Ich habe meinen Enkel eine Bürgschaft, auf meine Haus, über die Bank gegeben.

Und vermutlich ohne grundbuchliches Pfandrecht im Gegenzug.

Er und seine Frau benötigten das Geld für ein Haus. Er ist geschieden und zahlt schon zwei Jahre nicht mehr. Er besitzt 3 Häuser (müssen noch abbezahlt werden).

Dann wird der Enkel eben eines davon veräußern müssen. Dazu kannst du ihn aber nur auf dem zivilrechtlichen Weg zwingen (Zahlungsklage).

Die Raten zahle ich nun an die Bank, deshalb muss eine Klärung her,

Die Klage gegen den Sohn ist gesondert von der Zahlungsverpflichtung gegenüber der Bank als Bürge zu betrachten. Die Bank wird sich bis zur PI an dir schadlos halten, denn das ist eben die Last des Bürgen. Sie muss nicht den langwierigen Weg der Zwangsversteigerung gegen den Schuldner gehen, solange du als Bürge noch leistungsfähig bist.

ich bin Rentnerin und nicht mehr in der Lage dazu.

Du musst unbedingt unverzüglich einen Anwalt mit der Wahrnehmung deiner Interessen beauftragen, denn sonst endest du in der Zwangsversteigerung deines Hauses und auf dem Sozialamt. Du musst deine Forderungen gegenüber dem Enkel schon selbst geltend machen, das ist eine rein zivilrechtliche Forderung, die du somit auch selbst eintreiben musst. Das geht weder die kreditgebende Bank, noch deine Bank oder den Staat irgendetwas an.

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Wir haben unseren Betrieb seit 1964 (erstansässige Firma dort) in einem Gewerbegebiet. Nun benötigen wir, Aufgrund von Existenzerweiterung mehr Platz.

Ein gängiges Problem.

Nun wurde mir gesagt, dass man ein Vorkaufsrecht bei der Stadt gelten machen kann.

Wenn ein solches von einem Besitzer einem Dritten eingeräumt wird, kann man das, ja. Wo das hier aber der Fall sein soll, erschließt sich mir nicht. Kommunen oder Landwirte haben ggfs. ein Vorkaufsrecht an bestimmten Flächen, aber ganz sicher kein Gewerbebetrieb.

Denn einfach so umziehen ist nicht möglich.

Warum nicht?

Desweiteren ist bei uns in der Gegend kein passende Gewerbegrundstück frei oder das ein Grundstück was adäquat wäre,steht auch nicht zur Verfügung.

Dann müsst ihr halt weiter weg ziehen.

demnächst soll das Nachbargrundstück verkauft werden. Der jetzige Eigentümer möchte oder will nicht an uns verkaufen.

Dazu kann ihn auch niemand zwingen. Sein Eigentum, seine Entscheidung.

Er möchte es an eine Ortsfremde Firma abgeben

Und wer sollte ihn auch daran hindern? Ihr könnt nur versuchen, mit einem höheren Gebot den Zuschlag zu erhalten. Aber wenn der Veräußerer nicht will, dass ihr den Zuschlag bekommt, dann ist das eben so.

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Erster Fehler: Man verhandelt nicht mit Inkassodienstleistern, schon gar nicht telefonisch.

Zweiter Fehler: Der Gläubiger ist mit 99% Wahrscheinlichkeit immer noch derselbe, und gerade *nicht* das Inkasso. Im Masseninkasso kommt eine echte Zession so gut we nie vor, und schon gar nicht für nicht titulierte Forderungen.

Du zahlst dementsprechend deine Schulden direkt an den Gläubiger zusammen mit angemessenen Mahnkosten (€ 2,50 je Briefmahnung und € 9.-- für etwaige Rücklastgebühren - falls angefallen - wären OK). Dann schreibst du einmalig einen Brief an das Inkasso, in dem du feststellst,

  • dass du der Forderung vollumfänglich widersprichst,
  • die Forderung zudem bereits vollständig an den Gläubiger beglichen wurde,
  • du keinerlei Zahlungen an das Inkasso vornehmen
  • und einem evtl. Manhnbescheid (kommt sowieso nicht) widersprechen wirst.

Dann untersagst du dem Inkasso die Datenweitergabe an Dritte gem. BDSG und DSGVO, schickst das Ganze als Einwurfeinschreiben und/oder Fax mit Protokoll und schmeisst alle weiteren Bettelbriefe des Inkassos in die Papiertonne.

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Das Parlament müsste vorher zu einer Beratung zusammenkommen

Den Verteidugungsfall kann nicht nur, sondern muss der Bundestag feststellen per Beschluss.

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In der Unfallmitteilung der Polizei ist die Handskizze des Unfalss falsch.

Und was soll daran nun falsch sein? Du hast die Skizze doch wohl vor Ort gesehen.

Wie kann ich diese korrigieren lassen?

M.E. gar nicht. Die Skizze ist doch nur eine schematische Darstellung; alles andere ergibt sich sowieso durch die Aussagen der Unfallbeteiligten bzw. die Bilder etc. von der Unfallaufnahme.

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in unserem Betrieb sind viele der Meinung, dass eine Mahnung, auch per E-Mail, die Verjährung von Forderungen aufhält.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, der unausrottbar zu sein scheint. Eine Hemmung tritt zivilrechtlich ausschließlich

a) durch einen gerichtlichen Mahnbescheid ein; ausschlaggebend zur Fristwahrung ist hier das Ausstellungsdatum des MB (nur in Ausnahmefällen evtl. auch das Eingangsdatum beim Mahngericht); respektive

b) durch andauernde Verhandlungen über den Anspruch selbst oder die Anspruchsbegründung (§ 203 BGB).

