Welche Religion habt ihr und was macht euch an ihr glücklich?

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24 Antworten

Ich bin Buddhist der Soto-Zen-Tradition.

Mir hilft die religiöse Praxis dabei, ein tieferes Verständnis von mir selbst zu entwickeln und je besser ich meine persönlichen Denkmuster verstehe, desto mehr kann ich andere Menschen nachvollziehen.

Dadurch habe ich eine größere Achtsamkeit und ich erkenne eher, wann ich wieder in bestimmte Verhaltensmuster oder automatische Bewertungen falle und erkenne diese auch bei Anderen.

Wenn mich also zB jemand beleidigt, dann merke ich eher, in welcher emotionalen Verfassung er gerade ist und nehme das nicht persönlich, weil ich es als Manifestation seines persönlichen Leidens erkenne.

Insgesamt bin ich dadurch gelassener, habe eine gewisse Relativität zu den Dingen entwickelt und denke nicht mehr so kategorisch und mit absoluten Bewertungen. Dadurch habe ich ein Gefühl großer Freiheit.

Diese Klarheit und Offenheit sind für mich wesentliche Faktoren, weshalb ich praktizierender Buddhist bin und nicht einer anderen Glaubensgemeinschaft angehöre.

Sonstiges

Zu den positiven Dingen gehört für mich auch, dass es im Buddhismus kein Modell von Belohnung und Bestrafung existiert. Es gibt keinen Gott, keine göttlichen Gebote, und daher auch keine Sünden und deren Bestrafung.

Stattdessen ist der Mensch vollständig für sein Handeln selbst verantwortlich und muss mit den Konsequenzen seines Handelns leben.

Der Mensch wird dazu angeleitet ein Leben zu führen, dass zur Verringerung des Leidens - des persönlichen, als auch des kollektiven Leidens - beiträgt und ihn von seinen selbst geschaffenen geistigen Begrenzungen befreit.

Das spricht mich alles mehr an, als die Versprechungen von "himmlischem Lohn" und dem "Paradies" nach dem Tod. Das sind für mich persönlich Luftschlösser, die mich nicht befriedigen.

Die Grundidee mancher Religionen, der Mensch sei "schlecht" oder "sündig" und müsse durch irgendeine religiöse Praxis  "besser gemacht" werden, um Gottes Gnade zu erhalten, halte ich für diskriminierend und gefährlich.

Deshalb bin ich persönlich als Buddhist "glücklicher".

Das gilt aber natürlich nur für mich und ich behaupte nicht, dass der Buddhismus der "einzig wahre Weg" oder der perfekte Weg für alle Menschen ist.

Jeder Mensch hat seine Bedürfnisse unterschiedlich gewichtet und wenn andere Menschen durch andere Religionen ein glückliches und friedliches Leben führen, ist das für mich völlig in Ordnung.

MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:48

Sehr interessant, Danke für den Text! Also gibt es im Bhuddismus keinerlei Schwierigkeiten oder Dinge, auf die man achten muss oder bei denen man sich zurückhalten muss, um bestimmte Regeln zu befolgen?

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Enzylexikon 04.07.2017, 16:57
@MxrinaFxshion33

keinerlei Schwierigkeiten oder Dinge, auf die man achten muss oder bei denen man sich zurückhalten muss

Doch natürlich, schließlich geht es darum, Leiden zu verhindern. Wenn jeder rücksichtslos macht was er will, ist das nicht möglich.

Im Verkehr braucht es Verkehrsregeln, damit niemand geschädigt wird und genau so hat auch der Buddhismus gewisse Vorgaben.

Das sind die fünf Sittlichkeitsgelübde, die jedoch keine göttlichen Gebote sind, sondern die man als Buddhist freiwillig auf sich nimmt.

Es gibt verschiedene Übersetzungen und freie Übertragungen. Ich persönlich schätze diese Version hier:

  • kein Leben nehmen
  • nicht gegebenes nicht nehmen
  • die Sexualität nicht missbrauchen
  • die Rede nicht missbrauchen
  • den Geist nicht betäuben

Das sind aus buddhistischer Sicht die grundlegenden Richtlinien für ein Verhalten, das kein unnötiges Leiden verursacht.

Diese Gelübde zu verstehen und nach ihnen zu handeln ist die Verantwortung jedes Einzelnen.

