Werden wir nach dem Tod in einer anderen Welt wiedergeboren?

29 Antworten

Ich glaube schon, wenn auch indirekt. Ich glaube, dass ich nach meinem irdischen Leben (wie ich mich auch in Bezug auf, laut dem, was ich als entsprechende Erinnerungen verstehe, geistig früher erlebte Leben zu erinnern glaube) in einem ewigen Dasein wie aus einem (kollektiven) Traum aufwache und dass ich nach einem himmlischen Tag wieder an einem weiteren kollektiven Traum teilnehme, also aus irdischer Sicht wiedergeboren werde.

Wenn, dann geschieht dies nur in unserer Welt, denn Reinkarnation bedeutet 'Wiederfleischwerdung', und diese findet nur mit Hilfe eines menschlichen Körpers (Fleisch) statt...

Wenn Du allerdings im Jenseits eine Wiedergeburt meintest, dann findet dort keine Wiedergeburt in Form einer 'Fleischwerdung' statt. Man kann in einer höheren Dimension ebenso auf andere Welten kommen, jedoch nicht mehr als Mensch, sondern als Seele...

Gruß Fantho


Werden wir nach dem Tod in einer anderen Welt wiedergeboren?

Das hängt ganz von deiner Reife ab , welche du durch Inkarnationen durchlaufen hast...

Andere Welten , andere Spezien , oder andere Formen von universellen Seinszuständen ,werden ständig erneuert und existieren, wenn wir im Bewusstsein dafür bereit sind, diese  Wege zugehen...


Also ich glaube es nicht. Wenn das Gehirn aufhört zu arbeiten und man tot ist gibt es einfach nichts mehr. Das Gehirn ist ja eigentlich ein kompletter Mensch, der Körper und alles andere drum herum ist sozusagen nur "Dekoration". Im Gehirn enstehen Gefühle wie Hoffnung, Freude, Liebe etc. Das hat nichts mit einer Seele oder etwas übernatürlichem (göttlichem) zu tun. Jedes Tier hat diese Gefühle. Menschen hallten sich selber aber leider für zu wichtig und denken dass Gott ihn eine Seele geschenkt hat und dass sie deshalb Gefühle und einen moralischen Kompass haben. Die Realität ist, alles was wir tun und fühlen sind nur elektrische Impulse, mehr nicht. Es war ja auch nichts da als du noch nicht geboren wurdest, oder? Wir wollen einfach nicht wahrhaben dass wir, wenn wir sterben, für immer weg sind und deshalb erfindet man Sachen wie den Himmel, Reinkarnation usw. Gab es auch schon bei den Neanderthalern. 

Nur ist man noch lange nicht tot wenn das Gehirn aufgehört hat zu arbeiten (zumal aufgehört zu arbeiten auch für deinen Standpunkt der falsche Begriff ist, denn ein Gehirn kann auch nur temporär aufhören zu arbeiten)

Der Körper mit allen seinen Teilen ist der komplette Mensch, nicht nur das Gehirn

Und man ist auch nicht tot wenn das Gehirn tot ist, denn Leben ist etwas biologisch zelluläres, solange die Zellen leben, lebt auch der Mensch

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@Quietmgs

Ich bin richtig informiert, was glaubst du wie viele Fragen und Antworten mein Bruder und ich zu diesem Thema hier schon produziert haben.

Nur weil ein paar Menschen hergehen und sagen, der Hirntod wäre gleich dem Tod (und auch wenn diese Menschen die Ärztekammer sind), ist er das noch lange nicht.

Mal abgesehen davon, dass die Diagnoseverfahren für den Hirntot längst nicht so gut sind wie immer behauptet wird, (es gibt Studien die sagen, dass bei bis zu 30 Prozent der in der Autopsie später untersuchten Gehirne noch etwa um die 10-15 Prozent der Gehirnzellen funktionfähig waren), 

bin ich auch der Meinung, dass ein 100%iges absterben jeder einzelnen Gehirnzelle das Ende bedeutet (aber nicht den Tod, sondern nur den Prozess des Sterbens, also den Weg dahin).

