Was ist der Sinn vom Leben?

So das soll jetzt nicht irgendein Gott scheiß oder so werden (Bitte sich jetzt nicht angegriffen fühlen)!

Es geht mir einfach nur darum das mir der Sinn des Lebens ohne einen Gott oder irgendeine übernatürliche Erklärung geschildert wird. Ich bin bisher nämlich auf keinen Sinn gekommen und mir soll auch niemand mit Liebe oder Lebensfreude kommen, ich hab diesen 0/8/15 scheiß satt ich will eine eindeutige Erklärung warum das Leben einen Sinn hat. Damit man meine Ansicht versteht, kann ich sie ja eben schildern:

Von meiner Sicht aus hat das Leben max. einen oder keinen Sinn, wir Leben um zu existieren wie ein Hase oder ein Vogel, einfach nur um eine Sinnlose Existenz weiter auf zu erhalten und die Spezies am leben zu halten selbst wenn sie sich selbst zerstört. Wir versuchen diese Sinnlosigkeit durch Arbeit, Freunde und Liebe zu unterdrücken. Es bring beiden Seiten etwas und das weiß der Menschliche Sinn, deswegen sind wir Herden Tiere damit wir von der Sinnlosigkeit abgehalten werden. Am Ende auch nur alles Hormone welche ablenken sollen. So habe ich überlegt und überlegt und mir ist ein Spruch eingefallen "Zwei Sachen sind dir sicher wenn du geboren wirst, Der Tod und Steuern.". Ergab für mich Sinn, die Steuern sind auch nur ein Gebilde der Ablenkung aber der Tod ist doch das einzige was uns sicher ist, und durch unsere Existenz und unsere Falsche Fassade (Liebe usw.) werden mehr Menschenleben erschaffen welche auch wieder nur den Tod sicher haben. Das heißt entweder es gibt einfach keinen Sinn und wir sind wie es die Wissenschaft zeigt nur eine Verschwendung von Mineralien oder der einzige Sinn den es gibt ist der Tod, nur blöd das man den Tod nicht kennt auch wenn ich ihn wirklich gerne kennenlernen würde. (Ich habe keine Suizid Gedanken, muss man ja heute immer betonen, außerdem würde ich mit meinem Suizid nur die Falsche Fassade von den Menschen um mich herum beschädigen oder zerstören deswegen lieber nicht.)

Noch zu Göttern: Mann kann nicht zu 100% beweisen das es sie gibt oder nicht gibt deswegen bin ich unentschlossen gegenüber ihnen oder ihm. . .

Zudem noch eine Sache ich meine diese Frage wirklich ernst, ich möchte kein Trolls und wenn jemand Probleme mit der Auseinandersetzung von solchen Themen hat sollte er oder Sie einfach gehen, schonmal Danke für jede Antwort.

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Sinn des Lebens, Alphagurke ?

Diese Frage bleibt wohl ewig ungelöst – wohl auch weil sie so allgemein gestellt ziemlich sinnlos ist!

Immer wenn mein Leben Sinn macht, kommt mir der Sinn nicht in den Sinn.

Oder würdest du beispielsweise - bevor du einen Ertrinkenden rettest - erst einmal den Sinn deines Tuns und deines Lebens bedenken?

Was mir in die Sinne gerät, liegt nicht in meiner Hand. Aber ich bin Teil eines grenzenlosen „Sinngefüges“ – oder besser: identisch mit einem grenzenlosen Ganzen.

Jeder Augenblick stellt uns gleichsam „in den Sinn“, der immer der eine und immer ein neuer ist.

Und paradoxerweise zeigt sich dann doch so etwas wie ein Sinn, den aber unsere Gedanken nicht packen können:

Die Einheit des Seins erleben.

Und dann ist der Gedanke an die Liebe gar nicht so abwegig ;-)

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Ich meine, Dijana005, du erlebst gerade einen typisch menschlichen Konflikt, ja ein zentrales Problem unserer Art:

Du erlebst die Nähe zu deinem verstorbenen Opa.

Das ist so!

Doch nun schaltet sich dein Denken ein:

Es gibt deinen Opa ja nicht mehr! Wie kannst du dich ihm dann nahe fühlen?

Hier was ich glaube:

Wenn wir nach diesem Leben unsere menschliche Wirklichkeit hinter uns lassen, bleiben wir doch eingebunden in die eine undenkbare Wirklichkeit.

