Weshalb lässt Gott Leid zu?

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Hallo justAnna123,

aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig verständlich, wenn man sich fragt, warum Gott es zulässt. Selbst einige Bibelschreiber stellten sich diese Frage, wie z. B. der Prophet Habakuk, der ebenfalls viel Leid mit ansehen musste und sich deswegen mit folgenden Worten an Gott wandte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? Wie lange werde ich zu dir wegen der Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und warum sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und warum entsteht Gezänk, und warum wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Dass Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, zeigt, dass er sehr gut versteht, wenn auch uns diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass heutzutage soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo Gott mit Blick auf sein in Ägypten leidendes Volk sagt: "Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden." Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle (1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen, damit sich seine falschen Behauptungen letztendlich als falsch herausstellen würden. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

Liebe justAnna123,

diese Frage habe ich mir früher auch immer gestellt und mein Glaube zerbrach daran, weil ich nicht bereit war, Jesus 100%ig nachzufolgen. Ich schämte mich für ihn und bekannte mich nicht zu ihm, darum verließ der Heilige Geist mich rasch wieder ohne meine Frage zu beantworten.

Nunhat Gott mir diese Frage viele Jahre später durch den Heiligen Geist beantwortet, da ich jetzt zur Nachfolge bereit bin. Inzwischen 
verstehe ich auch ein paar andere Sachen, seit ich seit circa zwei 
Wochen eine richtige Christin bin (was jetzt nicht heißt, dass ich 
es immer schaffe, seinen Willen zu befolgen, aber ich bin bereit dazu 
und er hilft mir dabei, besonders wenn ich davor darum bitte).

Viele stellen sich die gleiche Frage wie du und wenn man das Alte Testament liest, dann scheint Gott da paradox zu handeln.

Einerseits verbietet er das Töten, andererseits befiehlt er den Israeliten 
ganze Völker zu vernichten.

Bestes Beispiel sind wohl die Kanaaniter. Er ließ das gesamte Volk mitsamt Kindern, Babys, Ungeborenen und Tieren von den Israeliten töten.

Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, dachte ich damals und hasste die Bibel abgrundtief. Ich hätte Gott am liebsten höchstpersönlich die 
Hölle heiß gemacht. Und so etwas wollte von mir gelobt noch 
werden??!

Wie blind ich war! Wie anmaßend ich war! Wie Unrecht ich ihm getan habe!

Nie hätte ich mir damals vorstellen können, wie so etwas gerecht sein 
kann.

Ursache: 
Weil ich ein Mensch bin und wie ein Mensch denke, wenn ich mich in 
Gottes Lage versetze, aber Gott ist einfach kein Mensch und darum hat 
der Teufel hier ein sehr, sehr leichtes Spiel mit uns.

Wenn du jetzt erst einmal die Standardantwort von mir hörst, lies weiter, denn sie ist wahr, aber du wirst erst verstehen wie so etwas wahr sein kann, wenn du es im Lichte einer bestimmten Tatsache 
betrachtest.

Fakt ist: Jeder Mensch ist ein Sünder. Wie alt Menschen bei ihrer ersten Sünde sind, weiß ich nicht, aber das ist gar nicht das 
Entscheidende: Das entscheidende ist, dass jeder Mensch ein Sünder 
wird, wenn er lange genug lebt.

Ich weiß genau, was du jetzt denkst, weil auch ich das dachte, nämlich: 
Aber die Babys hatten ja gar keine Chance dazu! Sind die jetzt im 
Himmel oder der Hölle? Wenn sie im Himmel sind, dann ist das ja 
ungerecht! Dann wäre ich auch lieber als Baby gestorben.

Lies weiter!

Das beste kommt zum Schluss!

Die Kanaaniter waren ein sehr böses Volk. Sie verbrannten sogar ihre 
Erstgeborenen bei lebendigem Leibe, um ihre Götzen/Teufel gnädig zu 
stimmen.

Darum war Gott voller Zorn auf sie, so wie ich und du bist es bestimmt 
auch, wenn du das liest.

Ein gerechter Zorn!

Er richtete einige Menschen frühzeitig, um zu zeigen, wie gerecht er 
ist und dass er das Jüngste Gericht wirklich durchziehen wird. Hätte 
Gott nie gerichtet, dann könnten wir jetzt denken, dass seine Liebe 
zu uns ihn viel zu schwach machen würde, das Jüngste Gericht durch 
zu ziehen.

Er richtete die Kanaaniter also vorzeitig und verhinderte so viel 
weiteres Leid.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

                           GOTT KENNT DIE ZUKUNFT!!!

Du nicht!

Gott prophezeite die Zukunft in der Bibel am laufenden Band. Er 
prophezeite schon gleich nach dem Sündenfall, dass sein Sohn der 
Schlange (Teufel) den Kopf zertreten wird, denn er hatte schon gleich 
nach dem Sündenfall oder wahrscheinlich schon davor, beschlossen, 
die Menschheit zu retten und wusste, dass sein Sohn es schaffen 
würde, sich trotz seiner Macht, es jederzeit beenden zu können, 
kreuzigen zu lassen.

Damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie gerecht Gott ist, lies dir die Geschichte von Sodom und Gomorrah durch, falls du sie noch nicht kennst.

Gott hätte die ganze Stadt verschont, wenn da auch nur ein einziger 
gottesfürchtiger Mensch drin gelebt hatte, um dieses einzigen 
Menschen willen!