Sollte es noch Fragen geben, helfe ich gerne weiter. :-)

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juste55 04.07.2017, 19:04
@Enzylexikon

Enzylexikon, was bedeutet denn der Punkt: "Nicht gegebenes nicht hinnehmen"?

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Enzylexikon 04.07.2017, 19:13
@juste55

Im Christentum könnte man hier das 7. Gebot nehmen "Du sollst nicht stehlen", aber in dieser Formulierung geht es eben weiter.

Als Beispiel;

Ich bin in der Garage eines Freundes und leihe mir ein Werkzeug ungefragt aus. Eigentlich ganz harmlos, ich bringe es ja zurück.

Er bemerkt das aber nicht und sucht dann womöglich danach, ärgert sich und lässt seine schlechte Laune an seiner Familie aus.

Hätte ich daran gedacht "nicht gegebenes nicht zu nehmen" und ihn einfach gefragt, wäre der Ärger (das Leiden) erspart geblieben.

Es geht auch darum, nicht raffgierig zu sein und "nicht mehr zu nehmen, als einem gegeben wird"...da kann man viel interpretieren.

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Lustig, MxrinaFxshion33! Du möchtest über Gott sprechen, ohne Gott zu erwähnen?

Mal sehen, ob ich das rein theoretisch hinbekomme?

Clarke hat mal festgestellt "Eine hinreichend fortgeschrittene Technologie sei von Magie nicht zu unterscheiden!"

Das stimmt! Mit unserer heutigen Technologie wäre es uns ein leichtes z.B. einem antiken Römer etwas "vorzuzaubern", daß er nicht an unserer Göttlichkeit zweifeln würde.

Für meine Vorstellung kann ein Gott deshalb nicht nur ein mächtiges Wesen sein, woher dieses auch stammen mag. Und ob wir diesen Gott als positiv oder negativ empfinden, als liebevoll oder gleichgültig, spielt für unsere Psyche vielleicht eine Rolle, aber jener Gott muß sich nicht nach unseren Vorstellungen von Gut und Böse richten.

Irgendetwas innerhalb unseres Universums kann definitiv kein echter Gott sein. Er mag sich den Titel geben, aber einige römische Imperatoren nannten sich auch "Kaiser und Gott" - würde ich vor einem stehen, dann würde ich ihm den Titel nicht verweigern, schließlich will ich überleben, aber mehr als ein angemaßter Titel wäre das trotzdem nicht.

Die Naturwissenschaft hat das beobachtbare Universum hinreichend genau vermessen, um die Variation der Naturkonstanten ausschließen zu können. Ein extra-universeller Gott schraubt also nicht permanent am Universum herum - er korrigiert nicht irgendwelche Kleinigkeiten - er interveniert nicht !

Vielleicht hat er den Urknall verursacht, vielleicht aber auch nicht. Wenn er das getan hat, dann beschränkte sich seine Intervention darauf, daß er die Naturkonstanten genau so eingestellt hat, wie sie sind - der Rest bis heute ist einfach eine Art kausal ablaufendes Urknall-Experiment !

So ein Gott interessiert sich durchaus für uns und anderes Leben im Universum, weil das offenbar das Ziel des Universums ist. Aber dieses Interesse beschränkt sich auf das eines Wissenschaftlers, der ein Experiment beobachtet - eine Intervention würde die Ergebnisse verfälschen.

Was den Sinn des Lebens betrifft - Überleben und Vermehrung und Weiterentwicklung ist erstmal der grundsätzliche Sinn allen Lebens. Wenn Intelligenz ins Spiel kommt stellen wir uns zwangsläufig Fragen. Daraus läßt sich ableiten, daß die Neugierde ein weiterer Sinn des Lebens ist. Darüber hinaus kannst du dir selbst einen Sinn geben - das, was dich glücklich macht zum Beispiel.

Ob es jenen Gott aber gibt beantwortet das alles keineswegs!

Die Wissenschaft sagt dazu: kann sein oder auch nicht !

Das halte ich für eine sehr gute Antwort !

Gruß

Hallo,

ich bin ein christlicher Zeuge Jehovas, und das, was mich in meinen Glauben glücklich macht ist z.B., dass man sich in allem eng an Gottes Wort, der Bibel, ausrichtet. Hier sind einige Beispiele:

(Johannes 13:35) Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.

(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘

Meine Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen" (Matthäus 24:14). Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das uns zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen wir dadurch dem Beispiel unseres Herren und Meisters. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Das sind nur einige wenige Punkte, die in meinem Glauben ausgelebt werden, was mich sehr glücklich macht.