Deshalb würde ich an deiner Stelle das Erleben der Verbundenheit beglückt und dankbar annehmen – doch ohne das Verlangen, das Erleben gedanklich einzuordnen!

In der Verbundheit mit deinem Opa, in diesem Erleben, hat das Denken Pause, denn es reicht dort nicht hin, wo unsere verstorbenen Vorfahren Wirklichkeit sind.

Natürlich, wenn du der Meinung bist, dass

„Nichts im Verstand/Geist ist, was nicht zuvor in den Sinnen war“,

https://wiki.zum.de/wiki/Erkenntnistheorie

dann handelt es sich bei dem, was für mich Gewissheit ist, um unsinnige Hirngespinste.

Ich meine hingegen, dass der überzeugte Rationalist sich dem Erleben der ganzen Wirklichkeit verschließt und überdies dazu neigt, das menschliche Denken absolut zu setzen.

(Die Folgen dieses Mangels an „kreatürlicher Demut“ werden uns von der Natur gerade in diesen Tagen sehr deutlich vor Augen geführt!)

Ob du nun schlicht annehmen kannst, was du erlebst, oder ob du ablehnen musst, was dem „evidenzbasierten Denken“ nicht zugänglich ist –

Das ist deine Entscheidung!

Ich allerdings kann nicht anders, als dir die Kraft zu wünschen, das Gefühl der Verbundenheit mit deinem verstorbenen Opa „unbefragt“ und „unbedacht“ schlicht sein zu lassen!

 

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Hallo AngstSchmerz,

wie du ja auch meinst, richten sich unsere menschlichen Seelen nicht unbedingt nach statistischen Daten. Ich halte drum deine Angst vorm Fliegen für wohlbegründet und nicht für pathologisch.

Nun lädt deine Mutter dich zu einer Flugreise ein.

Da stellt sich natürlich die Frage, welche Absicht sie damit verbindet. Ich vermute, dass es ihr nicht ausschließlich um ihr Ferienvergnügen geht. Möchte sie nicht dir Gelegenheit geben, verhaltenstherapeutisch“ deine Flugangst abzumildern?

Wenn das nun nicht dein Weg ist - dann ist das so!

Und ich hoffe, dass deine Mutter deine Absage auch akzeptiert.

Du hast aber möglicherweise die Aufgabe, es durchzustehen, dass deine Mutter trotzdem in ein Flugzeug steigt.

Und da sie ja höchstwahrscheinlich die Flüge gesund übersteht, könnte dann deine Angst auch ein wenig abgemildert werden.

Dazu wünsche ich dir und deiner Mutter ausführliche, einfühlsame Gespräche!

Aber nun noch dies:

Angst ist nicht das einzige Motiv, das uns davon abhalten kann, einen Flieger zu besteigen.

Mich etwa ängstigt der Flugtourismus nicht – er ärgert mich!

Denn:

Fliegen ist mit Abstand die klimaschädlichste Art der Fortbewegung.

/www.tourism-watch.de/de/dossier/klimagerechtigkeit-im-tourismus

Wer sich beispielweise weigert, übers Wochenende nach Malle zu düsen, oder gar ganz auf Flugreisen verzichtet, ist nicht unbedingt therapiebedürftig – viel eher umweltbewusst!

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Zunächst, Lololw8282, bin ich misstrauisch gegenüber Menschen, die stolz darauf sind z.B. als Deutsche geboren zu sein.

„Stolz“ kann sich bei mir angesichts einer erbrachten Leistung einstellen (und ist dann leider leicht mit einem Gefühl der Überlegenheit gekoppelt).

Ich kann allerdings beim besten Willen nicht erkennen, was ich für meine Geburt in Deutschland geleistet habe.

Trotzdem gibt es aber auch eine Haltung, die oft auch als „Nationalstolz“ bezeichnet wird, die ich ganz und gar wertschätze. Das möchte ich am Beispiel der Katalanen deutlich machen:

Während der Frankodiktatur wurde die katalanische Sprache und Kultur brutal unterdrückt.

Nach dem Tod des Diktators gab es im Januar 1976 im Sportpalast in Barcelona das berühmte Konzert mit Lluis Llac.

Hier zeigte sich ein tief beeindruckendes Gefühl der Zusammengehörigkeit – des Nationalstolzes?

Die verbotenen Songs – besonders „L´estaca“ – „Der Pfahl“ – hatten sich im Untergrund verbreitet und wurden nun begeistert gefeiert.

