Welches Ereignis hat euer Leben verändert?

9 Antworten

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Huhu, lieber Walter Falter 🪻😅

Ein Ereignis, das mein ganzes Leben, auf den Kopf gestellt hat war:

Es ist jetzt schon 6 Jahre her, nachdem Unfall von meinem Stiefbruder, der durch einen Geisterfahrer ums Leben kam, doch bis heute, denke ich immernoch daran, das sein Traum, war mit seiner Verlobten, eine Familie zu gründen. Seine Verlobte ist nach 3 Tagen, nach seinem Tod verschwunden. Sie wurde vor 4 Jahren gefunden. Bei einer völlig fremden Familie, die anderen Details sind leider privat. Bis heute frage ich mich, ob das alles ein Zufall war.

LG Sabine 💕

Ex Freundin war die beste Zeit haben zusammen gereist in paar Ländern aber hat am Ende nich funktioniert

Die positive Antwort lautet. Der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Einheit. Der negative Part dazu lautet, wir sind auf gutem Weg den alten "Zirkus " wieder aus dem Grab zu holen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Siehe mein Portrait

Es gibt kein solches Ereignis, welches schlagartig mein Leben verändert hätte. Aber so ein paar Erlebnisse oder Worte haben mich schon sehr geprägt:

  1. Das Abi bestanden zu haben. Endlich konnte ich machen, was ich wirklich wollte.
  2. Von sogenannten 5 Kameraden bei der Bundeswehr angegriffen worden zu sein. Im Nachhinein war dies aber ein Erlebnis, welches mich zum ersten Mal lehrte, mich zu wehren.
  3. Zu studieren. Mehr in meinem Element zu sein und lernen, ein sozialerer Mensch zu sein.
  4. Meine erste Depression. Ich musste da alleine wieder raus.
  5. Meine erste Manie. Ich erkannte welches Potential ich habe.
  6. Mein erster Klinikaufenthalt in der Psychiatrie. Ich wusste vorher nicht, wie tief ich sinken kann, aber auch nicht, dass ich mich auch wieder rauskämpfen kann.
  7. Die Worte meines Vaters: "Überlege genau und in Ruhe, aber dann treffe eine Entscheidung. Trauere deiner Entscheidung nicht nach! Lerne damit umzugehen!"
  8. Mein erster Urlaub alleine. Alleine zu sehen, dass ich auch im Ausland alleine zurechtkommen kann.
  9. Das erste Mal bestohlen worden zu sein und sich dagegen zu wehren.
  10. Einfach auf Frauen zuzugehen, aktiv ansprechen und feststellen, dass es alles andere als eine Blamage ist.
  11. Meine Urlaube in Neuseeland, Russland und auf Kreta. Einfach unvergesslich.
  12. Überraschenderweise vom Tod meines Kumpels zu lesen. Darauf ist man einfach nicht vorbereitet.
  13. Das erste Mal im Leben ernsthaft bedroht zu werden und damit umzugehen.
  14. Mein Magenverkleinerung. Würde solch eine OP in der Situation jedes Mal wieder machen.
  15. Mein Einstellung in den Schuldienst. Endlich kann ich einen Job machen, der mir auch dauerhaft liegt.

Und bestimmt noch ein paar andere Dinge.

Mein schlimmstes Erlebnis hatte ich am 01.05 2018 15 Uhr, als mein Ehemann völlig unerwartet in meinen Armen starb. Das hat mein kommendes Leben total verändert. Nicht negativ auch nicht positiv. Ich war einfach ganz alleine in einem fremden Land. Heute ist dieses fremde Land meine neue Heimat

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@Maegi12

Ok, aber wolltest du das nicht als eine eigene Antwort posten?

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@teehouse

Doch wollte ich als Antwort geben. Was hab ich falsch gemach? Bitte schreib es mir

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@Maegi12

Du hast es als Kommentar auf meine Antwort gepostet.

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@Maegi12

Für mich ist das kein Problem. Wollte dir das nur mitteilen.

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Darf ich dich über den Punkt Nummer 14 fragen warum du die magenverkleinerung immer wieder machen würdest? Weil ich hab bis jetzt von Leuten nur gehört wie schlecht es für sie war und dass sie jetzt kaum noch Nahrung zu sich nehmen können weil sie nach paar bissen schon zu voll sind.