LG Philipp

Ich bin römisch-katholisch.

Es gibt vieles, das nicht nach meinen Ideen läuft, wie zum Beispiel der immense Reichtum und das ganze Gold, das die Kirche hat.

Dennoch finde ich es für mich die einzig richtige Religion. (Möchte damit nicht sagen, dass andere Religionen falsch sind, nur ist für mich römisch-katholisch das Beste. :))

Immer wenn ich mich verloren fühle lese ich in der Bibel. Für mich gibt es kein besseres Buch, das zum Denken anregt. Es ist ein weises Buch, das inneren Frieden vermittelt.

Die römisch-katholische Kirche sieht in Gott drei verschiedene Formen: Vater, Sohn und heiliger Geist. Der Vater ist der Gott, den wir nie zu Gesicht bekommen haben und auch nie werden. Er wacht über uns und weiss was wir tun. Gottesfurcht. Er weckt in uns den Respekt und unsere innere korrekte Haltung.

Der Sohn ist Jesus, der Prophet und Sohn Gottes. Er vermittelte den Glauben und befreite uns von unseren Sünden. Er starb aufgrund der Leichsinnigkeit der Menschen. Er setzte sich für die Schwachen ein und kam, siehe da, als "nicht beliebtes" Kind zur Welt. Er hat unser Leid miterlebt. Er wurde verstossen und geleugnet, dennoch setzte er sich für uns ein. Nächstenliebe. Das ist die Liebe Gottes.

Der heilige Geist soll uns Frieden bringen. Er wird oft als Taube dargestellt, rein und frei. Er symbolisiert die innere Ruhe, welche vermittelt werden kann und auch unseren Mitmenschen helfen kann, die innere Ruhe zu finden.

Somit werde ich zum besseren Menschen.

wildcarts2 04.07.2017, 14:59

Nimm es mir nicht krumm, aber wie wird man ein besserer Mensch, wenn man Mitglied des größten Verbrechersyndikats der Weltgeschichte ist?

Und wo findest du in der Bibel inneren Frieden? Sämtliche Geschichten der Bibel kann man auf eine Aussage reduzieren: "Unabdingbarer Gehorsam oder Vernichtung"

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Malavatica 04.07.2017, 16:06
@wildcarts2

Er hat geschrieben, dass es für ihn das beste ist. Wenn du an nichts glaubst, ist das deine Sache, aber mach hier nicht die Leute fertig. Finde ich nicht in Ordnung so was. 

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Mlue123 04.07.2017, 16:35
@wildcarts2

Ich kann nicht verantwortlich gemacht werden, dafür, dass dumme Menschen vor mir die Religion als Druckmittel benutzt haben und damit X Kulturen und Gebräuche vernichtet haben.

Wenn du dich wirklich mit der Bibel auseinandergesetzt hast, verstehst du was ich mit Frieden meine. 

Zum Beispiel hat Moses den Juden die Freiheit geschenkt.

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juste55 04.07.2017, 18:24
@wildcarts2

wildcarts2,

sag mal achtest du den Wunsch des Fragestellers nicht?


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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:41

Ich bin selbst aus dem Christentum ausgetreten, trotzdem möchte ich nicht, dass du diesen Glauben so in den Dreck ziehst. Wenn es sein/ihr Herz erfüllt, dann ist es genau die richtige Antwort auf meine Frage!

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Ich persönlich bin römisch-katholisch getauft, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich auch wirklich mit der katholischen Kirche und ihren Lehren so ganz anfreunden kann, oder mich nicht doch mehr mit dem evangelischen Glauben identifiziere... Auf jeden Fall kann ich sicher sagen, dass ich Christ bin - und vermutlich auch katholisch, solange ich nichts "besseres" finde. Christ werde ich aber ganz sicher bleiben.

Was ich so schön am Christentum finde, ist der Glaube daran, dass es jemanden Allmächtigen gibt, der mich so liebt, wie ich bin - und nicht nur mich, sondern auch alle anderen Menschen. Jemanden, der selbst die Liebe ist. Es ist einfach so ein schönes Gefühl, ganz so wie man ist geliebt, gewollt und angenommen zu sein - für immer, und absolut bedingungslos.