"L´estaca" ist so etwas wie eine Hymne des Widerstands geworden. Hier der Text der ersten Strophe und der Link zu der historischen Aufnahme:

L´ estaca - Der Pfahl

L'avi Siset em parlava Opa Siset hat mit mir geredet

De bon matí al portal, Am Guten Morgen auf dem Portal,

Mentres el sol esperàvem Während die Sonne wartete

I els carros vèiem passar. Und wir die Autos vorbeifahren sahen.

Siset, que no veus l'estaca Siset, siehst du nicht den Pfahl

A on estem tots lligats? An den wir gebunden sind?

Si no podem desfer-nos-en Wenn wir ihn nicht loswerden

Mai no podrem caminar! Werden wir nie mehr laufen können!

 Si estirem tots ella caurà Doch wenn wir zusammenhalten, fällt er

I molt de temps no pot durar, Und es kann nicht mehr lange dauern,

Segur que tomba, tomba, tomba, Sicher, er wird fallen, fallen, fallen!

Ben corcada deu ser ja. Gut zernagt muss er schon sein.

Si tu l'estires fort per aquí Wenn du von hieraus kräftig ziehst

I jo l'estiro fort per allà, Und ich von dort

Segur que tomba, tomba, tomba! Sicher, er wird fallen, fallen fallen!

I ens podrem alliberar. Und wir werden uns befreien können.

https://www.youtube.com/watch?v=SJon09gc5CY

Auch wenn meine Antwort nun wohl problematisch lang wird - aber Lluis Llac hat seinem „Nationalstolz“ mit einem anderen Song eine besondere Note gegeben:

Nationalstoz als Ausdruck der Verbundenheit und Liebe zum "kleinen Land" und den Menschen.

Petit país – Kleines Land

El meu país es tan petit que quan el sol s´en va dormir

Mai no està prou segur

D´haver lo vist.

 Mein Land ist so klein, dass die Sonne,

Wenn sie schlafen geht,

Nie sicher ist, es gesehen zu haben.

https://www.youtube.com/watch?v=Te4QWD9_kAg

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Hallo Biergarten13468,

Du leidest an zu vielen Ärzten und damit – aus meiner Sicht – an einer chronischen Krankheit des Gesundheitswesens.

Jeder Mensch hat einen Körper, auch das, was wir den „Geist“ nennen und jeder lebt mit Gefühlen im engen Austausch mit seiner Um- und Mitwelt.

Dieses komplexe Gebilde, das wir sind, ist in vielfacher Weise störanfällig. Und es ist wichtig und gut, wenn Menschen sich miteinander über all die Störungen austauschen.

Dabei erlebt jeder Mensch sich selber – eigene Erfahrungen, eigene Gefühle, eigene Ängste, Schmerzen, Hoffnungen, Sehnsüchte, …

Und dann gibt es noch den objektivierenden und fachkundigen Blick von außen.

Gesund ist es, wenn diese beiden Sichtweisen in vertrauensvollen Gesprächen zusammenkommen, d. h. wenn Patientin und Ärztin gemeinsam den Weg zur Heilung finden.

Krank ist für mich ein Gesundheitswesen, das den Menschen wie eine defekte Maschine betrachtet, die durch äußere Manipulationen – etwa Operationen, Medikamente – repariert werden muss.

Dein Unbehagen angesichts der zahlreichen Fachärzte halte ich für sehr berechtigt.

Ich habe das Glück, mich mit einem Allgemeinmediziner über meinen Gesundheitszustand austauschen zu können. Die einzige Fachärztin, die ich regelmäßig aufsuche, ist eine Zahnärztin.

Es mag immer mal Situationen geben, in denen eine fachärztliche Praxis sinnvoll erscheint. Doch das sollten Sonderfälle bleiben.

Gut fände ich es, wenn du gemeinsam mit einer dialogisch verfahrenden Allgemeinmedizinerin (Mediziner) herausfinden kannst, wie du hilfreich mit deinen körperlichen und seelischen Problemen umgehen kannst.

Leider leidet das Gesundheitswesen an den sog. „Fallpauschalen“, die einen echten Dialog zwischen Patientin und Ärztin fast unmöglich machen. Eine Ärztin - ein Arzt - stellt eine Diagnose und schreibt eine Verordnung.

Das muss schnell gehen!

Und das geht meist in einer fachärztlichen Praxis besonders routiniert und gewinnbringend zu.

