Werden sie sich schämen?

7 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

sicher nicht, wer packt sich schon gerne an die eigene Nase? 😔

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 - (Psychologie, Deutschland, Gesellschaft)

Du hast vollkommen recht! Klimaschutz geht vor Wirtschaftskrise. Allerdings brauchen wir eine gute Wirtschaft um in der internationalen Gesellschaft mithalten und mitreden zu können.

Das gute ist aber: neue Arten von Wirtschaft die Klimafreundlich und nicht auf Wachstum basiert sind, sind sehr effizient und gesund.

Oder wir sagen lieber zu viel als zu wenig. Dann würde sich alles ausgleichen. Zu viel Wirtschaft, zu viel Klimaschutz usw...

Ich würde mich bei den älteren Generationen beschweren, wobei das auch nichts mehr bringt, außer ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen

Das können Kinder ihre Eltern gern jetzt schon fragen - das Thema ist seit mindestens 30 Jahren bekannt.

Die Antwort lautet: Ignoranz, Verdrängung. Das Problem schien zu abstrakt, zu weit weg.

Ich habe nicht verstanden, wie einem die Welt so egal sein kann, wenn man Kinder hat...

sich dann schämen? 

-> Warum? Welchen Unterschied würde das machen?

Schämen müssten sich eigentlich die ganzen antisemitischen "Umweltaktivisten". Solange in der Bewegung Antisemiten und Feinde der Demokratie den Ton abgeben, ist es völlig egal was diese Mischpoke meint oder denkt.

Ich stelle mir vor, was Kinder ihre Eltern in 30 Jahren fragen werden wenn sie die verwüstete Welt betrachten.

-> Das kannst du doch gar nicht wissen ob die Welt in 30 Jahren verwüstet ist. Ich bezweifle das einfach mal.


Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 12:00

Sie wird es sein.

Mitscher45  29.12.2024, 12:04
@Kleidchen2

Meine Kinder fragen mich in der Zwischenzeit warum Umweltaktivisten alle Antisemiten sind. Schämen sollten sich hier also andere. Bereits heute.

Mitscher45  29.12.2024, 13:16
@Kleidchen2

Ok, reicht.

Mit selbstgerechten Antisemiten diskutiere ich nicht.

Igno.

Ich stelle mir vor, was Kinder ihre Eltern in 30 Jahren fragen werden wenn sie die verwüstete Welt betrachten.

Das ist klimalobbyistischer Humbug. Der Klimawandel verursacht zweifellos Schäden, aber hinterlässt nicht einfach "eine verwüstete Welt". Und der Popanz, den wir hierzulande um marginale CO2-Reduktionen mit maximalem Aufwand betreiben, wird uns weitaus mehr Schaden zufügen (politisch, klimatologisch und wirtschaftlich), als eine minimale Verringerung des CO2-Ausstoßes auf globaler Skala je rechtfertigen könnte.


Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 13:13

Schau dir in 10 Jahren deinen Beitrag noch mal an.

FordPrefect  29.12.2024, 13:15
@Kleidchen2

Gerne. Es wird sich nichts an der Wahrheit daran geändert haben.

Wir sollten das Geld lieber in F&E stecken, um die weitere Aufheizung technisch zu verringern. Oder (wie andere Staaten übrigens auch) CO2-Zertifikate der Staaten aufkaufen, die wenig CO2 emittieren, statt Billionen zum Fenster hinauszuwerfen, die wir nicht haben.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 13:18
@FordPrefect

Wie gesagt, verfolge die Entwicklung und vielleicht führt das zu neuen Erkentnissen bei dir.

FordPrefect  29.12.2024, 13:20
@Kleidchen2
Wie gesagt, verfolge die Entwicklung

Das tue ich, danke. Und wenn du irgendwann die Scheuklappen der Klimalobby ablegst, wirst du vielleicht auch erkennen, dass nicht alles, was hysterisch politisch propagiert wird, unbedingt auf einer empirischen Faktenbasis beruht, sondern interessengruppegeleitete Kommunikation (aka Lobbyismus) darstellt.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 13:53
@FordPrefect

Es ist anders: seit Jahrzehnten gibt es die wissenschaftlichen Erkenntnisse was passieren wird und starke Lobbyinteressen gegen jede Änderung. Die finanzstarke Fossile Industrie weiß seit 50 Jahren von den Folgen und verschleiert sie.

Genau diese Faktenlage wird von politischen Hazardeuren geleugnet.

FordPrefect  29.12.2024, 13:54
@Kleidchen2

Das bezweifle ich gar nicht, kann aber auch nicht als Entschuldigung dafür herhalten, es jetzt umgekehrt genauso unseriös zu versuchen.