Für mich ist es so, dass mein Glaube nicht so sehr die Regeln sind, die man doch oft vor allem mit der katholischen Kirche verbindet (Ich habe schon öfter mitbekommen, dass Menschen die Kirche auf "halte dich an die 10 Gebote und alles andere was in der Bibel steht oder irgendein Papst mal gesagt hat und wenn du sündigst musst du sterben und für immer und ewig in der Hölle leiden" oder so etwas in die Art reduzieren - aber das ist es nicht, finde ich).

Mir geht es in erster Linie nicht darum, mich an irgendwelche Gebote zu halten - das allerwichtigste für mich ist es, zu wissen, dass ich von Gott geliebt bin. Wenn man sich vorstellt, dass es jemanden gibt, der einen bedingungslos liebt, ist es doch irgendwie nur menschlich, dass man ihn kennenlernen will, oder? Deswegen geht es für mich im Glauben vor allem darum, Gott zu begegnen, ihn kennenzulernen und eine Beziehung mit ihm zu haben. Er ist wie ein Freund, der immer (für einen) da ist, wenn man das will - wenn man weiß, wie man zuhört und wie man ihn erkennt.

Und dann, wenn man Gott kennt, fägt man auch an, ihn zu lieben - schon allein dafür, was er alles für einen tut, wie viel Kraft und Liebe er einem gibt. Und dann, erst dann, werden die Gesetze und Gebote der Kirche wichtig, finde ich. Ich versuche nicht, diese Sachen zu befolgen, weil mir die Kirche das sagt und ich sonst in die Hölle komme, sondern ich tue das, weil Gott mich liebt, und weil ich ihn auch liebe (oder zumindest nach Kräften versuche, das zu tun) - wenn ich ihn liebe, will ich es "ihm recht machen", und dann versuche ich aus eigener Kraft, so zu leben, wie es die Bibel mir sagt. Ich mache das dann nicht aus Angst vor einer Bestrafung, sondern aus Liebe. Das ist ein wichtiger Unterschied, finde ich.

Und eben das, dieses Streben nach Liebe und das Leben in Liebe ist so erfüllend für mich. Dazu gehört auch die Nächstenliebe, dazu gehört auch, das Gute zu wollen und zu versuchen, das aus Sicht der Bibel Richtige zu tun (das aber im Endeffekt immer wieder auf die Liebe zurückzuführen ist).

Ich bin selber noch nicht lange Christ - vor etwa zwei Jahren habe ich beschlossen, dass ich an Gott glauben will, aber dann ging das eine lange Zeit einfach nicht - und erst seit etwa 5 Monaten glaube ich tatsächlich an ihn. Und ich habe seitdem einfach so viel schönes erlebt und bin so viel ruhiger und zufriedener geworden - das war definitiv die richige Entscheidung für mich.

Damit will ich gar nicht sagen, dass das Christentum das "einzige wahre" ist oder so - letzten Endes muss jeder selbst wissen, an was er glaubt.

Meine Religion ist die serbisch-orthodoxe, was mich an ihr glücklich macht, ist das es einen zusammenhalt gibt, zwischen orthodoxen, egal ob russisch, bulgarisch, griechisch-orthodox. Auch finde ich das die Kirchen und Klöster etwas sprituelles haben, etwas geheimnisvolles.

Ich bin römisch-katholisch - bin da hinein geboren worden. 

Was mir daran gefällt? Die Vorstellung von einem ewigen Leben (einem hoffentlich schönen ewigen Leben)... die Information, dass die Welt verdreht herum abläuft, weil sie in den Händen von dem liegt, der Böse ist und dass das aber nicht für immer und ewig so bleiben wird - sondern dass es auch irgendwann mal schön/normal ablaufen wird.

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

In der Bibel erfährt man, dass Gott die Menschen sehr liebt. Du kannst im Internet auch mal nach schönen Bibelversen suchen. Gott hilft uns. Auch habe ich keine große Angst vor dem Tod.

