Erstens kann man nur Widerspruch einlegen, und Zweitens kommt es auf Art und Umfang der geltend gemachten Forderung an, ob selbige zurecht bestehen oder nicht.

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Das kann man unabhängig vom Anbieter überhaupt nur dann, wenn sowohl Sender als auch Empfänger denselben Mailserver nutzen, und diese Funktion dort zur Verfügung steht. Üblicherweise ist das ausschließlich bei Unternehmen mit eigenen Mailservern und da auch nur innerbetrieblich möglich.

Demzufolge ist die Antwort "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht".

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Diesen Fall hatten wir noch nie: ein langjähriger Mieter ist verstorben. Für seine große Wohnung läuft momentan noch der Dauerauftrag für die Miet- und NK-Zahlungen, bis geklärt ist, wie es weitergehen soll.

Das ist im eigentlichen Sinn unzulässig. Sofern alle Erben ausgeschlagen haben, tritt der Staat an Stelle des Mieters, und die Zahlungen haben durch den vom Nachlassgericht ernannten Nachlasspfleger zu erfolgen. Der wird die zu Unrecht geleisteten Mietzahlungen sehr wahrscheinlich zurückfordern, da zu vermuten sein wird, dass die Erben nicht ohne Grund ausgeschlagen haben, und der Nachlass somit überschuldet sein wird. Wichtig: Der Vermieter muss gegenüber dem Nachlasspfleger den Mietvertrag außerodentlich kündigen! Siehe § 546 BGB.

Der Vermieter hat ein Recht auf Akteneinsicht beim zuständigen Nachlassgericht. es steht ihm zudem auch Einsicht in das verpflichtend durch den Nachlasspfleger zu erstellende Vermögensverzeichnis des Verstorbenen zu. Weder darf der Vermieter die Wohnung ohne die Zustimmung und Anwesenheit des Nachlasspflegers betreten, noch selbige räumen. Dazu bedarf es einer Räumungsklage gegen den Staat - die aber erst möglich wird, wenn die Kündigung rechtswirksam erfolgt ist. Die Kosten der Räumung fallen übrigens dem Vermieter zur Last.

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Nachdem man eigentlich als Gast auch nur dann auf die Idee kommt, auf der Gehäuserückseite einen Schalter zu suchen, wenn die FB nicht geht, würde ich das mal zuerst testen. Oft sind nämlich entweder die falschen Fernbedienungen auf den Zimmern, oder gar keine (weil geklaut), oder die sind hin.

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Den Account auf dem Mac auf IMAP umstellen, sonst wird bei POP3 Abruf die Mail vom Server gelöscht, und dann ist sie auf dem Smartphone auch nicht mehr zu sehen.

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Ist eine Bankvollmacht auch ohne Unterschrift der Bevollmächtigten Person und ohne Kenntnisname/Stempel/Unterschrift von der Bank gültig?

Sofern die Formvorschriften für die Vollmacht selbst erfüllt sind, ja. Die Unterschrift des Bevollmächtigten auf der Vollmacht ist m.E. nicht zwingend erforderlich, sofern der Bevollmächtigte sich gegenüber der Bank legitimieren kann. Die Bankvollmacht muss auch nicht durch die Bank gegengezeichnet werden, auch wenn viele Banken das entsprechende Formular selbst bereithalten und dann gegenzeichnen. Das muss der Vollmachtgeber aber nicht zwingend benutzen.

Siehe dazu u.a. hier:

https://www.ftd.de/finanzen/finanzcheck/bankvollmacht/

Die Bankvollmacht gebende Person kennt die Bankvollmacht nicht,

Dann liegt entweder Urkundenfälschung vor, oder der Vollmachgeber ist geistig verwirrt. In jedem Fall wäre die Vollmacht dann unverzüglich durch den Vollmachtgeber zu widerrufen.

es gibt auch nur eine Unterschrift mit Bleistift auf der Bankvollmacht.

Das ist irrelevant.

Es ist leider durch die Bank auch schon zu einer Auszahlung eines größeren Betrags gekommen.

Dann muss sich der Bevollmächtigte ja ausgewiesen haben. Kopie der Dokumente von der Bank anfordern, und den Betreffenden zur Rede stellen. Ansonsten Anzeige gegen Unbekannt wegen Verdachts der Urkundenfälschung stellen, Regress gegen die Bank wegen Missachtung der Sorgfaltspflichten prüfen lassen (-> Anwalt).

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Handwerkerrechnung?

