Wer hat die Schöpfumgsgeschichte geschrieben?

Support

Liebe/r sonnenschein000,

gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und um einen Rat scheint es Dir nicht zu gehen, oder? Wenn Du die Community besser kennen lernen möchtest oder Dich die Meinung der Community interessiert, kannst Du solche Fragen gerne im Forum unter http://www.gutefrage.net/forum stellen.

Bitte beachte zukünftig unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy. Deine Beiträge werden sonst gelöscht.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüße

Oliver vom gutefrage.net-Support

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Bruder hat Recht, so wie es in der Schöpfungsgeschichte beschrieben wird, kann es nicht gewesen sein. Das haben Menschen geschrieben, die eine Erklärung für die Entstehung der Welt, der Erde und der Menschen gesucht haben. Dass die Geschichte ausgedacht ist, würde ich aber auch nicht sagen. Sie vermittelt in mythologischer Form durchaus richtige Einsichten. Zum Beispiel, dass die Erde vor der Entstehung des Lebens wüst und leer war und dass der Mensch zuerst wie seine tierischen Vorfahren keine Erkenntnis über sich selbst und die Welt hatte und dies erst im Laufe der Evolution, der Menschwerdung, entwickelt hat.

Seitdem wusste er, dass er sterblich ist und versuchte nun durch Religionen und den Glauben an einen persönlichen Gott und den Himmel Trost zu finden und sich Naturphänomene zu erklären. Die Naturwissenschaften haben inzwischen viele andere Erklärungen gefunden. Die Existenz eines persönlichen Gottes der Bibel ist deshalb zunehmend unwahrscheinlicher geworden.

Die Schöpfungsgeschichten und Schöpfungslieder (da gibt es auch etliche Psalmen) der Bibel erklären nicht, wie die Welt entstanden ist, sonden "klären" (so sagt man im jiddischen, wenn man "nachdenken" meint) wie das so mit dem Menschen und seiner Welt ist in der Beziehung untereinander und mit Gott.

0

"Die Existenz eines persönlichen Gottes der Bibel ist deshalb zunehmend unwahrscheinlicher geworden." ist eine wie üblich unbelegte atheistische Behauptung von Dir. Der Gott der Bibel ist kein Naturphänomen.

(Jetzt kommt wahrscheinlich Dein einziges "Argument", dass Du alles viel besser verstehst und andere das nicht beurteilen können.)

0
@Aatheist

Oho, dieses Argument ist mir aber neu, wo habe ich es denn schon mal gebraucht?

Aber dass man zur Erklärung der Naturphänomene im Verlauf der Geschichte der Menschheit mit Zunahme des Wissens immer weniger auf übersinnliche Erscheinungen zurückgreifen muss, müsstest Du doch auch verstehen oder? Oder glaubst Du wie die Höhlenmenschen noch, dass Gott die Blitze auf die Erde schleudert?

0
@valentin301

Immer dasselbe: Weil Du keine Argumente hast und nicht einmal begründen kannst was Du Dir ausgedacht hast, musst Du wohl so reagieren. Obwohl ich Dich darauf hingewiesen habe lässt Du Deine falsche Behauptung stehen. Wie Du meinst.

Selbst wenn der Fragesteller das noch nicht durchschaut und Du ihm Deine Lüge unbemerkt glaubhaft machen kannst, so wird die Antwort doch von weiteren Personen gelesen und Du musst damit rechnen, dass die Lüge auffliegt. Christliche Menschen vermeiden es grundsätzlich zu lügen. Ich vermute Atheismus lässt sich ohne solche Tricks nicht glaubhaft machen.

Der Gott der Bibel ist kein Naturphänomenen, das bildest Du Dir nur ein. Deine Schlussfolgerungen aus der Einbildung sind dann natürlich genauso falsch. Wenn Du glaubst die Wissenschaft würde sich damit befassen, Mystisches erklärbar zu machen liegst Du ebenfalls voll daneben. Genau das ist ausdrücklich ausgeschlossen. Kein seriöser Wissenschaftler würde sich darauf einlassen.