Also ich bin Muslimin, und fühle mich sehr wohl. Wenn ich z. B. Schlecht drauf bin, oder es mir aus anderen Gründen nicht gut geht, bete ich zu Allah. Dies gibt mir die Stärke, die ich brauche. Wenn ich früher, als ich meine Religion noch nicht so sehr auslebte, mich alleine fühlte, konnte mir niemand so richtig behilflich sein. Heute, fühle ich mich nie alleine. Denn ich weiß, Allah ist immer bei mir.
Das Gefühl, Allah nahe zu sein, wenn ich meine Hände falte und bete, ist unersetzbar. Wenn ich im Kuran lese, stärkt es mich ebenfalls, und ich fühle mich wohl.
Also das sind meine Erfahrungen, und was ich dir sagen kann. :) alles Gute

MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:45

Vielen Dank für deinen Text! Hast du vielleicht Instagram oder so? Ich würde dir gerne von mir erzählen und vielleicht kannst du mir ja etwas helfen. :) Lg

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CherryLady94 04.07.2017, 20:11

Gerne. Instagram und Facebook habe ich leider nicht, würde dir aber gerne helfen wenn ich kann.
Wenn du möchtest, kannst du mir eine private Nachricht schreiben. :)

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Ich bin Muslim elhamduliLLAH (Gott sei Dank) und es ist für mich alles. Durch den Islam und die Religion generell weiss ich woher kommen wir, wohin werden wir gehen, was steht uns bevor (der Tag des jüngsten Gerichts), das Paradies oder die Hölle. Ich weiss wie ich mich richtig verhalte, auch meinen Mitmenschen gegenüber und habe disbezüglich aber auch generell eine Richtschnur im Leben. Der Glaube an ALLAH gibt mir alles und dieser sowie ihm zu dienen ist der Sinn meines Lebens. Der Islam predigt Gerechtigkeit, Mildtätigkeit und uneigennützig Gutes zu tun. Ich hoffe, das hat dir geholfen. Salam (Frieden).

MxrinaFxshion33 04.07.2017, 17:18

Salam. Verstehe schon, bin Araberin. Danke für deinen Text bezüglich deiner Sichtweise, war sehr interessant.

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hi,

MxrinaFxshion33,

ich gehöre zu der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas.

Wir halten uns eng an die Grundsätze und Prinzipien, die wir in der Heiligen Schrift finden, dem Wort Gottes.

Wir lieben Gott, seinen Sohn und sowohl unsere Brüder/Schwestern als auch unsere Mitmenschen.

Besonders faszinierend an unserem Zusammenleben finde ich, daß wir über viele verschiedene Aspekte des Lebens reden und diskutieren.

Ob es z.B. Kindererziehung ist, Anregungen zu einer glücklichen Ehe oder das Umgehen mit dem Alter und seinen Beschwerden, es sind immer wieder aktuelle Themen, die uns im Leben weiterhelfen.

Wir werden auch immer wieder dazu angeregt, uns und unser Verhalten selbst zu überprüfen und mit den Maßstäben Gottes abzugleichen.

Daher schätze ich es sehr, daß wir z.B. alle lernen, sehr liebevoll miteinander umzugehen, denn das möchte der Schöpfer.Dazu gehört auch, daß Zeugen Jehovas nicht in den Krieg ziehen und andere Menschen ermorden.

Wir sind eine weltweite Gemeinschaft, helfen uns nicht nur in ortsgebundenen Versammlungen, sondern weltweit.

Diese Nähe und dieses Vertrauen, daß ich zu meinen Brüdern/Schwestern weltweit habe und haben kann, ist einzigartig.

Wir haben schon oft Glaubensbrüder im Ausland besucht , und, obwohl wir uns vorher nicht kannten, sind wir liebevoll aufgenommen worden.

Zu größeren Kongressen haben  auch wir immer wieder Unterkunft gewährt.

Ich habe also erfahren/erfahre, wie eine liebevolle weltweite Glaubensfamilie aufgrund der Botschaft/ dem Glauben an die Bibel vereint sein kann.


Das ist ein großer Unterschied zu dem , was wir z.B. hier erfahren: du äußerst einen Wunsch in deiner o.a. Frage, und die Menschen setzen sich einfach darüber hinweg. 


Wir haben auch ein regelmäßiges Schulungsprogramm ,das weltweit existiert , und durch das wir die Bibel  und dadurch ihren Verfasser und auch seinen Sohn immer besser kennenlernen.

So ist mein Glaube darin sehr stark, daß es einmal die Aussicht auf ewiges Leben in einem Paradies gibt und die Toten eine Auferstehungshoffnung haben.

Wir predigen die gute Botschaft, so wie Jesus es  seinen Nachfolgern geboten hat.