FordPrefect  29.12.2024, 14:00
@Kleidchen2

Die Hysterie und der Versuch, eine Energieversorgung unter völligem Verzicht auf fossile Energieträger bis 2035 umzusetzen - weil es schlicht nicht geht. Das wird noch lange nach 2045 nicht möglich sein. Alleine der Um- und Ausbau der Wärmenetze mit Planungshorizont 2028 besagt ja nur, dass bis dahin eine Planung vorliegen soll, nicht, wann sie umgesetzt sein wird. Vielleicht nach 2060, das mag sein.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 14:03
@FordPrefect

Hysterie? Die Situation ist lebensbedrohlich und da wird eher nochzu ruhig reagiert.

Es gibt keinen Versuch, bis 2035 völlig auf Fossile zu verzichten. Das Ziel liegt bei 2045.

Und es fehlt der Nachweis, warum das nicht gehen sollte.

FordPrefect  29.12.2024, 14:05
@Kleidchen2

Du kannst ja mal versuchen, etwa in einer nicht so kleinen Millionenstadt in D einen FW-Anschluss zu beantragen. Den Antrag nimmt der Versorger zwar entgegen, sagt dir aber auch mehr oder weniger offen, dass es mindestens 10 Jahre bis plus X dauern wird, bis dem nachgegangen werden kann, weil es weder Bau- noch Versorgungskapazitäten in ausreichendem Maß dafür gibt, und zudem lt. Wärmenetzplanung für deine Adresse keine FW-Versorgung aktuell geplant ist.

Und wir reden hier jetzt vom Stadtzentrum.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 14:14
@FordPrefect

In anderen Landesteilen ist das leichter und zudem sind das ja noch 20 Jahre Zeit.

FordPrefect  29.12.2024, 14:43
@Kleidchen2
In anderen Landesteilen ist das leichter

Das mag sein, ändert aber nichts daran, dass deren Realität eben nicht stellvertretend für den Rest des Landes stehen kann. Die Kritiker aus der Ecke der Klimaleugner haben insofern nicht Unrecht, als sie darauf verweisen, dass es unnötig wäre, so viel Fördermittel zu verschleudern, wenn die Technik und die Gegebenheiten so eindeutig dem Bestand überlegen wären. Das ist halt bei knapp 20 Millionen Wohngebäuden (und das sind noch nichtmal alle, weil statista diesbezüglich unscharf zählt), von denen etwa 63% älter als BJ 1979 sind, schlicht nicht der Fall. Die Umrüstung auf nichtfossile Energieträger wird sich für einen erheblichen Teil dieser Gebäude entweder nie oder nur unter Einsatz beträchtlicher Mittel (die der Staat nicht bezuschusst) jemals lohnen.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 14:45
@FordPrefect

Das ist eine nicht nur unbwiesene sondern auch falsche Behauptung. Anders: was wäre besser?

FordPrefect  29.12.2024, 14:49
@Kleidchen2
Das ist eine nicht nur unbwiesene

Falsch.

sondern auch falsche Behauptung.

Nein, sondern die reine Wahrheit. Gebäude mit BJ vor 1920 o.ä. kann und darf ich nicht dämmen, und eine FBH kommt dort auch nicht in Frage, weil das die Bausubstanz grundsätzlich nicht verträgt bzw. der Denkmalschutz hier eindeutig Vorrang hat. Klar, natürlöich kann ich trotzdem eine WP installieren, aber dann muss die halt ständig elektrisch zuheizen. Bei absehbaren kWh Kosten über € 1.-- ist das ruinös.

Anders: was wäre besser?

Das Ganze sein lassen, die Förderungen streichen (oder wie etwa in GB als Prämie an die Versorger zahlen, damit die sich bei ihren Kunden um entsprechende Umrüstungen kümmern müssen), und von dem gesparten Geld CO2-Zertifikate ankaufen.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 15:45
@FordPrefect

Immer noch Unsinn. Ich habe 2 Häuser älter als 120 Jahre, eines aus den 20ern, das Neueste ist von 1935. Die können alle gedämmt werden und mit Wandheizung sogar auf Vorlaufrmtemperaturen um die 40°C gebracht werden.

Denkmalschutzverträglich und gut.

Die kWh-Kosten liegen bei 25 xzmt und sinken

Die CO2-Zertifikate werden 202m45 bei Null sein. Was meinst du, wie dann der Preis für Öl oder Gas ist? Einfachcweitermachen ist die schlechteste Lösung.

FordPrefect  29.12.2024, 16:00
@Kleidchen2
Ich habe 2 Häuser älter als 120 Jahre, eines aus den 20ern, das Neueste ist von 1935.

Und ich 14 in der Stiftung, von denen das Jüngste 125 Jahre alt ist.

