Wie entferne ich den Schreibschutz von meinem USB-Stick?

6 Antworten

da sind mehrere Ursachen möglich:

1. das Filesystem auf den Stick ist defekt. Das führt dazu, dass Linux, um Datenverluste auszuschließen, so ein Filesystem nur ro (read-only) einbindet.
(in dem Falle ist es einfacher, die Software der NTFS-Erfinder, also unter Windows zu benutzen)

2. wenn er mit NTFS formatiert ist, dann sind müssen unter Linux die NTFS-Module der 3. Generation (für Schreiben notwendig) installiert sein.

 which mount.ntfs-3g

sollte anzeigen, ob die vorhanden sind.
Wenn nicht, dann installiere sie nach.

3. der Stick wurde nicht mit den entsprechend Optionen gemountet.

Mounte manuell als root mit

mount /dev/sd?? /mnt 

und teste mit

mount |grep /mnt

ob da wirklich nur ro,.... steht.

Übrigens: Die Behauptung Linux unterstützt NTFS nicht, ist falsch. Da Microsoft aber seine eigenen "Erfindungen" geheim hält, dauert es oft sehr lange, bis Linux-Programmierer diese Geheimnisse geknackt habe.

Ich habe keine root - Rechte, weil das ein PC meiner Schule ist. Vielleicht ist er auch nicht aktuell. Ich habe jezt schon das Dateisystem gewechselt.

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Der Kernel bringt seinen eigenen NTFS-Treiber mit, aber der kann nur r/o. Mounted man also ohne installiertes ntfs-3g bekommt man ein lesbares, aber nicht schreibbares Dateisystem. Böse Falle. - Insofern, du hast Recht, Dank für Deinen Beitrag!

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Externe Flashmedien,  wie SD-Karten und USB-Sticks werdem ( wenn sie größer als 32 GB sind )  i.d.R. mit dem exFAT-Dateisystem ausgeliefert und das ist mit Linuxsystemen problematisch. 

NTFS funktioniert mittlerweile sehr gut und das Userspace-Mudlul / Paket ntfs3g ist per Default sogar bei so konventionellen Distributionen, wie z.B. Debian,  bereits voristalliert.

Die nötige Software für exFAT  ist jedoch nicht vorinstalliert, es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten, und keine davon funktioniert perfekt. Bei allen muss man basteln ( bei Debian ist das so ), bis man das exFAT zumindest lesen kann,  schreiben ist eine ganz andere Geschichte und das eigentlich Problematische

Wenn man nicht durch bestimmte Geräte, wie z.B. Digitalkameras und manche Heimelektronkkonsumgüter, wie z.B. Mediareceiver- /-recorder zu diesem exFAT-Format gezwungen wird,  ist NTFS die bessere und unproblematischere Alternative.   Übrigens werden große externe Festplatten wie 4, 5, 6 GB  mit NTFS-Dateisystem ausgeliefert und funktionieren mit Linuxsystemen bestens !...

bist du sicher, dass man ohne die Zusatzsoftware für extFat solche Datenträger lesen kann? In der Frage war nur "nicht schreiben" genannt.

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@guenterhalt

Doch doch,  lesen ist mittlerweile kein Problem und per default möglich, nur Schreiben ist das Problem, was auch mit der Fehlerintention des Fragestellers übereinstimmt....

Ganz genau und sicher weiss ich es aber nicht,  weil ich selbst ein total überarbeitetes und individuelles Debian 8.9 mit eigenes angepassten Kernel ( 4.9.63 ) verwende,  und damit funktioniert das....

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Gibt im Terminal ein:
sudo chown benutzername usbstick
benutzername durch deinen Benutzernamen ersetzten
usbstick durch den Pfad zum USB Stick

Dann gehört der USB Stick dir. Dabei solltest du eigtl gleich schriebrechte bekommen. Sonstmusst du dir noch mit chmod Schreibrechte geben.

ich hab kein Sudo

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Dann musste das installieren oder dich als Root einloggen

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