Eine startende Rakete kann Blitze auslösen. Warum sollte es bei abhebenden Cherubim anders sein? Oder glaubst Du die Rakete würde mit Blitzen werfen?

0
@Aatheist

Ich entnehme diesem Kommentar, dass Du meine Antwort gar nicht verstanden hast. Deshalb unterstellst Du mir Sachen, die ich weder behauptet noch gemeint habe. Es ist mir jetzt zu sinnlos, das einzeln zu kommentieren. Das ist einfach zu wirres Zeug, das kann jeder selbst lesen und seinen Reim draus machen.

0
@valentin301

Deinen Versuch, vom Thema abzulenken, habe ich verstanden und ignoriert. Ich werfe Dir immer noch folgende Lüge vor:
"Die Naturwissenschaften haben inzwischen viele andere Erklärungen gefunden. Die Existenz eines persönlichen Gottes der Bibel ist deshalb zunehmend unwahrscheinlicher geworden." (Zitat Valentin 28.Okt.2009 18:57) Zur Rechtfertigung Deiner Lüge hast Du mich zuerst mit Höhlenmenschen verglichen und bezeichnest meine Einwände nun als "wirres Zeug", das zu beantworten Du nicht nötig hast. Leider kann ich bei Deinen Antworten keinerlei Diskussionsfähigkeit, Intelligenz oder Charakter erkennen. Überheblichkeit ist alles was Du vorzuweisen hast. Von Naturwissenschaft hast Du eine abwegige Vorstellung. Die einzige Wissenschaft, die sich überhaupt mit Gott oder seiner Existenz befassen würde ist (neben der Theologie) die Parapsychologie, und die ist weit davon entfernt etwas erklären zu können. Die Naturwissenschaft wird den biblischen Gott nicht unwahrscheinlicher machen, weil sie sich gar nicht damit befasst. Deine Lüge ist also frei erfunden, völlig unbegründet und unlogisch. Ein atheistischer Wunschtraum fern der Realität. Vermutlich selbst ausgedacht und dann eingebildet, dass es so zu sein hat. Deshalb würde ich Dir raten, die Verwirrtheit nicht immer bei anderen zu suchen.

0
@Aatheist

@atheist: Dein Kommentar strotzt derart von böswilligen Unterstellungen und Beleidigungen („Lüge Überheblichkeit, keinerlei Diskussionsfähigkeit, Intelligenz oder Charakter“), dass ich ihn am liebsten total ignorieren würde. Bitte achte in Zukunft mehr auf Deine Wortwahl, das muss ich mir nicht gefallen lassen. Dennoch zur Sache:

.

Deine böswilligen Unterstellungen in den letzten beiden Kommentaren:

.

„Der Gott der Bibel ist kein Naturphänomen, das bildest Du Dir nur ein“: Das habe ich nie behauptet.

.

„Wenn Du glaubst die Wissenschaft würde sich damit befassen, Mystisches erklärbar zu machen liegst Du ebenfalls voll daneben.“ Auch das habe ich nie behauptet.

.

„Die Naturwissenschaft wird den biblischen Gott nicht unwahrscheinlicher machen, weil sie sich gar nicht damit befasst“. Ich habe nie behauptet, dass die Naturwissenschaft sich damit befasst.

.

Richtig ist aber: Die Naturwissenschaften haben Naturphänomene erklärbar gemacht, für die die Menschen zuerst keine Erklärung hatten und sie teilweise einem übersinnlichen Wirken zugeordnet haben, z.B. das Wirken mancher Wetterphänomene wie Blitz und Donner oder Sonnenfinsternisse.

.

Weiterhin haben Naturwissenschaften gezeigt, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist und sich die Erde um die Sonne dreht sowie dass sich das Leben auf der Erde durch Evolution entwickelt hat. Beides ist auch von den Kirchen als gültiges Weltbild akzeptiert.