Die können alle gedämmt werden

Nein. Weder wäre das rechtlich möglich, noch bauphysikalisch sinnvoll, da die Baukörper mit ihren doppelten originalen Kastenfenstern keinerlei Dämmung erlauben, sonst wäre der Schimmel vorprogrammiert. Die Fenster *müssen* begrenzt undicht sein, damit die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann bei den z.T 60cm (und mehr) dicken Wänden. Das funktioniert seit 120 Jahren und mehr gut, nie Schimmelbefall, aber man muss halt mehr POrimärenergie einsetzen zum Heizen. Aber ob ich das nun in Dämmung oder in Wärmeproduktion investiere, ist sowohl energetisch wie kostentechnisch egal.

Denkmalschutzverträglich und gut.

Das bestreite ich jetzt mal der Sache nach.

Die kWh-Kosten liegen bei 25 xzmt

Und das ist eine faustdicke Lüge. Aktuell liegt der Preis je kWh bei € 0,35. Im Durchschnitt lag er übrigens 2024 bei rd. € 0,37, und der Haushgaltspreis sogar bei € 0,44. Zwar wird die Generierung günstiger, dafür steigen aber die Netzentgelte und die Umlagen exponentiell an, und daran wird sich auch absehbar bis nach 2030 wenig ändern.

Was meinst du, wie dann der Preis für Öl oder Gas ist?

Günstiger als Rohstoff (da in Unmengen verfügbar), teurer als Heizmaterial aufgrund Abgabenlast. Deshalb wird sich in den meisten Fällen trotzdem keine WP rechnen, solange der kWh Preis nicht unter € 0,10 fällt. Und da das Gegenteil der Fall sein wird, ist das für die Mehrheit der Bestandspobjekte auch keine Option.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 29.12.2024, 17:27
@FordPrefect
Nein. Weder wäre das rechtlich möglich, noch bauphysikalisch sinnvoll, da die Baukörper mit ihren doppelten originalen Kastenfenstern keinerlei Dämmung erlauben, sonst wäre der Schimmel vorprogrammiert

Das ist Unsinn. Die Kastenfenster sind sehr gut, Innendämmung ist in grenzen möglich und durch eine Wandheizung wird der sonst drohende Taulinienverlauf genau programmierbar. Damit habe ich jahrelange Praxis und auch an vielen Bauten, an denen ich als Architektin tätig bin, die Funktion bewiesen.

Wenn die Wände homogen 60 cm dick sind lassen die eine Innendämmung zu, wobei da die Wandheizung noch die Funktion erfüllt, wie Wände auszutrocknen und damit den Wärmedurchlasswiderstand zu vergrößern.

Denkmalschutz mag keine veränderung der Aussenfassaden, genau das verhindert meine Methode. Ich habe auch schon viele denkmalgeschützte Bauten saniert.

Die laufenden Betriebsmitel dürfen nur nicht fossil sein.

Der Preis für fossile Brennstoffe wird sich vervielfachen, besonders gegen Ende der CO2-Zertifikal-Laufpreise.

Und das ist eine faustdicke Lüge

Ich zahle für meinen Ökostrom halt weniger. Aktuell im Schnitt 28,4 ct.

https://www.zeit.de/wirtschaft/energiemonitor-strompreis-gaspreis-erneuerbare-energien-ausbau

Die Entgelte für Ökostrom sinken ebenfalls. Und warum redest du jetzt von 2030?

FordPrefect  30.12.2024, 15:59
@Kleidchen2
Wenn die Wände homogen 60 cm dick sind lassen die eine Innendämmung zu, wobei da die Wandheizung noch die Funktion erfüllt, wie Wände auszutrocknen und damit den Wärmedurchlasswiderstand zu vergrößern.

Interessant. Darf ich dazu nähere Daten erbitten? Gerne auch per PN.

Denkmalschutz mag keine veränderung der Aussenfassaden, genau das verhindert meine Methode. Ich habe auch schon viele denkmalgeschützte Bauten saniert.

Leider bzw. umständehalber ist hier innen und außen voll geschützt, das ist daher eher schwierig. Aber ich lerne gerne dazu.

Kleidchen2 
Beitragsersteller
 30.12.2024, 22:16
@FordPrefect

Kans du selber in jedem bauphysikalischen Bauteilrechner. Da gibts du die eigenschaften und Dimensionen ein und kannst schnell sehen, wann eine Konstruktion kritisch ist. Wichtig ist die richtige Wahl des Dämmstoffs.

Ich gehe immer noch weiter und kümmerre mich um die Konvektion draussen und wie man sie auch im denkmalgeschützten Bereich beeinflussen kann. Stichworte Bepflanzung, Fassadenberankung, Zonierung usw.