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@imWalterFalter

Das ist doch gerade der Sinn der Sache, dass man deutlich weniger essen kann. Aber um das zu verstehen, muss man erstmal folgende Dinge wissen:

Es gibt verschiedene Formen der Magen OPs. Unterteilen lassen sich diese grob erstmal in folgende:

  1. Das Magenband. Staucht den Magen. Allerdings kommt es häufig vor, dass es platzt oder schlimmer, dass es verwächst. Wird kaum noch gemacht heute.
  2. Die tatsächliche Magenverkleinerung. Auch bekannt als Schlauchmagen. Hier werden ca. 50 bis 80 Prozent des Magens unwiderruflich entfernt.
  3. Der Magenbypass. Hier verbleibt der gesamte Magen im Körper, wird jedoch abgetrennt. Ein Großteil des Magens wird hierbei umgangen und die Nahrung landet nahezu direkt im Dünndarm. Hier gibt es sogar feinere Unterteilungen des Bypasses, auf die ich jetzt nicht genauer eingehe.

Wenn man also mit Leuten über deren Erfahrungen spricht, sollte man erstmal wissen, welche Form der OP sie hatten. Zudem reagiert jeder Mensch individuell auf die verschiedenen Formen.

Es ist tatsächlich vorgesehen, dass die Menschen nur noch etwas 1/4 der bisherigen Portionen zu sich nehmen können. Stell dir vor, dass der Magen nach der OP erst einmal so klein ist, dass nur noch ein Fruchtzwerg hinein passt. Mit der Zeit dehnt sich der Magen jedoch wieder bis zu einem gewissen Punkt. Auch das ist vorgesehen. So essen die Leute vielleicht 1/3 bis 1/2 der vorherigen Portionen. Man nimmt dann erstmal ca. 1 Jahr lang kontinuierlich ab, bis man wieder 10% des verlorenen Gewichtes zunimmt. Dann sollte das Gewicht stagnieren.

Manche Menschen vertragen danach kaum noch Nahrung. Das sind jedoch nicht die meisten. Um nicht unter massiver Mangelernährung zu leiden, soll jedoch jeder operierte Präparate zu sich nehmen. Allen voran Multivitamine, Calcium und Eiweiß. Nur so lässt sich nach der OP eine ausgewogene, allumfassende Ernährung erreichen.

Ich kenne aus der Selbsthilfegruppe nur Leute, die nach der OP sehr zufrieden sind. Nicht nur weil sie abnehmen, sondern auch weil Begleiterscheinungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rückenschmerzen deutlich zurückgehen. Selbst Leute, die nachfolgend wegen Komplikationen 7 Not-OPs brauchten, sagen dass sie den Schritt jedes Mal wieder gehen würden.

Wenn du noch mehr Fragen hast, dann melde dich. Alles Gute!

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@teehouse

Asooo Dankeschön für diese lange und ausführliche Antwort, ich dachte nämlich immer dass so eine Magenverkleinerung für die meisten nur Probleme macht, aber dank dir wurde ich besseren belehrt :) Dürfte ich dich nur fragen (falls es nicht zu persönlich ist) warum du die Magenverkleinerung gemacht hast und nicht "von selbst" versucht hast abzunehmen?

Jeder ist da nämlich anders und ich persönlich habe nämlich auch über 50kg verloren :)

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@imWalterFalter

Du kannst mich alles fragen. Auf ein paar wenige Fragen kriegst du nur keine Antwort.

Also. Ich wog 170kg, hab Arthrose bekommen und hatte entsprechende Schmerzen. Zudem hatte ich immer mehr Probleme mit Blutdruck und Kreislauf. Hatte schon 7 Diäten durch. Keine Diäten aus der Brigitte oder der Men's Health. Jojo Effekt hatte ich dennoch. Ich brauchte dringend eine Lösung, die mich besser unterstützt. Hab mich dann mit dem Thema beschäftigt und habe mit Ärzten, Therapeuten und Betroffenen gesprochen. Letztlich habe ich mich entschieden. Für den Schlauchmagen. Da mir enorm wichtig ist, dass meine Psychopharmaka genauso gut funktionieren wie vorher, kam ein Bypass für mich nicht in Frage. Bin heute, also nach 6 Monaten, bei meinem Mindestziel von 125kg angekommen. Lieben Gruß.

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Der Tod meiner Mutter als ich drei Jahre alt war und der daraus folgenden Verlustangst meines Vaters, sowie der Angst hatte mir könnte auch etwas passieren. Die Jahre danach waren schwierig und spätestens der Umzug nach Deutschland war endgültig negativ. Ich denke dieser Abschnitt von ca 3 Jahren, hat mein Leben so verändert wie es heute ist.

Das ist wohl das größte/prägendste Ereignis. Ich könnte hier noch weiteres eintragen, dadurch würde aber mein halbes Leben hier stehen ^^".