0
@valentin301

Eine Folge dieser Erkenntnisse ist es aber auch, dass das, was z.B. in der Schöpfungsgeschichte der Bibel steht, nur als Mythos und Sinnbild gesehen werden kann, darum ging es ja in der Frage, und dass auch das Bild eines persönlichen Gottes, der über den Wolken sitzt und jeden einzelnen Menschen beobachtet und Blitze schleudert, dadurch immer unwahrscheinlicher geworden ist. Die Kirchen tragen dem auch Rechnung, denn die Existenz eines Gottes und der Glaube daran werden dadurch in keiner Weise berührt. So ist z.B. die Tatsache, die Evolutionslehre zu akzeptieren, in keiner Weise atheistischer Natur.

.

Nur fundamentalistische Fanatiker werfen Evolution und Atheismus in einen Topf.

0
@valentin301

Nun benutzt Du Argumente, statt Die geistige Gesundheit in die Waagschale zu werfen. Daran kann man erkennen, dass Du nicht nur redest sondern auch denkst. Somit kann ich Diskussionsfähigkeit, Intelligenz und Charakter erkennen. Ist auch viel zivilisierter über Argumente zu diskutieren, sofern man welche hat, als über die geistige Gesundheit. Vielleicht war Dawkins ein unzivilisiertes schlechtes Beispiel.

Den Argumenten kann ich weitgehend zustimmen. An der Sache gehen sie etwas vorbei. Dadurch wird der biblische Gott nicht unwahrscheinlicher und obige Behauptung ist also kaum wahr. Ich erkenne, dass Du bemüht bist, diese Behauptung auf Deinen persönlichen Gott über den Wolken zu beziehen. Dagegen habe ich nichts, muss aber ausdrücklich klarmachen, dass das nicht der Gott der Bibel ist.

0

Der Schöpfungsbericht, besser: die Schöpfungsberichte (es sind nämlich zwei!) geben immer wieder Anlass zur Aufregung. Die ist völlig unbegründet, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass sich die Bibel als Glaubensbuch versteht und nicht als naturwissenschaftliche Abhandlung oder als Protokoll historischer Vorgänge.

Dein Bruder hat also recht: es war noch keiner da, der gesehen hat, was passiert ist. Daraus zu schließen, es könnte nicht so gewesen sein, ist nicht zwingend. Und dass Gott selber die Bibel geschrieben hat, das ist sehr unwahrscheinlich.

Das ist aber nicht das Problem. Denn die Bibel will nicht erzählen, was Gott an welchem Tag geschaffen hat. Sondern die Bibel sagt aus: Gott hat alles gemacht. Der erste Schöpfungsbericht (der mit den sieben Tagen) war ursprünglich ein Lied: dieses Lied besingt in jeder Strophe, dass Gott Sonne, Mond, Meer, Gras, Bäume, Vögel, Fische und Menschen geschaffen hat - und endet immer mit dem Kehrvers: "Es wurde Abend und es wurde Morgen: der (dritte) Tag."

Wer hat also den Schöpfungsbericht geschrieben? Der erste Schöpfungsbericht, das Schöpfungslied, stammt aus der Hand eines Priesters. Der zweite Schöpfungsbericht mit Adam und Eva ist uralte jüdische Tradition, ebenfalls nicht historisch, sondern ätiologisch zu verstehen.

aber woher WUSSTEN ide das?

0
@sonnenschein000

Sie wussten es ja nicht. Aber nur so konnten und können sich die Menschen die Welt erklären: Gott hat alles erschaffen. Und das ist fester Glaube Israels geworden. Davon singen und erzählen sie.

0

der mensch hat das schreiben erfunden und manchmal schreibt er halt sowas unfundiertes.aus welchem grund auch immer.

Was möchtest Du wissen?