Ich wünsche dir eine emphatische Allgemeinmedizinerin, einen Allgemeinmediziner die / der auch psychotherapeutisch ausgebildet ist!

Dann findest du schrittweise heraus, wie du dein Leben so verändern kannst, dass du von medizinischer Hilfe immer unabhängiger wirst. Das verlangt sicher einige Willenskraft von dir und auch viel, viel Geduld!

Aber entscheidend ist, dass du dich und dein Verhalten - mit dir und den anderen - besser verstehen lernst und Vertrauen entfaltest - besonders zu dir!

Das vermute ich jedenfalls - nach 76 Jahren Erfahrung mit mir.-

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Hallo KevinSTJ,

wenn die Halsentzündungen ohne die Einnahme von Medikamenten verschwunden sind, dann stehst du doch vor der Frage:

Was hat sich in deinem Alltag gerade verändert und deine Widerstandskraft verstärkt?

Der Facharzt kennt sich mit deinen Organen aus. Das kann hilfreich sein.

Aber du kennst dich mit dir selber aus. Das kann in deiner Situation noch hilfreicher sein.

Eine Alternative wäre vielleicht auch ein Termin bei einer Allgemeinmedizinerin, die Interesse am ganzen Menschen hat ;-)

 

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Bist du dir wirklich sicher, Januar119, dass ein asketisches Leben z.B. auch ohne Sex ein gottgefälliges Leben ist?

Wäre beispielsweise der Verzicht auf Sex gottgefällig, dann wäre das Aussterben der Menschheit ja wohl Gottes Ziel, denn nur gelebte Sexualität sorgt für den Fortbestand unserer Art.

Ich nehme an, dass das Zölibat eine ganz und gar menschliche Erfindung ist. Die Unterdrückung des sexuellen Verlangens ist ein Weg, den ganzen Menschen in Abhängigkeit zu bringen.

Ich meine, wir haben die schwierige Aufgabe jeweils das richtige Maß zu finden.

Wenn du ein asketisches Leben führen willst, dann heißt das ja nicht, dass du Hungerkünstler werden willst. Es gibt Essen, das deinem Körper gut tut und das dir gut schmeckt. Und so kann es dir mit allem gehen, was du konsumierst.

Gottgefällig – möchte ich mal behaupten – verhalten wir uns, wenn wir sensibel wahrnehmen, was unser Körper und unsere Seele brauchen und in welcher Weise wir für die anderen da sein können.

Wenn dich dann ein warmes Gefühl der Verbundenheit mit dir und mit den dir nahen Menschen erfüllt, dann bist du auf dem Weg zu dir – und auch zu deinem Glauben!

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Auf der Linde vor unserem Fenster sitzt eine Krähe. Meine Augen bescheren mir ihre Existenz.

Ist die Krähe auch, wenn sie sich nicht denkt?

Mein Schwiegervater, Gerhart Frey, hat uns diese Radierung hinterlassen:

Der Versuch, nur das dem Sein zuzusprechen, was Menschen sich mit ihrem „überorganischen Potential“, mit dem Denken verfügbar machen, hat den vermutlich dominierenden Glauben unserer Zeit hervorgebracht:

Den Glauben an die Wissenschaft.

Wie gut, wenn uns der Gedanke erreicht, "dass wir noch nicht mal wissen, was dieses "Ich" in uns überhaupt ist".

Nun, das empirische ICH können wir ja doch vermessen, ablichten, beschreiben!

Aber dann können wir auch noch von unserem SELBST sprechen, das nicht mess- und beschreibbar, aber doch in seiner grenzenlosen Verbundenheit mit allem erlebbar ist.

Mit meinem Glauben an die Sprachlosigkeit des Seins, an unsere Unfähigkeit, mit unserem menschlichen Bewusstsein unsere kreatürlichen Grenzen gedanklich zu überschreiten, gehöre ich natürlich aus „evidenzbasierter Sicht“ zu den irrationalen Spinnern.

Vielleicht haben aber ja die Bienen, die vor einigen Tagen so zahlreich die Lindenblüten besuchten, dem Sein auf ihre Weise überzeugenden Ausdruck gegeben:

SUM, SUM, SUM!

 

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"Ohne", gerard6312, wirst du vielleicht doch eine Chance haben!

 Das Herz ist ja viel mehr, als eine störanfällige Pumpe, die pharmakologisch "normalisiert" werden muss!