Aber solange nicht auch das letzte Neuron abgestorben ist, würde ich nicht abgeschaltet werden wollen im Ernstfall, ganz einfach

Dennoch wäre auch dieser 100ige "Hirntod" nicht der Tod, denn Tod ist ein biologischer Zustand der Zellen und solange die nicht tot sind, ist auch der Organismus nicht tot, das ist ein biologischer Fakt, den kann auch keine Gesetzgebung irgendwelcher Menschen verbiegen

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@Xboytheunseen

ich sehe das ähnlich. Aber dann definiere ich Hirntod mit Seelentod. Das ist aber am Thema vorbei. Leider sind die Menschen die das, selbst wissenschaftlich, vehement ablehnen oder verneinen nicht in der Lage einen evidenten Nachweis zu liefern das "nach dem Tod" nichts mehr kommt. Also wissenschaftlich überprüfbar und reproduzierbarer Beweis.

Somit muß man auch nicht über diese Dinge diskutieren. Was mich aber stört ist das die "Verleugner" oder "Ablehner" eben allzu häufig in Spott verfallen, was ja auch nicht die Lösung ist.

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@Xboytheunseen

Oh ja klar weil du und dein Bruder ein paar Fragen in einem Forum beantwortet habt seid ihr Experten. Nein so funktioniert das nicht. Ein Mensch ist nicht mehr als sein Gehirn und die Neuronen die es verbindet. Punkt. Dies ist ein Fakt der schon lange wissenschaftlich bewiesen ist. Und nur weil dass Verfahren nicht zu 100% sicher ist heißt das doch nicht dass die Theorie nicht stimmt. Was ist denn das für eine Schlussvolgerung? Wenn du mit deinen Bruder eine Theorie Produzierst die auch nur die erste Phase eines Peer-Reviews übersteht dann kannst du dich bei mir melden. Wenn man stirbt wars das. Ob du es nun wahrhaben willst oder nicht, das Gehirn und die elektrischen Impulse die es aufnimmt und abgibt sind alles was wir Menschen sind. Nicht mehr und nicht weniger.

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@Quietmgs

Das Hirntodkonzept ist medizinisch eben nicht bewiesen, es wurde nur durchgewunken um in den 60er Jahren die Organspenden rechtlich umsetzen zu können.

Noch einmal, dass der Hirntod so wie er in der Theorie definiert ist, das Ende des Bewusten Lebens bedeutet bezweifel ich ja nicht, aber dennoch ist es nicht das Ende des biologischen Lebens an sich.

Hier haben sich Mediziner herausgenommen eine Sache zu definieren, deren Definition aber Biologen zustünde.

Leben wird durch die 6 Kriterien des Lebendigen bestimmt und diese legt die Biologie, nicht die Medizin fest, und sie werden sowohl von einer Bakterie, einem Einzeller, als auch von Hirntoten erfüllt, und das völlig ohne irgendeine Form des Bewusstseins, ja selbst ein abgerissener Finger lebt bis seine Zellen tot sind, ganz einfach.

Wirklich komplett tot, ist eine "Leiche" übrigens erst Tage nach dem Einsetzen des "Todes", weil erst dann seine letzten Zellen absterben, somit wäre es wissenschaftlich korrekter nicht vom Vorgang des Sterbens, statt vom bereits vollendeten Zustand des Todes zu sprechen

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@Xboytheunseen

Doch es ist medizinisch bewiesen. Es ist eine Theorie die bis heute nicht wiederlegt wurde und die somit wissenschaftlich korrekt steht. Wie gesagt um sagen zu können dass diese Theorie falsch ist müsstest du entweder einen logischen Fehler in ihr finden, oder eine andere bessere Theorie aufstellen die durch den peer-review kommt und somit bestätigt wird. Beides wird dir sicherlich nicht gelingen. Du hast das Recht zu glauben was du möchtest aber du hasst nicht das Recht eine Theorie als falsch zu bezeichnen ohne sie wiederlegt zu haben. Das war es dann auch von mir. Wie gesagt glaub was du willst die Realität ändert sich dadurch nicht. 