Hallo zusammen, ich hoffe auf das Schwarnwissen von euch:)

Ich habe mir letztes Jahr ein Haus gekauft. Die Treppe im Haus war komplett morsch und musste dringend erneuert werden. Ich habe 3 Handwerker eingeladen, die mir ein Angebot für eine neue Treppe zukommen lassen. 2 Handwerker wollten 5000€ ein dritter wollte 6000. Wir haben allen Handwerkern gesagt, dass wir uns nochmal melden wenn wir wissen wann wir die Treppe einbauen lassen weil wir auf die Förderung unserer Heizung gewartet haben.

5 Wochen später klingelte es plötzlich an der Tür und der 3. Handwerker der 6000€ für die Treppe wollte stande urplötzlich samt der Treppe vor meiner Tür und wollte sie einbauen.. überrascht habe ich dies abgelehnt, weil der Handwerker nie eine Zusage bekommen hat. Er betitelte mich förmlich an, dass er die Treppe einbauen darf, er würde mir auch preislich entgegen kommen auf 4500 Euro. Ich erklärte ihm nochmal dass wir derzeit das Geld dafür nicht hätten und wir es deswegen noch nicht machen könnten. Er bot uns freundlicherweise eine Ratenzahlung an. Nach Abstimmung mit meiner Frau sagten wir zu. Wir einigten uns auf eine komplette Ratenzahlung mit monatlich 400€ Euro.

Leider haben wir auch das nicht schriftlich fixiert.

Ich habe etwa 2 Wochen nach Einbau der Treppe eine Rechnung über 6000€ erhalten. Ich rief ihn an und fragte warum er jetzt die 6.000 Euro in Rechnung gestellt hat.. Nach einiger Diskussion schickte er mit eine neue Rechnung mit 4500€ zu.

Bis heute habe ich die Rate auch in den 2 Monaten 2x gezahlt wie es abgemacht war.

Heute hatte ich eine Mahnung im Briefkasten von der Firma, dass ich die Rechnung nicht in voller Höhe bezahlt hätte.. Es wären nur 2x 400€ bezahlt worden und er möchte sofort die Zahlung der restlichen 3700€ auf sein Konto. Ich habe ihn angerufen, er sagte dass er sich an keine Ratenzahlung erinnern kann und das wenn ich nicht sofort zahle er einen Rechtsanwalt einschalten wird es das Geld einklagt.

Ich vermerke nochmals dass ich nie einen Auftrag zur Erteilung unterzeichnet habe und dass wir auch nie irgendwas schriftlich fixiert haben dass wir eine Ratenzahlung machen..

Was könnte diesbezüglich nun auf mich zukommen und welche Möglichkeiten habe ich? Hat jemand sowas ähnliches erlebt? Ich freue mich über jede Hilfe.

Viele Grüße

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Bitte sucht einen Anwalt auf.

5 Wochen später klingelte es plötzlich an der Tür und der 3. Handwerker der 6000€ für die Treppe wollte stande urplötzlich samt der Treppe vor meiner Tür und wollte sie einbauen.

Ein bekannter Trick.

Er betitelte mich förmlich an, dass er die Treppe einbauen darf, er würde mir auch preislich entgegen kommen auf 4500 Euro.

Und das alles natürlich ohne Vertrag.

Wir einigten uns auf eine komplette Ratenzahlung mit monatlich 400€ Euro.

Jaja...

Heute hatte ich eine Mahnung im Briefkasten von der Firma, dass ich die Rechnung nicht in voller Höhe bezahlt hätte.. Es wären nur 2x 400€ bezahlt worden und er möchte sofort die Zahlung der restlichen 3700€ auf sein Konto.

Das Vorgehen lässt systematischen Betrug vermuten. Wer bitte aber kommt auf die absurde Idee, sich mündlich (!) einen Vertrag über eine Werkleistung i.H.v. € 6.000.-- aufdrängen zu lassen, ohne auf einem schriftlichen Vertrag oder wenigstens einer AB zu bestehen? Auf eine Ratenzahlung besteht keinerlei Rechtsanspruch, es handelt sich vielmehr um vertragliche Kulanz. Man könnte aus der Annahme der 2 Raten möglicherweise konkludent das Zustandekommen einer Ratenzahlungsvereinbarung schlussfolgern, aber das soll bitte der Anwalt für euch prüfen und ggfs. durchsetzen.

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Sofern dir kein Vorsatz vorgeworfen wird, handelt es sich um einen schlichten Arbeitsunfall, den der VR trägt.