 Sicher, etwa bei einem Herzinfarkt leisten Ärztinnen und Medikamente Lebenswichtiges!

 Aber leider wird von der Schulmedizin viel zu selten beachtet, dass Auffälligkeiten des Herzens Hinweise sind, unsere Beziehung zu uns und unserer Mitwelt zu überdenken und angemessen zu verändern.

 Der Zusammenhang von Herz und Liebe ist ja allgemein bekannt. Doch mir scheint es, als ob manche Kardiologen von diesem Zusammenhang noch nichts bemerkt haben.-

 Ich habe als alter Mensch Herzrhythmusstörungen und hohen Blutdruck durch Meditation, Atem- und Bewegungspraxis (Yoga) heilsam beeinflusst und nehme keine Medikamente.

 Allerdings muss dann die Übungspraxis mindestens genauso regelmäßig sein, wie die Einnahme verschriebener Tabletten ;-)

 Es gibt im Netz zahlreiche Websites, die den Zusammenhang zwischen Herzfunktion, Atem (Pranayama), Bewegung und dem Seelenleben thematisieren.

 Als Beispiel ein Link, den ich gerade gefunden habe:

 https://www.yogaeasy.de/artikel/yoga-fuer-ein-starkes-herz

 Herzliche Grüße!

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Ob es Liebe wirklich gibt, Fragefragefr965?

Eine gewaltige Frage!

Nun, das Wort gibt es ja schon einmal.

Aber was damit gemeint ist, darüber gehen ja die Vorstellungen weit auseinander.

  • Ist es Liebe, wenn bei einer Begegnung das Herz schneller schlägt und uns der Wunsch nach Nähe erfüllt?
  • Und wenn wir LIEBE-VOLL den Garten pflegen?
  • Kann es auch sein, dass es Liebe ist, die uns dazu bringt, Menschen in Not zu helfen?

Und dann gibt es noch eine Deutung der Liebe, die mich tief beeindruckt:.

Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört…. In der Liebe zu bleiben bedeutet Einlass zu finden in den Bezirk wo alle Dinge eins sind.

Meister Eckhart

  • Liebe - ein Erlleben tiefer Verbundenheit.

Was Liebe für dich wirklich ist, kannst wohl nur du für dich herausfinden -

indem du liebst!

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Bei der Durchsicht deiner Fragen, RayFerrier, wird deutlich, wie du dich sozial und politisch orientierst. Naheliegend, dass du bei deiner Medienauswahl den Eindruck hast, „täglich“ von straffälligen Flüchtlingen zu lesen.

Nun können wir ja gelegentlich auch einmal die Blickrichtung verändern.

Hast du schon einmal persönlich mit Flüchtlingen gesprochen?

Hast du schon einmal einen Bericht gelesen, in dem die Leistungen von Flüchtlingen beschrieben werden?

Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, was es heißt, wenn Menschen ihr Leben riskieren, um überleben zu können?

Vielleicht kannst du dir ja mal eine andere Sichtweise zumuten:

https://www.proasyl.de/thema/

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Ich vermute schon länger das ich eine soziopathische Persönlichkeitsstörung habe/hatte, aber wie kann ich sicher sein?

