Wenn es einen Gott gibt, warum läßt er Menschen so leiden?

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Liebe/r Engrol1,

Deine Frage zielt wohl eher auf eine Diskussion alsi auf einen Ratschlag ab. Da Diskussionen den Rahmen der Startseite von gutefrage.net sprengen möchte ich Dich bitten solche Diskussionfragen im Forum zu stellen.

Vielen Dank und lieben Gruß

Christian vom gutefrage.net-Support

16 Antworten

Hey,

Ereignen sich traurige Dinge, stirbt ein Mensch durch eine schlimme Krankheit oder völlig schuldlos durch einen Autounfall, so fragen wir, wie Gott das zulassen konnte. Wenn Gott die Menschen doch so liebt, warum gibt es dann das ganze Böse in der Welt? Schließen sich die Liebe Gottes und das Böse, das es ja unbestreitbar auf dieser Welt gibt, nicht aus?

Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, denke ich, dass wir durch solche Fragen die Verantwortung für manches Leid auf Gott schieben wollen, die wir eigentlich selbst zu tragen haben. Um nicht die Konsequenzen unseres eigenen Verhaltens tragen zu müssen, klagen wir Gott an.

Wie konnte er so etwas nur zulassen, wie kann er ein liebender Gott sein? Wir haben von Gott einen freien Willen bekommen. Wir können frei entscheiden, was wir tun, müssen aber auch die Konsequenzen dafür tragen. Eine Person, die immer stark geraucht hat und dann an Lungenkrebs erkrankt, trägt dafür sicherlich selbst einen großen Teil der Verantwortung.

Sicherlich ist es sehr schwer, wenn ein nahestehender Mensch völlig schuldlos an einem Attentat sterben. So eine Tat ist absolut feige und hinterhältig, aber Gott ist dafür nicht verantwortlich. Menschen begehen solche Taten und nur Menschen tragen auch die Verantwortung dafür.

Aber warum kann Gott nicht verhindern, dass bei solchen Dingen von ihm geliebte Menschen zu Schaden kommen? Stellen wir uns vor, Gott würde jedes Mal, wenn wir Böses tun wollen auf wundersame Weise eingreifen.

So, dass wir nicht mehr in der Lage wären, anderen Leid zuzufügen. Das hieße, das wir nichts Böses mehr tun könnten, das aber wiederum hieße, dass wir nicht mehr über einen freien Willen verfügen würden! Hätte Gott uns so geschaffen, dass wir nur lieben und nur Gutes tun könnten, so wären wir wie Roboter. Wir würden keine echte Liebe empfinden, denn Liebe ist nur echt, wenn man sich frei dafür entscheiden kann. Kann man sich frei für die Liebe entscheiden, kann man sich auch frei dagegen entscheiden und somit anderen auch Leid zufügen.

Für vieles Leid ist der Mensch selbst verantwortlich, nicht Gott.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Gottes Gedanken höher sind als unsere, und dass er andere Wege hat, die wir oft nicht verstehen können.

→ Er hat die Menschen geschaffen und er weiß auch, was das Beste für die Menschen ist.

Wenn es uns gut geht, frägt keiner nach Gott, nur wenn schlimme Dinge passieren... wird die Schuld auf ihn geschoben. Die Menschen fragen solange es ihnen gut geht nicht nach Gott, und wenn es ihnen schlecht geht ist Gott schuld.

Gott ist nicht ein „Hampelmann“ der sich einfach drum kümmern sollte, dass es uns gut geht. Sondern viel mehr! Er möchte auch, dass wir ihm gehorchen und eine Beziehung zu ihm pflegen.

Ich verstehe viel Dinge nicht warum sie geschehen und trotzdem weiß ich dass er alles in der Hand hat und eine Plan für JEDEN hat!

Gott lässt Leid zu, weil die Menschen unabhängig von ihm leben wollten (Stichwort Sündenfall) und er sie nun gewähren lässt, damit sie beweisen können ob das möglich ist (bzw. erkennen müssen, dass es eben nicht wirklich möglich ist).

