überhaupt kein "Quatsch". Natürlich hat sich alles aus gemeinsamen Genpools entwickelt - aber genau daraus ergeben sich eben keine Rassen.

Diese ergeben sich - zumindest bei den Hunden, und um solche geht es hier - dadurch, dass ein Zuchtverband bestimmt hat, ab wann Hunde "Rassehunde" sind bzw. als solche gelten! Dafür gibt es eben einen Rassestandard.

Und genau hier liegt eben der prägnante Unterschied:

  • nach der biologischen Definition - wie von dir angeführt - sind alles Mischlinge
  • nur durch einen vom Menschen geschaffenen Rassestandard gibt es Rassen und somit auch eine Rassereinheit

Somit ist es völliger Unsinn, die Reinrassigkeit durch die nicht zutreffende biologische "Definition" belegen zu wollen.

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@dsupper
nach der biologischen Definition - wie von dir angeführt - sind alles Mischlinge

Eben nicht es sind getrennte Genpools mit jeweils eigenen Merkmalen deren Trennung Generationen her ist und damit zählen sie biologisch als eigene Gruppierung.

Mitglieder einer solchen Gruppierung die ab dem Zeitpunkt der abgeschlossenen Abgrezung dieser Gruppierung als eigener Genpool keine Vorfahren mehr von außen hatten gelten als reinrassig und dürfen nicht als Mischlinge betrachtet werden.

Anhand der Erfüllung eines Rassestandards kann man lediglich die Eignung zur Weiterzucht festmachen. Man darf jedoch nicht her gehen und sagen alles was abweicht sei trotz reinrassiger Vorfahren ein Mischling das ist nun einmal sachlich falsch.

Du kannst biologische Klassifizierungsbegriffe nicht beliebig weit in die evolutionäre Vergangenheit zurückrechnen ansonsten führst du die gesamte Klassifizierung innerhalb von Arten ad absurdum.

Dann gäbe es überhaupt keine Hunde mehr sondern nur noch eine abstrakte Art untereinander fortplanzungsfähiger Caniden (zu denen Wolf, Hund ect gehören).

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@Darkmalvet, UserMod Light

Die Abgrenzung erfolgt aber eben NICHT ursprünglich von ganz alleine durch die vorgegebenen Gene - sondern dadurch, dass der Mensch Hunde mit besonderen Eigenschaften (körperliche und charakterlich) ganz selektiv gezüchtet hat - erst dadurch haben sich die Rassen herausgebildet - sonst wäre es immer ein wüster Misch-Masch geblieben ....

Und da der Mensch diese Rassereinheit überhaupt erst begründet hat, ist es ja wohl auch sein Recht, diese zu definieren. Nur der Mensch hat die Entwicklung der verschiedenen vielen Hunderassen zu verantworten - das ist alleine sein Werk - das alles ist nicht durch die Natur selbst entstanden ...

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@dsupper

Wie die getrennten Genpools entstanden sind spielt hier biologisch keine Roll. Fakt ist, dass es getrennte Genpools sind und dass diese Genpools noch nicht die Artbarriere überschritten haben. Es gibt durchaus andere Tierarten mit natürlich entstandenen Rassen.

ist es ja wohl auch sein Recht, diese zu definieren.

Und genau das haben Wissenschaftler getan die Biologen haben diese Begriffe definiert, damit sie für alle Tierarten die gleiche Bedeutung haben. Schließlich gelten auch für alle Tierarten die selben Prinzipien der Vererbung.

Die einzige wissenschaftlich anerkannte Ausnahme von diesen Begriffen ist der Mensch und nicht etwa der Hund. Einfach aus historischen Gründen weil unter dem Deckmantel dieser Begriffe in der Vergangenheit viel Leid verursacht wurde.

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@Darkmalvet, UserMod Light

Es mag sein, dass es Tierarten gibt, bei denen ganz natürlich verschiedene Rassen entstanden sind - das trifft aber eben nicht auf den Hund zu.

Und um Hunde geht es hier in der Frage. Da der Mensch und nicht die Natur bestimmt hat, wie die Rasse (hier dt. Schäferhund) auszusehen hat, obliegt die Überwachung dieser Reinrassigkeit eben auch dem Menschen .... das ist doch furchtbar einfach.

Es ist eine künstlich hergestellte Rasse - damit hat die Natur eben so gar nichts zu tun und kann daher auch nicht als Kriterium herhalten.

Ich denke nun aber wirklich, dass es so gar nichts mehr bringt, darüber weiter zu "diskutieren" .... für mich sehe ich hier jedenfalls nichts mehr, was mich interessieren könnte ...

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@dsupper

Joa ich denke es bringt wirklich nicht mehr viel das länger auszuführen es scheint im Bereich Hundezucht wohl der Anspruch zu bestehen allgemeingültige Begriffe umdefinieren will dagegen kommt man nicht an.

Es scheint so als möchte man aus biologischen Begriffen Markenzeichen machen in das auch völlig ungenetische Aspekte wie Haltung, Aufzucht, Formalitäten mit einfließen sollen.

Die Biologen haben sich etwas dabei gedacht als sie für alle Tierarten einheitlich anwendbare Begriffe schufen wenn man jetzt her geht und die Sprache je Tierart ändert behindert das nur die Kommunikation.

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Reinrassig wird er wohl nicht sein, dafür brauchen beide Hunde Papiere etc. Es ist einfach ein verantwortungslos vermehrter Mischling. Vermutlich sind die Eltern auch nicht auf die üblichen Erbkrankheiten getestet, was gerade beim Schäfer sehr wichtig wäre.

Wenn du wissen möchtest, welche Rassen so alle mitspielen, kannst du bei TA einen Gentest machen lassen.

Und bitte, mach dann auch gleich einen kastrationstermin, wenn ihr es nicht schafft eure Hündin während der Läufigkeit von Rüden fern zu halten

Es war ein Versehen mein Onkel wollte diese Welpen absolut nicht haben auch nur

Haban aber beide Hunde von ihm Papier nur halt nicht zur Zucht

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@Mannfred143B

Wie gesagt: Hunde kastrieren lassen, dann geschehen so fatale "Versehen" nicht

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Es haben auch nur 2 Welpen überlebt

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@Mannfred143B

Na super! Arme kleine Lebewesen mussten sterben weil jmd keine Ahnung hat

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Da hilft nur eine gentechnische Untersuchung.

Das ist/wird nicht billig, aber hat die höchste Zuverlässigkeit.

Woher ich das weiß:Recherche

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