MxrinaFxshion33 04.07.2017, 20:46

Wow, für mich ist diese Glaubensrichtung äußerst spannend und ich beschäftige mich schon seit Monaten mit ihr. Daher habe ich ein paar Anliegen und Fragen, auf die man natürlich von den Zeugen selbst und von der heiligen Schrift die beste Antwort bekommt. Stimmt es, dass ihr wirklich zu keinen Außenstehenden Kontakt haben dürft? Ist das manchmal sehr schwer oder überwiegt da einfach die Überzeugung? Wie läuft es im Königssaal ab? Was denkst du, weshalb so viele Menschen Dokumentationen gegen eure Glaubensrichtung machen und sie als Sekte abstempeln? Was sind die wichtigsten Regeln und Gebote? Ich interessiere mich wirklich seehr für die Zeugen!

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juste55 04.07.2017, 21:00
@MxrinaFxshion33

MxrinaFxshion33,

ist ja lustig...habe grad unter einen anderen Frage genau das beantwortet...:-))

Also, dann noch mal....

Sehr gerne beantworte ich deine Fragen:

1. natürlich können wir uns Freunde suchen. Aber jeder hat doch seine eigenen Vorstellungen von Freundschaft.

Ich kenne das von der Fam. meines Bruders: alle Sportler, durch und durch....die sind auch lieber mit Sportlern zusammen...

Nun, wir haben moralische Vorstellungen für unser Leben. Das fängt damit an, daß wir uns nicht mit Alkohol volllaufen lassen, daß wir nicht rauchen usw. und endet vielleicht damit, daß wir auch aus erklärlichen Gründen bestimmte Feste nicht mitfeiern (obwohl wir sehr gerne feiern!....)

Damit ist es auch für engere Freundschaften "außerhalb" recht schwierig. Das habe ich selbst erlebt. Und es ist doch auch verständlich.

Man sucht sich doch eher Gleichgesinnte, die einen bezüglich des Glaubenslebens (besser) verstehen können, die vllt. auch "Vorbild" (Jugendliche)  sind usw.

Und auch hier kommt es darauf an: wie definiere ich für mich den Begriff "Freund". 

Wir haben z.B. eine sehr gute Nachbarschaft, verstehen uns sehr gut. Bin ich da schon "Freund", wenn ich mit Eiern aushelfe und die Eheprobleme meiner Nachbarin kenne und mit ihr darüber rede?:-))


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juste55 04.07.2017, 21:14
@juste55

Teil 2

Königreichssaal

Wir treffen uns 2x/Woche.

Sonntags hören wir einen "öffentlichen Vortrag", anhand dessen biblische Themen erläutert werden, z.B. "Gibt es eine Hölle" oder "Wer ist der Gott der Bibel" usw. usw.

Danach wird ein Artikel aus dem laufenden Wachturm behandelt. Auch ganz unterschiedliche Themen. 

Wir lesen dazu, sowohl während des Vortrages als auch während des WT-Studiums, alle Bibelstellen dazu.

An dem anderen Tag der Woche, bei uns ist es der Donnerstag, nehmen wir einen  Teil eines bestimmten Bibelbuches unter bestimmten Aspekten durch, z.B. Hesekiel , bestimmte Kapitel. Dann auch mit Beteiligung, wir können aus diesem Bibelleseprogramm bestimmte "Schätze" auswählen und diese als Antworten geben.

Danach finden Demonstrationen statt, wir wir anderen predigen können.

Und zum Schluß ebenfalls bestimmte Themen, wie z.B. "Christliche Eigenschaftgen entwickeln", jetzt oft mit Videos.

Danach wird noch ein für diesen Zeitraum empfohlenes Buch durchgenommen mit Fragen und Antworten.

Im Moment geht es um unsere Geschichte als Glaubensgemeinschaft.

Das hört sich jetzt viel an. Es sind aber noch nicht mal jeweils 2 Stunden .

du findest da noch mehr auf jw.org

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juste55 04.07.2017, 21:23
@juste55

Teil 3

Ja, warum so viele gegen uns sind: wir sind halt "kein Teil der Welt"

Das sagte Jesus seinen Jüngern schon in Matth.24, was sie erwarten würde...

Jesus sprach von dem "engen Weg", der zum Leben führt, der nicht leicht zu gehen wäre, und dem "breiten Weg", den die Masse der Menschen wählt...

Mir macht das nicht viel, denn ich liebe Gott und meinen Weg.Und ich habe erfahren, daß es sich mehr als lohnt und Gott einen segnet ...und dieser Segen macht reicher als materieller Reichtum und viel glücklicher....:-))

Aber es ist nicht leicht, immer "gegen den Strom zu schwimmen"

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juste55 04.07.2017, 21:28
@juste55

Teil4

Die Bibel ist für uns die Grundlage unseres Glaubens.