Und wenn er sie nicht verschont hätte, dann hätte er diesen Menschen 
gerettet, wie er Lot und seine Familie rettete oder Rahab und ihre 
Familie und Freunde, die ihre gottlose Stadt hassten und darum 
verschont wurden.

Stelle dir eine Familie vor. Gott ist Vater und Mutter und die beiden haben viele Kinder. Sie wohnen in einem großen Haus. Viele dieser Kinder sind böse. Sie hören lieber auf den bösen Nachbarn (Teufel) als 
auf ihre guten Eltern.

In einem Flügel des Hauses leben zehn böse Kinder und ein Baby, das 
sich später einmal für das gute entscheidet.

Wie könnten liebende Eltern diesen Flügel zum Einsturz bringen?

Das Baby könnte sie anklagen: Warum habt ihr mich umgebracht? Ich hätte doch so gut ich konnte auf euch gehört und den Rest meiner Schuld hätte mein großer Bruder später für mich bezahlt. Warum habt ihr mich vorher nicht von einem der Diener (Engel) aus dem Flügel holen lassen, bevor ihr ihn zum Einsturz brachtet, wie ihr es bei Lot 
tatet?

Du siehst also:

Es war für Gott ein leichtes, Lot und seine Familie zu retten. Wieso 
sollte er da ein unschuldiges Baby mit töten?

Indem Gott diese Völker vorzeitig richtete, verhinderte er also weiteres Leid.

Du beschwerst dich also darüber, wenn Gott Verbrechen verhindert und 
auch, wenn er sie nicht verhindert!

Was soll Gott also tun?

Gott will nicht richten, Gott will retten!

Aber irgendwann muss er richten. Er kann die Bösen nicht in den Himmel lassen.

Um uns zu retten, ließ er zu, dass sein einziger Sohn die Schuld der 
ganzen Welt abzahlte.

Gott zwingt jedoch niemanden, ihn zu lieben und auf ihn zu hören (damit er durch seine Kinder noch mehr Kinder retten kann), denn Gott ist vollkommene Liebe und will um dieser Tatsache willen geliebt werden und er wird uns in dieser Hinsicht prüfen lassen, so wie er auch 
Hiob prüfte (deswegen lässt er unter anderem bei Christen Leid zu).

Den Rest des Leides auf der Welt verursacht der Teufel durch die, die ihm nachfolgen.

Jesus nachzufolgen ist kein Zuckerschlecken, aber im Vergleich zur Hölle ist seine Last leicht.

Entscheide also klug, ob du lieber auf Gott oder auf den Teufel hören willst!

Auf Kompromisse lässt Gott sich nicht ein, denn er will nicht nur dich 
retten, sondern auch die anderen. Er liebt sie nicht mehr und nicht 
weniger als dich. 

Liebe Grüße

Amica92 

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Frage an Muslime: Wieso glaubt ihr ausgerechnet an Allah?

Dies soll keine provokante oder herablassend gemeinte Frage sein und ich möchte hier niemandem seinen Glauben ausreden. Sondern mich interessiert da wirklich eure Sichtweise, ich möchte euer Denken besser nachvollziehen können.

Zunächst kann man sich natürlich darüber streiten, ob man überhaupt an die Existenz eines Allmächtigen glaubt oder nicht. Aber nehmen wir in diesem Fall doch einfach mal an, es würde definitiv ein Gott existieren.

Was lässt euch (Muslime) dann so sicher sein, dass Gott tatsächlich die Eigenschaften hat, die ihm gemäß des Islam zugeschreiben werden? Was spricht dagegen, dass es nicht einfach eine erfundene Ideologie ist? Was spricht dagegen, dass Gott in Wirklichkeit gar nichts mit dem Koran etc. zu tun hat? Schließlich gibt es seit je her unzählige Gottesvorstellungen, Religionen, heilige Schriften, Prediger.... alle diese Religionen behaupten von sich, sie seien die einzig wahren. Da ist es doch zugegebenermaßen ein ziemlich wackeliges Argument zu behaupten, vor 1400 Jahren sei irgendwo in der Wüste ein Engel erschienen und hätte eine Botschaft verkündet, oder nicht? Würdet ihr heute einem x-beliebigen Menschen Glauben schenken, der sich in der Fußgängerzone auf ein Autodach stellt und behauptet, ihm sei ein Engel erschienen und er würde nun die Botschaft Gottes verkünden?

Ich habe natürlich schon einmal von den vermeintlichen Prophezeihungen gehört, die im Koran stehen sollen und die sich bewahrheitet haben, da war doch irgendwas mit dem Meer und mit dem Pharao, den man gefunden hat. Ich halte das aber für kein besonders stichhaltiges Argument für die Existenz Allahs, denn mit ein bisschen gutmütiger Interpretation, mit dem Verweis auf ein symbolisch oder metaphorisch gemeintes Verständnis könnte man solche Wahrheiten sicherlich auch aus anderen älteren Texten entnehmen.

Deswegen noch einmal: Abgesehen davon, dass ihr vermutlich von klein an mit diesem Glauben aufgewachsen seid, dass euer Umfeld ebenfalls davon überzeugt ist und dass ihr euren Glauben sinnstiftend und heilbringend findet (was aber alles emotionale Aspekte sind) - was würdet ihr mir für plausible rationale Argumente nennen, weshalb Gott, sollte er existieren, so ist wie im Islam beschrieben?

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Also warum hat Gott dies nicht getan, macht es ihm spass Menschen zu töten, oder sind nicht Juden für Ihn einfach nichts Wert. Oder war er schlicht zu dumm um zu sehen das es eine andere Möglichkeit gab.

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