Ich kenne mich mit der oben genannten Störung nur bedingt aus, jedoch kann ich ein wenig über mich erzählen, eventuell hilft das bei der Einschätzung. Ich bin 25 Jahre alt, Männlich und befinde mich derzeit in einer Beziehung, in dieser fühle ich mich jedoch Gefühlstechnisch nicht zu meinem Partner hingezogen. Zugegeben wir sind erst frisch zusammen und soweit ich weiß kann sich Liebe auch entwickeln, aber bei meiner Ex Freundin war es auch nach Monaten noch so, dass ich wenn dann nur leichte Gefühle für sie empfand. Nach der Trennung fühlte ich mich zwar schlecht, aber hauptsächlich weil ich wieder alleine war. Ich bin ohne Mutter aufgewachsen da diese mich misshandelt hatte und mein Vater hat mich sehr vernachlässigt, er war auch (und ist es noch) eine lange zeit Drogen und Alkohol abhängig, er ist außerdem noch ein notorischer Lügner, sprich meine Erziehung war quasi nicht vorhanden. Ich wurde immer von meinen Großeltern, bei denen ich gefühlt meine halbe Kindheit verbracht habe, gefragt ob ich sie vermisst hätte wenn ich mal ne längere Zeit nicht zu besuch war und ich hab immer ja gesagt auch wenn das immer gelogen war, ich hab es nur gemacht weil es von mir erwartet wurde. Ich habe auch sehr früh mit dem Klauen und bewussten manipulieren meiner Mitmenschen angefangen. Im Kindergarten fing es mit einem Ferrari Auto eines anderen Kindes an das ich haben wollte und in der Grundschule ging es mit Mädchen weiter die ich so lange mit Psycho Spielchen unter Druck gesetzt habe bis sie mir gaben was ich wollte. Ich war früher extrem egoistisch und egozentrisch, ich habe mich wie der Mittelpunkt der Welt gefühlt, in meinen Augen war ich immer im recht und unfehlbar. Ich sehe mir manchmal Videos an wo Menschen oder Tiere getötet werden, ich finde diese Videos einfach interessant. Meine sexuellen Interessen sind auch sehr extrem SM ist da grade mal die spitze des Eisberges, meist hört es bei mir erst auf wenn Blut fliest und manchmal nicht mal dann. Als meine Oma gestorben ist habe ich nur eine sehr kurze Trauer Phase gehabt (wenige tage bis Wochen) und bei meinem Opa waren es nur ein paar Monate. Zu meiner Familie habe ich keinen kontakt da ich sozusagen das schwarze Schaaf bin und sehr viel Mist gebaut habe den ich bereue, aber auch nur weil ich dadurch den kontakt zu meiner Familie verloren habe sprich ich bereue nicht meine Taten sondern das ich erwischt wurde. Ich habe auch immer wieder das vertrauen einzelner Familienmitglieder ausgenutzt.

Nachtrag: Es wäre noch zu erwähnen das ich in der Dritten und Vierten klasse gemobbt wurde und ich eine mentale Barriere errichtet habe, da mein Vater andauernd neue Frauen/Mütter mit nachhause brachte.

Heute bin ich ganz anders, heute distanziere ich mich von all den dingen aus meiner Vergangenheit, ich bin selbst reflektierter, nicht mehr so egoistisch und egozentrisch, ich klaue nicht mehr, ich behandle jeden mit Respekt und außerdem habe ich meinen Eltern vergeben und versuche besser zu sein als sie.

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Hallo kenaidra,

soziopathische Persönlichkeitsstörung?

Ich glaube, du brauchst dein Leben nicht mit einem psychiatrischen Etikett belasten!

Mit deiner offenen und reflektierten Selbstdarstellung zeigst du beeindruckend, wie du dich - trotz der äußerst belastenden Erfahrungen in deiner Kindheit - weiterentwickelt hast. Du verfügst also über ein hohes Maß an „Resilienz“.

Allerdings ist es ja eine niemals endende Herausforderung, die Einsichten im täglichen Handeln wirksam werden zu lassen.

Das – aus meiner Sicht – Wichtigste im Leben ist die Einfühlung, das Mitgefühl, die Empathie.

Nun waren deine Eltern – wohl auch aufgrund ihrer eigenen Kindheitserfahrungen – kaum in der Lage, dir gegenüber empathisch zu sein. Und damit stehst du vor der schwierigen Aufgabe, das in der werden zu lassen, was deine Eltern dir verweigert haben.

Das bedeutet wohl auch, dass du im Kontakt mit anderen Menschen immer wieder innehalten musst, um dir deine ja entwickelte Einsicht hinsichtlich des Miteinanders bewusst zu machen. Dann kannst du die alten Verhaltensmuster allmählich hinter dir lassen.

Naja, und dann sollst du natürlich auch dich selber nicht vergessen!

Ideal wäre sicher eine Partnerin, mit der du über deine Geschichte und deine Herausforderungen warmherzige Gespräche führen kannst.

Natürlich kann auch eine Therapeutin, ein Therapeut hilfreich sein.

Aber du hast ja schon eine beeindruckende Wegstrecke zurückgelegt!

Ich wünsche dir glückliche Begegnungen!

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Ich liebe meine beste Freundin?