Leasingfahrzeuge sind fast immer zwingend vollkaskoversichert. Nur bei sehr günstigen Kleinwägen findet man gelegentlich einen Verzicht auf VK, aber bei mehreren Fahrzeugen im Betrieb dürfte das auszuschließen sein.

Ob der Halter die VK überhaupt in Anspruch nimmt, steht wiederum auf einem anderen Blatt.

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Der Elektroroller von meinem Stiefvater ist seit 2020 kaputt

Und von wann ist der Roller?

und wir haben ihn im Dezember 2020 direkt zur Firma für eine Reperatur geschickt.

Dann ist im Kontext wohl davon auszugehen, dass es sich nicht mehr um einen Gewährleistungs- respektive Garantiefall handelt. Wo sitzt die Firma denn (Inland/Ausland/EU/Drittstaat?)? Und wie habt ihr bitte den Roller dorthin versandt (und warum übehaupt)?

Nach 3 Monaten gefüllt von nichts

Naja, vor Ende Januar wäre das bei Versand im Dezember auch nicht sehr realistisch gewesen. Nichtsdestotrotz ist das natürlich sehr ärgerlich. Es stellt sich im Kontext die Frage, was daran so kompliziert sein soll.

Vor 3 Wochen haben wir ihnen nochmals geschrieben, dass sie bitte den Roller reparieren und zurückschicken sollen.

Also nach über 6 Monaten.

Jetzt haben sie uns den Roller zurückgeschickt,

Unrepariert natürlich.

allerdings ist er zerstörter als davor

Das dürfte kaum belegbar sein, sofern ihr den Zustand vor dem Versand nicht akribisch dokumentiert hattet.

und es sieht aus, als ob er durch Schlamm gezogen worden ist. Was können wir machen?

Klage gegen die Firma auf Ausgleich der Wertminderung; das wird aber kaum etwas bringen außer noch mehr Ärger. Und wenn die schon kein Geld für die eigenen Ersatzteile haben, dann erstrecht nicht für eine Schadensersatzklage.

Sehr wahrscheinlich ist die Firma so gut wie pleite. Auf dem Schaden dürftet ihr in dem Fall dann sitzen bleiben.

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Die Frage stellt sich doch eigentlich gar nicht. Die Tochter deines LAG heiratet, also wird man dich als Lebensgefährtin des Brautvaters selbstverständlich mit einladen.

Wenn du nach 3 Jahren Beziehung allerdings ernsthaft weder die erwachsene Tochter des Partners noch dessen weitere Familie kennengelernt hast, dann hast du m. E. doch eigentlich schon lange mit dieser Beziehung innerlich abgeschlossen.

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Bisher habe ich den Google Kalender, der mir vom Design her gut gefällt, allerdings kann ich dort meine Kunden nicht eintragen.

Verstehe ich nicht. Wieso sollte das nicht funktionieren?

Ansonsten musst du eben einen Exchangeaccount für deine Mail/Kontaktverwaltung nutzen, aber der kostet auch wenigstens € 69.--/p.a., mit Microsoft 365.

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falscher Vorname in der Schule, was tun?

Hallo ihr Lieben,

mir liegt eine Frage zu Herzen, die sehr wichtig ist und mich verzweifeln lässt. Ich sags schon vorher; die Situation ist ziemlich seltsam und dämlich, also verurteilt mich bitte nicht. Ich bin jetzt im letzten Jahr (12.Klasse) und mache bald mein Abi. Das Problem ist allerdings, dass ich schon seit der Grundschule mit einem veränderten Vornamen in der Schule angemeldet bin und dieser auch auf den Zeugnissen steht. D.h. auf meinem Pass steht z.b. Emily und auf meinen ganzen Zeugnissen steht aber Emilia (gilt jetzt nur als Beispiel für die Situation). Das entstand durch eine Verwechselung meiner Klassenlehrerin in der Grundschule. Ich hab es damals nicht korrigiert, weil ich den Namen Emilia viel schöner fand und ich damals als Kind nicht über die Folgen nachgedacht habe und ich dachte ich könnte so meinen Vornamen einfach wechseln. Dadurch wurde ich dann auch in den folgenden Schulen immer mit Emilia angemeldet, weil das für mich mein neuer Name war. (Fragt nicht, warum meine Eltern damals nichts dagegen getan haben...).