Es würde jetzt den Umfang dieser Frage sprengen, es dir ausführlich darzustellen.

Man braucht schon einige Zeit, um sie als Maßstab für den Glauben zu gebrauchen. 

Und es hört nicht auf, wenn man eine Grundlage erworben hat.

Man lernt daher nie aus. Die Bibel ist ein Meisterwerk!!!

Du kannst mich gerne per Mail anschreiben, wenn du spezielle Fragen hast, aber auch auf "jw.org" findest du viel hinführende Literatur.

Ich habe mich sehr über deine aufrichtigen Fragen gefreut.

Alles Gute weiterhin für dich :-))

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Meine Religion ist Islam. Wenn ich bete, oder aus dem Koran lese, dann macht es mich glücklich (und mir geht es besser). Ich merke auch, wenn mein Iman durch diese Sachen stärker wird. Wenn es mir nicht so gut geht, dann lese ich islamische Sprüche (Facebook in islamischen Gruppen und Instagram (ich verfolge einige konvertierte deutsche Muslimas)) und sie helfen mir gut.

MxrinaFxshion33 04.07.2017, 20:47

Vielleicht magst du mir ja auch schreiben, bin zwar Araberin, aber auch konvertierte Muslims. Nur brauche ich nen' kleinen Stoß, um wieder meinen Iman zu stärken.. heiße „araaberin"

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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 20:47

Muslima* und vielen Dank für die Hilfe!

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Ich bin katholisch weil ich es spüre dass es richtig ist und ich fühle mich sehr wohl damit.

Ich bin ein Zeuge Jehovas.

Besonders gefallen mir die biblisch begründeten Glaubenslehren, die von religiösen Irrlehren frei sind.

Und die Zusammenkünfte sind sehr inhaltstief und lehrreich. Man geht erbaut nach Hause.

Auch die Kontakte untereinander sind sehr angenehm.

Ich kann z. B. in Urlaub nach Spanien fahren, besuche dort eine Zusammenkunft und fühle mich sofort herzlich aufgenommen. Treffe ich auf der Strasse Zeugen Jehovas, liegen wir uns in den Armen, obwohl wir kein Wort des anderen verstehen (Fremdsprache).

Natürlich freue ich mich auch über die schöne Hoffnung, die die Bibel bietet: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde. Für mich ist der Schöpfer Jehova wie ein guter Freund geworden.

nax11 05.07.2017, 13:47

...die von religiösen Irrlehren frei sind

Ja klar - der berüchtigte Alleinvertretungsanspruch

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OhNobody 05.07.2017, 14:15
@nax11

Nax:

Du musst etwas falsch verstanden haben. Ich habe hier meine persönliche Meinung kundgetan. Von "Alleinvertretungsanspruch" war keine Rede.

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nax11 05.07.2017, 18:39
@OhNobody

Las sich anders, aber ich nehme deine Richtigstellung zur Kenntnis

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Welche Religion habt ihr und was macht euch an ihr glücklich?

Ich habe keine Religion und das macht mich sehr glücklich. Denn ich kann FREI denken und brauche mich nicht fremdbestimmen lassen oder gelte als Marionette oder so ein Käse.

Christentum. Mein Onkel hatte eine Nahtoderfahrung und er war vorher moslem und er sah Jesus . Aber das ist eine lange Geschichte . Er hatte ein Tumor im Gehirn aber Jesus versprach ihn zu heilen . Und er hatte keine Operation keine Behandlung . 2 Wochen später hatte er kein Tumor mehr die Ärzte konnten das auch nicht erklären  und das ist eine wahre Begebenheit. 

Ich habe damals so viel gesündigt und habe andere Leute verletzt. Aber nach diesen Ereignis mit mein Onkel bin ich ein anderer Mensch geworden . Ich bat Jesus meine ganzen  Sünden zu vergeben, damit  ich neu starten kann 🙏🏻


MxrinaFxshion33 04.07.2017, 13:39

Aber du weißt, dass Moslems auch an Jesus glauben, oder? Und krasse Geschichte, danke fürs Schreiben!

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revo1988 04.07.2017, 13:41

aber Moslems glauben dass Jesus ein Prophet war...