Hallo. Ich habe vor ca. 2 Jahren eine wundervolle Person auf Lovoo kennengelernt. Nach mehreren treffen, habe ich gemerkt, das ich doch mehr für sie spüre, sie aber nicht für mich. Ein paar Monate später, wir hatten uns in der zwischenzeit oft gesehen, hatten wir sex. Für sie war es einfach nur sex. Daraus wurde es mehr oder weniger eine Freundachlaft plus beziehung. Ich habe ihr dann vor einem halben Jahr gesagt, dass ich sie liebe. Sie sagte darauf hin, dass sie mich mehr so wie einen Bruder sieht. Also ihr müsst wissen, wir passen sehr gut zusammen. Wir möge fast die selben Dinge, lieben das gleiche Essen. Ich fahe fast täglich zu ihr. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Von aussen sieht es aus, als wären wir sehr gute Frende, aber wenn die Türen zu gehen, sieht das ganz anders aus. Da liegen wir in selben Bett, kuscheln und so. Und ab und zu haben wir auch sex. Ich habe ihr mehrfach schon gesagt, dass das eigentlich nicht so weiter gehen kann. Ich habe mehrfach versucht auf abstand zu gehen. Das will sie aber nicht. Sie sagt das sie mich brauche und bittet mich immer für sie da zu sein. Und ich, weil sie mir halt wichtig ist und ich sie liebe, bin dann auch immer da für sie. Ich war da wenn sie kummer hat, wenn es ihr schlecht geht. Egal was ist, ich bin immer da....wenn ich sie länger nicht sehe, vermisse ich sie, sie mich auch. Und wen ich dann bei ihr bin, ist es schön, aber es tut mir auch sehr weh. Da ich oft den drang verspühre sie zu küssen und zu umarmen. Nur das es nur bei einer zärtlichen umarmung bleibt.

Ich verstehe auch nicht, ich soll da sein für sie. Von ihr aus kommt das Kuschen, oder das andere. Das erste Mal kam auch von ihr aus.

Wir haben letztens geredet. Da hat sie erzählt, dass sie von einem anderen Typen angesprochen wurde. Sie fand ihn wohl auch sehr nett. Aber als er sie fragte, ob sie einen Freund hätte, kam sie ins zögern und sie erzählte mir, das sie ja gesagt hat, weil sie sonst ein schlechtes gewissen gegenüber mir hätte.

Es ist echt mehr als kompliziert. Ich bin gefangen....sie kann nicht ohne mich, aber wenn das so weiter geht, geht alles kaputt. Ich als Person gehe dabei auch kaputt.

Was kann ich tun? Ich habe ihr schon 100 Mal gesgt, dass wir und eigentlich nicht mehr sehen dürfen. Aber das klappt nicht. Von beiden seiten nicht. Ich liebe sie und sie mich, laut ihrer aussage, nur wie einen Bruder. Ich bin ihr vertrauensperson, ihr aufpasser, ihr bester Freund, der Mensch, der immer da ist, wenn sie ihn braucht.

Sorry, das es so lang ist.

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Touch her perfect body with your mind!

Hallo DerGamer1997,

du beschreibst, wie sehr ihr aufeinander angewiesen seid.

Eine wichtige Beziehung für euch beide!

Du stehst nun vor der schwierigen Frage, ob es für dich eine Liebe ohne Sex geben kann.

Ihr habt doch beide auch Freude am körperlichen Miteinander – aber ohne Sex.

Genießt doch euer Miteinander!

Vermutlich werdet ihr andere Partner und Partnerinnen kennenlernen. Aber das braucht nicht bedeuten, dass die innige Freundschaft zwischen euch ein „Fehler“ ist.

Natürlich, von dir verlangt die Beziehung, dass du dein Begehren zurückhältst. Heute wohl eine ziemlich ungewöhnliche Übung!

Leonard Cohen hat sie vor vielen Jahren immerhin seinen ersten erfolgreichen Song beschwert!

Vielleicht bringst du es ja auch fertig:

And you want to travel with her, and you want to travel blind
And then you know that she will trust you
For you've touched her perfect body with your mind

https://www.youtube.com/watch?v=svitEEpI07E

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Vor drei Stunden, Katarina99x, hast du dich mit dem Leid eines anderen befasst und liebevoll geantwortet:

Ich war auch in dieser Lage. Ich weiß wie schmerzhaft es ist. Bleib stark, solange sie dich nicht mobben, halte es einfach durch.
Versuche es mit Humor, dann könnten die Leute positiv auf dich aufmerksam werden.

Ist es vielleicht für dich ein guter Weg, dass du dich um andere kümmerst?

Das Glücklich-Sein hat doch immer damit zu tun, dass wir uns mit anderen warmherzig verbunden fühlen.

Es ist bitter, dass du das bei deinen Eltern nicht erleben konntest!