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@Idiealot

Ach mich stört das nicht mehr. Ich finde es aber witzig wenn Leute in Biologie und Physik nicht aufgepasst haben und mich für Dinge kritisieren die sie selber nicht verstehen. Im Mittelalter dachte man sogar dass die Seele ein Organ ist welches im Körper des Menschen liegt. Also wie ein Herz, eine Lunge usw. man dachte auch dass Männer eine Rippe weniger hätten als Frauen. Als das später als falsch erwiesen wurde änderte die Kirche seine Taktik. Jetzt ist die Seele etwas übernatürliches, geistiges, was uns Gott geschenkt hat und sie ist unantastbar und man kann sie nicht sehen. Während die Geschichte mit den Rippen auf einmal eine Metapher ist. Immer wenn die Wissenschaft den Glauben einen Strich durch die Rechnung macht, erfinden die Gläubiger etwas neues und verändern ihre Aussagen. Ich finde es ist manchmal traurig zu sehen dass sich Leute lieber mit Seelen usw. beschäftigen als ein wenig nachzulesen dass der Mensch physikalisch gesehen nicht mehr ist als sein Gehirn und dessen Impulse. 

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Also ich glaube es nicht.

Nun, das ist Deine Sache und Dein Recht...

Wenn das Gehirn aufhört zu arbeiten und man tot ist gibt es einfach nichts mehr.

Wenn das Gehirn aufhört zu arbeiten, kann man dennoch weiter existieren: Siehe die vielen, vielen Berichte über NTEs und die wissenschaftlichen Studien zu den NTEs, bei denen das Gehirn komplett inaktiv waren...

Im Gehirn enstehen Gefühle wie Hoffnung, Freude, Liebe etc.

Dir ist schon bewusst, dass das Gehirn ein Reizempfänger und ein Reizsender ist. Einen Reiz kann es nur dann senden, wenn es einen Befehl dazu erhalten hat, sprich seinerseits einen bestimmten Reiz empfangen hat. Um zB das Gefühl 'Liebe' zum Ausdruck bringen zu können, benötigt das Gehirn einen entsprechenden Reiz dazu. Dieses erhält es durch Impulse aufgrund von bestimmten Schwingungen (sicherlich kennst Du auch jenes Phänomen 'zwischenmenschlicher Chemie') - Gefühle entstehen nicht im Gehirn, Gefühle sind quasi elektrische Impulse, welche im Gehirn dann quasi 'umgewandelt' werden, um diese dann auf der körperlichen Ebene wie zB Bauchkribbeln wahrnehmen zu können...

Hast Du schon mal das Gefühl des Bauchkribbelns je erlebt? Falls ja, dann müsstest Du genau dieselbe Empfindung ad hoc wahrnehmen können, wenn Du an jene Situation zurückdenkst, oder?

Jedes Tier hat diese Gefühle.

Stimmt, spricht aber nichts gegen eine Seele. Auch Tiere haben eine Seele, wenngleich keine individuelle, sondern in Beziehung zu einer Gruppenseele...

Menschen hallten sich selber aber leider für zu wichtig und denken dass Gott ihn eine Seele geschenkt hat

Es gibt durchaus Menschen, die sich für wichtig halten, auch unter Nichtgläubige. Somit ist der erste Teil in Deiner Aussage nicht korrekt, wenn es nur in Bezug zu Gläubige steht, wie dies im zweiten Teil Deiner Aussage zu entnehmen ist. Des Weiteren hat Gott nicht den Menschen eine Seele geschenkt, sondern uns Seelen den menschlichen Körper geschenkt; also genau anders herum...

Es war ja auch nichts da als du noch nicht geboren wurdest, oder?

Hast Du eine Erinnerung an Dein Leben in den ersten drei Lebensjahren? Oder gar an Dein Leben als Embryo?