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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 13:51

Das stimmt, jedoch denken das auch einige Christen. Ich war selber Christ, aber habe nie an Jesus als Gott geglaubt, sondern nur als Sohn Gottes und als einen wichtigen Propheten mit einer besonderen Botschaft. Versteh' mich nicht falsch, ich bin nur neugierig!

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wildcarts2 04.07.2017, 15:02

Dein Onkel hatte keine Nahtoderfahrung, weil es derartiges nicht gibt. Er hat sich selbst getäuscht. Jesus konnte er nicht sehen, weil es Jesus nie gab

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nax11 05.07.2017, 14:02
@wildcarts2

Falsch, wildcarts2 !

Nahtoderfahrungen sind denkbar, denn es sind ja noch keine Todeserfahrungen! Man ist noch nicht gestorben, sondern gewissermaßen nur sehr tief weggedämmert!

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SamyaksamBuddha 04.07.2017, 16:22

Die Geschichte ist doch gelogen wie gedrückt

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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:53

Es kann doch sein dass es stimmt...

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Nora987 05.07.2017, 17:09
@MxrinaFxshion33

Es ist nicht gelogen . Wie kann man sowas behaupten. Es ist die Wahrheit , entweder man glaubt es oder nicht . Jeden sein überlassen . Und die Erfahrungen haben 3 Millionen Menschen in Deutschland und die alle lügen ! . Sowas zu behaupten ist echt eine Schande  . Ich habe es nicht nötig Geschichten zu erzählen !. 

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Ich habe keine Religion und bin glücklich. Ich habe einen Glauben,der mit den Religionen nichts zu tun hat!

DinoSauriA1984 04.07.2017, 13:29

Der Glaube am "Karma" ist aber nicht "logischer" als der Glaube an Gott.

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silberwind58 04.07.2017, 13:30
@DinoSauriA1984

Lass mir meinen Glauben und mein Wissen!

Verurteile nicht meine Reise ,bevor Du nicht meinen Weg gegangen bist!

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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 13:37

Ich glaube zwar selbst an einen Gott, aber hör doch bitte auf zu diskutieren. Ich weiß genau, dass solche Diskussionen nichts bringen und man keinen Glauben erzwingen kann!

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MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:53

Immer wieder gerne, kein Problem!

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Ich brauche keine Religion, die mir sagt, was richtig und was falsch ist. Das weiß ich auch so und ich fühle mich sehr wohl dabei.

Ich brauche da *keine*.
Deswegen bin ich glücklich.

Wenn du den Sinn des Lebens finden willst, kannst du niemand anderen fragen. Denn es gibt keinen allgemeingültigen Sinn des Lebens. Nur du allein kannst deinem Leben einen Sinn, oder mehrere, geben.

Viele verstehen das Wort "Sinn" falsch. Der Sinn einer Sache ist das Erreichen eines Ziels.

Wenn ich Pilot werden will, dann ist der Sinn einer entsprechenden Ausbildung das Bestehen der Prüfung.

Ein Sinn hat also irgendwann ein Ende. Erlebt man dieses Ende nicht, wurde der Sinn nicht erfüllt.

Religionen können keinen "Sinn des Lebens" erzeugen. Sie können ihn nicht einmal formulieren. Bis heute konnte mir kein Gläubiger, egal welcher Konfession, derartiges nennen.

Die Inhalte jeder Religion sind Nutzlos, wenn man einen Sinn für sein Leben finden will. Denn jede Religion besteht aus rein fiktiven Geschichten. Es gibt keine Götter und auch kein Leben nach dem Tod. Wer sich an die Inhalte einer Religion klammert, weil er einen Sinn im Leben sucht, der wird bitter enttäuscht. Denn Religion möchte dich nur manipulieren und steuern. Du sollst ihre künstliche Moral, ihre Gesetze und Regeln anwenden und die Welt so sehen, wie sie es wollen. Sie entziehen dir jegliche Freiheit und versetzen dich in eine Fantasiewelt.

Dein persönlicher Sinn des Lebens könnte z-B. darin bestehen, eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen und glücklich zu sein. Für andere ist beruflicher Erfolg, Reichtum, Ansehen oder ein hoher Wissensstand der Sinn ihres Lebens.

Mach einfach das, was DICH glücklich macht und du hast deinen Sinn gefunden.

MxrinaFxshion33 04.07.2017, 16:51

Vielen Dank für deinen sehr schön formulierten Text, wirklich! Ich weiß nicht, warum man das negativ bewertet, ich mein' es ist deine Meinung und genau danach frage ich.

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