Eine einfache Mahnung ist aber in keinem Fall fristhemmend.

Näheres siehe §§ 203 ff BGB.

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Es gibt mWn nicht *die* richtige Länge der Nachtruhe. Die aktuelle Forschung sagt wohl, etwa 7h seien im Durchschnitt ideal, aber das variiert auch je nach Alter.

Ich hatte heute meine üblichen 5:30h.

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Abgesehen davon, dass das eine erhebliche Geldverschwendung darstellt, ist es zweifellos weder sonderlich ratsam noch dem Wachstum (bzw. dem Erdreich) förderlich. Wenn du schon den Garten mit Leitungswasser gießt, dann solltest du tunlichst baldmöglichst den Gartenanschluss vor die Entsalzung schalten lassen. NB: Eine Regenwassertonne wäre ggfs. eine sinnvolle Ergänzung.

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Weil es sich dabei nicht um Leistungen des Staates handelt, sondern um eigenständige Versicherungen, aus denen der Versicherte kraft eigener Beitragszahlungen Ansprüche auf entsprechende Leistungen erwirbt.

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Das geht zum Beispiel mit DHL Express, siehe

https://mydhl.express.dhl/de/de/home.html#/createNewShipmentTab

Ansonsten nimmt das auch jede andere Spedition deiner Wahl mit, allerdings bei dem Gewicht vermutlich nur auf Palette..

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Das kann man nicht so pauschal festlegen. Es hängt u.a. von der Zahlweise ab (also ob Lastschrift oder ÜW), und auch davon, um was für eine Art Beitrag es sich dabei handelt. Bei Versicherungen ist eine unterjährige Zahlweise üblicherweise etwas teurer als eine Zahlung des Gesamtbetrages, was vor allem mit dem Mehraufwand bei der Verwaltung der offenen Posten sowie der Zahlungseingänge der Versicherungsnehmer zusammenhängt. Bei Sport- oder Kulturvereinen ist es meistens egal, ob man den Jahresbeitrag nun splittet oder nicht, vor allem dann, wenn man als Mitglied selbst die Transaktionskosten trägt.

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leider ist vor kurzem der Ehemann meiner Mutter verstorben.

Mein Beleid.

Die beiden haben ein noch nicht abbezahltes Haus. Nun möchte sich der Sohn des verstorbenen Zugang zum Haus verschaffen, da er Miterbe ist.

Das ist sein gutes Recht, denn wenn er Miterbe (und eben nicht nur Vermächtnisnehmer) ist, dann steht ihm auch grundsätzlich ein Betretungsrecht zu - und sei es nur zusamen mit einem Gutachter zwecks Wertermittlung. Es ist wohl auch davon auszugehen, dass der Erblasser nicht nur die genannte Immobilie hinterlassen hat. Dem Miterben steht auch das Recht auf ein Nachlassverzeichnis zu; schließlich muss ja auch offiziell festgestellt werden, wer nun welche Anteile am Vermögen des Erblassers erworben hat. Das gilt auch für Gegenstände aus dem persönlichen Nachlass.

Meine Mutter hat damals das Haus zum großteil aus dem Verkauf unseres früheren Hauses angezahlt.

Ist ihr Anteil im Grundbuch eingetragen? Falls ja, zu welchem Anteil?

Nun ist sie schockiert, dass sich der Sohn Zutritt verschaffen möchte. Unserer Meinung nach steht ihm maximal 1/4 des Hauses zu,

Bei hälftigem Besitz des Erblassers erbt der Stiefsohn gemäß gesetzlicher Erbfolge die Hälfte des Anteils der Erblassers, somit 25% der Immobilie.

das auch ausgezahlt werden könnte.

Darauf muss sich der Erbe aber nicht einlassen. Der Erbanspruch ist - im Gegensatz zum Vermächtnis - nicht in Form von Barmitteln abzuleisten, sondern entsteht unmittelbar an der Sache.

Der Sohn hatte 15 Jahre keinen Kontakt zu seinem Vater.

Das mag sein, ändert aber nichts an der Rechtslage.

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Hier ist nicht der Treiber der NIC das Problem, sondern entweder sind die Sicherheitseinstellungen der verfügbaren Netzwerke dergestalt, dasss wahlweise dein System die Verbindung nicht herstellen will, oder aber eine Sicherheitssoftware auf deinem System verhindert den Verbindungsaufbau (weil unbekanntes Netzwerk). Letzteres wäre zum Beispiel tyüisch für Avast etc. Denkbar wäre zudem ein Schaden am USB-Port, an dem der externe Adapter hängt.

M.E. lohnt sich hier eine Fehlersuche auch nicht; diese Teile gibt´s für € 15.-- an fast jeder Supermarktkasse.

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Nein, eine gesetzliche Regelung oder Verpflichtung gibt es hier nicht.

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Da jemand, der sich in einem so hohen Grad der Intoxication befindet, rechtlich gesehen keine Willenserklärung mehr abgeben kann, handelt es sich juristisch um eine Vergewaltigung, also eine schwere Straftat, selbst dann, wenn die Person noch bei Bewusstsein war. Und die wird auch genau so verfolgt.

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Finde ihn nicht gut, weil...

Ein Salonkommunist, der sich aus der Sicherheit einer Professur bemüßigt fühlt haltlose und schwachsinnige Behauptungen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur finanzwirtschaftlichen Bewertung abzugeben. Wohl wissend, dass er nicht für die Folgen seiner irrationalen und sinnfreien Thesen zur Rechenschaft gezogen werden kann.

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