Aber wir können immer wieder im Leben die Richtung ändern, das Vergangene hinter uns lassen und neu in die Welt blicken.

Ich wünsche dir Begegnungen mit Menschen, denen du deine Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken kannst.

Dann ist das Glück nicht mehr weit!

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Es passiert Unsagbares

Da wir Menschen mit der Fähigkeit ausgestattet sind, unser Menschsein zu bedenken, ist es verständlich, dass wir auch das bedenken wollen, was unser Denken nicht erreichen kann.

Solche Bemühungen nennt man im Allgemeinen "Religionen".

Doch für mich ist es das Wichtigste, diese Grenze anzuerkennen und auf das zu vertrauen, was mein Denken nicht packen kann.

Naja, auch eine Religion!

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Andere Meinung

Wunderbar, MayerPia, wie du reagiert hast!

Aber ein sanfter, freundlicher "Knietritt" zwischen seine Beine wäre auch nicht falsch gewesen!

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Hallo Huhuqw,

wenn ich dich richtig verstehe, wirst du in ungewöhnlich belastender Weise gleich von mehreren Konflikten bedrängt, die das Zusammenleben erschweren.

Du schreibst:

Wir kommen aus demselben Land jedoch sind wir zwei verschiedene Minderheiten.

Dein Freund hat ja wohl - als Ashkali aus dem Kosovo - schlimme Erfahrungen mit Unterdrückung und Vertreibung gemacht.

Du stammst ja wohl auch aus dem Kosovo.

Irre ich mich, wenn ich vermute, dass ihr beide überwiegend in Deutschland aufgewachsen seid und auch miteinander Deutsch sprecht? Oder verständigt ihr euch auf Albanisch oder Serbisch?

Nun hast du dich ja wohl an die deutsche (?) Lebensweise gewöhnt, die sich tiefgreifend von der deiner Eltern und möglicherweise auch von der deines Freundes - und seiner Familie - unterscheidet.

Könnte es sein, dass dein Freund hinsichtlich der Geschlechterbeziehungen seinen Eltern viel näher steht, als du den deinigen?

Dass der Mann über die Frau - zwar liebevoll - aber entschieden zu bestimmen hat und sie sich fügen muss, das dürfte – bei allen Unterschieden der Volkgruppen – doch bei euren Eltern - und bei deinem Freund? - ganz ähnlich sein.

Deine Eltern sind entschieden dagegen, dass du eine Beziehung mit einem Rom eingehst. Hinsichtlich deiner Rolle als Frau dürftest du vermutlich von beiden Seiten unter Druck geraten.

Du stehst wirklich vor schwerwiegenden Entscheidungen:

  • Ist es für dich denkbar, dass du mit Rücksicht auf deine Familie auf deine Selbstbestimmung als Frau und auf deinen Freund verzichtest, um eine Beziehung zu einem Mann einzugehen, den deine Eltern akzeptieren, den sie vielleicht sogar für dich auswählen?
  • Sollst du dich von deiner Familie radikal trennen, um – möglichst in einer anderen Stadt – mit deinem Freund leben zu können?
  • Oder sollst du dich von deinem Freund trennen und auch ein von deiner Familie unabhängiges Leben führen, damit du dein selbstbestimmtes Leben finden kannst?

Falls du dir nicht ganz sicher bist, dass dein Freund dich als selbstbestimmte, unabhängige Frau akzeptiert, solltest du dir wirklich reiflich überlegen, ob deine Liebe zu ihm tragfähig ist.

Ich wünsche dir gute Gespräche mit dir vertrauten Menschen und einen starken Willen!

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Tag und Nacht, Anfang und Ende – das sind für mich jeweils gleichermaßen bedeutsame Vorgänge.

Wie unser zweites Gehirn das aktuell nicht Brauchbare einem zarten Schließmuskel anvertraut, um es der Umwelt zurückzugeben, ist ja ein faszinierender, lebenswichtiger Vorgang, der sich im intuitiven Einvernehmen von Kopf und Bauch vollzieht.

Ich gebe zu, dass ich auch schon ´mal einen Autofahrer, der mir die Vorfahrt nahm und mich fast gerammt hätte, als "A..." bezeichnet habe.

Inzwischen bin ich allerdings der Meinung, dass wir schon aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten sollten, unseren Schließmuskel so bösartig abzuwerten.

Könnten gar Hämorriden die Folge sein? ;-)

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