Hier ist eine echt gute Seite zu dem Thema: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

„Vor dem Sünden fall gab es weder Tod noch Leid, weder Schmerz noch irgendetwas von dem, was uns heute so viel Mühe macht. Gott hatte alles so gestaltet, dass der Mensch unter idealen Bedingungen leben konnte. In freier Entscheidung ging der Mensch eigene Wege, die von Gott wegführten. Warum Gott uns so einen Freiheitsradius zubilligt, können wir nicht erklären. Wir stellen aber fest: Wer von Gott weggeht, gelangt ins Elend. Diese bittere Erfahrung machen wir bis zum heutigen Tag. Manche Menschen sind dazu geneigt, Gott die Schuld zuzuschieben. Dabei sollten wir bedenken, dass nicht Gott, sondern der Mensch der Verursacher ist. Wenn wir nachts auf der Autobahn das Scheinwerferlicht ausschalten und es so zu einem Unfall kommt, dürfen wir nicht dem Autohersteller die Schuld geben. Er hat die konstruktiven Vorgaben für die Beleuchtung gegeben; wenn wir sie willentlich abschalten, ist das allein unsere Sache. "Gott ist Licht" (1. Joh 1,5), und wenn wir uns in die Finsternis der Gottesferne begeben, dürfen wir uns nicht bei dem Schöpfer beklagen, der uns doch für seine Nähe geschaffen hat. Gott ist und bleibt ein Gott der Liebe, denn er hat Unvorstellbares getan: Er gab seinen eigenen Sohn dahin, um uns aus unserer selbstverschuldeten Situation freizukaufen. Jesus sagt von sich in Joh 15,13: „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für Freunde.“ Gibt es eine größere Liebe? Nie ist etwas Größeres für den Menschen vollbracht worden als in der Tat auf Golgatha: Das Kreuz ist somit Höhepunkt der göttlichen Liebe. Wir leben alle - ob gläubig oder nicht – in der gefallenen Schöpfung, in der das Leid in all seinen uns wohlbekannten Ausprägungen generell Bestandteil ist. Nicht deutbar bleibt für uns das individuelle Leid. Warum geht es dem einen gut, und der andere ist durch Not und schwere Krankheit hart geschlagen? Oft muss der Gläubige sogar mehr leiden als der Gottlose, wie es der Psalmist feststellt: Ps 73,3-5. Er findet aber auch die rechte Einordnung seiner individuellen Not, die er nicht als Strafe für eigene Sünde ansieht. Er hadert nicht mit Gott, sondern klammert sich an ihn: Ps 73,23-24+26.“

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Es stellt sich die Frage, warum es überhaupt Menschen gibt? Durch Evolution oder durch einen Schöpfergott.

Während in Asien und in anderen reichen Teilen der Welt über das nachgedacht wird, was der Menschheit helfen könnte, wissen arme Menschen auf einer einsamen Insel, die noch in unseren Augen gesehen, im Mittelalter leben, nicht einmal, dass es Handy, Fernseher etc gibt.

Folgend daraus könnte man sagen, dass Leute, die nichts haben, nur sich selber und die Hoffnung an etwas besseres die glücklicheren sind.

Für uns Äußeren, scheint es nicht so zu sein.
Wir geben uns heute kaum mehr mit materiellen Dingen zufrieden. Es fällt auf, steigt der Konsum, steigt die Habgier und die Unglücklichkeit.

Und das sehen wir heute. Es gibt kaum mehr Leute, die sich um Menschen kümmern.
Die Menschen kümmern sich um materielle Dinge, die im Nachhinein nichts einbringen und unzufrieden machen.

Diese Ungleichheit zwischen Arm und Reich, wird in Zukunft noch erheblich mehr Schaden verursachen.

Aber jetzt nochmal zur Frage.
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