Wir wollen einfach nicht wahrhaben dass wir, wenn wir sterben, für immer weg sind

Ich weiß auch nicht, weshalb Du und Deinesgleichen das nicht wahrhaben wollt, dass es nach dem irdischen Ableben ein Weiterleben im Jenseits gibt...

deshalb erfindet man Sachen wie den Himmel, Reinkarnation usw. Gab es auch schon bei den Neanderthalern

Hast Du Dich schon mal mit der Reinkarnation näher befasst, oder hältst Du zB alle Reinkarnationsberichte für Lug und Trug?

Was gab es schon bei den Neandertalern: Reinkarnation? Oder ein Glaube?

Gruß Fantho

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@Fantho

Ja typisch keine Beweise haben aber Schwachsinn von sich geben. Physikalisch gesehen ist alles was der mensch verkörpert nur das Gehirn. Eben alle Gefühle (ja auch Bauchkribbeln) sind auf das Gehirn zurückzuführen. Es hat nichts mit einer Seele, oder Gott zu tun. Wie gesagt Menschen wie du wollen es nicht wahrhaben dass der Tod das Ende ist so ist es aber.  Glauben kannst du was du willst, dass gibt dir aber nicht das Recht physikalische und medizinische Fakten zu leugnen und hier ohne jeglichen Beweis zu behaupten dass es zu 100% ein Jenseits gibt.

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@Quietmgs

Du solltest lesen lernen, bevor Du anderen Schwachsinn unterstellst!

Physikalisch gesehen ist alles was der mensch verkörpert nur das Gehirn

Da bin ich (und viele Neurobiologen) anderer Meinung...Auch gibt es Quantenphysiker, die davon ausgehen, dass zB das Bewusstsein kein Produkt des Gehirns und somit ausserhalb des Gehirns existieren müsste...

Eben alle Gefühle (ja auch Bauchkribbeln) sind auf das Gehirn zurückzuführen.

Ich habe Dir hierzu meine Erklärungen abgeliefert. Das Wiederholen Deines in meinen Augen Irrtums überzeugt mich weiterhin nicht...

Wie gesagt Menschen wie du wollen es nicht wahrhaben dass der Tod das Ende ist so ist es aber.

Menschen wie ich (?) sind davon überzeugt, dass es ein Weiterleben nach dem irdischen Ableben gibt. Diese Überzeugung kommt aus dem Inneren und auch durch gewisse Erfahrungen und Erkenntnisse...

dass gibt dir aber nicht das Recht physikalische und medizinische Fakten zu leugnen

Welche medizinischen Fakten? Dass der menschliche Körper und das Gehirn endgültig tot sind und nichts mehr davon bestehen bleibt? Da habe ich Dir auch gar nicht wiedersprochen, denn dies ist ja richtig...

Welche physikalischen Fakten? Dass Du glaubst (wissen kannst Du das ja nicht, denn Du hast vermutlich selber keine Experimente hierzu durchgeführt), das Gehirn produziere Bewusstsein und Gefühle? Wenn Du meinst. Es gibt aber andere Erkenntnisse seitens der Wissenschaften auf diesem Gebiet...

ohne jeglichen Beweis zu behaupten dass es zu 100% ein Jenseits gibt.

Ich habe das nicht behauptet, sondern als meine Überzeugung dargelegt. Das ist ein Unterschied!

Gruß Fantho

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@Fantho

Ich habe nicht mehr die lust hier zu diskutieren. Ich habe vor mir mehrere PDFs von Physikern und Neurobiologien liegen die genau das gegenteil behaupten. Das was du glaubst oder denkst zu glauben ändert nichts daran wie die Welt funktioniert. Ich würde dir auch mal empfehlen brain in a vat zu lesen wenn du schon mit Quantenphysik ankommst. da wird sehr schön veranschaulicht dass der mensch nicht mehr ist als sein Gehirn und dessen elektrische Impulse. 

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Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Beweis dafür, dass es ein wie auch immer geartetes "Jenseits" oder so etwas wie Wiedergeburt gibt.

Aber die Tatsache ist auch kein Beweis dafür, dass es so was nicht gibt.

Dass manche Menschen daran glauben, ist weder ein Argument dafür, noch dagegen.

Kurz: Das weiß niemand sicher, und wird auch wahrscheinlich niemand jemals sicher wissen...

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