Aufjedenfall bin ich jetzt für alle immernoch Emilia und keiner weiß, dass ich eigentlich Emily heiße und es wäre mir jetzt wirklich sehr sehr unangenehm, der Schule, sowie meinen Mitschülern zu sagen, dass ich alle belogen habe und mein falschen Namen angegeben habe. Ich werde aber immer verzweifelter, da es entweder dazu hinausläuft, dass der veränderte Vorname auf meinem Abiturzeugnis steht oder es rauskommt und ich sehr bloßgestellt werde. Was soll ich jetzt tun? So dämlich kann doch echt kein Mensch sein....

Es handelt sich also um die Veränderung durch 2 Buchstaben im Vornamen. Der Rest, Nachname etc stimmt natürlich. Soll ich jetzt eine Änderung des Vornamens bei meiner zuständigen Behörde beantragen oder die Schule informieren oder es einfach so lassen..? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Danke fürs durchlesen und die Zeit. Mir ist klar, dass es sich um einen ganz dummen Fehler handelt und ich selber dafür Verantwortlich bin aber bitte behaltet eure Verurteilungen für euch. Mir ist das schon so unangenehm genug. Danke

LG

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Vor dem Abitur solltest du das auf jeden Fall im Schulsekretariat richtigstellen lassen. Nimm deinen gültigen (!) Personalausweis und deine Geburtsurkunde mit (noch besser das Familienstammbuch der Eltern, falls vorhanden) und bitte um Korrektur des in der Schulakte hinterlegten Namens.

Dass die Personendaten in den Schulunterlagen falsch sind, kommt übrigens gar nicht so selten vor. Gerade bei den Vornamen tauchen da gerne absurde Konstruktionen auf, die nie jemandem auffallen, weil meistens gar nicht alle Vornamen auf dem Jahreszeugnis stehen. Auf meinem Abizeugnis stand/steht skurrilerweise das falsche Jahr. Das ist aber noch nicht einmal der Uni bei der Immatrikulation aufgefallen.

Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass der exakt richtige Vorname im Zeugnis jemals jemand interessiert, aber eine spätere Korrektur wäre weitaus schwieriger und ggfs. sogar unmöglich.

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Heizungsanlage ist in der WEG-Anlage erst 8 Jahre alt.

Das besagt nur nichts darüber, ob sie funktioniert oder nicht.

Vor ein paar Jahren wurde ein Vergleich mit den Bauträgern geschlossen, sodass diese aus der Haftung sind.

Tja, das war dann wohl eher nicht so klug. Nach VOB wären die Bauträger mindestens 5 Jahre in der Gewährleistung *ab* erfolgter mängelfreier Abnahme gestanden.

Nun folgen Angebote von Heizungsfirmen in horrenden Höhen (sechsstellige Beträge bisher)

Bei einem Austausch ist die Anlage auf dem aktuellen Stand der Technik gemäß aktueller EnEV auszustatten. Das alleine kann schon einen Unterschied von € 20.000.-- ausmachen. Hinzu kommt, dass diese Anlagen wie derzeit fast alles kaum zu bekommen sind, bzw. mit Lieferzeiten von 12 - 18 Monaten. Wenn ihr die zeitnah braucht, kostet das entsprechend.

Die WEG Verwaltung forderte nur 1 Angebot an

Dann soll sie das Angebot eben an mehrere Firmen ausreichen. Schließlich arbeitet sie für die WEG. Dazu ist aber m.E. auch ein WEG-Beschluss nötig.

und zog keinen Fachplaner hinzu.

Wenn es um den Austausch einer bestehenden Anlage geht, ist der auch nicht zwingend erforderlich. Das übernimmt dann der leistende Unternehmer. Die grundlegendere Frage, welche Art Heiztechnik zum Einsatz kommen soll, hätte die WEG im Vorfeld klären müssen, respektive ist der Angebotseinholung zugrundezulegen. Wenn es dazu aber bereits einen Beschluss der WEG gab, dann gilt der auch weiter, bis er durch einen neueren Bechluss aufgehoben wird. Somit wäre anhand der Protokolle der WEG Versammlungen aus den Vorjahren zunächst erstmal zu prüfen, wer hier wann welche Entscheidungen gefällt hat.

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Klar, wenn die Betroffenen sich das zusätzliche Grundstück leisten können, warum nicht?

Das Siedeln in der Nähe von Fließgewässern war immer schon gewagt. Wer da wohnt, geht das entsprechende Risiko sehenden Auges ein.

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Entscheidend ist das jeweils geltende Verbraucherrecht. Bei Online Shops im EU Ausland gilt grundsätzlich dasselbe Recht wie innerhalb Deutschlands, aber bei Shops außerhalb der EU wird es praktisch unmöglich sein, die Geltung der entsprechenden EU Verbraucherrichtlinie faktisch durchzusetzen. Sollte zudem die Differenz auf Zollgebühren o. ä. beruhen, wird es erstrecht kompliziert.

Davon abgesehen sollte man beachten, dass das Berufen auf das Verbraucherrecht auch voraussetzt, dass man überhaupt ein Verbrauchergeschäft abgeschlossen hat. Sofern man also auf einer Website für den gewerblichen Handel ein Geschäft abgeschlossen hat, ist die entsprechende Richtlinie hinfällig, und es gelten allein die AGB des Verkäufers.

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neuer Windows-Server (DomänenController) mit neuem Domänen-Namen - Was passiert client-seitig mit den Benutzerprofilen?

Wir müssen unseren alten Firmen-Server (Windows Server 2012 R2) erneuern und bekommen einen neuen mit Windows Server 2019.

Etwa 10 Client-PCs und Benutzer sind in der Domäne. Diese haben keine server-gespeicherten Profile; die Benutzerprofile liegen also lokal auf den jeweiligen Clients (C:\users\Benutzername).

Die Domäne hieß bislang Firma_alt, die Domäne auf dem neuen Server wird Firma_neu heißen.

Die Frage lautet jetzt:
Was passiert beim Umzug mit den jeweiligen lokalen Benutzerprofilen bzw. den entsprechenden Ordnern? Insbesondere die Benutzer-Einstellungen und persönlichen Ordnern wie Dateien auf dem Desktop, Dokumente usw. und die Outlook-Profile (PST-Dateien).

Der Plan bzw. die Hoffnung ist:
Der Client-PC wird in den Systemeinstellungen aus der alten Domäne Firma_alt raus genommen und in die neue Domäne Firma_neu gebracht... keine Ahnung, ob es "sauberer" ist, ihn zunächst in einem 1. Schritt temporär in eine Arbeitsgruppe zu "degradieren" und erst in einem 2. Schritt an der neuen Domäne anzumelden...

Was passiert jetzt beim nächsten Anmelden des Benutzers "Max" (als Beispiel)?
Wird sein client-seitiges Profil mit allen Ordnern (Desktop, Dokumente, Outlook-Dateien,...) weiterverwendet oder wird bei der ersten Anmeldung ein neues Benutzerprofil aus dem Default-Profil erstellt, ggf. mit Anhängsel des neuen Domänen-Namens... z.B. C:\users\Benutzername.firma_neu ?

Mit diesem Anhängsel hab ich es vor x Jahren mal gesehen, wenn ein Arbeitsgruppen-PC mit lokalem Benutzer "Max" (Profil-Ordner "C:\users\max") in eine Domäne gebracht wird, und er sich dort ebenfalls als "Max" anmeldet... Dann muß das System ja zwischen dem lokalen Max und dem Domänen-Max unterscheiden... deshalb wurde dann lokal ein neues Profil (Profil-Ordner "C:\users\max.domänenname") angelegt.

Frage:
Wird so etwas (autom. Anlegen eines neuen Benutzerprofil-Ordners) auch beim Wechsel von einer alten zu einer neuen Domäne passieren? Oder wird der bisherige Profil-Ordner beibehalten?
Letzteres wäre wünschenswert, damit wir nicht alle Profildaten manuell vom jeweils alten ins neue Profilverzeichnis verschieben müssen... und natürlich die Outlook-Dateien und -Einstellungen beibehalten können und das nicht komplett neu einrichten müssen.

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Der neue Server ist nicht das Problem, aber die neue Domain.

Der Umstieg ist so nicht möglich. Es müssen hier alle PCs aus der alten Domain genommen werden, solange der alte Server noch läuft. Theoretisch kann man die PCs zwar dann in die neue Domain aufnehmen, aber es ist ratsam, vorher die PCs komplett zu löschen und neu aufzusetzen. Sonst stolpert man noch jahrelang über die nicht mehr vorhandene Domain.

Die Profile der User können vorher gesichert und nach Neuanlage der User in der neuen Domain zurückgespielt werden, falls das wirklich sinnvoll sein sollte. Ansonsten sollte man sich darüber im klaren sein, dass ein Umzug des Servers weitaus weniger kompliziert ist als der Wechsel der Domain.

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